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Ich lebe seit einigen Monaten in einer levantinischen Küstenstadt, wo mir meine Tätigkeit als Korres-pondent einer europäischen Tageszeitung ein ganz passables Einkommen verschafft. Eines Tages wer-de ich vor einem Straßencafe in einem entlegenen, von Touristen kaum aufgesuchten Stadtteil von einem etwa 12-jährigen Knaben angesprochen, der mir Sex anbietet. Obwohl ich eigentlich nicht inte-ressiert bin, macht mich das Angebot zumindest neugierig und ich möchte mehr über ihn erfahren. (Es ist ein ausgesprochen hübscher Knabe.) Er erklärt mir, dass es ganz in der Nähe ein derzeit unbe-wohntes Grundstück hinter einer Mauer gibt, dort wären wir ungestört, er hätte einen hübschen Arsch, ich könne ihn auch ficken. Ich frage, ob er das schon öfter gemacht hat und er überlegt kurz und meint dann: nicht so oft, aber ein paar Mal schon. Ficken kostet nur - er nennt einen Betrag, der mir astronomisch und unrealistisch vorkommt. Ich lache nur und sage ihm, dass ich nicht interessiert bin, worauf er mich obszön beschimpft und wütend davonläuft. Wenig später kommt ein Polizist auf mich zu (ich sitze immer noch an einem der Tische vor dem Cafe), der mir mitteilt, dass gegen mich schwere Anschuldigungen erhoben worden sind. Ich müsse sofort mitkommen auf die Polizeistation. Dort wird mir erklärt, dass der Knabe behauptet, ich hätte ihn sexuell belästigt und sogar vergewalti-gen wollen, doch sei es ihm gelungen, davonzulaufen. Zum Beweis hätte er anscheinend frische Krat-zer an den Armen und auf seinem Rücken vorgezeigt. Ich versuche die Sache richtig zu stellen, erklä-re, er habe mich vor dem Cafe angesprochen und sich angeboten, als ich nicht interessiert gewesen wäre, sei er wütend davongelaufen jetzt wolle er sich offensichtlich durch die falsche Anschuldi-gung an mir rächen. Der Polizist wiegt den Kopf, meint das sei nicht auszuschließen, doch hätte der Anzeiger durchaus glaubwürdig gewirkt, es werde also auf ein Gerichtsverfahren hinauslaufen. Die Verhandlung soll gleich morgen stattfinden. Die Verhandlung erweist sich als Farce und hat wenig mit den europäischen Vorstellungen von Justiz zu tun. Das angebliche Opfer ist nicht anwesend, doch wird ein Protokoll seiner Aussage verlesen. Ich wiederhole meine Aussage gegenüber der Polizei. Nach kaum 10 Minuten kommt der Richter zu sei-nem für mich sehr überraschenden Urteil: Auspeitschung und Kastration für den Angeklagten. Die Auspeitschung soll gleich morgen, die Kastration wenige Tage später vollstreckt werden, beides in Übereinstimmung mit den lokalen Bräuchen auf dem großen Platz im Zentrum, wo das gesamte öf-fentliche Leben stattfindet. Als ich mich nach der Möglichkeit eines Einspruchs erkundige, wird mir mitgeteilt, dass ein solcher kaum Chancen hätte. Wahrscheinlich würde ich einige Monate in Untersu-chungshaft verbringen müssen und das Urteil würde vom Appellationsgericht vermutlich bestätigt. Nach einigem Überlegen nehme ich das Urteil an, der Richter ist sichtlich zufrieden und ordnet an, dass ich bis zur Vollstreckung im örtlichen Polizeigefängnis (ein Haus am einen Ende des Marktplat-zes) untergebracht werde. Gleich am nächsten Morgen soll die Auspeitschung stattfinden. Ich werde gegen 10.00 Uhr von einem Polizisten abgeholt und zu dem 200 Meter entfernten Ort gebracht, an dem die Vollstreckung derarti-ger Strafen meist stattfindet: Am anderen Ende des großen Platzes befindet sich ein stabiles Holzge-rüst mit mehreren horizontalen und vertikalen Stangen, an dem die Delinquenten für unterschiedliche Behandlungen und Züchtigungen fixiert werden können. Vor mir sind noch zwei andere Delinquen-ten an der Reihe zwei Jugendliche aus den Vorstädten, die wegen ungebührlichen Benehmens in der Öffentlichkeit Schläge auf den Rücken bzw. auf die Fußsohlen bekommen. Im Anschluss daran muss ich mich bis auf die Boxershort ausziehen, besteige das Gerüst, werde an Armgelenken und Knöcheln fixiert und bekomme je 20 Schläge auf den Rücken und die Fußsohlen. Vor allem die Schläge auf mei-ne empfindlichen Fußsohlen sind äußerst schmerzhaft und entlocken mir gegen Ende der Prozedur einige Schreie. Die Szene wird von annähernd 50 Passanten beobachtet, die an dem Spektakel offen-sichtlich Gefallen finden. Danach werde ich wieder in das Gefängnis gebracht, wo ich mich zwei Tage lang von den Schmerzen erholen und auf die bevorstehende Kastration vorbereiten kann. In den Nachmittagsstunden wird ein weiterer Gefangener gebracht. Es ist ein etwa 40-jähriger Ein-heimischer namens Tariq, der in einem Restaurant im Hafenviertel in eine Auseinandersetzung ver-wickelt war, wobei er einen Mann mit dem Messer verletzt haben soll. Wir reden in den ersten Stun-den kaum miteinander, aber dann machen wir uns bekannt, erzählen uns unsere Geschichten und ich sage ihm auch, dass ich in den nächsten Tagen kastriert werde, Tariq macht einen durchaus gebilde-ten Eindruck, hat einige Jahre in Frankreich gelebt und arbeitet für eine Schifffahrtslinie. Am Abend machen wir es uns auf dem Matratzenlager der nicht allzu geräumigen Zelle bequem, ich spüre im-mer noch die Auswirkungen der Auspeitschung, es ist nicht einfach eine Stellung zu finden, in der ich einigermaßen schmerzfrei daliegen kann. Es dauert nicht lange bis Tariq näher an mich heranrückt. Er ist nackt, drängt sich gegen mich, was ich zunächst verwundert zulasse. Es ist mir nicht wirklich un-angenehm. Als er sich anschickt meine Beine auseinander zudrängen und ich seinen Schwanz zu spü-ren bekomme, beginne ich ihn abzuwehren und sage ihm, dass ich das nicht möchte. Er beachtet mei-ne Proteste nicht weiter, schließlich gelingt es ihm, mich in die geeignete Position zu bringen und mir die Arschbacken auseinander zu ziehen. Ich wehre mich kaum mehr, als er wenig später in mich ein-dringt. Als er in mir abgespritzt hat, zieht er sich zurück. Ich liege noch länger wach, während ich Tariqs re-gelmäßiges Atmen höre. Am folgenden Tag werden wir durch den Aufseher geweckt, der das Frühstück und einen Krug Was-ser bringt. Tariq schaut mich freundlich taxierend an, aber wir wechseln nur wenige Worte und die Vorkommnisse von gestern Abend bleiben unerwähnt. Erst Stunden später fragt er dann unvermittelt, warum ich mich zuerst gewehrt hätte und ob ich es noch nie auf diese Art gemacht hätte. Ich entgeg-ne, es sei für mich das erste Mal gewesen. Beim nächsten Mal würde ich mich nicht mehr wehren. Er meint, er würde sich am Abend davon überzeugen. Wir unterhalten uns dann kurz über meine bevor-stehende Kastration. Er erzählt, dass er solche Urteilsvollstreckungen schon ein paar Mal mitangese-hen hat, die meisten Einheimischen würden die Prozedur mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen lassen, wie es in der arabischen Kultur von ihnen erwartet würde. In dieser Kultur gibt es zwei grund-sätzlich verschiedene Rollen des Eunuchen: Zum einen das asexuelle Wesen, das vor allem als Diener oder Sklave Verwendung findet, zum andern das sexuelle Objekt, das von manchen Männern begehrt und sogar Männern und Frauen vorgezogen wird. Ich bin einigermaßen verwundert, weil mir dieses zweite Rollenbild bis jetzt nicht präsent war. Am späten Nachmittag kommt nochmals der Aufseher und teilt mir mit, dass ich übermorgen kastriert werden soll und dann noch am Tag der Vollstreckung aus dem Polizeigefängnis entlassen werde. Bei Einbruch der Dunkelheit ziehen wir uns wieder auf das Matratzenlager zurück und diesmal ist es für uns beide ganz selbstverständlich. Ich überlasse mich Tariq, der sich diesmal mit den Vorbereitun-gen viel Zeit lässt. Er spielt mit meinen Hoden, knetet sie, bevor er in mich eindringt. Diesmal liege ich auf dem Rücken, die Beine hochgenommen, weil er das so will. (Für mich ist es nicht so angenehm, weil mein Rücken immer noch schmerzt.) Als wir dann ruhig nebeneinander liegen, fragt er mich, ob ich nach meiner Kastration in der Stadt bleiben oder wegziehen würde, ob ich vorhabe nach Euro-pa zurückzukehren. Ich antworte, dass ich dass noch nicht sagen könnte. Ich könnte mir das Leben als Eunuch noch nicht wirklich vorstellen, wüsste nicht, was es bedeutet mit diesem Status in der Stadt zu leben. Tariq meint, es gebe vor allem zwei Möglichkeiten für mich: Mit einem Mann zusammenzule-ben oder so ähnlich wie eine Prostituierte zu leben, mit und von Bekanntschaften. Diese Entscheidung würde ich irgendwann in den nächsten Wochen treffen müssen. Am Tag X werde ich von dem Aufseher früher als sonst geweckt. Am späteren Vormittag werde ich von zwei Uniformierten zum Ort der Vollstreckung eskortiert, wo sich diesmal eine noch größere Menge eingefunden hat. (Auspeitschungen finden fast jede Woche statt, wird mir erklärt, aber dass ein Delinquent öffentlich kastriert wird, kommt viel seltener vor vielleicht vier oder fünfmal pro Jahr. Das bedeutet auch, dass die Kastrierten gewissermaßen zu bekannten Persönlichkeiten des städ-tischen Lebens werden und jeder sich an ihren Fall erinnert...) Bevor ich an die Reihe komme, wird noch das Urteil gegen eine Prostituierte vollstreckt, die 20 Schläge auf die Fußsohlen bekommt, weil sie Männer auf der Straße angesprochen und sich der Festnahme widersetzt hat. Während ihre Schreie zu hören sind, fordert mich einer der Uniformierten auf, mich bis auf das T-Shirt auszuziehen. Das Publikum wird nochmals über den Anlass meiner Verurteilung informiert und ich werde aufgefor-dert, das Gerüst zu besteigen, auf dem ich eine Stellung einnehmen muss, in der meine Hoden für den Vollstrecker gut zugänglich sind. (Auf allen Vieren, die Beine weit gespreizt.) Ich verhalte mich ko-operativ, als ob die Sache mich gar nichts mehr anginge, mir völlig gleichgültig wäre. Mein Blick glei-tet noch einmal über die Umgebung und die Umstehenden, unter den Zusehern sind viele Jugendli-che, auch einige Frauen und für einen Augenblick glaube ich den Knaben, dem ich meine Verurtei-lung verdanke, zu erkennen. Mit halbgeschlossenen Augen, an Armen und Knöcheln mit Lederrie-men festgeschnallt warte ich auf das Unvermeidliche und hoffe, dass es rasch vorüber ist und kein großes Zeremoniell vorgesehen ist. Es ist dann eine Angelegenheit von zwei oder maximal drei Minuten. Der Vollstrecker schnürt mit großer Sorgfalt meine Hoden ab, zögert noch kurz, ehe er zu dem bereitliegenden Messer greift und nochmals die Schärfe der Klinge prüft. Ich stöhne, als der Schmerz in meinen strangulisrten Hoden einsetzt. Dann spüre ich den festen Griff des Vollstreckers, als er meine Hoden mit der linken Hand von meinem Körper wegzieht, während seine Rechte das Messer ansetzt. Er erfüllt er seinen Auftrag mit einer entschlossenen Bewegung. Als nächstes bekomme ich mit, dass er den abgetrennten Hoden-sack den Zuschauern präsentiert, die ihren Beifall kundtun. Ich werde losgebunden und steige auf etwas unsicheren Beinen von dem Gerüst. Der Vollstrecker begutachtet noch kurz die Wunde und befindet alles in Ordnung. Die Uniformierten führen mich zurück zum Polizeigefängnis. Wir passieren mehrere Marktstände und Buden und werden nicht be-sonders beachtet. Einige Stunden später werde ich aus dem Gefängnis entlassen. Mir wird aufgetra-gen, dass ich mich nach einigen Tagen zu einer medizinischen Kontrolluntersuchung melden soll. Und ich soll auch die Stadtverwaltung aufsuchen und meine Kastration in meinen Personalpapieren registrieren lassen. In den nächsten Wochen führe ich ein sehr ruhiges und zurückgezogenes Leben, sehe kaum jeman-den. Einmal werde ich auf der Straße von einem Mann angesprochen, der mir erzählt, er hätte bei meiner Kastration zugesehen und würde mich gern kennen lernen. Er bringt mich in seine Wohnung, wo wir uns länger unterhalten. Er ist dann vor allem an meiner modifizierten Anatomie interessiert und gesteht, dass er überhaupt ein Faible für Eunuchen hat. Es kommt dann auch noch zu diversen sexuellen Spielereien und er möchte, dass ich seinen Schwanz wichse. Es endet dann eher unverbind-lich und er gibt mir noch seine Telefonnummer und meint, wir könnten uns ab und zu sehen, wenn ich interessiert wäre. Zwei Monate nach meiner Kastration begegne ich zufällig Tariq im Bazar. Wir verbringen eine Stun-de in einem Cafe. Wir verabreden uns für einen der nächsten Abende. Er besucht mich in meiner Wohnung und wir trinken Tee. Er fragt, ob ich nach meiner Kastration noch Erektionen gehabt hätte und ob noch irgendwelche Reste männlicher Sexualität bei mir vorhanden sind. (Ich erkläre ihm, dass ich zwar anfangs noch ein paar sporadische Erektionen gehabt hätte, aber das sei seit einigen Wochen vorbei.) Er scheint mit dieser Auskunft ganz zufrieden und meint dann, er würde gern dort fortsetzen, wo wir aufgehört hätten, als ich noch ein Mann gewesen wäre und er mich auf dem Matratzenlager genommen hätte. Er fordert mich auf mich auszuziehen, begutachtet mich ausgiebig und küsst mich dann auf die Narbe. Später landen wir im Bett und er fickt mich, ungefähr so entschlossen wie beim ersten Mal. Als er mich danach fragt, ob ich mich inzwischen entschieden hätte und ob es einen be-stimmten Mann gäbe, mit dem ich zusammenleben möchte, erwidere ich, dass ich mir noch nicht ganz im Klaren bin doch könnte ich mir vorstellen, eine sexuelle Beziehung mit ihm zu haben, vorausge-setzt er könne mit einem Eunuchen überhaupt etwas anfangen.
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