Der Maharadscha von Radwaha - Teil 4 - German
By: Mirror

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Ewan wird nun mit einer Markierung endgültig dem Maharadscha zugesprochen und lernt auch gleich ein paar andere Sklaven kennen...


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Wie üblich wurde er morgens viel zu früh von der Sklavin Jagrati geweckt. Sie schenkte ihm gleich zum Aufwachen ein Lächeln. Er gähnte ausgiebig, streckte seine Glieder. Er hatte gestern erst wesentlich später das Zimmer des Maharadschas verlassen, etwas essen und dann zu Bett gehen dürfen. Mit einem Blick nach draußen stellte er fest, dass die Sonne gerade aufging. Sein Versuch sich aufzusetzen wurde aber von der Dienerin sofort abgeblockt. Sie drückte ihn wieder zurück.

»Morgendlicher Einlauf«, erklärte sie knapp.

Ewan schlug die Hände im Gesicht zusammen und stöhnte.

»Oh nein.«

»Keine Panik. Ich versuche es human zu machen.«

Seufzend schaute er zu, wie sie ein volles Gefäß mühevoll an einem Haken an der Decke befestigte. Ewan hatte sich schon gefragt, wofür dieser gut war. Danach nahm sie den Schlauch, der von dem Behälter ausging in die Hand. Er war aus fast schon unpassend grellem Gummi gefertigt und hatte eine weiße Düse am Ende. Vermutlich stammte die Vorrichtung aus dem Okzident. Jagrati drückte vorsichtig seine Beine etwas auseinander und schob ihm die lange Düse in den Po. Im Gegensatz zu dem, was er gestern dort hinein geschoben bekommen hatte, bereitete ihm das keine Schmerzen.

»Dreh' dich auf die linke Seite«, sagte sie.

»Wozu?«

»Damit das Wasser besser in deinen Darm fließen kann«, erwiderte sie.

Das überzeugte ihn, sodass er sich langsam auf die Seite legte. Nachdem er eine Position gefunden hatte, in der er liegen bleiben konnte, öffnete Jagrati das Ventil. Er hörte ein leises Gluckern, spürte gleich darauf etwas kühles im Unterleib. Er atmete langsam durch und versuchte sich auf den Rat der Dienerin hin zu entspannen. Er hatte das Glück, dass er ohnehin nichts im Darm hatte und deshalb das Gefühl vom Stuhlgang nicht sofort einsetzte. Stattdessen nahm er relativ gelassen hin, wie allmählich mehr und mehr Wasser in ihn hinein floss. Es wurde kühler, dass er sogar kurzzeitig schauderte.

»Geht es?«, fragte sie vorsichtig.

Er nickte schnell, schloss dann die Augen. Er spannte kurz seine Muskeln an und ließ sie dann wieder locker. Sofort bemerkte er, wie die Flüssigkeit seinen Schließmuskel überbrückte und weiter seinen Darm ausfüllte.

»Allmählich drückt es«, sagte er nach einiger Zeit.

»Gut«, meinte sie. »Noch ein paar Momente.«

Sie gab ihm noch eine Minute, dann schloss sie das Ventil, wartete nochmals ein paar Sekunden und zog dann langsam den Schlauch raus.

»Pobacken zusammenkneifen«, sagte sie schnell.

»Ich weiß, ich weiß«, sagte Ewan ebenso zügig.

»Versuch' ein paar Minuten durchzuhalten und das Wasser in dir zu behalten.«

Er nickte knapp. Aber das war leichter gesagt als getan. Je länger man wartete, umso mehr schien der Druck zuzunehmen. Es fühlte sich halt so an, als würde man dringend auf Toilette gehen müssen. Nur dass es teilweise sogar noch zu gluckern begann. Nach ein paar Minuten erlöste ihn Jagrati endlich und ließ ihn auf die Toilette, wo er sich erleichtern durfte. Als er wieder reinkam, seufzte er nur.

»Und das jetzt jeden Morgen?«, fragte er verzweifelt.

»Ich werde mal nachfragen, ob es eine angenehmere Möglichkeit gibt«, meinte sie. »Aber versprechen kann ich nichts. Oh...ein paar Sklaven müssten auch gleich kommen, um dich abzuholen. Du wirst nochmal kurz gewaschen und dann markiert.«

»Oka-warte. Markiert? Was meinst du damit?«

»Das weißt du nicht?«, fragte sie erstaunt.

Der Edelsklave schüttelte bloß den Kopf.

»Du wirst markiert«, meinte sie. »Du bekommst ein Zeichen auf den Hintern.«

»Bitte was?«, keuchte er.

»Hier...schau mal.«

Sie drehte sich um und schob ihren Lendenschurz beiseite. Sichtbar wurde ein verziertes Zeichen direkt auf ihrer linken Pobacke. Es schien irgendwie eingebrannt worden zu sein.

»Das ist das Zeichen unseres Gebieters. Alle seine Sklaven bekommen das. Inklusive dir.«

»Es sieht aus...als wäre es eingebrannt. Ist es...schmerzhaft?«

Sie schien kurz zu überlegen.

»Ja«, sagte sie dann. »Aber nur kurz...allerdings wirst du ein etwas anderes Zeichen bekommen.«

»Wieso?«

»Weil du ein Edelsklave bist. Und die-«

Bevor sie den Satz beenden konnte, klopfte es an der Tür und die beiden Sklavinnen traten ein.

»Wir müssen los«, erklärten sie.

Jagrati nickte knapp und ergriff die Kette, die von Ewans Halsfessel ausging. Die drei führten ihn einmal mehr wie ein Schoßhündchen durch den Palast.

Nach der recht kurzen Reinigung wurde er wieder in den Saal gebracht, in dem er auch seine Männlichkeit auf ewig verloren hatte. Dieses Mal wurde er aber nicht explizit betäubt, sondern durfte sich alleine mit dem Bauch nach unten auf die Liege im Zentrum des Saals legen. Er drehte den Kopf zur Seite und erstarrte. Ein rundes Gefäß stand über einer kleinen Feuerstelle. Die Flüssigkeit, die daran brodelte, war dunkelgelb. Fast schon...goldfarben.

Er schluckte schwer, als ein männlicher Sklave auf ihn zukam. In der Hand hielt er einen kleinen Dolch. Zwei weitere Sklaven traten heran und hielten den armen Jungen nun fest. Ewan keuchte schwer, schloss die Augen. Als die Klinge seine Haut einritzte, schrie er instinktiv auf. Dieses Mal konnte er es. Das eigentliche Zeichnen des Zeichens war aber noch recht harmlos und dauerte nur etwa eine Minute. Das was danach kam, war wesentlich schmerzhafter. Das flüssige Gold wurde nun ganz, ganz langsam in die Wunde gegossen, was den Jungen veranlasste, laut aufzuschreien und sich reflexartig zu wehren. Die anderen Sklaven hielten ihn unnachgiebig fest. Vermutlich war es kein reines Gold, aber trotzdem reichte die Temperatur aus, ihn beinahe zur Ohnmacht zu treiben. Die Prozedur dauerte, nicht zuletzt weil er so umher zappelte, fast eine Viertelstunde. Danach ließen sie ihn endlich los. Ewan stöhnte nur noch leise. Er krallte sich an der Liege fest und atmete schwer.

Man gönnte ihm etwas Ruhe, trug ihn sogar auf sein Zimmer, wo er auf dem Bauch liegen verharren musste. Allmählich wurde ihm alles zu viel. Was würde als nächstes kommen? Würde man seinen Körper mit Piercings schmücken? Er seufzte und hoffte, dass das nicht der Fall sein würde.

»Darf ich dir etwas zu trinken anbieten?«, fragte Jagrati ihn, die kurz darauf auftauchte.

»Ja, bitte«, murmelte er, ohne auch nur aufzublicken.

Er hörte, wie sie etwas in einen Becher schenkte und dann wieder zu ihm kam. Er drehte sich auf die Seite, wobei er pedantisch vermied, mit der eben gebrandmarkten Stelle das Bett zu berühren. Er nahm den Becher entgegen und blinzelte einen Moment.

»Warum...bist du nackt?«, fragte er verwundert.

Sie zuckte bloß mit den Achseln.

»Ich muss ab jetzt in deiner Gegenwart nichts mehr tragen. In diesem Teil des Palastes darf ich das. Und da du jetzt ein Eunuch bist, besteht keine Gefahr mehr.«

»Oh je«, seufzte Ewan und trank einen großen Schluck.

»Abgesehen davon bin ich sowieso nur eine Arbeitssklavin.«

»Was meinst du damit?«

Sie kicherte und deutete auf ihren Unterleib. Er schaute verwirrt drein. Dort war sie viel glatter als erwartet. Man hatte ihr die Schamlippen einfach abgeschnitten.

»Ich benötige das nun einmal nicht. Ich bin nur zum Arbeiten da. Und deshalb...«

Sie spreizte ihre Spalte demonstrativ mit zwei Fingern. Ewan schaute neugierig nach und sah, dass auch ihr Kitzler fehlte. Man hatte sie also auch entweiblicht.

»So läuft das eben hier. Tja. Ich muss zugeben, dass ich mich auch anfangs gesträubt habe. Ich hatte auch Angst davor, dort unten nichts mehr zu haben.«

»Wurdest du auch von dem Maharadscha...«

»Nein«, fuhr sie fort. »Das macht er nur bei den Edelsklaven. Normale Arbeitssklaven werden schneller abgehandelt. Da fällt mir ein...demnächst kommen wohl ein paar neue Sklavinnen dazu. Wenn du den Gebieter darum bittest, lässt er dich ja vielleicht dabei zugucken, wie sie beschnitten werden.«

Ewan schluckte. Er wusste nicht recht, ob er das mit ansehen wollte.

Er zuckte zusammen, als es an der Tür klopfte. Es war der Arzt, der hineinkam. Jagrati verbeugte sich kurz und verschwand dann aus dem Zimmer. Sie hatte diesbezüglich wohl deutliche Anweisungen bekommen.

Der ältere Arzt stellte einmal mehr seine Tasche ab.

»Darf ich die Wunde sehen«, raunte er.

Der Engländer nickte und drehte sich wieder auf den Bauch. Mit der Kette, die dabei klirrte, kam er sich doch etwas lächerlich vor. Der Arzt beachtete das gar nicht. Er betastete nur ganz vorsichtig die Wunde.

»Gut«, sagte er. »Ich werde mir das morgen noch einmal anschauen. Dann kann ich auch möglicherweise das Röhrchen entfernen.«

Nach diesem schnellsten Besuch aller Zeiten nahm der Doktor wieder seine Tasche und verließ den Raum. Ewan legte seufzend seinen Kopf in das Kopfkissen.

Eine Speise später, die im Übrigen wieder nur aus Suppe bestand, wurde er auf die übliche Prozedur sorgfältig gereinigt und eingerieben, ehe man ihn zum Maharadscha brachte. Dort erwartete ihn eine kleine Überraschung. Dieses Mal waren sie nicht alleine. Der Herrscher lag bereits nackt auf seinem Bett. Neben ihm, ans seine Brust gekuschelt, lag der schwarze Sklave und zu seinen Füßen ein weiterer der Sklaven.Alle waren sie irgendwo mit einer Kette gefesselt, doch trotzdem lächelten sie, als hätten sie sich bereits mit ihrem Schicksal abgefunden. Seine Kette wurde von Jagrati an der dem Bett gegenüberliegenden Wand befestigt, ehe sie ging.

»Ewan«, sagte der Maharadscha. »Wie schön, dich zu sehen.«

Er stand auf und ließ die beiden Sklaven einfach erst einmal liegen, sodass er sich dem englischen Jungen zuwenden konnte.

»Der Arzt hat gesagt, dass deine Wunde leider erst heilen muss. Deshalb darf ich dich heute nicht benutzen. Aber habe keine Sorge. Du darfst zugucken.«

Er wies auf einige vorbereitete Kissen am Boden.

»Leg' dich am Besten auf die Seite. So kann die Wunde besser heilen.«

Der Junge nickte knapp und tat wie befohlen. Der Maharadscha stellte sich vor ihn, schaute auf ihn hinab.

»Noch etwas«, meinte er. »Ab jetzt ist dein Name nicht mehr Ewan. Für mich bist du nur noch der Analsklave. Dein alter Name ist völlig egal. Du bist mein Eigentum.«

Der Edelsklave schluckte.

»Dann....dann ist das jetzt mein Leben?«, flüsterte er ungläubig.

»Ja«, stellte der Herrscher grinsend fest. »Das ist ab sofort dein Leben.«

Mit demselben Grinsen ging er in aller Ruhe zum Bett zurück. Er legte sich dort langsam hin. Ewan sah, wie er seinem schwarzen Sklaven etwas zuflüsterte und sich dann langsam auf die Seite legte. Der neue Edelsklave schluckte schwer, als er sah, wie dieser sein langes Geschlecht langsam in den majestätischen Hintern schob. Und der Maharadscha schien das sogar problemlos abzukönnen. Er stöhnte leise auf, schloss die Augen, gebot ihm aber keinerlei Einhalt, während der Sklave weiter in ihn eindrang. Ewan, der ja nun selbst Analsklave war, konnte sich nicht vorstellen, ein derart langes Ding in sich zu haben. Selbst mit viel Gleitmittel würde er das kaum schaffen. Nun begann der Sklave langsam aber stetig immer wieder zuzustoßen, wobei der Maharadscha jedes mal leise aufstöhnte.

Noch bevor der afrikanische Sklave in ihm abspritzen konnte, klopfte es an der Tür. Der Maharadscha seufzte leise, ließ dann aber hereinbitten. Eine der Sklavinnen trat ein, stellte sich vor das Bett und verbeugte sich leicht.

»Majestät, ein englischer Gentleman wünscht sie zu sprechen«, sagte sie sanft, wobei sie anscheinend ignorierte, dass der Regent inmitten eines sexuellen Aktes war.

Der Herrschers nickte langsam.

»Ich bin umgehend da.«

Kaum dass die Sklavin verschwunden war, reagierte der Sklave wie auf einen Befehl und zog sein mächtiges Ding aus dem Hintern seines Gebieters. Dieser setzte sich auf und verschwand ohne Worte in den angrenzenden Raum. Vermutlich ließ er sich dort ankleiden und verschwand dann. Ewan seufzte leise und legte den Kopf auf das Kissen. Nach ein paar Minuten kam der Sklave, der zuvor schweigend am Fußende des Bettes gelegen hatte, zu ihm heran und setzte sich neben ihn. Die Kette klimperte leise, war aber zum Glück lang genug.

»Hallo«, sagte er. »Ich bin sozusagen der Lecksklave hier.«

Ewan setzte sich vorsichtig auf, wobei er kurz wegen der Wunde am Hintern zusammenzuckte.

»Freut mich sehr«, sagte Ewan vorsichtig. »Ich bin...na ja...mein Name spielt ja sowieso keine Rolle mehr, oder?«

»Ganz richtig«, grinste der Lecksklave. »Man gewöhnt sich mit der Zeit daran.«

»Wie lange bist du schon dabei?«

»Seit ein paar Monaten. Und glaub mir...du gewöhnst dich schneller dran, als du es dir vorstellen kannst. Wenn man sich erst einmal drauf einlässt, ist es gar nicht so übel.«

Er erntete dafür einen zweifelnden Blick von seinem Gegenüber.

»Nein, im Ernst. Mir ging es auch anfangs wie dir...habe mich auch ständig gesträubt. Na ja...ich hatte nicht so viel Auswahl. Also habe ich irgendwann angefangen, unseren Gebieter wirklich zu lecken und nach seinen Wünschen zu verwöhnen. Und irgendwie hat es mir einfach Spaß gemacht...ich bin der Zeit sogar ziemlich gut darin geworden, habe meine ganz eigenen Techniken entwickelt.«

»Beim Oralverkehr?«

»Man kann aus allem eine Kunst machen«, grinste der Lecksklave.

»Wo...wo kommst du ursprünglich her?«, fragte Ewan dann.

»Polynesien«, erklärte der Junge. »Ich glaube...du kennst das Gebiet als....Französisch-Polynesien. Wurde dort...nun...entführt.«

»Entführt?«, hakte Ewan nach.

»Japp. Der Maharadscha kam dort zu Besuch, hat sich ein wenig im Dorf umgesehen, hat sogar Gastgeschenke und so mitgebracht. Er war wirklich sehr freundlich. Na ja...und dann...das war, kurz bevor sein Schiff ablegte...ich war gerade dabei, ein paar Kokosnüsse aufzusammeln, die ich soeben vom Baum geschlagen hatte, als ich plötzlich einen Einstich gespürt habe.«

Er deutete dabei auf sein Hinterteil.

»Betäubungspfeil. Ich landete also auf dem Bauch und mir wurde schwarz vor Augen. Tja...und dann bin ich auf dem Schiff des Maharadscha aufgewacht. Den Rest kann man sich in etwa vorstellen.«

»Und du bist ihm nicht sauer?«, keuchte Ewan erstaunt.

»Nicht mehr. Anfangs natürlich. Sogar richtig. Aber dann habe ich mich eben drauf eingelassen. Und außerdem hat er sogar dafür gesorgt, dass ich flüssig Englisch sprechen kann. Wie man hören kann«, grinste er.

Ewan schaute nachdenklich drein. Dann wandte er sich an den schwarzen Sklaven auf dem Bett.

»Was ist mit dir?«, fragte er neugierig.

Der Angesprochene reagierte nicht.

»Ignorier' ihn«, empfahl der Lecksklave. »Er hält sich sowieso für was besseres, weil er seinen Schwanz behalten durfte.«

»Das stimmt nicht!«, brauste der Schwarze auf.

Der Lecksklave quittiere das mit einem Grinsen.

»Und er regt sich leicht auf, wie man sieht. Na komm schon...erzähl ihm auch deine Geschichte.«

»Da gibt es nicht zu erzählen«, sagte der Afrikaner mit leichtem Akzent. »Unser Gebieter hat meinen Eltern etwas Geld gegeben. Im Gegenzug musste ich mit ihm kommen. Das ist alles.«

»Und...hast du dich schnell daran gewöhnt?«, fragte Ewan.

»Natürlich«, erwiderte dieser.

Sonderlich gesprächig war dieser also nicht.

»Sind wir drei die einzigen...Edelsklaven?«, fragte Ewan den Lecksklaven dann.

Dieser nickte knapp.

»Japp. Sind wir. Zumindest im Moment noch. Es heißt, der Maharadscha sucht noch einen Küsssklaven. Oder besser gesagt: Eine Küsssklavin.«

Das rang dem Jungen dann doch ein Grinsen ab. Das war wirklich zu absurd. Er wollte gerade noch weitere Fragen stellen, als der Maharadscha wieder eintrat. Der Lecksklave tappte sofort zurück zum Bett und legte sich dort gehorsam hin. Er lächelte seinen Gebieter an. Der blieb vor Ewan stehe, wandte ihm dann den Rücken zu und hob die Arme etwas.

»Wärst du so frei?«, fragte er den neuen Sklaven.

Ewan stand schnell auf und half dem Herrscher aus seinen Gewändern, die er dann vorsichtig ablegte. Der Regent legte sich auf das Bett und spreizte die Beine etwas, ehe er dem Lecksklaven ein Zeichen gab, der daraufhin sofort ein Stück nach oben krabbelte und das Glied umfasste. Der Maharadscha atmete langsam aus, während seine Männlichkeit mit der Zunge umspielt wurde. Er gab nun auch Ewan ein Zeichen näher zu kommen. Der junge Engländer musste sich nun neben ihm aufs Bett legen, sodass der Maharadscha ihn in Ruhe berühren konnte. Ewan schluckte schwer. Ihm war das im Moment alles andere als angenehm, so berührt zu werden. Den Regenten schien das sogar weiter zu erregen, während der Lecksklave sein Geschlecht inzwischen gänzlich in den Mund genommen hatte. Der Maharadscha ließ die Hand über seine Brust fahren, verkrampfte sie dann aber ganz leicht, als er stöhnend kam. Ewan warf einen Blick nach unten. Der Lecksklave schluckte alles ohne auch nur annähernd zu zögern. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, schien es ihm sogar richtig Spaß zu machen. Der Maharadscha atmete genüsslich aus, ließ sich dann in das Kissen zurück sinken.

Kurz danach wurden die Sklaven dann alle auf ihre Räume begleitet. Anscheinend hatte der Herrscher ein Treffen mit einigen wichtigen Leuten und musste daher die kleine Versammlung auflösen. Ewan selbst wurde aber nicht sofort auf sein Zimmer gebracht. Stattdessen wurde er von Jagrati in eine andere Räumlichkeit nahe der Bäder gebracht. Der kleine Raum war ungefähr zwei mal zwei Meter groß und bestand hauptsächlich aus einer steinernen Erhebung mit einem Gitter darauf.

»Setz' dich darauf«, bat sie ihn.

»Was ist das?«, fragte er argwöhnisch.

Sie grinste bloß.

»Es wird dieses Mal nicht wehtun«, meinte sie. »Versprochen.«

Seufzend machte er also was sie wollte und setzte sich mit dem Hintern auf das Gitter, was ihn kurz zusammenzucken ließ. Er sah, wie sie wieder einmal die Kette an einen Haken festschloss.

»Es ist warm«, sagte er plötzlich.

»Ja. Es ist Wasserdampf. Nicht sonderlich heiß, keine Panik. Der soll dafür sorgen, dass dein Hintern schön weich wird. Wie der von einem Baby.«

»Du machst Witze...«

»Nein«, kicherte sie. »Genieß' es. Du bekommst diese Behandlung wohl auch in Zukunft häufiger. Ich hole dich nachher wieder ab. Nicht weglaufen.«

Kaum dass sie verschwunden war, schaute Ewan auf die stabile Kette, die von seiner Halsfessel ausging. Jagrati beliebte zu scherzen.

Er stieß mal wieder einen Seufzer aus und versuchte es sich dann gemütlich zu machen. Tatsächlich erwies sich die Prozedur als nicht ganz so unangenehm. Nach ein paar Minuten fühlte er sich ganz wohl. In dem Wasserdampf schienen einige Kräutergerüche mit hoch zu kommen, die langsam in seine Nase stiegen. Er atmete ruhig aus, ließ das verdampfende Wasser einfach die Arbeit machen. Etwas lächerlich kam er sich zwar schon vor, aber er genoss es, da niemand zuschaute. Nach gut einer halben Stunde kam Jagrati wieder hinein und befreite ihn. Er wurde direkt nebenan ins Bad geführt, wo er wieder einmal von drei der Sklavinnen ordentlich gewaschen wurde. Nicht zuletzt, weil er auch im Dampfbad ziemlich geschwitzt hatte. Anschließend bekam er sogar sein Abendessen – bestehend aus einer Suppe – ehe er zurück zum Maharadscha gebracht wurde. Die anderen Sklaven warteten dort bereits, lagen um das Bett herum auf weichen Kissen. Auch er wurde zu seinem Platz geführt. Der Herrscher kam nur Minuten später hinein, war bereits völlig nackt.

»Ihr habt heute Nacht die Ehre bei mir zu schlafen«, kündigt er an.

Ewan kannte zwar seine Beweggründe nicht, nickte jedoch unmerklich. Der Maharadscha begab sich auf sein Bett und legte sich dort hin. Kurz darauf kamen zwei Sklavinnen hinein und – Ewan konnte seinen Augen nicht trauen – begannen den jungen Regenten zu wickeln. Sie legten ihm eine Windel um, puderten und cremten ihn. Dann erst verschwanden sie und löschten das Licht. Der junge Sklave schaute verwirrt drein, ehe er sich hinlegte.


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