Lass mich hinein (Kapitel 10)
By: Cylanmint

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[GAY] [WARNING] [NULLIFICATION] [MINOR] [Vampir Geschichte; Menschen sterben]

In Oskars ersten Treffen mit Eli nach seiner Nullifizierung redet er darüber.


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Wo war Oskar? Eli hatte drei Nächte vor seinem Fenster gewartet, ihn aber nie zu Gesicht bekommen. Hakan war weg, er war nicht zurück gekommen. Man hatte ihn gefangen, sie hatte die Nachricht durch das Radio erfahren. Seine Hände und sein Gesicht hatte er mit Säure übergossen, sodass man ihn nicht identifizieren konnte. Jetzt war er in einem Krankenhaus, aber sie wusste nicht in welchem. Man würde es durch das Radio mitteilen.

Ihr Essen hatte sie nun selbst gesucht, Obdachlose, Abschaum der durch den Park streunte, Penner. Es genügte, aber oft kehrte sie betrunken oder berauscht nach Hause zurück. Eigentlich bevorzugte sie das Blut von Jungen in Oskars Alter, so wie es Hakan ihr oft gebracht hatte, aber sie musste sich in den Schatten verstecken. Die Polizei war noch nicht auf der Suche nach einem Mädchen wie ihr, aber das auch nur, weil sie am Tag nie das Haus verlies.

Tagsüber war sie wehrlos. Jemand konnte sie dann töten, bevor sie erwachte.

Es dauerte noch drei weitere Tage, bis Oskar zurückkehrte. Sie klopfte an seine Wand und er klopfte zurück.

W-O-W-A-R-S-T-D-U

K-R-A-N-K-E-N-H-A-U-S

W-A-R-U-M

Z-U-S-C-H-W-E-R-Z-U-E-R-Z-Ä-H-L-E-N-K-O-M-M-S-P-Ä-T-E-R-Z-U-M-I-R-I-C-H-D-A-R-F-N-I-C-H-T-R-A-U-S

Sie wartete bis seine Mutter eingeschlaffen war, dann sprang sie aus dem Fenster. Sie trug Kleider. Dann klopfte sie an sein Fenster. Als er erwachte, winkte er ihr.

"Du musst es mir sagen."

"Was?"

"Sag, "Komm rein"."

"Komm rein!"

Eli kletterte durch das Fenster.

Sie stellte sich vor sein Bett und zo ihre Strickjacke aus, so enthüllte sie die glatte, flache Brust eines Jungen-

"Du stinkst irgendwie."Sie roch nicht so schlimm wie in der ersten Nacht, aber trotzdem stank sie.

"Entschuldigung. Du warst nicht da, also habe ich vergessen zu baden."

"Du hast nur für mich gebadet?"

"Ja."

Sie hatte das Blut aus ihrem Gesicht und von ihren Händen gewaschen, aber nicht gebadet.

Sie hat nur für ihn gebadet. Wie seltsam ... aber er mochte es. In Gewisser Weise hatte er dies auch nur für sie getan. Es war auch für ihn gewesen, aber nur für sie hatte er sich von Johnny die Hoden abschneiden lassen. Vielleicht hätte er sich eines Tages seinen Schwanz abgeschnitten, aber warscheinlich doch nicht. Wenn er Eli nicht getroffen hätte - wenn Eli nicht ihre Genitalien verloren hätte - wäre es wohl nur eine Fantasie gewesen.

"Willst du mich verlassen?"

"Nein, aber es gibt etwas, dass ich dir sagen muss, bevor wir ins Bett gehen."

Während er sprach ließ Eli ihre Jeans herunter und wie auf eine Antwort auf Oskars Frage trug sie nichts darunter.

"Was willst du mir erzählen?"

"Ich habe meinen Schwanz und meine Hoden abgeschnitten - na ja, ich habe es nicht getan, aber jemand anderes."

"Warum?"

"Ich wollte genau so sein wie du."

"Oskar. Du weißt ja gar nicht, was du gerade getan hast. Du wolltest so sein wie ich."

"Ich habe dir doch schon gesagt, dass ich meinen Schwanz abschneiden wollte. Er war viel zu klein. Und meine Hoden wollte ich dann auch nicht mehr haben."

"Wer hat es getan Oskar?"

"Die Jungen aus der Schule. Die jenigen, die mich mmer hänseln."

"Ich werde sie töten."

Der Ton in ihrer Stimmer sorgte dafür, das er ihr glaubte.

"Nein. Ich wollte, dass sie es tun."

"Hat es weh getan?"

"Ja - sehr sogar, aber das war ok. Unten bin ich immer noch ein wenig wund, aber jetzt ist nichts mehr da."

Er grinste, doch dann verschand sein lächeln.

"Bekümmert es dich, dass ich keinen Schwanz mehr habe? Jetzt kannst du mir keinen mehr runterhohlen."

"Oskar - ich habe das für dich getan- Es ist mir egal, ob du einen Schwanz hast oder nicht. Du hast deine Hoden auch abgeschnitten, oder?"

"Ja."

Hatte er es für sie getan? Eli spürte eine Welle der Liebe für ihn. Er hatte das alles für sie getan. Hätten andere Jungen - hätten andere dies für sie getan? Der Sexualltrieb machte Männer meist besessen von ihren Schwänzen. Hakan hatte immer mehrmals am Tag abgespritzt und er war kein Kind mehr.

In den letzten Nächten hatte sie ihn fast drei Mal abspritzen lassen. Hätte er seinen Schwanz nicht abgeschnitten, so wäre er auch besessen geworden.

Er hatte es für sie getan - nur für sie. Für niemand anderen.

Wie würde er ohne Hoden werden? Sie hatte ihren Meister geliebt, obwohl er sie entführt hatte, obwohl er ihr die Genitalien abgeschnitten hatte.

Sie liebte ihn noch immer.

"Ich will kein Mädchen sein. Auch wenn ich keinen Schwanz und Hoden habe, ich will ein Junge sein. Glaubst du ich werde bald wie ein Mädchen aussehen?"

"Nein Oskar. Du wirst nie wie ein Mädchen aussehen."

Sie erinnerte sich an die kastrierten Jungen, die ihr Meister gehalten hatte. Einige von ihnen hatten sich nach der Kastration verändert; ihre Hüften wurden ausgefüllter und ihnen wuchsen kleine Brüste. Oskars Hüften würden wohl breiter werden, aber wenn ihm Brüste wachsen würden, so würden sie auffallen.

Was, wenn er sich verändern würde. Aber in seinem Gedächtnis würde er immer ein Junge bleiben.

Eli war es nicht mehr. Sie hatte vergessen, wie es war ein Junge zu sein. Vielleicht wäre es nicht so gekommen, wenn ihr Meister sie nicht wie ein Mädchen angezogen hätte und ihr nicht erzählz hätte, wie hübsch sie war. Wenn sie schon immer ein Mädchen gewesen wäre, wäre ihr das alles nie passiert. Der Lord bevorzugte Jungen.

War das der Grund, weshalb sie so leicht in die Rolle eines Mädchens gefallen war? Ihr Leben wäre anders gewesen, seit sie geboren wurde. Vielleicht hätte sie sie sogar Kinder bekommen, einen Jungen wie Oskar vielleicht.

Aber ... dann wäre sie schon vor 200 Jahren gestorben und sie und Oskar hätten sich nie kennen gelernt.

"Du blutest gerade nicht, oder?"

Eine offene Wunde erweckte in ihr die Sehnsucht nach Blut.

"Nein, es ist alles vernäht worden und ich trage Bandagen. Es fühlt sich etwas ecklig an, aber der Arzt sagte, es würde heilen. Ich werde eine Narbe bekommen, genau wie du. Aber von nun an muss ich einen Katheter tragen, dann pinkel ich immer in eine Plastiktüte.

Sie stand immer noch an der Seite des Bettes. Er schaute auf ihre Leistengegend.

"Hat dir der Arzt die abgeschnitten?"

"Nein."

"Tat es weh?"

"Ja."

"Was hat mehr weh getan, das Abschneiden der Hoden oder das des Schwanzes? Bei mir taten die Hoden mehr weh."

"Bei mir wurde beides gleichzeitig abgeschnitten. Es war nu ein einziger großer Schmerz."

"Verdammt. Das muss sehr geschmerzt haben, oder?"

"Ja."

"Bist du froh, dass man es gemacht hat?"

"Oskar, es ist ok, dass du es gemacht hast, aber du hättest es nicht für micht tun müssen."

"Aber ich wollte es tun, ich wollte so sein wie du."

"Darf ich zu dir ins Bett kommen?"

Oskar zog die Decke zurück und forderte sie so auf.

"Jetzt können wir nicht mehr viel tun."

"Wir müssen doch gar nichts tun. Ich wusste nicht, dass ich dich so vermissen würde, wenn du weg wärst und ich wusste nicht einmal wo du warst. Jetzt will ich einfach nur neben dir legen und dich berühren. Wenn ich zu stark stinke kann ich auch nach Hause gehen und ein Bad nehmen.

Er grinste: "Du stinkst, aber das ist nicht so schlimm. Ich habe dich aber auch vermisst."

Sie kroch neben ihn, auf die andere Seite des Bettes. Dann drehte sich sich auf den Bauch und beugte ihr Gesicht über ihn.

"Darf ich dich küssen?"

"Ja. Ich mag küssen."

"Seit wann?"

Er sah nach unten, aber nicht in ihre Augen.

"Ich habe Johan geküsst."

"Wer ist Johan?"

"Er ist mein Freund. Ich mag ihn - aber nicht so wie dich. Aber von den Jungen in der Schule ist er der beste. Er half mir mit dem Krankenwagen."

"Hat er den Jungen geholfen es zu tun?"

"Er war da; er hat alles für mich geregelt und ich wollte, dass er da war."

"Wann hast du ihn geküsst?"

"I seinem Haus - dem Tag, nach dem du da warst - nach der Schule. An diesem Morgen habe ich mir die Haare da unten abrasiert."

"Warum hast du das getan?"

Oskar zuckte mit den Schultern.

"Ich denke, ich wollte da unten glatt sein. Es hat mich irgendwie angeturnt es zu tun. In der Schule musste ich duschen und Johnny war da. Er hat mich als Schwul beschimpft und wollte, dass ich seinen Schanz lutschte."

"Hast du es getan?"

"Da nicht."

"Was meinst du damit, da nicht? Hast du seinen Schwanz später gelutscht?"

"Irgendwie."

"Was soll das bedeuten?"

"Ich sagte ihm, ich würde seinen Schwanz lutschen, wenn er meine Geinitalien abschneidet."

"Glaubst du, du hätte es trotzdem getan?"

"Ja. Ich glaube, ich wollte seinen Schwanz lutschen."

"Aber du hasst ihn. Hast du deine Meinung über ihn geändert."

"Nein, er ist ein Arschloch. Er genoss es mich zu verletzen. Ich hasse ihn, aber ich dachte ich schulde ihm etwas. Die Dinger sollten weg und er war der einzige der das tun würde. Außerdem hat es mich verdammt angemacht ihn zu lutschen. Früher habe ich auch den von Johan gelutscht. Und er hat mich geküsst. Ich sagte ihm, ich würde ihn lutschen, wenn er mich küssen würde."

"Wieder? Du hast ihm auch einen gelutscht. Liebst du Johan?"

"Nein, ich mag ihn, aber ich bin nicht in ihn verliebt. Ich würde ihn gerne wieder sehen, aber ich glaube dann würde ich sterben. Ich habe mit einem meiner Lehrer darüber gesprochen. Damals habe ich ihn gefragt, was Liebe ist. Er sagte mir, es wäre ein Gefühl, bei dem man ohne einen anderen nicht mehr leben könnte. Und genau das fühle ich für dich."

Eli verstand Oskars Verlangen nach ihr. Hakan und auch andere hatten sich in sie verliebt, aber die hatte sie nicht geliebt. Liebte sie Oskar? Sie hatte oft an ihn gedacht - sich um ihn gesorgt - in jedem wachen Moment hatte sie an ihn gedacht. Sie konnte ohne ihn nicht leben. Und eines Tages würde er sterben.

"Ich liebe dich Oskar und deshalb will ich dir etwas zeigen."

"Was?"

"Ich werde dich küssen und dann wirst du sehen, was ich wirklich bin."

"Ich verstehe nicht; das ist unmöglich."

"Oskar ... du hast keine Ahnung, was möglich ist und as nicht. Darf ich es? Soll ich dir zeigen, was ich bin?"

Übersetzt von Cylanmint


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