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Obwohl der große, orange Feuerball am Horizont langsam untertauchen zu schien, brannte die trockene und staubige Wüste über Ägypten noch immer regelrecht. Gaius Flavius stieß einen leisen Seufzer aus, ehe er versuchte mit einem tiefen Schluck aus seiner Feldflasche die gefühlten Sandkörner von seiner Zunge zu verbannen. Er wischte sich mit der Hand über den Mund, ehe er er sie wieder zuschraubte und an seinen Gürtel hängte. Der Zenturio wandte sich von der Sonne ab und richtete seinen Blick stattdessen auf das Dorf, das unter ihm lag. Seit dem Tod Kleopatras vor über einem Monat, hatte die römische Legion begonnen, den Rest von Ägypten als Provinz an sich zu nehmen. Einige Bewohner hatten wehment Widerstand geleistet und nicht aufgehört, sich gegen die Legionäre zu wehren oder sie sogar anzugreifen. Flavius hatte deshalb den Befehl bekommen, an dieser Stadt, eine Hochburg der Rebellen, ein Exempel zu statuieren. Und so selten er sich auch selbst lobte man musste zugeben, dass die Aktion mehr als nur erfolgreich gewesen war. Das lange Training hatte sich ausgezahlt und schlussendlich hatten seine Soldaten die Stadt binnen zwei Stunden völlig unter ihre Kontrolle gebracht. Und dabei waren lediglich drei von ihnen leicht verwundet worden, als sie in einen Hinterhalt geraten waren.
Der Soldat stapfte durch den Sand und ging auf seinen Optio zu, der ihn sofort mit dem üblichen römischen Gruß begrüßte. "Ave Cäsar!" "Ave", erwiderte Flavius mit einem herzhaften Schlag auf seinen Brustpanzer. "Wie sieht es aus?" "Wir holen gerade sämtliche Bewohner der Stadt aus den Häusern, Zenturio. Wie befohlen." "Sehr gut." Er betrachtete mit ruhigen Augen, wie seine Soldaten nach und nach alle Einwohner aus ihren Häusern trieben. Militärisch genau wurden die Bewohner in drei Gruppen geteilt. Auf der einen Seite die Männer. Auf einer weiteren Seite waren Frauen und Mädchen und die letzte Gruppe bildeten die Jungen. "Die Männer können auf Ihr Zeichen hin anfangen, Zenturio", erklärte sein Optio. "Gut. Sie können beginnen." Der Optio nickte knapp und gab dann seinen Leuten wiederum weitere Anweisungen. Gaius ging näher auf die Gruppen zu, die von insgesamt hunderten Legionären in Schach gehalten wurden. Er blieb in der Nähe der erwachsenen Männer stehen und schaute zu. Nun führten zwei Soldaten einen der Männer nach vorne und drückten ihn zu Boden. So stark wie diese waren, hatten die Männer trotz allem keine Chance. Dann kam ein dritter Legionär heran, der mit einem längeren Messer bewaffnet war. Mit einer schnellen Bewegung zerschnitt er die Kleidung des Opfers und ergriff dann die schutzlosen Hoden. Mit einer weiteren, raschen Handbewegung schnitt er sie einfach ab und warf sie wie Abfall auf einen Haufen. Während das Opfer nun regelrecht in Anbetracht des Verlustes schrie und zappelte, machte der Soldat einem Vierten Platz, der mit einem speziellen Brandeisen bewaffnet war. Dieses wurde dem Eunuchen für etwa eine Sekunde direkt auf die Wunde gepresst und stoppte so schnell und schmerzvoll die Blutung. Der Mann, oder besser gesagt, Eunuch, wurde nun zu einer anderen Gruppe abgestellt, wo sich die meisten vor Schmerz krümmten oder einfach nur noch teilnahmslos dastanden. Flavius wusste, dass so ziemlich alle von ihnen schon sehr bald in die römischen Städte gebracht werden würden, wo sie als Sklaven Feldarbeit nachgehen würden. Gaius rümpfte die Nase, als ihm das verbrannte Fleisch in die Lüstern stieg, ehe er sich dann abwandte und mit seinem Optio die nächste Gruppe besuchte. Die Frauen und Mädchen wehrten sich weniger, versuchten stattdessen sich möglichst passiv zu verhalten, anscheinend in der Hoffnung, dass man sie nicht als nächstes herausholen würde. Aber auch das brachte nichts. Auch bei ihnen gingen die Legionäre rigoros vor. Zwei Soldaten holten eine Frau aus der Gruppe, die dann ebenfalls auf den Boden gedrückt wurde. Gaius sah schweigend zu, wie ein weiterer Soldat mit einem glühenden Eisen näher kam. Die Frau bettelte und winselte, versuchte sich nun doch zu wehren. Auf die Bitten ging der Soldat aber nicht weiter ein, sondern stieß ihr stattdessen den Eisenstab zwischen die Beine und mitten in die Geschlechtsorgane. Nun schrie die Frau auf, jammerte und weinte schließlich, als der glühende Stab wieder herausgezogen und erneut ins Feuer gelegt wurde. Alles, womit sie sich noch hätte fortpflanzen können, war nun zerstört. Sie wurde weggebracht schon während die nächste aus der Gruppe geholt wurde. Der Zenturio ging weiter. Auch die Frauen und Mädchen würden für diverse Arbeiten eingesetzt werden. Auch bei ihnen wurde keine Ausnahme gemacht. Nun kam der Teil, den Flavius am weitaus interessantesten fand. Die Gruppe mit den Jungen. Sie wurden noch nicht behandelt. Stattdessen hatte man sie in eine rechteckige Formation gebracht, sodass die Offiziere sie in Ruhe begutachten konnte. Man setzte die Jungen entweder später als Arbeitssklaven ein, nutzte sie als Diener oder gebrauchte sie als Lustsklaven. Und es war Tradition, dass sich bei einer solchen Gelegenheit die Offiziere, sofern sie denn wollten, persönliche Sklaven herausholen durften. Diejenigen, die ausgesucht worden waren, wurden mit einem Band markiert und aus der Gruppe gelotst. Die meisten Offiziere waren schon bedient, sodass nun nur noch der Zenturio selbst übrig blieb. Er ließ seinen langsamen, erfahrenen Blick über die Gruppe schweifen, ehe er nun zwischen den Reihen hindurch spazierte. Die meisten trugen nur noch ein kleines Tuch, welches das nötigste verbarg, andere waren sogar gänzlich nackt. Und die meisten zitterten regelrecht. Nach einigen Minuten hatte Gaius seine Entscheidung getroffen und ließ einem der Jungen ein Band um das Handgelenk binden. Der Junge sah unsicher drein. Wusste er doch nicht, ob er nun erleichtert sein sollte oder nicht. Flavius ging wieder nach vorne und genoss in Ruhe das Schauspiel, dass sich ihm nun bot. Es war ähnlich wie vorhin, nur dass ein Junge jeweils von einem Soldaten vorgeführt wurde. Der Junge musste sich auf den Boden legen, damit der Legionär ihn dann in Ruhe kastrieren konnte. Einige nahmen es einfach so hin, andere wehrten sich. Ein Junge, der wild um sich trat, musste von zwei weiteren Legionären festgehalten wurden, ehe sich ein weiterer Legionär auf seinen Bauch setzten konnte. Nun war dieser in der Lage, eine spezielle, bereits rot glühende Zange zu nehmen und langsam die Hoden abzuschneiden. Dieses Vorgehen war in der Regel weit schmerzfreier als das bei den erwachsenen Männern, zumal die Wunde auch sofort verödet wurde, aber dieses Mal nahm sich der Legionär etwas Zeit und schnitt das Fleisch nur ganz langsam durch. Der Junge heulte auf, als er deutlich spürte, wie er zu einem Eunuchen gemacht wurde. Etwa eine Sekunde, bevor die Hoden völlig abgetrennt wurden, war zu sehen, wie der Junge einen Orgasmus bekam. Weiße Tropfen kleckerten auf den Boden. Gaius fragte sich, ob dieser letzte Orgasmus vielleicht auch gleichzeitig der erste dieses Jungen gewesen war. Mit einem leichten Schmunzeln wandte er sich ab. Dem Imperium Romanum widersetzte sich niemand mehr.
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