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Er war neu in der Stadt und wurde eines Tages per Brief aufgefordert, sich als Neu-Bürger der Vermessung zu stellen. Das war ihm völlig unbekannt und er konnte sich nichts darunter vorstellen. Da es noch einige Tage bis zu dem Termin waren, legte er den Zettel erst einmal weg und wollte sich später damit befassen.
Als sie am nächsten Tag nach dem Mittagessen in der Betriebskantine saßen fiel ihm der Brief auf einmal wieder ein und auch die Tatsache, dass Dina auch erst vor kurzem in die Stadt gezogen war. Also fragte er sie. Sie wurde verlegen und zögerte etwas, ehe sie aber doch zu einer Erklärung ansetzte: Jeder Neubürger muss sich einer Untersuchung stellen, bei der er genau vermessen wird genau gesagt sein Intimbereich. Die anderen, dies schon lange in der Stadt wohnten und sich nie dieser Messung hatten unterziehen müssen schauten verblüfft. Ihm wurde unwohl bei der Erklärung und sein Pimmel wurde sofort steif was freilich nicht viel hieß. Und genau das könnte das Problem sein, dachte er und fragte weiter: Was heißt das genau? Dina wurde tatsächlich rot als sie sagte Na bei euch Männern heißt das natürlich, dass in erster Linie euer Penis vermessen wird. Danach werdet ihr dann eingestuft und... sie zögerte etwas und wurde noch verlogener, wenn ihr bestimmten Standards nicht entsprecht gibt es wohl auch Strafen. Welche weiß ich aber nicht, fügte sie noch schnell hinzu, um jede weitere Frage abzublocken. Ihrem Gesicht war freilich anzusehen, dass sie diese Strafen sehr wohl kannte. Er wurde bleich und unruhig, sein Pimmel immer steifer seine Anfangsbefürchtungen schienen sich zu bewahrheiten. Mit seinen nicht einmal neun Zentimetern würde er den Anforderungen nie entsprechen und was dann. Er wollte unbedingt das Thema wechseln doch sie ließen ihn nicht sofort aus sie wollten den Termin wissen und ihm blieb keine Wahl als ihn zu nennen. Zwei Wochen später saßen sie wieder einmal beisammen und als im Gespräch eine kurze Pause aufkam, wurde die Frage gestellt, die er schon seit Tagen gefürchtet hatte. Vera fragte ihn nämlich, wie denn sein Termin verlaufen sei. Sofort stimmten die anderen ein und wollten alles genau wissen. Er wollte sich weigern, doch da war er chancenlos. Er zögerte, wurde verlegen und rot, doch schließlich fing er an zu erzählen. Ich meldet mich und wurde in eine Kabine geschickt, wo ich mich ausziehen musste. Kurz darauf ging die Tür auf und ich wurde in den Behandlungsraum geholt. Die Ärztin interessierte sich im Grunde nur für mein Geschlechtsteil und nach ein paar Untersuchungen vermaß sie schließlich meinen Penis. Er konnte kaum Weitersprechen, seine Stimme zitterte, was er jetzt sagen musste war ihm mehr als peinlich. Das Ergebnis war 8,8. Ungläubiges Staunen machte sich in der Runde breit. Vera grinste anzüglich, Dina schlug sich die Hand vor Schreck vor den Mund. 8,8 kann doch nicht sein bei einem Mann, meinte Maria ernst. Doch, mußte er zugeben. Ich war in dem Bereich immer unterentwickelt. Da fing auch Maria an zu grinsen. Und dann, fragte Jenny. Nun, die Ärztin meinte, dass ich damit den Bedingungen bei weitem nicht entsprechen würde und nun die Folgen zu tragen hätte. Daraufhin nahm sie meinen Penis mit der linken Hand, zog ihn so weit wie möglich aus dem Körper heraus und schnitt ihn sofort an der Wurzel ab. Dina wurde bleich, Vera grinste noch breiter, Jenny ließ ihr kehliges Lachen hören und Maria sah man an wie sie sich krampfhaft einen penislosen Mann vorzustellen versuchte. Die nächsten Tage wurden furchtbar für ihn, langsam aber sich erfuhren alle, dass er keinen Pimmel mehr hatte. Alle schauten ihn auf einen gewisse Art bedauernd, mitleidig an, doch alle hatten auch immer ein Grinsen im Gesicht wenn sie ihm kurz zwischen die Beine sahen. Und bald ging es auch damit los, dass sie ihn mit seinem Zustand aufzogen. Bald hänselte ihn, den Mann ohne Penis, jeder, der ihn kannte, die Frauen mehr als die Männer. Es wurde immer schlimmer, er hielt es immer weniger aus, seine Laune wurde immer schlechter und eines Tages hatte er es satt. Er stand wieder am Anmeldeschalter des Bewertungszentrums. Er nannte seinen, die Schwester schaute in ihrem Computer nach, stutzte und sagte nur ein Wort: Vervollkommnung? Was für ein Begriff für das, was gleich passieren sollte, dachte er und nickte nur kurz mit dem Kopf. Gehen sie in Kabine 3, ziehen sie sich komplett aus und legen alle ihre Sachen in die Box. Schieben sie die Box in den Schacht, drücken auf den Knopf und gehen hinein. In der Kabine zog er sich blitzschnell aus jetzt nur nicht mehr zögern. Als er den Knopf gedrückt hatte, ging die Tür auf. Er ging hinein und stand in einem praktisch leeren Raum mit kahlen Betonwänden direkt vor einer vollautomatischen Hock-Guillotine. Er ging hin, auf die Knie und dann auf alle Viere. Er schob sich vor, bis sein Kopf in der Aussparung lag. Die Lichtschranke, die dafür sorgte, dass sich die obere Kragenhälfte absenkte, bemerkte er gar nicht. Aber er hörte noch das leichte Klicken, als der Kragen einrastete und damit das Fallbeil auslöste. Dass sein Kopf und sein Körper von der Guillotine geschoben wurden und in den Schacht zum Verbrennungsofen fielen wo übrigens auch seine Klamotten gelandet waren - merkte er natürlich genauso wenig wie die Tatsache, dass der Raum ausgespritzt wurde und schon Sekunden nach seinem Tod überhaupt nicht mehr an seine Anwesenheit erinnerte.
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