Tierpraxis - Teil 2
By: Mirror

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Für Chris war die nachfolgende Zeit eine unglaubliche Demütigung. Zunächst wollte er nicht wahrhaben, was die beiden ihm angetan hatte. Er verstand nicht, wie das alles passiert war. Ein zweiter Blick in den Spiegel ließ ihn dann regelrecht verzweifeln. Im Hintergrund konnte er sehen, wie Sonja und Isabelle fröhlich grinsten. Er strich sich mit seinen Pfoten, denn Hände hatte er ja nicht mehr, vorsichtig über das Gesicht. Er spürte dabei nichts. Zögerlich zog er an dem Fell, das aber nicht nachgab. Er zog noch etwas mehr und jappste dann, als er merkte, dass er sich damit nur wehtat. Das Fell musste direkt auf seiner Haut aufgeklebt worden sein. Eine andere Möglichkeit gab es nicht.

Chris wirbelte herum und zeigte mit seiner Pfote auf die beiden Mädchen, die möglichst unschuldig versuchten drein zu blicken.

Wieder kam aus seinem Mund nur ein wildes Miauen. Er konnte es nicht fassen. Schon wieder begannen die Frauen zu lachen. Erneut versuchte er zu schreien und wieder kamen nur Katzengeräusche aus seinem Hals. Er tobte regelrecht wie wild. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem er zusammenklappte und keuchend auf dem Boden liegen blieb. Isabelle seufzte.

"Scheint nicht sehr lernfähig zu sein", kommentierte sie. "Das ist schon Wutanfall Nummer zwei. Also probieren wir es noch einmal. Chris...auf alle Viere mit dir."

Er setzte einen finsteren Blick auf und erhob sich. Sie schüttelte den Kopf.

"Das sind zwei. Nicht vier", sagte sie weiter.

Chris jaulte nun regelrecht, als ihm eine seiner ehemaligen Freundinnen mit dem Gerät die Hoden verdrehte. Es war nicht nur schmerzhaft. Es war ein Schmerz, den man nicht nachvollziehen konnte, wenn man ihn nicht bereits gespürt hatte. Die Vorrichtung in seinen Hoden verdrehte die Hoden direkt, sodass seine Samenstränge im Grunde temporär abgeklemmt wurden. Dieses Mal aber ließ Isabelle ihn noch etwas zappeln, sodass Chris eine Vorstellung davon bekam, wie es sich wohl anfühlte, wenn die Hoden abstarben. Mit einem Kopfdruck drehten sich die Vorrichtungen wieder und entwirrten so seine Samenstränge. Nun keuchte das Kätzchen lautstark.

"Nächster Versuch", murmelte Sonja. "Also bitte. Auf alle Viere."

Zu beider Zufriedenheit machte das Kätzchen nun endlich das, was man ihm sagte. Es blieb auf allen vier Pfoten.

"Na endlich", meinte Isabelle glücklich. "Dann wollen wir mal. Mach mal ein paar Schritte."

Unsicher schritt der ehemalige Junge auf den vier Pfoten über den Boden, während die Mädchen fröhlich kicherten.

"Super", sagte Sonja. "Echt toll!"

Mit diesen Worten musste Chris mit ansehen, wie sich beide küssten. Sein Blick fiel auf die Fernbedienung, doch ehe er näher kam, trennten sich die beiden wieder.

"Gut. Du hast nun sicher Hunger, Chris. Da wir nicht so sind, bekommst du sogar echte Menschennahrung. Zumindest solange du brav bist. Verstanden?"

Unsicher nickte Chris. Wie sollte er nun wieder aus dieser Lage herauskommen?

Da kam ihm aber ein Gedanke. Er brauchte das Spiel lediglich bis heute Abend mit zu spielen. Wenn die beiden schlafen würden, könnte er dann die Fernbedienung entwenden und wäre nicht länger an sie gebunden. Dann würde er jemanden aufsuchen können, der ihn mit Sicherheit von diesem Kostüm befreien würde. Und eine Strafe würde es für die beiden auch noch hageln. Immerhin war das schwere Körperverletzung.

"Komm mit, Chris", sagte Isabelle.

Innerlich grinste der junge Mann, aber äußerlich machte er noch immer den unzufriedenen Eindruck. Isabelle brachte ihn in die Küche, wo Sonja etwas aus dem Topf in eine Schale packte. Sie stellte die Schale auf den Boden und lächelte Chris an.

"Wie gesagt, es ist genießbar."

Dann füllte sie etwas von dem Gulasch auf zwei Teller und stellte diese auf den Tisch. Während die Mädchen am Tisch saßen, musste Chris aus der Schale auf dem Boden essen. Er dachte sich, dass es wohl schlimmer hätte kommen können. Immerhin war das richtiges Essen und kein Katzenfutter oder so.

Kurz darauf bekam das Kätzchen sogar noch einen Nachschlag, der eifrig gefressen wurde. Es war für Chris mehr als nur ungewohnt, mit dieser aufgeklebten Maske zu essen, aber es gelang ihm mehr oder minder. Währenddessen stellte er sich vor, was die Mädchen noch so alles mit ihm anstellen würden. Immerhin war das ihre Rache an ihm. Der Gedanke behagte ihm gar nicht. Sie hatten ja sogar die Möglichkeit ihn ohne Mühe zu kastrieren. Ohne die Fernbedienung war er ja nicht einmal in der Lage um Hilfe zu rufen. Ein Nachbar würde ihn höchstens für eine Katze halten, die er ja nun leider war.

"Ah, unser Kätzchen hat aufgefressen", riss ihn Sonja aus seinen Gedanken. "Sehr schön. Ich werde abwaschen. Währenddessen kann unser Kätzchen ja mal Isabelle verwöhnen, nicht wahr?"

Die junge Frau kicherte.

"Das ist lieb von dir."

Sie küssten sich erneut, ehe Isabelle die Fernbedienung bekam.

"Dann komm mal mit, Chris."

Sie gingen ins Wohnzimmer, wo sich Isabelle elegant auf das Sofa setzte. Sie öffnete ihre Hose, zog selbige aus und ließ dann auch noch ihr Höschen runter, sodass sie unten nackt war. Sie setzte sich breitbeinig hin und grinste ebenso breit.

"Na los. Du darfst mich jetzt mal mit deiner Zunge verwöhnen."

Chris seufzte innerlich, hockte sich aber zwischen ihre Beine und zögerte dann.

"Ich weiß", fuhr sie fort. "Du magst das nicht. Du hast es nie gemocht. Aber jetzt entscheidest nicht mehr du das. Du wirst mich jetzt lecken, verdammt!"

Er gab ein leises Miauen von sich, das eigentlich eine Beleidigung sein sollte. Noch immer zögerte er. Er erstarrte regelrecht, als er spürte, wie sich etwas in seinem Hintern breit machte. Isabelle drehte an der Fernbedienung herum.

"Ein schönes Spielzeug, nicht wahr?"

Seine Augen weiteten sich, als sich in seinem Poloch ein Ballon aufbließ.

Eilig senkte er den Kopf und begann sie zu lecken. Endlich hielt der Ballon inne. Das konnten sie also auch. Er wollte nicht wissen, was dieses Kostüm noch alles innehatte.

Chris verzog das Gesicht, verwöhnte aber weiter seine Exfreundin, wie sie es wünschte. Immerhin, und das plante er bereits, würde er sich das nicht ewig gefallen lassen.


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