Die Sportwette
By: Nicole-Sophie

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Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann wäre ich nie auf diese blöde Wette meiner Kumpels eingegangen. Hinterher ist man immer schlauer.


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Ich darf mich kurz vorstellen, ich heiße Kuhn, Isabella Kuhn und bin 22 Jahre jung^^. Bis vor zweieinhalb Jahren hieß ich noch Horst. Die Namensänderung und all was damit zusammen hängt habe ich wie schon angedeutet meine damals besten Kumpels (Thomas 21, Roman, 20 und Lukas, 23) zu verdanken. Man wie ich sie dafür hasse.

An jenem verhängnisvollen Samstagvormittag im Spätherbst trafen wir uns wie immer, um dann gegen Mittag zusammen zum Fußballspiel zu gehen. Es war es ein besonderer Samstag, denn unsere Heimmannschaft hatte heute unseren Erzrivalen aus der Nachbarstadt zu Gast. Seit dem unser Fußballclub besteht hatte unsere Mannschaft bisher nur ein einziges Mal gegen diesen Club verloren, das sind immerhin schon 35Jahre.

Obwohl es recht kalt war es hatte in der Nacht den ersten Frost gegeben, Grillten wir uns ein paar Steaks, tranken noch zwei, drei Bier um den „Grundstein“ für eine gute Stimmung zu legen, dann gingen wir langsam los.

Auf halben Weg, musste Thomas dringend schiffen, das Bier was er getrunken hatte wollte wieder ans Tageslicht. Er verschwand kurz hinter einer Hecke und kam sichtlich erleichtert zu uns zurück. Keine fünf Minuten später mussten auch Roman und Lukas ihr Bier wieder in die Freiheit entlassen. Ich schaute auf die Uhr und musste entsetzt feststellen dass es schon kurz vor 14Uhr war. Etwas angesäuert mahnte ich dass man jetzt doch einen Zahn zulegen musste, da ansonsten die besten Plätze weg seien.

Wir gingen dann weiter, doch ich hätte vorher lieber nicht den Mund so weit aufmachen sollen, denn keine zehn Minuten später musste auch ich ganz dringend pissen.

„Ja, ja… immer das gleiche mit dir, vorher groß die Fresse über andere aufreißen, aber dann selber nicht besser sein“ bekam ich um die Ohren gehauen. Gut sie hatten ja eigentlich recht gehabt, ich hätte mit ihnen pinkeln gehen können, auch wenn ich zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht musste.

Ich beeilte mich, dann legten wir einen Schritt zu. Unterwegs diskutierten wir wie das Spiel wohl ausgehen wird, und wie üblich gaben wir Wetten ab. Nur dies mal waren sie sehr gewagt, da unsere Mannschaft bisher immer als Sieger vom Platz ging.

„Sollte unsere Mannschaft verlieren, dann werde ich meinen Sack und Eier mit einem Pürierstab klein hacken“ gab Roman als Wetteinsatz ab. “Nun gut“ meinte Thomas, „falls wir heute verlieren sollten, dann werde ich mein Gehänge mit Blut einschmieren und meinen Sack und Eier danach von einem Hund abfressen lassen“ meinte Thomas. WOW, dachte ich, das sind aber diesmal aber hammerharte Wetteinsätze. Lukas wusste noch nicht genau welchen Wetteinsatz er machen wollte. Er schwankte zwischen Sack- und Eierabriss durch Festbinden seines Gehänges am Geländer unserer Dorfbrücke und Sprung in den Fluss, oder durch Aufreißen des Sackes und Abtrennung der Hoden durch herunterrutschen des „Glasscherbenhügels“. Dies ist ein kleiner steiler Hügel am Waldrand, wo tausende von Glasscherben in der Erde stecken. Nach einem LKW-Unfall der Glasflaschen geladen hatte und diese dabei verteilt hatte. Bis heute wurde noch nicht alles wieder beseitigt, deswegen ist dieser Bereich auch abgesperrt.

„Hey Leute, meint ihr nicht, dass die Einsätze diesmal nicht viel zu hoch gesetzt sind, schließlich wollen wir doch alle noch mal Kinder haben“, gab ich meine Bedenken zu Wort.

„Vor was hast du Angst du Schlappschwanz, unsere Junge können doch gar nicht verlieren, das letzte mal war das vor 35 Jahren, und das nur weil sie Einsatz geschwächt waren und der Wichser von Schiedsrichter von einem reichen Geschäftsmann der Gegenseite bestochen wurde, also bleib COOL und gib deinen Wetteinsatz, wir legen jeweils auch noch 1000 Euro oben drauf, wenn du mit machst, wenn nicht dann suchen wir für dir einen Wetteinsatz aus“

Ich überlegte einen Moment lang, denn 2000 Euro hätte ich jetzt gut gebrauchen können. Mein Auto war dank meiner Kumpels hinüber, sie hatten besoffen mir ins Auto gekotzt dazu noch in dem Kofferraum geschissen, zwei Fenster eingeschlagen, in eine Tür eine Delle rein getreten und die ganze Motorhaube zerkratzt. Ich hatte in diesem Monat mein Konto schon haltlos überzogen, war dass eigentlich ein verlockendes Angebot. Dennoch lehnte ich ab, solche Einsätze waren mir zu hoch.

„Du feige Sau, und so was will ein Mann sein“ brüllten die beiden mich an, „Du bist wie ein Weib, total weich und bloß kein Risiko eingehen, und immer ziehst du den Schwanz ein“

„Na gut, wenn ihr wollt dann kommt hier mein Einsatz. Gab ich angesäuert von mir, „Sollten wir verlieren, dann lass ich mir nicht nur den Sack und Eier abmachen. Nein, auch mein Schwanz kommt ab und ich lasse mir Silikon Titten machen. Durch einen entfernten Verwandten kenne ich da ein Krankenhaus in Belgien wo das ohne großen Aufwand und ohne Nachfragen gemacht werden kann. Diese Klinik ist auf Geschlechtsumwandlungen spezialisiert. Mit anderen Worten, sollen wir heute verlieren werde ich zukünftig als eine Frau durch die Welt gehen“

„Scheiße Mann, das ist ein Hammer Wetteinsatz“ gaben meine so genannten Kumpels voller Begeisterung von sich. Wir setzten unseren Weg ins Stadion fort. Als wir dort ankamen hatten wir gerade noch so Glück, und die besten Plätze gehörten uns und schon bald darauf war Anstoß. Schnell stand es 2:0 für uns und ich war sichtlich erleichtert was meinen Wetteinsatz anging. Zur Halbzeit lagen wir bereits 5:0 vorne.

Sichtliche Erleichterung war in unseren Gesichtern zu sehen. Bei diesem Spielstand konnten wir so unsere Männlichkeit behalten. Anpfiff zur zweiten Halbzeit.

Bereits nach rund zehn Minuten konnten wir sehen dass etwas passiert sein musste. Der Schiedsrichter pfiff jetzt eindeutig gegen uns und war nicht wie in der ersten Halbzeit neutral.

Innerhalb von fünf Minuten hatten wir drei Elfmeter gegen uns, und wir wissen nicht was es für einen Grund dafür gab. Dann noch paar Konter von unseren Gegner und es stand nur noch 5:5. Das Entsetzen stand jetzt nicht nur uns in den Gesichtern und Unmut machte sich im Stadion breit. 70 Minute wieder die Führung 6:5. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Ein angebliches Faul in unserem Strafraum zwei rote Karten (eine gelb rote) Elfmeter und es stand wieder 6:6.

Das Faul war aber keines, da keiner unserer Mannschaft in der Nähe war. Proteste der Spieler brachten nur noch zwei weitere Platzverweise mit sich. Wie sollte man nun mit vier Mann weniger das Spiel noch gewinnen können. Die Fans kochten „Schiebung, Schiebung“ und „Schiri wir polieren dir deine scheiß Visage“ hallte es durch das Stadion. Die Ordner hatten Mühe die zu Recht aufgebrachten Fans im Zaum zu halten. Unsere Jungs gaben die letzte viertel Stunde noch einmal alle, vergeblich.

Mit 6:10 gingen wir als Verlierer vom Platz. Geschockt und mit einer stink Wut im Bauch trotten wir vier schweigend und mit gesenkten Köpfen langsam aus dem Stadion nach Hause.

Nach einer Weile ergriff ich das Wort. „Unsere Wette gilt doch jetzt nicht mehr, da hier eindeutig das Spiel manipuliert worden ist. Es ist doch offensichtlich das in der Halbzeit was passiert ist, das der Schiri auf einmal uns auf den Kicker hatte“

„Halt dein blödes Maul“ bekam ich als erstes zu hören, „gewettet ist gewettet, egal ob ein es reguläres Spiel war, oder ein Manipuliertes“ Ich war geschockt, obwohl alle es wussten, das das Spiel wegen einem erneuten Betrug der Gegner verloren ging, wollten die Idioten trotzdem an dieser saudummen Wette festhalten.

„Ich mach da nicht mehr mit, ihr könnt machen was ihr wollt, ist mir egal, aber mit euch bin ich fertig“

schnauzte ich zurück.

„Meinetwegen könnt ihr euch eure Eier gegenseitig abreißen aber mit euch will ich nichts mehr zu tun haben. Im Spiel wurde betrogen daher ist diese Wette ungültig. Ich behalte meinen Schwanz und Eier, auf nimmer wieder sehen“

und machte mich mit schnellen Schritten davon.

„Du feige Sau, du dreckiges Weibsbild, dich werden wir noch fertig machen, wenn wir jetzt unsere Eier verlieren, verlierst du deine auch, da war so abgemacht“

hörte ich noch wie man mir hinterher brüllte, war mir aber egal. Mit diesen kranken Typen wollte ich nie mehr was zu tun haben.

Ich bin habe dann einen anderen Weg nach Hause eingeschlagen, der war zwar weiter, doch das nahm ich gerne in kauf, nur nicht noch einmal mit denen Blödmännern zusammen zu treffen. Es war schon recht spät als ich erschöpft in meine Straße einbog, als ich hinter mir ein Auto aufheulen hörte. Ehe ich es überhaupt begriff was jetzt gerade ablief, hatte ich schon einen Schlag auf den Kopf bekommen und es wurde Nacht.

Ich weiß nicht wie lange ich bewusstlos war, jedenfalls hatte ich einen ganz komischen Geschmack im Mund. Auch sonst war es mir irgendwie schwindlig alles tat weh, besondert mein Brust und der Bereich zwischen meine Beine. Sehen was los war konnte ich nicht, da meine Brille nicht mehr da war. Als ich mich mühsam versuchte aufzurichten schrie ich vor Schmerzen auf. Mein ganzer Bauch und die Genitalien schmerzten höllisch.

„Guten Morgen wie geht es Ihnen heute“ mit diesen Worten trat eine verschwommende Person in weiß an mich heran.

„Scheiße Mann, wo zum Teufel bin ich und warum habe ich Schmerzen im ganzen Körper“ antwortete ich sichtlich in Rage.

„So beruhigen Sie ich doch, dass ist jetzt nicht gut für Sie. Sie sind im Krankenhaus in Belgien und haben eine schwere OP hinter sich“ gab die Person zur Antwort

„Was heißt hier schwere OP, ich habe zu keiner OP zugestimmt, was zur Hölle ist das hier für ne kranke Scheiße“

„Ihnen sind in einer Mehrstündigen OP die Hoden und die Schwellkörper entfernt worden. Dann ist noch ein „Kanal“ zwischen After und Hodensack geschaffen und aus Ihrer Eichel ist eine Neo-Klitoris modelliert worden. Dazu kommen noch zwei Silikonimplantate die ihre Brust eingesetzt wurden. Sie wurden zur Frau gemacht, halt ohne Gebärmutter und Eierstöcke, das geht nicht“

„Sie haben was gemacht!?? Ich werde Sie sobald ich hier raus bin wegen Körperverletzung anzeigen und verklagen, ich glaube ich bin hier im falschen Film“ Ich war fassungslos was ich da zu hören bekam.

„Das können sie sich sparen, wir haben hier eindeutig Ihre Zustimmung für den Eingriff. Alles ist korrekt abgelaufen“ und man spielte mir eine Tonaufnahme ab. Tatsächlich das war ich der sagte dass ich als Frau leben wollte. Lukas der Drecksack hatte unsere Wette mit dem Handy mit geschnitten und es hier im Spital vorgespielt.

Für die Ärzte war dies eine klare Bestätigung, dass ich mit dem Eingriff einverstanden war. Ich wusste ja von meinem Verwandten, das in diesem Krankenhaus alles einfach und zügig von statten gehen soll. Wie einfach es aber in der Realität war blieb mir verwehrt.

Vier Wochen musste ich noch in der Klinik bleiben, dann wurde ich entlassen. Inzwischen hatte man mir neue Papiere machen lassen die man mir noch mit auf dem Weg gab. Isabella Kuhn war nun als Name eingetragen und das Geschlecht weiblich. Ich weinte, aus und vorbei war es mit einer Familie mit Kindern, alles nur wegen dieser blöden Wette und einem manipulierten Fußballspiel.

Wieder zuhause angekommen warteten schon meine doch so „lieben“ Kumpels auf mich. „Na Du Schlitzpisser, ich sagte doch wir machen dich fertig. Wetteinsatz ist Wetteinsatz da gibt es kein zurück“

„Ihr verdammten Drecksäcke, euch zeige ich an, das habt ihr nicht um sonst gemacht“

„Halts Maul, Du Schlampe und schau her“ sagte Thomas und die Jungs zogen ihre Hoden runter.

Ich wollte gar nicht wissen was die jetzt da hatten, aber die Neugier siegte. Alle drei hatten keinen Sack und Eier und Lukas zusätzlich keinen Schwanz mehr.

Während ich ein Tag nach dem Spiel in Belgien unterm Messer lag, hatte Roman sich den Sack und Eier wie ausgemacht einen Tag nach dem Spiel mit einem Pürierstab herhackt. Die anderen Beiden waren als zeugen mit dabei gewesen. Er hätte wie ein Schwein auf der Schlachtbank geschrieen, als die scharfen Messer das Fleisch zerschnitten.

Thomas wiederum hatte sich einen hungrigen Straßenköder gesucht. Seinen Sackt mit Rinderblut eingestrichen und sich sein Gehänge von diesem Stück für Stück abfressen lassen. Auch hier waren die anderen als Zeugen mit anwesend.

Und Lukas, er hatte sich schlussendlich für den Hügel entschieden. Er setzte sich für eine Plastiktüte und rutschte breitbeinig durch die Glasscherben. Die scharfen Scherben drangen in seinen Sack ein und schnitten diesen in feine Streifen. Seine Hoden wurden ebenfalls durch größere Scherben am ende des Hügels abgetrennt. Leider hatte Lukas eines übersehen. Die scharfen Kanten schnitten nicht nur seine Glocken ab, sie schnitten auch seinen Penisansatz in stücke. Die Wunden der drei entzündeten sich und mussten auch für drei Wochen in ein Krankenhaus behandelt werden. Bei Lukas versuchte man noch den Schwanz zu retten, doch die Blutgefäße und Nerven waren so zerstört, das auch er sein Lieblingsspielzeug loswurde, was ihn sehr mitgenommen hatte. Wichsen konnte man auch noch ohne Eier mit einem laschen Pimmel, aber ohne war da Feierabend.

„Ach lasst mich doch in Ruhe, ihr seit doch selber schuld. Wer eine so bescheuerte Wette ernst nimmt den ist echt nicht mehr geholfen und geht mir nicht mehr auf den Sack“ Mit diesen Worten ließ ich meine ehemaligen besten Kumpels stehen.

Wie ich jetzt zwei Jahre später erfahren habe, sind Roman und Thomas abends als Bodygards in einem Puff unserer Nachbarstadt. Tagsüber verdienen sie ihr Brötchen als Models in einem Schwulen Magazin. Irgendwie hab ich schon immer gewusst, dass die zwei anders waren.

Lukas hat sich nach einem Jahr dazu entschlossen, als Frau zu leben. Zwar kann er ohne Eichel/Klitoris keine Lust mehr empfinden, aber die währe immer hin noch besser als ganz auf Sex zu verzichten.

Was mit mir ist, nun ja, ich bin immer noch nicht völlig über meinen Verlust hinweg. Aber ich habe langsam daran gewöhnt. Zwar hat sich meine damalige Freundin von mir getrennt, dafür habe ich jetzt eine bessere Gefunden. Wir machen es und oft gegenseitig, bis zum Höhepunkt. Kurz gesagt mir gefällt mein neues ich immer besser.

Lieben Gruß,

Isabella


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