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Ich erhielt die Nachricht darüber, dass ich meiner Pflicht als Juror in einer Gerichtsverhandlung entscheiden solle. Am gewünschten Tage erschien ich also, kam in einen Raum und schrieb mich ein. So saß ich dann da, mit etwa 200 anderen Leuten. Für die, die diesen Ablauf nicht kenne, schildere ich mal diesen Prozess und wie in unserer Stadt ein Jury-Mitglied ausgewählt wird. Ich lebe in einer großen Stadt an der Westküste. Wenn man hier Juroren braucht, besorgt sich das Gericht etwa 200 Leute. Man wird in einen großen Raum gesetzt. Den gesamten Tag lang werden Namen über die Lautsprecher ausgerufen. Die zu den Namen gehörigen Personen, werden auch gleich in die Gerichtsräume gebracht, die weitere Jury-Mitglieder benötigen. Es werden meißtens gleich 60 Personen hereingerufen, aus denen es 12 auszuwählen gilt. Ich saß die meißte Zeit des Tages herum, ohne dass mein Namen ausgerufen wurde. Sie riefen irgendwann etwa zwanzig Leute, dann nochmal zwanzig. Mein Name war der Siebte in der zweiten Zwanziger-Gruppe. Das bedeutete, dass vor mir 26 andere Personen anzuhören waren. Ich dachte zu mir selbst: "Die werden dich sicher nicht einmal dran nehmen." Ich war erleichtert, dass dies schon mein letzter Tag hier sein würde. Als wir zu dem Gerichtssaal gebeten wurden, erklärte man uns, mit was für ein Fall sich die vorliegende Sache befassen würde. Ich wusste über diesen Fall bereits so einiges! Ich hatte die Sache schon länger in Fernsehen verfolgt. Dieser Typ, Ronald Williams, wurde angeschuldigt, ein kleines Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben. Er wurde dann bei dem Versuch, einem anderem Mädchen an die Wäsche zu gehen, festgenommen. Man nahm auch an, dass er noch mehr Dreck am Stecken hatte... Plötzlich gefiel mir der Gedanke, in dieser Jury zu sein! Ich wollte dabei sein, wenn man diesen Unhold auf seine Reise schickt - mit eine Nadel im Arm, versteht sich - aber da gab es sechsundzwanzig mögliche Mitglieder vor mir. Die Chance, dass ich genommen wurde, war sehr gering. Es würde wahrscheinlich eine lange Verhandlung geben. Man ging davon aus, dass es etwa zwei Wochen dauern würde. Eine Reihe von Leuten waren entschuldigt, denn ihre persönlichen Verhältnisse ließen eine derart lange Abwesenheit einfach nicht zu. Sie hatten bereits elf Juroren ausgewählt, und es gab nur noch einen einzigen vor mir. Man hatte bereits begonnen, ihn anzuhören. Er war der Anklage wohlgesonnen, aber die Verteidigung verneinte ihn. Ich war also der Nächste. Ich wurde nun befragt. Als sie fragten, ob ich bereits etwas über die Sache wusste, oder irgendwann mal darüber in der Zeitung gelesen hätte - ich hatte alles gelesen und jeden Report genauestens verfolgt, sagte ich: "Nein." Ich wurde genommen. Ich war das zwölfte Jury-Mitglied. Es würde fast so gut werden, als ob ich ihm selbst die Nadel an den Arm setzen würde. Ich hatte zu keiner Zeit ein Gefühl der Rechtschaffenheit, aber ich wusste wenigstens, wie mein Urteil lauten würde... Schuldig! Der Verhandlung verzögert sich und die Verteidigung machte ebenso eine Geste nach der anderen; wir, die Jury, verbrachten die meißte Zeit außerhalb des Verhandlungssaals. Nach einiger Zeit wurde die Verhandlung vertagt und die Jury zunächst entlassen. Als wir am nächsten Tage zurückkehrten, ereilte uns schon bald ein Schock. Sie hatten die Mord-Anschuldigung gegen diesen Mistkerl fallen gelassen! Es war auf Grund fehlender Beweise. Die Suche der Beweise für den Mord wurden auf illegale Weise beschafft, und konnten vor Gericht somit nicht ihre Verwendung finden. Alle Beweise waren damit erledigt. Ohne die Beweise konnte man ihn also nicht überführen und den Vorwurf des Mordes aufrecht erhalten. All das, was blieb, war der Vorwurf einer versuchten Belästigung. Selbst, wenn er verurteilt würde, würde dieser Typ in ein paar Jahren wieder draußen sein. Uns wurde gesagt, dass wir nun nicht mehr über die anderen Vorwürfe nachdenken sollten, dass wir einzig und allein über die Schuld und die Beweise, die der Richter in unserer Anwesenheit zuließ, nachdenken sollten. Als ich mich dann über diese Ungerechtigkeit aufregte, wurde ich daran erinnert, dass ich nicht dazu hier war, um die Sache zu diskutieren, sondern erst darüber zu urteilen, wenn die Verhandlung beendet wurde und es der Jury überlassen würde, ein Urteil zu finden. Ohne die Mord-Anklage war es eine kurze Verhandlung. Wir wurden bald schon in den Beratungsraum der Jury entlassen, um ein Urteil zu finden. Ich sagte nichts während dieser Diskussion. Es war klar, dass dieser Typ der Anklage schuldig war. Wir schrieben alle unsere Stimme auf einen kleinen Zettel und übergaben diese dem Vorsitzenden. Das Ergebnis lautete elf zu eins für "schuldig". Keiner konnte glauben, dass sich jemand für den Freispruch entschieden hatte. "Welcher Depp hat für einen Freispruch gewählt? Wir wissen alle, dass der Typ schuldig ist, nicht nur für diesen einen Anklagepunkt, dafür aber mehr als sonst," betonte ein Jury-Mitglied. Der Vorsitzende sagte: "Wir können uns nur auf den Vorwurf der Belästigung beziehen. Wir haben alle die Verhandlung verfolgen können. Dieser Typ ist einfach nur schuldig." Jeder sprach gleichzeitig, alle sprachen sich für die Schuld des Angeklagten aus. Ich sagte nichts. "Treffen wir eine zweite Wahl," sagte der Vorsitzende. "Dieses mal werden wir mit Handzeichen wählen. Wenn Sie also nun für 'schuldig' sind, heben Sie Ihre Hand." Elf Hände gingen nach oben. Meine blieb auf dem Tisch. Alle schrien auf mich ein. "Wie kann man ihn nicht für schuldig erklären? Warst du nicht der, der ihn auf einem Tisch - mit einer Spritze im Arm stecken - sehen wollte?" Ich sagte weiterhin nichts. Für zwei Tage argumentierten, diskutierten, sprachen und fluchten sie auf mich ein. Jedes Auszählen beendete sich mit elf zu eins. Ich habe meine Position nie erklärt, ging nie auf ihre Kommentare ein, aber wählte immer 'unschuldig'. Letztendlich erkläre der Vorsitzende dem Gericht, dass man hoffnungslos verfahren sei. Ein Fehlversuch wurde offiziell erkannt. Als wir entlassen wurden, würdigten mich die anderen Juroren keines Blickes. Die Eltern des kleinen Mädchens wollten Ihr nicht die Qualen einer Verhandlung zumuten. Ohne ihre Aussage gab es keine Vorwürfe mehr. Die Anklage stimmte zu, ihn freizusprechen. Ein halbes Jahr lang bewachte die Polizei sein Haus, aber er war ruhig. Er verhielt sich keineswegs irgendwie auffällig. Ich war auch unauffällig. Als er aber dann anfing, durch die Parks und die Einkaufszentren zu schlendern, um ein neues Opfer zu finden, tat ich es ebenso. Ich wusste, dass es an der Zeit war. Eines späten Nachts brach ich in sein Haus ein. Ich trug eine Ski-Maske, um meine Idendität zu schützen. Er schlief. Mit einer Nylonsocke würgte ich ihn mehrmals am als. Als ich sicher war, dass er bewusstlos war, fesselte und knebelte ich ihn an sein Bett. Dann belebte ich ihn wieder. Er trug ein T-Shirt und weiße Shorts. Ich zerschnitt seine Shorts sofort mit meinem Messer. Als ich eben dieses an sein Scrotum hielt, fing er an in seinem Knebel zu schreien. Ich schnitt um seinen Sack herum und entnahm die Sackhaut, damit seine Eier frei an ihren Strängen hängen konnten. Ich began, diese abzuschneieden, doch ich hatte besseres vor. Ich legte das Messer beiseite und zog die Eier mit einer Hand kräftig vom Körper weg. Als sich diese mit einem lautem "Plopp" von seinem Körper lösten, da die Versorgungsstränge rissen, erlitt dieser Mistkerl einen Schwächeanfall. Ich brachte ihn erneut zu Bewusstsein, denn es sollte mehr mit ihm geschehen. Ich ergriff seinen Schwanz und platzierte mein Messer nunmehr an der Basis des Schaftes. Ich schnitt diesen ab, Blut spritze sofort - er wurde erneut schwach. Noch einmal wollte ich ihn nicht zu Bewusstsein bringen. Ich befreite seinen linken Arm und rollte ihn auf die Seite. Ich legte das Messer an der Rückenseite an und mit einem schnellen Schlag durchtrennte ich sein Rückenmark. Wenn er dies überlebt haben soltle - ich hoffte, dass er das würde - würde ich gern sehen, ob er noch einmal ein kleines Mädchen vergewaltigen würde. Denn nun hatte er keinen Penis, sowie keine Eier mehr und saß zudem im Rollstuhl. Wenn ich für 'schuldig' gestimmt hätte, wäre er bloß für ein oder zwei Jahre ins Gefägnis gegangen. Ich weiß nicht, wohin er gegangen wäre, wenn man ihn entlassen hätte. Ich hätte ihn möglicherweise niemals ausfindig machen können. Ich rief dann den Notruf, um einen Krankenwagen zu ordern. |