Kybele
By: dernebelspalter

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[TESTICLES]

A man is sick of his manhood and seeks help from castrating women.


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Kybele

 

 

 

 

Tagebucheintragung von  Attila am 28. September

 

Begonnen hatte es, glaube ich, mit diesem Gefühl von Ekel, das sich immer häufiger und immer unmissverständlicher einstellte, wenn ich mich den geschlechtlichen Dingen zuwandte. Erst ganz unmerklich, als ein Widerstand mich zu rasieren, zum Beispiel. Oder die Abscheu vor meinem eigenen Körpergeruch. Zunächst hatte es mich nicht beunruhigt. Schließlich werde auch ich älter. Aber es war da, dieses Gefühl, wie ein Fremdkörper, der immer weniger ignoriert werden konnte und in Phasen nachlassender Geschäftigkeit, wie lauernd, auf sich aufmerksam machte. Diese Phasen waren für einen Mann wie mich natürlich schon immer sehr kurz gewesen. Ein Macher kennt wenig Müßiggang. Mein Privatleben war der Regeneration untergeordnet. Meine Partnerinnen hatten das zu spüren bekommen, wenigstens in den Zeiten, als ich außer meiner Frau noch welche hatte. Doch dies alles ist nun schon eine Weile her. Wenn ich darüber nachdenke, kommt es mir wie eine andere Welt vor. Als ob die Menschen damals eine ganz andere Sprache gesprochen hätten, ganz anderen Gesetzen unterworfen gewesen wären. Dies stimmt natürlich alles nicht ganz. Äußerlich hatte sich nichts grundsätzlich geändert. Außer mir natürlich. Ich war es, der begonnen hatte, die Dinge anders zu sehen. Aber aus welchem Grund? Aus welchem Antrieb? Lohnt es sich überhaupt über solche Dinge nachzudenken? Was bringt die Grübelei, wenn eine Veränderung in Besitz nimmt, wenn das Bisherige sich immer mehr verunmöglicht, der Gang der Dinge einfach nicht mehr will. Dabei war es nicht etwa so gewesen, dass mein Wille nachgelassen hätte. Ganz und gar nicht. Aber irgendetwas war an mich herangetreten, oder vielmehr in meine Sphäre eingedrungen und wollte nicht wieder weichen, sondern gewann immer mehr an Raum. Es begannen sich Dinge in Frage zu stellen, die kurze Zeit zuvor noch unumstößlich gewesen waren. Und dann begannen jene Veränderungen sich anzubahnen, die mich mehr und mehr verunsicherten. Vorsichtig einen Fuß nach dem anderen auf Neuland setzen. Das war nicht leicht für einen, der für sein Selbstbewusstsein bekannt war. Ich weiß noch, wie ich damals das erste Mal wieder onaniert hatte. Ein auf sich selbst Zurückgeworfensein das mit dem bekannten Selbstekel endete. „Streuen“ hatte ich es genannt, wenn ich mein Süppchen in eine jener fraulichen Körperhöhlen ergoss, die danach sehen konnten wie sie mit den Folgen zurechtkamen. In diesem Sinn war der Gebrauch einer Vagina nichts anderes als eine notwendige Entladung. Mein Interesse an der Eignerin dieses Körperteils war damit auch erschöpft, und ich war mir sicher, man würde mir meine Gereiztheit verzeihen, sollte das Weib weitere Aufmerksamkeit fordern. Andererseits war das Interesse damit nicht für immer befriedigt, und so kann ich auf eine stattliche Reihe von  Spalten zurückblicken, die von meinem beträchtlichen Heißhunger auf diesem Gebiet mehr oder weniger willig geöffnet wurden. In einzelnen Fällen musste ich dafür bezahlen. Sicher, ich gehöre nicht zu denen, die dies herunterspielen. Meine Liebe zu dieser Zunft der Frauen hielt sich allerdings in Grenzen. Aber wer die Macht des Triebes beim Mann kennt und weiß, wie schnell sie sich mit Unbeherrschtheit verbinden kann, der wird mir Recht geben, wenn ich sage, es ist gut, dass es diese Frauen gibt. Trotzdem hielten sich meine Besuche in diesem Milieu von je her in Grenzen, vielleicht, weil es meinen Stolz zu sehr verletzte für etwas wie ein hohles Nichts Geld auszugeben. Nein, wenn ich es mir recht überlege, konnten gerade die Damen der Nacht mir nicht das bieten, was ich so sehr genoss: die willkürliche Verfügung über jenen Hort der Frau, der ihr wohl das wertvollste war. Oft war meine Lust erst gerade dann gestillt, wenn ich mein Opfer – dieses Wort war in meinen Augen an sich schon eine unzulässig positive Wertung – erkannte, dass sein Widerstand der Urgewalt meines Wollens unmöglich standhalten konnte. Gerne erinnerte ich mich in diesem Zusammenhang an Galina, das Kindermädchen eines Freundes, bei dem ich mehrere Monate zu Gast wohnte, weil ich in dieser Zeit einer eigenen Unterkunft entbehrte. Sie war eine stämmige, aber in ihrem Gesicht durchaus hübsche Osteuropäerin von gut zwanzig Jahren und hütete schon mehrer Monate die drei Kinder meines Freundes. Sie sprach sehr wenig, und mehr als dass sie eigentlich Lehrerin hätte werden wollen, hatte niemand aus ihrer Vergangenheit je erfahren. Meinen zunächst durchaus höflichen Annäherungen war sie beständig ausgewichen, doch ich hatte ihrer schlichten Tugend nie getraut. Als mein Freund und ich eines Abends auf sie zu sprechen kamen, vertraute er mir ein Geheimnis an. Er hatte Galina mit einem jungen Mann in dem Raum erwischt in dem im Winter die Gartengeräte abgestellt werden. Der Liebhaber war verlegen murmelnd davongeschlichen, während mein Freund Galina streng zur Rede stellte. Doch er sparte sich lange Ermahnungen, deutete nur kurz an, dass eine weitere Zusammenarbeit sehr schwierig werden würde, sollte er gezwungen sein, den Vorfall der Frau des Hauses zu melden. Gleichzeitig öffnete er seine Hose und führt die Hand seiner Angestellten an sein geschwollenes Glied. Ohne nennenswertes Zögern, so schilderte mir mein Freund den Fortgang des Geschehens, entpuppte sich Galina als eine begnadete Mundfotze, die schmatzend, schnaufend und schließlich schluckend ihrem Herrn zu Diensten war. Das Gespräch mit meinem Freund nahm jedoch eine ernüchternde Wendung als ich mich vertraulich zu ihm hin beugte und nach intimen Details bezüglich Galinas Körper fragte. Mein Freund, den ich so noch gar nicht kennen gelernt hatte, schlug wütend mit der Hand auf den Tisch und fuhr mich grob an, ob ich einem dreifachen Familienvater eine solche Unsittlichkeit wirklich zutrauen würde. Es kostete mich erhebliche Mühe, meine Frage nachträglich als unpassenden Spaß darzustellen. Wenige Tage später fand ich Galina in der Waschküche. Mir fiel auf, wie üppig sie unter ihrem einfachen Kleid war. Ich ging geradewegs auf sie zu und fasste ihr fest zwischen die Beine. Sie war wütend und wollte etwas sagen, aber ich verpasste ihr das erste Mal eine jener Ohrfeigen, die sie für den Rest ihrer Arbeit in diesem Hause so fürchten würde. Dann kippte ich einen Korb frisch gewaschener Wäsche auf den Boden und zog ihr Kleid hoch. Sie wehrte sich kaum. Als ich ihr Höschen herunterzog, konnte ich ihr helles Schamhaar sehen. Ich drehte sie auf den Rücken, kniete mich zwischen ihre gespreizten Beine und öffnete meine Hose. Schluchzend blickte sie starr zur Seite, dann, als ich in das trockene Rosa eindrang, zuckte sie etwas zusammen. Bald, nach weniger als einem Dutzend Stößen, kam es mir. Mein Gesicht in ihr langes blondes Haar vergraben, genoss ich meine Entladung. Schubweise entwich der aufgestaute Druck. Was seit Wochen in meinen Männerhoden reifte, fiel auf einen ungeschützten Acker, wie ich etwa ein Jahr später erfuhr. Ich blieb auf ihr liegen bis mein drittes Auge nur noch tropfte, dann stand ich auf, wischte an einem herumliegenden Kleidungsstück mein Glied ab und ließ sie liegen. Wenn ich heute an diese Dinge zurückdenke, empfinde ich keine übermäßige Schuld oder Scham. Diese Ereignisse sind für mich inzwischen vielmehr Stationen auf einem Weg zu mir selbst. Ich habe beschlossen, das Übel an der Wurzel zu packen und mich von dem Kleinod – eigentlich sind es ja zwei – zu trennen, welches mir unzweifelhaft die Ursache zu sein scheint. Mein Weg zu diesem Beschluss war weit. Er fiel mir nicht leicht. Ihm gingen unzählige Versuche der Mäßigung, des sittlichen Ringens voraus. Aber jetzt ist er unwiderruflich, und ich sehne nichts so sehr herbei wie den Tag an dem der Schnitt getan ist. Ein weiterer Galloi will seine blutige Tonscherbe vor dem Thron der Kybele niederlegen. Es ist höchste Zeit für mich. Als ob der ekstatische Tanz unmittelbar seinem Höhepunkt entgegen geht. Anders als in antiker Zeit, bin ich in keiner Gruppe Gleichgesinnter aufgehoben. Ich bin zwar der einzige Entschlossene, doch ich bin auch wieder nicht allein. Eine Gruppe von Frauen hat mich vorbereitet und wird das letzte Stück des Weges mit mir gehen. Ich bin ihnen dankbar. Sie sind meinem Wankelmut in jeder Phase meiner Entwicklung entgegengetreten, haben mit ihren Erzählungen meine Stimmung aufgehellt, wenn mir Zweifel kamen. Sie haben sich mir als Frauen auf eine Art gezeigt, die ich zuvor nicht kannte, die ich vielleicht nicht einmal für möglich gehalten hatte. Ich habe mich ihnen unterworfen. Zuerst mit Vorsicht und Rückzugsmöglichkeiten, dann immer williger und schließlich bedingungslos. Davon will ich hier erzählen. Und am besten ich beginne ganz am Anfang. Dieser Ekel, von dem ich schon sprach, erst war es ein unbestimmtes Gefühl, fast eine vorübergehende Laune. Doch diese Empfindung ging nicht vorüber. Im Gegenteil. Sie wurde stärker und gleichzeitig immer eindeutiger. Schon nach wenigen Tage war mir mein Geschlecht so zu wider, dass ich es nur mit größtem Widerwillen berühren konnte. Ich begann mein kleines Geschäft wie eine Frau im Sitzen zu verrichten und mich in diesem Bereich zwanghaft zu waschen. Über eine Beschneidung brauchte ich nicht nachdenken, kam ich doch aus einem Land in dem diese am achten Tag nach der Geburt gesetzlich vorgeschrieben war. Die Abscheu blieb und wurde noch intensiver. In dieser Zeit gab ich eine Anzeige in einer feministischen Monatszeitung  auf: Hodenträger sucht Kybeles Rat, oder so ähnlich. Es kamen etliche Antworten. Die meisten davon hatten mich missverstanden. Ein Brief kam gar von einer Frau, die tatsächlich Kybele hieß. Bei einem Schreiben jedoch wusste ich sofort, dass es ernst gemeint war. Es war mit Adah unterschrieben und enthielt neben einem Zeitpunkt eine genaue Adressangabe. Als ich es in meinen Händen hielt begann ich zu zittern. Ich las es mehr als hundert Mal. Jedes Wort, jeden Schriftzug untersuchte ich bis ins Kleinste. Ich brauchte nicht lange hin und her zu denken. Ich wusste sofort, dass ich mich zur angegebenen Zeit in jenem Vorort melden würde. Und ich war mir sicher, dass man mich dort längst erwartet hatte. Das war der Ort an dem man mich verstehen würde. Daran gibt es für mich keinen Zweifel. Ich war in den letzten Tagen sehr unruhig. In meinem Kopf wirbelt es nur so von Vorstellungen, Wünschen und Bedenken.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 2. Oktober

 

Ein Angsttraum weckte mich heute Morgen und lies mich lange Zeit ohne Schlaf: In einer Gefängniszelle sitzt eine junge, mir unbekannte, Frau. Ein Mann öffnet die Zellentür. Dann bekomme ich das Gesicht des Mannes zu sehen. Seine Augäpfel sind zerschnitten, sein Gesicht ist blutig. Den ganzen Tag schon versuche ich den Traum zu deuten. Als Kind las ich ein Buch von Jules Verne, das eine Blendung enthielt. Die Verfilmung lief auch im Fernsehen. Aber der Held bekam sein Augenlicht zurück, und die Geschichte hatte mich nicht allzusehr berührt. Anders Ödipus. Er blendet sich selbst, nachdem er sein tragisches Schicksal erfährt. Von seiner Tochter und gleichzeitig Schwester geführt, beschließt er sein Leben. Mir fällt eine ehemalige Liebhaberin ein, die mir Folgendes über eine Reise nach Griechenland erzählte: Mit zwei anderen Personen, die ihr nur flüchtig bekannt waren, wird sie vom Zoll aufgegriffen. Einer der Drei hatte Drogen im Gepäck. Wie sie sagte, war sie unschuldig und hatte nicht die geringste Ahnung. Die Nacht vor ihrer Ausweisung musste sie in einer Einzelzelle verbringen. Dann kam der Wärter und hat mich einfach genommen, sagte sie damals leise. Ich bekam sofort eine Erektion. Diese ganz gewöhnliche Fotze, die mir eigentlich nur zur gelegentlichen Libidoabfuhr diente, verwandelte sich für mich von einem Augenblick zum anderen in ein wahres Kultobjekt. Sanft strich ich mit meinen Fingern über die feuchte Spalte. Sie hatte dem drängenden Verlangen eines Mannes nichts entgegensetzen können, hatte sich willig geöffnet für einen, der vergaß zu fragen. Nichts konnte meine Lüsternheit noch bremsen. Ich drang in sie ein, und nach wenigen Stößen schon spritzte ich meinen Samen in ihre Tuben. Das wiederholte sich an diesem Abend noch zwei Mal. Ich konnte gar nicht genug bekommen, von dieser entweihten Kiste. Das klaffende Loch unter ihrem dunklen Schamhaar hatte mir sein Geheimnis anvertraut. Es war etwas geschehen mit ihm, das sich nicht mehr löschen ließ in dieser Nacht in der Zelle. Es hatte eine neue Bedeutung bekommen. Sein Stolz war unwiederbringlich dahin. So könnte man den Traum also deuten: Die Blendung als Sinnbild der Kastration des Täters. In mir scheint ein Gewissen zu erwachen, das ich früher nicht kannte.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 7. Oktober

 

Ich war dort. Am frühen Nachmittag hatte ich mich aufgemacht. Die Adresse entpuppte sich als ein unauffälliges Anwesen in der Vorstadt. Adah empfing mich sehr freundlich. Eigentlich hatte ich sie mir ganz anders vorgestellt. Keine Spur von Bitterkeit war zu erkennen. Als sie mir gegenüber saß, kam sie mir vor, wie ein Relikt der Zeit der Blumenkinder. Von ihrem jugendlichen Alter her, war dies nicht möglich. Aber ihre Kleidung und die unkonventionelle Art, wie sie sich benahm, ließen diesen Eindruck entstehen. Zunächst fiel es mir nicht leicht, über mein Anliegen zu sprechen. Ich beließ es bei vagen Andeutungen über die Notwendigkeit von Anpassungen der männlichen Rolle an veränderte frauliche Erwartungen, und sie antwortete lächelnd, dass diese Anpassungen oftmals längst überfällig wären. Doch sie gab mir auch zu bedenken, dass eine solche Wandlung ein tief greifender Eingriff sei. Nichts sei dann mehr wie es einmal war. Andererseits vergaß sie nicht die große Dankbarkeit zu erwähnen, mit der schon einige andere Männer die Hilfe ihres Hauses in Anspruch genommen hätten. Vielen von ihnen sei es kaum anders ergangen als mir. Genau genommen, meinte sie, könne man von einem allgemeinen Übel sprechen. Was in vorzivilisatorischer Zeit ein biologische Notwendigkeit gewesen sei, wäre heutzutage nur noch eine Belastung von sowohl Mann als auch, wenn auch in schon fast unerträglichem Maße, Frau. Sie wirkte sehr sensibel, beinahe zerbrechlich, und ich konnte es nicht unterlassen immer wieder einen verstohlenen Blick auf ihre zarten Hände zu werfen. Dann breitete sich wieder dieses Gefühl des Selbstekels in mir aus, und ich begann, etwas direkter auf das zu sprechen zu kommen, das mich zu ihr führte. Ruhig und verständnisvoll hörte sie sich meine Lebensgeschichte an, stellte nur hier und da einzelne Fragen. Ich weiß nicht woran es lag, aber ich gewann den Eindruck, dass sie über mich schon bestens Bescheid wüsste. Wir waren uns einig, dass mein Transformationsprozess eine Vielzahl von Sitzungen erfordern würde, und dass es sicherlich kein Fehler wäre, bald damit zu beginnen. Adah wirkte nun sehr kompetent, ohne dass ich die geringste Ahnung hatte, was mir bevorstehen würde. Die meisten meiner Fragen wickelte sie mit einem unverbindlichen Lächeln ab. Nur einmal ließ sie, wie nebenbei, erkennen, dass noch zwei weitere Frauen in unsere gemeinsame Arbeit miteinbezogen werden würden. Zum Ende hin wechselten wieder meine Gefühle, und jenes Verlangen, das ich doch so zu verabscheuen begann, ergriff wieder Besitz von mir. Wie sie vor mir saß, mit ihrer blond-braunen Löwenmähne und ihren sicherlich wunderschönen Brüsten! Ich hätte viel dafür gegeben, einen Blick auf jene Spalte werfen zu dürfen, die im Umgang mit Frauen schon immer den Inbegriff meines Begehrens ausgemacht hatte. Sie schien dies bemerkt zu haben und beendete abrupt das Gespräch. Es war mir erlaubt, einen Antrag auf eine erste Begegnung mit allen drei Frauen zu stellen. Sie würden mir dann einen Termin zukommen lassen. Wäre ich auch nur eine Minute unpünktlich, so sei meine Transformation unwiderruflich abgebrochen.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 8. Oktober

 

Meine Gedanken sind nur noch bei Adah. Ich komme gar nicht mehr von ihr los. Wie sich das Bild einer Frau so mit psychischer Energie aufladen kann! Es ist schon das dritte Mal an diesem Tag, dass sich meine Leidenschaft für sie mit jenem unaussprechlichen Laster verbindet, dem fast alle Männer unterworfen sind. Zu konzentrierte Arbeit heute morgen nicht mehr fähig, wanderte ich ziellos durch meine Wohnung, bis ich bereit war den Druck anzuerkennen und mich auf jenen schwarzen Ledersessel setzte, der mir dafür gewöhnlich am geeignetsten gilt. Ich knöpfte meine Hose auf und zog sie bis an die Knöchel hinunter. Langsam blickte ich an mir hinab. Mein Schwanz ist leicht gekrümmt, wenn er steht. Und wie er mir stand! Eigentlich ist diese Krümmung mehr eine Drehung. Wenn man ihn an der Wurzel in die Horizontale drückt, biegt sich der vieladrige Zylinder leicht nach links. Ich betrachtete lange die dicke Vene in der Mitte des Schaftes. Etwa in der Mitte macht sie eine Kehrtwendung und verschwindet dann im Inneren. Die Spitze des Rammbocks ist nicht breiter als der Stängel an seiner dicksten Stelle. Ich zog die Haut ganz nach unten um die Kragenfalte verschwinden zu lassen. Wenn die Schwellung so stark ist wie jetzt, verfärbt sich das Köpfchen leicht violett. Das Auge der eingekerbten Erdbeere blickte mich feucht an. Bald würde sich aus ihm jener erste Spritzer Kaffeemilch lösen, der sich mit der Erlösung Bahn bricht. Dann kommen in mehreren Wellen die schweren, klebrigen Sahneergüsse. Sie spritzen nicht wirklich, sondern schaffen sich Schub für Schub aus der Tiefe heraus. Ich atmete das esoterische Duftsubstrat, das ich dem Jojobaöl beigemischt hatte und betrachtete den Pflaumenbeutel zwischen meinen Beinen. Wie empfindlich die schweren Ziegel auf jeden Druck meiner Finger reagierten. Lästige Steine, die mich zum Sklaven ihrer Hormone machen. Ich halte eine unerträgliche Last in meiner Hand von der ich mich nicht allein befreien kann. Dann fiel mir wieder Adah ein, und ich dachte an ihre zierlichen Hände. Würden sie es sein, die jene Seile kappten, an denen dieses Übel hing? Beim Gedanken an Adah ging es sehr schnell. Ich musste nicht einmal an ihren Körper denken. Eine Erinnerung an ihr wissendes Lächeln, ihren freien Blick und es war, als brächen alle Dämme. Ich wusch mir meine verkleisterten Finger und ordnete meine Kleidung. Für kurze Zeit war ich nun wieder Herr meiner Sinne. Aber ich war mir sicher: Adah würde eine Ewigkeit daraus machen.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 14. Oktober

 

Heute war die zweite Sitzung. Als ich zum Haus kam war die Tür nur angelehnt. Zögernd trat ich ein. Das Anwesen schien völlig verlassen zu sein. Meine zaghaften Rufe verhallten ungehört. Ich suchte nach dem Raum, in dem ich mich mit Adah getroffen hatte, doch alles war so verändert. Wo ich mich an Gänge und Treppen erinnerte, waren nun Türen. Keine von ihnen ließ sich öffnen. War alles nur ein Scherz gewesen? War ich mit meinem, in der Tat, ungewöhnlichen Ansinnen auf einen Ulk hereingefallen? Dann hörte ich Schritte. Ein merkwürdiger alter Mann, in einen dunklen Mantel gehüllt, trat aus dem Dunkel hervor. Er starrte mich eine Weile an, dann verschwand er wieder in die Richtung aus der er gekommen war. Es mochte etwa eine halbe Stunde vergangen sein, ohne dass ich auch nur ein einziges Mal auf den Gedanken kam, wieder nach Hause zu gehen, als eine Frau langsam auf mich zukam. Es war Adah. Stumm stand sie vor mir. Ich folgte ihr in einen kleinen Raum und begann mich auf ihr Geheiß hin zu entkleiden. Es sei nun an der Zeit, mich den anderen vorzustellen, sagte sie, nahm meine Kleider und schloss die Tür hinter sich. Als ich an meinem Körper hinab sah, erfasste mich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl der Unzulänglichkeit. Beschämt stand ich da. Ein ungewohntes Gefühl für jemand wie mich, der im täglichen Umgang für seine vulgäre Art und unverschämte Übergriffigkeit bekannt ist. Von Zeit zu Zeit liebte ich es, andere Menschen, vor allem Frauen, mit meiner offensiven Körperlichkeit in Verlegenheit zu bringen. Aber jetzt war das irgendwie anders. Ich richtete meinen Blick auf eine gerahmte Fotographie an der Wand. Ein antikes Relief zeigt eine Frau auf einem Thron. Zu ihren Füßen ein großes Tier, es könnte eine Raubkatze sein. Sie hat etwas in ihrer Hand, das sie sich wie einen Spiegel vors Gesicht hält. Etwas riss mich aus meinen Gedanken. Es war Adah, die mir ein kleines Seidentuch reichte. Ich gebrauchte es, um meine Blöße zu bedecken und folgte ihr eine steinerne Wendeltreppe hinab. Die Stufen erschienen mir endlos. Dann traten wir in das Gewölbe ein. Es war dunkel - stockfinstere Nacht. Ich rief nach Adah, aber von ihr kam keine Antwort mehr. Ein kleines Licht ging an. Vor mir stand eine dunkelhaarige, große Frau. Sie war völlig unbekleidet und mein Blick  senkte sich von ihren schweren Brüsten über das schwarze Dreieck hinab zu ihren Füßen. Es war Bathscheba, wie ich später erfuhr. Schweigend blickte sie mich lange an. Etwas, ich kann nicht sagen was für eine Kraft, zog mich zu Boden auf meine Knie. Das Verlangen, mein Gesicht zwischen diesen Schenkel zu vergraben, überkam mich. Ich traute mich nicht. Ich blickte nur stumm in dieses weibliche Geheimnis. Mit einer Hand schob sie sanft meinen Kopf näher an sich heran und ließ mich ihren Geruch kosten. Erst waren es nur einzelne Tröpfchen, die meine Wangen benetzten wie Tränen. Dann öffnete sich das Quell dieses Gartens immer weiter. Goldener Regen aus einem geöffneten Schleusentor. Unerschöpfliche Fluten, die immer wieder zu versiegen drohten, nur um dann noch viel reißender als zuvor anzuschwellen. Ein ungelenker Strahl, sich hebend und senkend, sich teilend, zweistromig sich auffächernd. Dankend blickte ich auf. Ernst und stumm sah sie mich an.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 16. Oktober

 

Dieser elende Druck, der mich nicht ruhen lässt. Stundenlang zog ich durch die herunter gekommensten Gegenden der Stadt. Mir geht durch den Sinn, dass es klinisch sein könnte. Satyriasis nennt man das, soviel ich weiß, das männliche Gegenstück zur Nymphomanie. In eine Bar, die vorschriftsmäßig ihre Getränkekarte mit den Preisen ausgehängt hat, kehre ich ein. Ich bestelle ein Pils. Eine der Damen gesellt sich zu mir. Ab einer Flasche Sekt würde sie sich mit mir ins Separée begeben. Was dort dann passiert darf sie angeblich nicht sagen. Das ganze riecht nach Nepp. Mit ein paar freundlichen Worten wickle ich ab, trinke aus und gehe hinaus. Wenige Straßen weiter steht ziellos eine kräftige Blonde auf dem Gehsteig. Wir sehen uns kurz an, dann geht sie langsam weiter. Vor dem Schaufenster eines der ausländischen Reisebüros bleibt sie stehen. Ich spreche sie von hinten an. Sie willigt ein und durch einen schmuddeligen Hauseingang führt sie mich auf ihr Zimmer. Ich gebe ihr das Geld und ziehe mich aus, während sie mit irgendetwas am Waschbecken beschäftigt ist. Als ich mich wieder nach ihr umdrehe, ist sie immer noch angekleidet. Wenn mein Zusammensein mit den Frauen so weit vorangeschritten ist, pflege ich sehr ordinär mit ihnen zu reden. Es gefällt mir, ihnen jetzt meine Art zu sprechen, zu handeln und zu fühlen aufzuzwingen. Ich will deine Fotze sehen, sage ich. Muschischauen, wie sie es nennt, kostet extra. Dabei spricht sie mit mir wie mit einem Kind. Gereiztheit kommt bei mir auf, die sich immer mehr in Wut verwandelt. Sie hat ein plumpes Gesicht, aber der Körper scheint fest und stämmig zu sein. Ich will deine Fotze sehen, wiederhole ich ruhig. Sie zieht den Rock aus und legt ihn mit ihrer Bluse auf einen Stuhl neben dem Bett. Mit dem Rücken zu mir öffnet sie ihren BH. Ich lege meine Hand auf ihre Schulter und drehe sie herum. Es sind gute Brüste, groß, fest und mit breiten dunklen Höfen. Eine davon nehme ich in meine rechte Hand und kneife den Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger. Dann weise ich sie an, sich mit gespreizten Schenkeln auf die Bettkante zu setzen. Ihre Fotze sieht armselig aus: die Schamlippen hängen ausgeleiert in einem struppigen blond brauen Pelz. Es gibt Frauen deren Spalte nicht süßlich rosa ist, sondern dunkelbraun, fast schwarz. Trotzdem bin ich in Laune auf diese Kiste. Mein Pint steht wie eine Eins. Der Kanal fühlt sich samtig an. Er ist weit und lang, und in einem monotonen Takt lasse ich mein Zepter aus- und einschwingen bis sich der Pfropfen löst, und ein Sämann seine Arbeit tut, während ich mit meiner Hüfte ein letztes Mal Raum fasse. Wieder weise ich sie an, sich mit gespreizten Beinen auf die Kante des Bettes zu setzen. Es gibt nichts Faszinierenderes als eine besamte Möse. Meine Dame weigert sich. Sie will erst das Extrageld. Das wird es von mir nicht geben, und ich überlege mir einen Augenblick ihr ins Gesicht zu spucken, tue es dann aber doch nicht. Wir stehen uns gegenüber. Sie fordert nochmals Geld, während ich nur lächle. Du bist doch gut gekommen, flüstert sie vertraulich und legt ihre Arme um meinen Hals. Meine tropfende Eichelspitze taucht einen Augenblick in ihr raues Drahthaar, und wir sehen uns direkt in die Augen. Dann explodiert etwas wie eine Granate zwischen meinen Beinen. Mein Oberkörper neigt sich im Reflex nach vorne, während sie ihre Haltung wieder stabilisiert und ihre Arme löst. Du verdammte Hure, kann ich noch hervorbringen, dann breitet sich der Schmerz in meinem Unterleib immer mehr aus und nimmt mir den Atem. In meinem Erbrochenen kam ich wieder zu mir. Ich frage mich, ob sie noch lange zusah, wie ich mich schluchzend, wie ein Embryo, am Boden krümmte; ob sie noch da war, als der Schmerz mir den letzten Rest von Beherrschung nahm, und sich meine Blase öffnete.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 4. November

 

Auf der gestrigen Sitzung lernte ich Rahab, die Dritte im Bunde, kennen. Alles war ganz anders als vor drei Wochen mit Bathscheba. Als ich zum Haus kam, erwartete mich Adah schon. Sie erklärte mir, dass ich heute Zeuge des monatlichen Mondtanzes werden würde. Ein archaisches Ritual aus der Zeit, als die Große Göttin noch herrschte. Die weiße Wunde gilt hier als Zeichen von Leben und Tod, als Metapher für die Veränderung und den Übergang. Mir fiel auf, dass das Gewölbe diesmal besonders feierlich geschmückt war, und ich nahm wie selbstverständlich zusammen mit Adah und Bathscheba an den verschiedenen Meditationen und Tänzen teil, die der Begegnung mit Rahab vorausgingen. Sie betrat den Raum im blütenweißen Gewand einer römischen Vestalin. Die beiden anderen Frauen begleiteten sie zu einem großen schwarzen Naturstein, auf dessen abgeflachter Oberfläche sie sich bequem niederließ. Wie mich Adah eingangs angewiesen hatte, setzte ich mich zu ihren Füßen nieder und überließ mich, wie sicherlich alle anderen auch, den melodiösen Klängen der transzendenten Musik. Rahab war eine schlanke Brünette mit schulterlangem Haar und einem sehr sinnlichen Blick. Ich setzte mich aufrecht, wie ein Yogi, auf und schloss meine Augen. Die Musik änderte ihren Rhythmus, und als ich wieder aufblickte hatte Rahab ihr Kleid bis an den Bauch angehoben. Der schwarze Naturstein war an der Seite, die mir zugewandt war, wie eine Mondsichel ausgehöhlt. Eine flache Schale stand unter Rahabs entblößtem Schoß, und was ich in diesem Moment sah, gehört zu den schönsten Bildern meines Lebens. Unter dem dichten dunklen Haar zeigte sich zunächst nur schemenhaft ihr feuchter Spalt ab. Der Anblick erhielt eine kaum zu beschreibende Erhabenheit. Alles, was über Jahrhunderte verteufelt worden war, was als schmutzig galt und schamhaft versteckt werden musste, was als gefährlich und unrein abgetan worden war, bekam seinen spirituellen Urglanz zurück. Es war sehr weiches Haar, wie ich merkte, als ich mit meinen Lippen näher kam. Ich sog den Geruch von rostigem Eisen in mich auf und wagte meine Zungenspitze vorsichtig in die fließende Kluft zwischen ihren Schenkeln. Langsam, unter dem zarten Auf und Ab meiner Zunge, öffnete sich ihre Yoni und gab eine ungewöhnlich große Klitoris, umrahmt von prachtvollen Fleischlippen, frei. Meine Begierde, die, wie auch bei den vorherigen Sitzungen, gestern keine Erfüllung fand, wuchs in dem Maße, in dem sich dieser wunderbare Tempel meinem Mund öffnete. Mit einem Mal war mir klar, dass diese göttliche Öffnung keine angst einflössende Vagina Dendata war, sondern Sinnbild schöpferischem Lebens und tiefer, erhabener Lust. Ihr Nass tropfte von meinem Kinn in die Schale unter meinem Gesicht, und ich glaube es war Adah, die mich nach langer Zeit sanft zurück nahm und diese Schale an meinen Mund setzte.

 

 

Tagebucheintragung Attilas am 12. Dezember

 

Es sind nun schon mehrere Wochen vergangen, ohne dass ich mit meinen drei Therapeutinnen Kontakt gehabt hatte. Ich war mit meiner Frau zum Urlaub an die Küste gefahren, und wie im Folgenden schnell klar werden wird, hatte sich meine Rückkehr verzögert. Anders als in vergangenen Jahre hatten wir uns in eine Pension eingemietet, die von einer älteren Dame geleitet wurden. Ihr Mann sei Seemann, erzählte sie uns bei Gelegenheit, jedenfalls lebte sie während der Saison mit ihren zwei Kindern und ihren Gästen allein im Haus. Ich hatte die Suite im ersten Stock gemietet, doch bei unserer Ankunft verlangte die Pensionsbesitzerin, ich möge auch das Zimmer im zweiten Stock bezahlen, da sie es nicht einzeln vermieten könne. Da keine Aussicht auf eine andere angemessene Unterkunft bestand, ging ich auf ihr Anliegen ein. Dabei spielte auch die Überlegung eine Rolle, dass mir dieses Zimmer im Falle von Streitereien mit meiner Frau, die leider nur allzu häufig der Fall waren, als Wohnreserve dienen könnte. Doch schon nach wenigen Tagen kam die Wirtin mit einem neuen Wunsch auf mich zu. Sie pflege dieses Zimmer, wenn es leer stehe, als Unterkunft für ihre junge Angestellte zu nutzen. Ich kannte das junge Ding bereits. Es war ein schüchternes, fünfzehnjähriges Mädchen, das die Zimmer säuberte und das Frühstück servierte. Sie war nicht sonderlich schön, aber die Tatsache, dass sie von ihrer Erscheinung her deutlich jünger wirkte als ihr Alter, hatte schon am ersten Tag mein Interesse geweckt. Immer wenn sie das Zimmer nutzen konnte, sparte sie sich den weiten Weg in die Stadt, wo sie bei ihrem Vater wohnte. Zu meiner Enttäuschung schlug meine Frau der Wirtin ihre Bitte ohne weitere Begründung aus. Doch schon bald hatte ich Gelegenheit dem jungen Mädchen erste Komplimente zu machen, die sie errötend überhörte. Nachdem meine Frau im Streit um eine Bagatelle abgereist war, kam ich ihr auf einem Strandspaziergang näher. Großzügig erlaubte ich ihr im oberen Zimmer zu übernachten und begann bei dieser Gelegenheit ihren Körper zu berühren. Sie wies meine Zudringlichkeiten ab, ging jedoch auf mein Angebot ein, in jenem Zimmer zu schlafen. In den folgenden Tagen kamen wir uns näher. Ich machte ihr Geschenke, die sie zögernd entgegennahm und warb im Gespräch um ihr Vertrauen. Sie erzählte mir daraufhin von ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater, und dass sie ihre Mutter seit Jahren nicht mehr gesehen hätte. Es schien mir, dass sie über diese Probleme zum ersten Mal mit jemandem sprechen konnte, und ich bemühte mich, ihr mit einfühlsamen Ratschlägen zu helfen. Sie begann nun, meine Berührungen zu akzeptieren und küsste mich bei einer Gelegenheit auch flüchtig, doch als ich ihr mein Glied zeigte, wandte sie sich empört ab und drohte mir, der Wirtin davon zu erzählen. Ich brannte darauf, sie in ihrem Zimmer zu besuchen, es schien mir jedoch als zu gefährlich. Ihr Schreien wäre von der Pensionsbesitzerin mit Sicherheit gehört worden. So ging die Zeit dahin, die Saison ging ihrem Ende entgegen, und alle anderen Gäste waren bereits abgereist. Als ich aus geschäftlichen Gründen für zwei Tage wegfahren musste, ließ ich das meiste meines Gepäcks zurück und bezahlte deshalb die Zimmer weiter. Noch am Tag meiner Abreise entpuppte sich die Angelegenheit jedoch als Flop, und als ich spät abends zur Pension zurückkehrte, war zu meiner Überraschung nur die junge Angestellte zugegen. Die gnädige Frau sei mit ihren Kindern zu Besuch bei Verwandten, erzählte sie mir, und ich lud sie auf ein Glas Whiskey in meine Suite ein. Ganz zu Beginn meines Aufenthalts in der Pension hatte ich sie einmal ein Stück auf ihrem Heimweg zu ihrem Vater begleitet, und wir hatten an einer Strandbar gemeinsam einen Schnaps getrunken. Ich versicherte ihr, wir würden nur reden, und schließlich willigte sie ein. Sie trank gern, ließ sich nachschenken, und nach einer Weile konnte ich sie dazu überreden, sich mit mir auf mein Bett zu legen. Ich fragte sie, ob sie schon einen Freund gehabt hatte und glaubte ihr als sie dies verneinte. Immer wieder schob sie meine Hände von sich, aber ich versprach ihr Alles und Jedes, und endlich erlaubte sie mir ihre Möse zu streicheln. Ihre Klitoris war erstaunlich gut entwickelt, und ich genoss es, wie sich ihr feuchter Muff unter meinen Fingern schnell öffnete. Ich gelangte zwischen ihre Beine und legte meine rotblau geschwollene Eichel an. Bitte nicht, bitte nicht, flüsterte sie, dann schnappte sie kurz nach Luft als ich mit zwei kräftigen Stößen in sie eindrang. Von dem langen Vorspiel war ich so erregt gewesen, dass sich mein heißer Lebenssaft schon nach wenigen weiteren Stößen entlud. Sie weinte leise und versuchte mich von ihr herunter zu schieben, dann begann sie sich hektisch zwischen ihren Schenkeln zu waschen. Ich besah lächelnd meinen siegreichen Schwanz, der sich ihren Schleier der Tugend gerade zur Beute genommen hatte. Obwohl ich ihr gedroht hatte, ich würde der Wirtin alles erzählen, sollte sie mir nicht nochmals zu Willen sein, verließ sie wortlos den Raum. Am nächsten Morgen reiste ich ab.

 

 

Tagebucheintragung von Attila am 24. Januar

 

Es ist geschehen. Ich bin erlöst. Das phrygische Fest verlieh mir seine Weihe. Es war Adah gewesen, die mir die Hände auf den Rücken band, und hinter mir sitzend ganz sanft durch mein Haar fuhr. Ich atmete ihren lieblichen Duft, und der sanfte Druck ihrer Brüste ließen mich ganz und gar ruhig werden. Dann öffnete Rahab mit leichtem Druck meine Schenkel und betastete mein Geschlecht. Mein Glied erigierte zu einem letzten Gruß, und es brauchte nicht lange, bis es ein letztes Mal seinen klebrigen Samen verlor, der in schweren Schlieren auf den Boden tropfte. Dann ging alles sehr schnell. Bathscheba zog die Hodenmanschette über und zerquetschte mit zwei kurzen Stößen jenes, das schon genug Unheil angerichtet hatte. Ich werde den dreien ab jetzt dienen. Sie habe mich in ihre Welt genommen.



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