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Gewalt an Schulen. Berlin/Bad Salz Immenhorst. (eu). Nach dem Eklat an der Rübli-Schule EndeMärz 2006 hat der Landkreis Bad Salz Immenhorst an der dortigen Hauptschule im Februar 2007 mit einem Piloprojekt begonnen. Auf einer Pressekonferenz wurde heute die Ergebniss der Studie vorgstellt.Der Rektor Dr. Joseph Hümmerich zeigte sich äußerst zufrieden. Das nunmehrim 10. Jahr befindliche Projekt "GSMPU" "Gewaltfreie Schule mit medizinisch Pädagogischer Unterstützung" zeigte schon nach zwei Jahren deutliche Erfolge. Nun soll dies an fünf weiteren Schulen erbropt werden bevor es dann im Folgejahr ab 1.1.2020 flächendeckend an allen Schulen eingeführt wird. Dies wurde von Bundestag und Bundesrat einhellig beschlossen.Auf Wunsch der Grünen und der PDS wurden alle Schulformen, also auchGymnasien, mit einbezogen. Wie sieht das Projekt GSMPU eigentlich aus? Schauen wir zurück in das Jahr 2006. Nachdem die Rübli-Schule in Berlin zum ersten Mal in der breiten Öffentlichkeit durch Gewaltexzesse bekannt wurde, haben bis zum Herbst 13 weitere Hauptschulen aus sieben Bundesländern Alarm geschlagen. Im Oktober 2006 musste sogar eine Schule geschlossen werden. Der Krisenstab der Regierung setzte eine Expertenkommission unter der Leitung des renommierten Psychologen Dr. Hümmerich ein. "Gewalt an Schulen ist die längste Zeit ein Thema gewesen", verkündete Dr. Hümmerich im Januar 2007 auf seiner ersten Pressekonferenz und stellte das Projekt GSMPU vor.In dem nur 40 Seiten starken Papier wird die Situation klar und nüchtern betrachtet und der Lösungsvorschlag sieht vor, die Schulen nicht von einer Menge von Streifenpolizisten zu bewachen, sondern lediglich durch einen einzigen Arzt. Eine verschärfte Schulordnung tut ihr übriges.Dem Agressionspotential der Jungen soll durch mediziniesche Maßnahemen der Nährboden entzogen werden. Ein striktes Kleidungsverbot sollte zudem für eine Waffen- und Handy-freie Lernatmosphäre sorgen. So wurde an der Dinkelbach-Hauptschule in Bad Salz Immenhorst mit Beginn des Schuljahres 2007 das Projekt GSMPU eingeführt.Den Eltern wurde die Schulordnung zur Kenntnisnahme ausgehändigt. Nur wer diese unterschreibt, kann sein Kind an dieser Schule anmelden.Die Schulklassen 6-9 wurden an andere Schulen versetzt, um mit dem neuen Jahrgang 5 bei Null anfangen zu können. Jungen werden getrennt von den Mädchen unterrichtet. "Im Eingangsbereich müssen alle Jungen sämtliche Kleidungsstücke ablegen." erklärt Hümmerich. Damit die Jungen beim Barfußlaufen sich nicht verletzen, werden ihreFußsohlen laminiert und mit einer 2 cm dicken Sohle aus PVC versehen. Die Fußnägelwerden extrahiert.Hierzu stecken die Jungen ihre Füße in den sogenannten "Fußfixator". Die Sohlenwerden in wenigen Sekunden laminiert und erhalten eine weiche gummähnliche Sohle.Wenn der Junge die Füße nach 20 Sekunden aus der Vorrichtung zieht, sind zudem auchseine Fußnägel dauerhaft entfernt und durch weiche Latex-linsen ersetzt. "Die neue Fußsohle kann der Junge nicht ablegen" So Hümmerich. Den Jungen ist es somit möglich, bequem herumzulaufen und Sport zu treiben, ohne sich und andere anden Füßen zu verletzen."Wir haben dieses Gerät mit einem Pedologen und einem Orthopäden zusammenentwickelt", erklärt Hümmerich, "Die Sohlen werden an die Bedürfnisse der Jungen angepasst, so dass dadurch Plattfüße und andere Fehlstellung therapiert werden".Die Jungen tragen ihre fest mit ihren Füßen verbundenen Sohle etwa 8 Wochen bevorsie erneuert wird. "Das Sohlenmaterial wird dauerhaft am Fuß des Jungen fixiertund ist fortan fester Bestandteil seines Körpers" erklärt Hümmerich. Das Konzept sieht bei der Einschulung vor, dass alle Jungen am ersten Schultagkastriert werden."Ein kleiner Eingriff, der das Kernproblem löst", so Hümmerich. Renitente Jungen die dennoch zu Agression neigen bekommen eine Injektion in denNervenkanal der Schultern, der ihre Arme für 48 Stunden vollständig lähmt."Diese Maßnahme ist recht häufig bei Migrantenkindern erforderlich, die trotz ihrer Kastration noch über ein gewisses Restagressionspotenial verfügen", erklärtHümmerich.Besonders nach den Sommerferien müssten immer wieder einige Jungen auf diese Weisebehandelt werden. "Dann sind sie lammfromm und ihre Arme hängen friedlich herab". Schulverweise gibt es nicht bei dem Projekt. Jeder Schüler hat ein Anrecht auf Bildung. Bei hartnäckiger Weigerung und bei dennoch erhöhter Renitenz auch nach der Armlähmung, kann als letzte Sanktion eine Hormontherapie greifen. "Wir machen dann einfach ein Mädchen aus dem Jungen" so Hümmerich. Allerdings musste dies erst zweimal gemacht werden, aber der Erfolg war groß. "Nach vier Wochen waren es zarte,weibliche Wesen, die äußerst wissbegierig und fleißig sind", sagt Hümmerich stolz. Nach 5 Jahren fand das Projekt in der Öffentlichkeit nach anfänglicher hitzigerDiskussion zunehmend eine breite Zustimmung. Der Krankenstand unter den Lehrern an dieser Hauptschule erreichte einen historischen Tiefstand. "Unsere Lehrer können nun ohne Probleme bis 67 arbeiten, wie es das Müntefering-Gesetzt aus dem Jahr 2007 vorsieht", so Hümmerich. Die Jungen an dieser Hauptschule erzielen enorme Leistungen, wie sie in manch einem Gymnasium nicht erreicht werden.Der Einschulungsjahrgang 2007 ist nun bereits komplett in den Arbeitsmarktintegriert. "Die Abgänger aus Bad Salz Immenhorst sind bei Arbeitgebern in allen Branchen beliebt" bestätigte die Bildungsministerin im Jahr 2008 auf der jährlichen Pressekonferenz zum Projekt GSMPU. Wir von der Redaktion haben mit einem Arbeitgeber gesprochen, der unerkannt bleiben will, warum er zwei Lehrlinge aus Bad Salz Immenhorst eingestellt hat, obwohl sich auch etliche Abiturienten bei ihm beworben hatten."Die Jungen aus Bad Salz Immenhorst sind anmutig, hilfsbereit und sind ehrlich. Sie haben eine hohe Allgemeinbildung und...."Dann erzählt er uns bei abgeschaltetem Mikrofon, daß die 16-jährigen auch wundervolleLustknaben seien, die ihm den harten Arbeitstag versüßen. Dr. Hümmerich erklärte auf der gestrigen Pressekonferenz, dass den Jungen vor der Kastration auf Wunsch der Eltern Hodengewebe entnommen werden kann, um hieraus Spermien zu züchten. "So wird dem Nachwuchsproblem unserer Gesellschaft Rechnung getragen", ergänzt Hümmerich. Schon schaut das benachbarte Ausland mit großem Interesse auf die Ergebnisse der Breiteneinführung im nächsten Jahr.Auch die Länder Frankreich und England zeigen bereits großes Interesse.
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