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Natascha verließ das Wochenbett nach 20 Tagen, und nahm für die nächsten 12 Monate Mutterschaftsurlaub. Der Staat sicherte ihr die Bezahlung in vollem Umfang zu. Ihre Praxis vertrat zwischenzeitlich eine andere Ärztin. Nur durch regelmäßigen Besuch sich auf den Laufenden zu halten, dazu war Natascha während ihrer Mutterschaft verpflichtet. Im nächsten Frühjahr nach des Babys erstem Geburtstag wollte sie seinen Vater besuchen.
So fuhr sie denn am 31. März des Jahres 2961 nach Villa de las putas. Auf dem Rücksitz des Wagens die beiden eineinhalb und zwei Jahre alten Babys Daniel und Pedro, sowie ihre beiden jüngeren Töchter. Tanja war jetzt 10 und betreute die beiden Buben hinten. Katharina hatte grade mit dem Studium begonnen, jedoch noch keine Krippe für ihren Kleinen in Valencia gefunden. Daher kümmerte Natascha nun vorerst um Daniel, der ja auch ihr erstes Enkelkind war. Zum Medizinstudium reichte es nicht, Katharina hatte die Aufnahmeprüfung nicht geschafft. So studierte sie Jura und Wirtschaftswissenschaften. Was Natascha ganz recht war, denn ihre Praxis lief nach wie vor nicht gut. Es gab einfach zu wenig Geburten. Zudem wurden fast doppelt soviel Töchter wie Söhne geboren. Letztere waren krankheits- und verletzungsanfälliger und brächten der Praxis mehr Geld. Sie konnte also gut ein Finanzcontrolling seitens ihrer Tochter gut brauchen. Das Wetter war im Gegensatz zu damals recht gut. Die Luft war klar und hell, die Sonne schien und kein Wölkchen zeigte sich am Himmel. Zwar lag auf den Höhen noch der Schnee, doch unten im Tal zeigten sich die ersten Boten des Frühlings. An den Wegrändern blühten die Krokusse und Ginster. Die Birken und Erlen waren voller Kätzchen. Die Straßen waren trocken und gut ausgebaut. So war es ein leichtes diesmal, den Weg nach Villa de las Putas, diesem kleinen verwinkelten Bergdorf am Fuße der Pyrenäen zu finden. Das Dorf zeigte sich diesmal in den prächtigsten Farben. Überall waren die Frauen damit beschäftigt, ihr Vieh auf die Weiden zu treiben und die Obstbäume an den Südhängen der Berge zu bearbeiten. Sogar einige Männer zeigten sich im Dorf bei der Arbeit. Natascha durchquerte das Zentrum des Ortes ohne anzuhalten und bog in eine schmale Straße ein. die steil aufwärts in die Berge führte. Die Steigung machte dem Motor ihres Seats schwer zu schaffen. Nur im 2. Gang und den Choke-Schalter rausgezogen, so schaffte es der kleine Wagen die Hänge hinauf. Natascha wollte zunächst Maria de las Catanzas aufsuchen. Die Wildhüterin wüßte wahrscheinlich, was aus dem kleinen Manuel nach seiner Entmannung nun geworden wäre. Für gewöhnlich würde er bzw. sie ein Internat für Elfen irgendwo besuchen. So nannte man die Knaben, nachdem sie entmannt waren. Sie trugen dann eine besonders farbenfrohe enganliegende Kleidung und machten eine spezielle Ausbildung durch. Sie brauchte den Eunuchen nun für den Vaterschaftsbeweis, um ihr Baby beim Amt für Volksgesundheit registrieren zu lassen. Damit war die Versorgung des Kleinen sichergestellt. Sollte sie nämlich dann evtl. sterben, würde Manuel als Vater des Kleinen das Erziehungsrecht haben. Die finanzielle Versorgung würde ohnehin ihm zufallen. Doch erst mußte Natascha ihn finden. Sie rollte über eine kleine Steinbrücke, der einen Gebirgsbach überspannte hinweg. Das Schmelzwasser hatte diesen sog. Bach zu einem reißenden Fluß werden lassen, der mit lautem Getöse die Felsbrocken in seinem Bett umspülte. Zu beiden Seiten der Straße ragten knorrige Kiefern in den Himmel. Jetzt müßte sie links in einen kleinen Feldweg abbiegen, erinnerte Natascha sich. Neben ihr auf dem Beifahrersitz saß Katharina, ihre Erstgeborene mit Daniel auf dem Schoß. Ihr Hemd war offen und zeigte ihre bloßen Brüste . Katharina war grade fertig damit, ihren Sohn zu stillen. Im Fond saßen die Tanja und die vierjährige Susi. Sie spielten mit ihrem kleinen Brüderlichen. Auch er müßte bald Hunger kriegen, dachte sich die Ärztin beim Anblick ihrer barbusigen Beifahrerin. Pedro war nun mittlerweile 18 Monate alt. Zumindest bis zu seinem 2. Geburtstag würde er von ihr die Brust gereicht bekommen, wie alle Babys in ihrer Gesellschaft. Ihr Bub sollte aber noch warten, bis sie bei Snra. de las Catanzas angekommen wären. Die Ärztin freute sich schon auf das Wiedersehen mit der Wildhüterin, zumal jetzt auch ihre drei wohlgeratenen Töchter mit dabei waren, die sie ihrer Freundin unbedingt zeigen wollte. Ganz abgesehen von den beiden Kleinen. Durch den von schattigen Kiefern verdunkelten Hohlweg erblickte sie von weitem schon die Lichtung, in der Marias Forsthaus stehen sollte. So Kinder! Gleich sind wir da! Freudig gab sie noch einmal Gas. Der Seat schoß aus dem Feldweg heraus auf den Vorhof des Forsthauses zu. Mit quietschenden Bremsen kam der Wagen abrupt zu stehen. Mit verständnisloser Miene blickten ihre Töchter sie an. Mama! Bist du sicher, daß Das das Haus ist wo Maria wohnt? fragte Katharina ihre Mutter. Ich war mir sicher, das wäre der richtige Weg... Natascha öffnete die Wagentür. Sie stieg aus, betrachtete entsetzt das vor ihr liegende Gebäude. Kahl ragten die Mauern in den Himmel. Die leeren Fenster gaben den Blick auf das schwarzverkohlte Gebälk der oberen Stockwerke frei. Natascha blickte ratlos auf die vom Feuer ausgebleichten Mauern, deren von braunschwarzen Brandfahnen markierte Fensteröffnungen erinnerten an den Anblick eines Totenschädels. Sie erkannte den noch vorhandenen Zwölfender ober halb des Torbogens. Kein Zweifel, das war das Forsthaus. Aber was um Himmelswillen war passiert. Das Haus war bis auf die Grundmauern runtergebrannt. Von Maria fehlte jede Spur. Vielleicht war beim Gewitter der Blitz eingeschlagen. Einen Waldbrand schloß Natascha aus. Die Kiefern waren alt aber voller Grün. Nirgendwo hatte sie den typischen Geruch verkohlter Walderde in der Nase. Ihre Kinder stiegen nun aus. Da es recht warm war hatten sie kurze Lederhosen, die sonst die Jungs trugen. Da nun aber ein gerades Jahr war, trugen diese nun turnusgemäß Mädchenkleider. Tanja lief auf das Haus zu. Ist das das Haus von Sen. las Catanzas? Wieso ist es dann abgebrannt. Tanja komm zurück! Das Gebälk kann jederzeit einstürzen. Doch Tanja war schon in den Ruinen. Außer ihrer Lederhose mit den Trägern trug sie einen rotweißen Ringelpulli und zu ihren Sandalen weiße Söckchen, die aber schnell in der Asche sich grau färbten. Natascha folgte ihrer Tochter hinterher. Auch die beiden Buben machten sich selbstständig. Nur mit Mühe gelang es Katharina die beiden kleinen Racker wieder einzufangen und bei sich zu halten. Susi hingegen verkrümelte sich angstvoll wieder ins Auto. Natascha war nun ebenfalls in der Ruine. Sie kletterte über die Trümmer der Inneneinrichtung. Tanja komm raus da! Du kannst nicht sicher sein, daß nicht doch noch was auf dich herabstürzt. Aber Mama, das Haus ist doch schon lange eingestürzt. Aber es hat einen Keller, da kannst du immer noch reinfallen. Also los, komm her! Na gut. sagte Tanja und bewegte sich auf ihre Mutter zu Ich wollt nur mal gucken, ob was von Marias Sachen... Ein lautes Knirschen unter ihren Füßen verschlug ihr die Sprache. Siehst du! Ich hab dir´s ja gesagt! herrschte ihre Mutter sie an. Ich bin nur auf was Hohles getreten Mama. Tanja bückte sich und holte eine bogenförmiges Teil hervor. Sicher nur eine alte Vase. Da schau, das ist wohl vom Henkel gewesen. Sie trat auf ihre Mutter zu und zeigte ihr den schwarzen scharnierartigen Gegenstand. Natascha beachtete es nicht und drängte ihre Tochter statt dessen zur Eile. Tanja steckte sich das Bruchstück in ihre Hosentasche. Sie gingen wieder zu dem Auto zurück. Die Sonne tauchte den Parkplatz in ihr gleißendes Licht. Richtig warm und gemütlich würde es nun. Katharina hatte ihr Hemd ausgezogen. Mit nacktem Oberkörper räkelte sie sich auf der Motorhaube des Wagens, Nur noch die kurze Jeansshorts und ihre Bergschuhe an den dick bestrumpften Füßen. Und! Habt ihr was von Marias Verbleib gefunden? Nein nix, sagte Natascha. Das Haus muß schon letztes Jahr abgebrannt sein. Merkwürdig nur, daß Maria es nicht versucht hat, es wiederaufzubauen. Nicht einmal mit den Aufräumungsarbeiten hat sie begonnen. So kenn ich sie gar nicht. Und was machen wir jetzt? fragte Tanja. Wir fahren nachher zurück ins Dorf zur Tierärztin. Die kenn ich auch. Vielleicht weiß die, was passiert ist und wo Maria steckt. Natascha blickte auf ihre älteste Tochter auf der Motorhaube. Sie öffnete die Heckklappe. Holte einen Korb heraus. Aber zuerst machen wir hier Mittag. Oder habt ihr keinen Hunger? doch! riefen alle zusammen im Chor. Am besten setzen wir uns dort drüben hinterm Haus. Natascha ging zu einer kleinen Wiese unmittelbar links neben dem abgebrannten Forsthaus. Da scheint die Sonne und wir sind völlig ungestört. Sie setzten sich ins Gras zu einem Kreis um den Picknickkorb, dessen Inhalt Natascha nun hervorkramte. Kirschsaft, Mineralwasser und Rotwein kamen zum Vorschein, dazu diverse Brote, Butter, gebratene Hähnchen und Koteletts, Obst und rohes Gemüse sowie eine kalte Gazpacho. Nach kurzer Zeit waren alle genüßlich am Mampfen. Susi saß neben Katharina und Pedro und nuckelte am Kirschsaft. Ich auch Durst protestierte dieser. Natascha zog sich ihre Strickjacke aus. Sie zog sich den weißen Rollkragenpulli über den Kopf und öffnete ihre Bluse. Zuletzt zog sie sich ihren BH aus. Ihre dicken schweren Brüste rutschten etwas nach unten. Katharina gib ihn mir mal . Diese ließ ihr kleines Brüderchen los. Komm Pedro! rief die prallbusige Natascha komm zu Mami! Lecker Milch trinken Fröhlich vor sich hin glucksend tippelte der Kleine, nur in einer Strumpfhose und Pulli bekleidet auf seine Mutter zu. Sie nahm ihren jüngsten unter die Arme, hob ihn zu sich hoch und bot ihm ihren Busen an. Das Baby entschied sich für die linke Brust. Während die Ärztin ihren Jüngsten stillte, fragte Katharina: Ma, was ist wenn diese Maria von der du immer sprichst, nicht zu finden ist. Deshalb besuchen wir ja auch Veronika. Das ist hier die Veterinärin. Sie war dabei, als wir mit Manuel vor zwei Jahren zugange waren. Was habt ihr mit ihm gemacht. Zunächst hab ich mit ihm den Geschlechtsakt vollzogen, dann wurde er zur Elfe gemacht. wie alle Jungen. Was ist, wenn auch Veronika nicht mehr weiß, wo Maria und Manuel stecken. Dann hab ich ein Problem. Du übrigens auch. Denn Manuel und Christian waren eng befreundet. Und du hast ihn, immer noch nicht gefunden. Ich werd ihn schon finden. entgegnete Katharina gelassen Christian wird ja nicht zurechtgeschnitten. Also braucht er ja nicht wegzuziehen. Trotzdem deiner wird in elf Monaten schon drei. Spätestens dann muß er registriert werden. ja und! Er kanns ja mir auch schriftlich schicken. Du hast deine Zeugungsbestätigung für mich ja auch per Post bekommen. Tanja, die bis dahin genüßlich an ihrem Hähnchen knabberte mischte in das Gespräch zwischen ihrer Mutter und ihrer großen Schwester ein. Vielleicht ist diese Wildhüterin beim Brand ja auch ums Leben gekommen. Tanja! wies Natascha sie zu Recht Deine Phantasien sind langsam ein bißchen zu makaber. Aber vielleicht ist deshalb das Haus noch nicht wiederaufgebaut worden... entgegnete diese. Unsinn! entgegnete ihre Mutter. Bestimmt bin ich in ihr Skelett getreten und nicht in eine Vase. Vor Schalk kichernd stand Tanja auf und ging zum Haus. Natascha wurde laut: Tanja! Sofort kommst du her! Tanja tat so, als hätte sie nix verstanden. Natascha legte ihr Baby brüsk zu Boden. Sie stand auf und lief hinterher. Mädel, du kriegst von mir den Arsch versohlt, das versprech ich dir! Tanja war grade über eine Fensteröffnung hinweg, da spürte sie den harten Griff ihrer Mutter schon im Nacken. Er war so schmerzhaft, daß sie ihm keinen Widerstand mehr entgegensetzen konnte und laut protestierend ihrer Mutter folgte. Patsch! Krebsrot lief ihre rechte Wange nach der Ohrfeige ihrer Mutter an. Sie fing an zu heulen. Trat nach ihr. Wieder machte es patsch. Die linke Wange Tanjas lief nun rot an. Da kannst du flennen, wie du willst. Wenn ich sage, du sollst herkommen, dann hast du zu folgen! Ist das klar!? Als sie wieder auf der Wiese zurück waren, befahl Natascha: So jetzt zieh deine Schuhe aus! Warum? Damit wenigstens die Nägel und Glasscherben, dich davon abhalten noch mal in die Ruine reinzugehen! herrschte Natascha sie an. Die Socken kannst du gleich mit ausziehen. Die sind sowieso schon so eingesaut.! Widerstrebend zog sich Tanja ihre Sandalen und Söckchen aus. Weißt du was Tanja? sprach Katharina Nimm Daniel und hilf ihm beim Pipi machen. Der spielt schon die ganze Zeit mit seinem Zipfelchen. ich muß aber nicht Pipi wandte ihr kleiner Sohn ein. Doch du mußt Pipi! sprach ihre Mutter. Komm geh mit Tanja. Im Wald Pipi machen. Komm Daniel. Tanja hatte sich mittlerweile wieder beruhigt. Barfuß trottete sie mit dem Zweijährigen in den Wald. Sie waren kaum vom Schatten der Bäume verschluckt, als auch Susi aufstand und rief. Ich muß auch mal. Hilfst du mir die Hose aufmachen Mama? dann komm mal her. Natascha zog ihrer Vierjährigen Tochter die Sandalen und dann die Latzhose aus. Des Unterhöschens entledigte sich ihre jüngste Tochter selbst. Mit nacktem Arsch lief sie ebenfalls in den Wald. Ich weiß nicht, ob wir nicht was falsch machen. Wie meinst du das, Katharina? sprach Natascha. Na ja, wir haben zwar gern die Hosen an. Aber schon wenn wir nur pissen wollen, machen wir nen halben Striptease. Daniel und Julio sind zwar noch zu klein. Aber in ein, zwei Jahren stecken die nur ihre Pimmel raus, das ist alles. Bis sie eines Tages unters Messer kommen. Dann ist auch bei den Jungs es mit Pimmel rausstrecken vorbei. Natascha zog sich ihren BH wieder an. Pedro war auf ihrem Schoß eingeschlafen. Er hatte lange genug an ihrem Busen genuckelt. Friedlich vor sich hin glucksend schlummerte er auf ihren Schoß. Sie knöpfte sich ihre Bluse zu. Trotzdem Mama. Wenn eine Junge da unten beschnitten wird, wandelt er sich dann in ein Mädchen um? Nicht ganz Katharina Sie werden zu Elfen. Zwischen den Beinen bleibt nur ein kleines Loch zum Pipimachen und eine feine Narbe. Sie sehen zwischen den Beinen so aus wie deine Puppen, die du als Kind bekommen hattest. Neulich hab ich eine Elfe im Schwimmbad kennengelernt. Wenn die nicht ihren giftgrünen Bikini angehabt hätte, hätte ich sie gar nicht erkannt. Die sah aus! Und eine Figur hatte die. Die meisten meiner Kommilitoninnen sind vor Neid blaß geworden. Von ihren Schwimmkünsten will ich gar nicht erst reden. Und auch die schönste Elfe wird niemals einem Kind das Leben schenken. Da ist nix mehr unten. Nur noch Pisse kommt da raus. Kein Kind, kein Samen, nicht mal ne Regelblutung. Wärst du also wirklich gern ein Junge gewesen? Und, Mama? Wächst uns etwa nen Pimmel, wenn uns unsere Brüste amputiert werden müssen. Werden wir muskulös und stark, wenn die Eierstöcke ihren Dienst bei uns einstellen? Beklag dich nicht. Genau darum, Katharina haben unsere Urmütter vor Jahrhunderten, als hier niemand mehr lebte sich hier niedergelassen und unsere Republik gegründet. Unserm Geschlecht gehört nun hier die Macht. Daß die Knaben nach ihrer Operation häufig ein feminines Erscheinen entwickeln, zeigt doch, daß auch in ihnen das weibliche Element steckt. Und nur von Geschlechtsteilen unterdrückt wird. Ist das erstmal weg, kann sich dieses Element frei entfalten. Aber das muß rechtzeitig geschehen, sonst dominieren die männlichen Elemente. Die Kinder kamen aus dem Wald zurück. Susi lief mit hochgerecktem Pulli auf ihre Mutti zu. Mami putzt du mich unten ab? Breitbeinig baute sie sich vor ihrer Mutter auf und präsentierte ihr unbehaartes Kinderfötzchen. Katharina nahm sich noch einen Hähnchenschenkel und schaute ihr zu, wie Susi sichtlich genoß, von ihrer Mutter die Schamlippen abgeputzt zu bekommen. Tanjas Stimme riß sie herum. Was erzählst du mir für nen Quatsch Katharina!? Tanja stand barfuß vor ihr den kleinen Daniel in der Linken. Der Junge hatte geweint. Daniel muß Pipi! Blödsinn. Die ganze Zeit mußt ich ihn seinen Pimmel melken, wie ner Kuh die Zitzen. Und dann kamen nur ein Paar Tröpfchen raus! Katharina riß ihren Jungen an sich und zog ihm die Strumpfhose hoch. Hat Tanja dir weh getan Liebling? Sie stand auf und packte sich Tanja an die Ohren. Fräulein, wenn du meinen Jungen schlägst, oder sonstwie quälst, kriegst du es mit mir zu tun! Laß mich los! schrie Tanja und schlug um sich. Ich steck dir n Messer in die Fotze, wenn du dich an Daniel vergreifst! Hört auf jetzt! schrie Natascha. Sie hatte Susi mittlerweile wieder angezogen. Jedesmal, wenn wir gemeinsam unterwegs sind, gibts nur Krach! Aber Ma.. Schluß jetzt! Ich will nichts mehr hören! Manchmal wünschte ich, ich hätte wirklich lieber Jungs als euch auf die Welt setzen sollen. Die vertragen sich wenigstens. Tanja riß sich von Katharina los und streckte ihr die Zunge raus. Natascha hatte sich wieder voll angezogen. Sie stand auf und brachte die kleinen wieder zum Wagen. So packt die Sachen wieder zusammen. Wir müssen noch runter ins Dorf. Die Mädels standen auf und machten sich an die Arbeit. "Wo snd meine Sandalen Mami? fragte Tanja Natascha gab sie ihr wieder zurück. Als Katharina den Picknickkorb und die Decken wieder ins Auto verstaut hatte, fiel ihrer Mutter auf, daß sie immer noch oben ohne rumlief. Sag mal, du willst doch so nicht zurück ins Dorf? Hab ich das gesagt. Ich meinte nur, weil du immer noch aller Welt deine nackten Titten präsentierst. Und? Die können sich ja sehen lassen. Und ich zeig jetzt aller Welt nicht nur meine schönen Titten, nä auch meinen nackten Arsch! Ich muß nämlich jetzt scheißen. Gib mir mal die Servietten! Katharina knöpfte sich ihre Hot-Pants auf und ließ sie zu ihren Knöcheln gleiten. Dann zog sie sich auch ihren Slip aus und zeigte sich in ihrer ganzen blühenden 19jährigen Pracht. Katharina hatte die Gestalt einer Gazelle, groß und prall ihr Hinterteil, rotgold glänzendes Haar formte ein gleichschenkeliges Dreieck vor ihrer Muschi. Rund und fest zeigten sich ihre Brüste. Sie ergriff die Servietten aus dem Wagen. Nackt nur noch mit Wollstrümpfen und Bergschuhen lief sie dann zur Türöffnung der Ruine und hockte sich breitbeinig vor der Schwelle. Natascha stieg mit ihren übrigen Töchtern den Wagen. Sie verstaute Katharinas Klamotten hinter dem Rücksitz. Dann ließ sie den Motor an. Katharina erschrak. Aber sie war noch nicht fertig. Warte Ma. So schnell geht das nicht! Natascha legte den ersten Gang ein und ließ die Kupplung los. Der Wagen rollte an. Katharina hatte noch nicht ganz ihre letzte braune Wurst aus dem Arsch gedrückt, geschweige denn ihren Hintern abgeputzt, als ihre Mutter Gas gab. Entsetzt sprang Katharina auf. Halt!! Warte! Doch Natascha legte den zweiten Gang ein und beschleunigte. Der Seat rollte immer schneller den Feldweg hinunter, hinter sich einen nackten strohblonden Teenager, nur in Wanderschuhen, wild gestikulierend nachrennend. Die Kinder im Auto fingen schallend an zu lachen. Sie amüsierten sich prächtig. Auch Natascha konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sie drosselte das Tempo etwas, doch sie ließ Katharina nicht an sich herankommen. Erst weit hinter der Steinbrücke, auf der Zufahrt nach Villa de las Putas hielt sie den Wagen an. Ihre Tochter stolperte keuchend und nach Luft japsend auf den Wagen zu. Natascha öffnete die Beifahrertür. Du... heächh... du hcchh... bhchhhist ...hech chähhh hecht .... widerlich! japste Katharina und ließ sich auf den Beifahrersitz plumpsen. Die Kinder im Fond kriegten sich gar nicht mehr ein. Bis kurz vorm Dorf kicherten und glucksten sie vor Vergnügen vor sich hin. Katharina ward gar nicht gewahr, daß sie immer noch splitternackt im Auto saß. Sie hatten grade die ersten Häuser des Dorfes passiert, als sich im Fond eine Natascha wohlbekannte Stimme meldete. Mama.... Pipi! Es war klein Pedro. Natascha nahm einen tiefen deutlich hörbaren Atemzug. Dann stoppte sie den Wagen. Sie stieg aus, öffnete die Hintertür und nahm ihr Baby von Tanja in Empfang. Sie zog den Knaben aus und hielt ihn mit gespreizten Beinchen über denn Rinnstein. Ein lautes Plätschern zeigte den Anwesenden, daß Pedro es dringend nötig hatte. Tanja, wo sind meine Klamotten? Katharina drehte sich auf dem Beifahrersitz nach hinten um. Hier Tanja gab ihr die Sachen rüber. Natascha kam zurück und reichte das Baby wieder an Tanja über. Katarina war sich grade am Anziehen. Sie fuhren wieder los. So jetzt zur Veterinärin, sonst ist ihre Praxis zu, wenn wir ankommen. Sie fuhren die Hauptstraße entlang, bogen hinter der Schule in eine Seitengasse ein, an dessen Ende wiederum nach rechts ab. Ein kleines Mädchen lief dort mit einem kleinen Hund entlang. Natascha hielt vor ihr an. Hola chicka! Weißt du wo die Tierärztin hier wohnt? Das Mädchen drehte sich um. Dort drüben nach links abbiegen. Und dann weiter bis zum Friedhof. Aber da geht niemand mehr hin. wieso nicht? fragte Natascha sie. Weiß nicht. Die Kleine blickte sie mit ihren langen braunen Zöpfen an. Sie hatte ein grau kariertes Kleidchen an, war ansonsten barfuß. Welch verblüffende Ähnlichkeit, durchfuhr es Natascha. Die dunklen Rehaugen des Mädchens blickten sie fragend an. Sie musterten sich gegenseitig. Das Mädchen die Ärztin und die anderen Insassen im großen Wagen. Es gab sonst nur wenige Autos im Ort. Natascha musterte das kleine Mädchen, das verblüffend einem ihr wohlbekannten Knaben ähnelte. Sag mal, kennst du einen Jungen namens Manuel? Das Mädchen nickte. Bist du seine kleine Schwester? Keine Antwort, nur ein stummer trauriger Blick nach unten zu Boden. Wo ist Manuel denn? Die kleine richtete ihren Blick wieder auf die Insassen im Auto. Sie schien zu zögern. Weißt du wo er vielleicht wohnt meine Kleine? Warum? Ich bin seine Patentante. log Natascha. Das Mädchen schüttelte den Kopf. Im Himmel rief sie dann Wo bitte? fragte Natascha nochmals. Doch statt einer Antwort nahm die Kleine plötzlich ihren kleinen Hund vom Boden und lief mit ihm im Arm so schnell sie konnte davon. Komisches Kind dachte sich Natascha. Die sind wohl ein bißchen schüchtern was? bemerkte Katarina. Was hast du in so einem gottverlassenen Nest von den Bauern hier erwartet. sprach ihre Mutter und ließ den Motor wieder an. Sie folgten der Wegbeschreibung und erreichten schließlich die Veterinärpraxis. Es war gegen fünf Uhr nachmittags. Natascha stieg aus und klopfte an die Tür. Scheiße! rief sie laut. Dank eurer Trödelei von eben können wir in diesem Loch hier übernachten! Die anderen Mädchen stiegen aus. Katarina und Tanja musterten die Praxis. Es war ein altes zweistöckiges Gebäude aus grauem Kalkstein. Reste eines kotzgelben Putzes unterstrichen nur noch den heruntergekommenen Zustand des Gebäudes. Oben über den Eingang hing ein verblichenes Praxisschild, das schon mehrere Rostlöcher zeigte. Darüber fand sich ein kleiner Holzbalkon. Die Fensterläden waren alle zu. Einst waren sie grün gestrichen. Doch die Farbe war größtenteils abgeblättert. Das Holz an vielen Stellen morsch. Tanja lugte durchs Schlüsselloch. Die ist bestimmt schon lange zu Mama. sprach sie. Aber mir hatte sie vor zwei Jahren noch erzählt, daß.. doch Ma! Wenn diese Tierärztin noch arbeitet, dann bestimmt nicht mehr hier. Katarina hatte es geschafft, einen der Fensterläden aufzureißen. Schau dir mal den Müll dadrinnen an!. Natascha lugte durchs Fenster. Ihr Blick ging in ein Labor. Überall lagen Gläser und Apparaturen zerschlagen auf dem Boden. Stühle und Bänke waren umgekippt. Auch die Scheiben der Glasvitrinen waren zu Bruch gegangen. Suchen Sie jemanden! ertönte eine Männerstimme. Natascha drehte sich um. Vor ihr unten auf der Straße stand ein alter weißhaariger Mann von hagerer Gestalt. Neben ihm eine ebenfalls im gehobenen Alter sich befindende Frau. Beide waren in derber Bauerntracht gekleidet und kamen offensichtlich vom Feld, worauf ihre Rechen und Spitzhacken deuteten. Ja die Tierärztin Veronika de la Panza. Man sagte mir, hier wär ihre Praxis. entgegnete Natascha de Pawlowa y las Mercedes. Hier war ihre Praxis! entgegnete der alte Mann. Und wo ist sie jetzt Aufm Acker wo sie hingehört. Als Futter für die Krähen. rief die alte Frau an der Seite des Bauern. Woher kennen Sie sie? fragte sie scharf. Ähem, vom Studium von vor 20 Jahren her. Eine unserer Dozentinnen in Malaga hieß nämlich so. Und ich dachte... Natascha wurde vom Bauern unterbrochen An der Universität von Malaga soll sie gelehrt haben? Kann wohl kaum sein! Diese alte Fotze ist seit fast vierzig Jahren hier im Dorf tätig gewesen. Ich frage mich wer sind Sie, wenn sie das nicht wissen. Ich... äh...Sagen Sie mal, warum wollen Sie das denn wissen? Schweißperlen standen Natascha auf der Stirn. Weil wir eine ihrer Komplizinnen suchen! sprach die Frau des Bauern. Eine Kinderärztin. Die und noch eine andere haben zusammen mit der las Panza den kleinen Manuel bestialisch ermordet. Manuel wer? tat Natascha ahnungslos. Eiskalt lief es ihr den Rücken runter. Manuel Cortonella. sagte die Bäuerin Ein bildhübsches Kerlchen und immer lieb und aufmerksam zu seinen Mitmenschen. Vorletzten Winter ging er zum Wildfüttern in den Wald. Aber er kam nicht mehr zurück. Seine Mutter alarmierte die Dorfgemeinde und man hat ihn überall gesucht. Ja. Wir dachten zunächst er wäre in eine Höhle eingebrochen oder von einem Wolf angefallen. sprach der Alte. war naheliegend, Nicht weit von der Krippe fanden wir Blutspuren im Schnee. Hätten wir genauer hingeschaut, wären wir schon vorher auf seine Mörder gestoßen" Was genau ist denn mit dem Jungen passiert fragte Katarina die beiden Alten. Sie sah die plötzliche Blässe im Gesicht ihrer Mutter trotz der Sonne, die nun in ihrem Rücken stand und sie zu blenden begann. Das wußten wir vier Monate lang auch nicht, Mädel. Seine Mutter machte die Hölle durch. Immer noch auf ein Lebenszeichen hoffend. Und dann kam ein Anruf aus Madrid. sprach die Bäuerin. Dort war im selben Winter am königlichen Hospital ein Bub abgeliefert worden von irgendeiner wildfremden Person. Angeblich einer Pädiasterin oder so. Jedenfalls eine, die Kinder behandelt. Der Junge stammelte nur noch aus welchem Dorf er kam und rief dauernd nach seiner Mutter. Die Ärzte sagten er hätte eine schwere Bauchentzündung, durch die ihm zugefügten Verletzungen. Anfangs schien er über den Berg gewesen zu sein. Doch dann verschlechterte sich sein Zustand rapide, Der Bürgermeister ist sofort mit der Senora Cortonella nach Madrid gefahren. Sie wollte ihren Sohn wenigstens noch einmal in den Arm nehmen. Nicht einmal das war ihr vergönnt. Als sie in Madrid ins Hospital ankamen war er schon tot. Die arme Mutter heuchelte Natascha. Sie hatte sich etwas gefangen, dennoch zitterte sie wie Espenlaub. Wenn die beiden Alten sie entlarvten.. Die Bäuerin fuhr fort. sie hatten ihn mit Pfeilen durchbohrt. Hier und hier und da sie zeigte mit ihren Händen auf ihren Leib und ihren Hintern. Als wärs ein Wildschwein gewesen. Aber das schlimmste: Die Alte trat auf Natascha zu. Der stand die nackte Angst auf der Stirn. Sie haben dem Buben auch das Geschlecht abgeschnitten. Alles! Sogar seine Rute! Bei lebendigem Leib! Sie trat auf die kleine Tanja zu. Weißt du was das bedeutet. Wenn man einem Knaben die Rute abschneidet. Weißt du wie schlimm das ist. Tanja schaute die Bäuerin erschrocken an. Das ist das schlimmste, was man einem Buben antun kann. Man nimmt ihm die Persönlichkeit. So als würd ich dein Gesicht zerschneiden! Tanja lief erschüttert davon und verkrümelte sich zu ihren jüngeren Geschwistern in den Wagen. Laß gut sein Frau beschwichtigte sie der Bauer. Das sind doch noch Kinder. Was hat das denn alles mit der la Panza zu tun? unterbrach ihn Natascha. Bis dahin kannte sie die Geschichte ja. Nun die Senora Cortonella ist über seinen Tod nicht hinweg gekommen. Er war ja erst 12 Jahre alt. Im letzten Sommer fanden wir sie unter der Steinbrücke nackt mit einem Küchenmesser im Bauch. Und einen Abschiedsbrief. Sie hat sich buchstäblich von der Scheide der Länge nach aufgeschlitzt der alte Bauer weinte. Sie wollte so sterben, wie ihr Sohn. Leider hat sie dessen kleine Schwester vergessen. Das Mädchen ist seitdem stumm und spricht kein Wort mehr. Was die Fotze la Panza betrifft, die hat sich selber entlarvt. sprach die Bäuerin Ja eine unserer Frauen brachte ein krankes Ferkel zu ihr. Während der Behandlung betrachtete sie Ihre Sammlung. Die Veterinärin hatte eine Reihen von Penissen verschiedener Tiere, vom Mistkäfer bis zum Hirschen konserviert, müssen Sie wissen. Wir kannten ihre absonderlichen Vorlieben. Niemand dachte sich was dabei. Die Bäuerin erblickte dann ein neues Exemplar. Es war komplett mit den Hoden. Und vor allem es war vom einem Menschen. Der Alte fuhr fort. die Frau hat das natürlich weitererzählt. Und jeder im Dorf wollte nun die menschlichen Genitalien sehen. Ich habs mir auch heimlich angeschaut. Sie behandelte ja nicht nur Tiere, sondern war provisorisch auch unsere Hausärztin. Also war ich mal ihr Patient. Im Wartesaal schlich ich mir in ihr Privatlabor, um es mir anzusehen. Ich sah sofort, daß was nicht stimmte. Die Geschlechtsteile waren von einem Kind. Wir haben die la Panza dann zur Rede gestellt. Sie log uns was vor, sie hätte es aus der Pathologie von einem Unfallopfer erworben. Aber im Sommer lassen wir an heißen Tagen unsere Kinder auch mal nackt zur Schule. Und sowohl die Schulleiterin als auch die Krankenschwester erkannten den Penis sofort. die alte Frau holte eine Sekunde lang tief Luft. Der kleine Manuel hatte an der Unterseite seines Glieds nämlich ein Muttermal. Die la Panza konnte nun nicht mehr leugnen. Wir kannten sie ja. Jeder im Dorf wußte, daß sie es bei den Buben nicht nur auf ärztliche Untersuchungen bewenden ließ. Mein Urenkel hat mir auch schon davon erzählt. Wie sie an seinem Glied dran rummacht. Dabei ist mein Kleiner erst acht. Nun jedenfalls wurde die la Panza ans Volksgericht gezerrt und dort ausgezogen. der Bauer fuhr fort. Wir haben den Kohleofen angezündet wegen der Zangen. Bei den Brustwarzen wollt sie noch nicht reden. Aber als sie die glühende Zange an ihrer ungewaschen Fotze spürte und ihre Knospe verschmorte wurde sie dann doch gesprächig. Ihr habt sie gefoltert!! schrie Natascha, deren Angst ihrer Empörung gewichen war. Darauf steht die Todesstrafe!! Was hat sie denn getan? rief der Alte empört zurück. War das keine Folter, was die und ihre Kumpane trieben. Schlimmer noch, deren Opfer war ein unschuldiges Kind. Jeder Junge wird eines Tages zurechtgeschnitten! So sieht es das Gesundheitsgesetz unserer Republik vor. Nichts anderes hat eure Ärztin getan. Ein Dreck ist dieses Gesetz! entgegnete die alte Frau. Die Wut hatte ihrem zuvor aschfahlem Gesicht eine gesunde Röte verliehen Dieser feministische Terror, der unsere Kinder verstümmelt. Wir brauchen Männer für die Arbeit auf dem Feld! Keine Eunuchen! Antonia beruhige dich doch, denk an dein Herz! sprach der Bauer. Tut mir leid Felipe, aber mir kommt die Galle hoch, wenn ich diese Feministenfotze aus der Stadt so reden höre. Was tut die überhaupt hier? Entschuldigt die Reaktion. Aber meine Frau hat recht. Die Frauen können die schwere Arbeit nicht verrichten. Dazu braucht es Kraft. Egal ob man einen Baum fällen oder ein Kalb auf die Welt bringen will. Hier bei uns gelten andere Gesetze. Und wer sich an einem Kind dermaßen vergreift, hat nichts mehr zu melden. Die Republik hat ja auch die Nullifizierung als Höchststrafe für Hochverräter vorgesehen. Die hätte die la Panza auch verdient. Leider hat ihr Herz nicht mehr mitgemacht. Sie war ja nicht mehr die Jüngste. Na gut, allzuviel hätte sie sowieso nicht sagen können. Nur daß eine Wildhüterin den Jungen erlegt und eine Bekannte von ihr, eine Kinderärztin dann das weitere Verbrechen verübt hatten. Leider nannte sie nur den Vornahmen der Person. Irgendwas von Natalja... Natascha hatte den Eindruck, ihr Herz stünde für einen Moment still. Ein stechender Schmerz durch fuhr ihre Brust. Eiskalt kroch die Angst in ihr wieder hoch. Was geschah mit den Komplizinnen? fragte sie Na ja. Die Veterinärin konnten wir nicht mehr aburteilen. Sie hat bei der Vernehmung ihre Löffel abgegeben. Wir haben ihren Kadaver zerstückelt und an die Raben verfüttert. So ließen die wenigstens unsere Saat in Ruhe. Bei der Wildhüterin waren wir anfangs nicht sicher. Aber dann fand einer unserer Buben einen Armbrustbolzen in der Nähe der Futterkrippe. Für die Justiz war das Beweis genug.. Nun ja, auch sie hat ihre gerechte Strafe bekommen. Uns fehlt nur noch die Haupttäterin. Was werdet mit ihr machen? fragte Natascha de Pawlowa y las Mercedes vorsichtig. Lebendigen Leibes vierteilen werden wir sie, wenn wir diese Hure in die Finger bekommen. Nein nein! Wir werden sie nicht töten. Aber da sie das feministische Gesetz vertritt werden wir sie diesem Gesetz unterwerfen. Nullifizieren denke ich werden wir sie. Sie soll am eigenen Leib erfahren, was es heißt kein Geschlecht mehr zu haben, nicht mehr richtig pissen zu können. sprach der Bauer. Aber sie haben meine Frage nicht beantwortet. Sie können die la Panza unmöglich vor 20 Jahren gekannt haben. Sie war nie in Malaga. Wer sind sie also und was wollen Sie hier? Natascha war sichtlich in der Klemme, zumal ihre Älteste sie erschrocken anstarrte. Äherm äh, mein Name tut nichts zur Sache. Wir hatten eine Tierärztin bei uns im Labor, die uns in die Behandlung der Versuchstiere einwies. Und die nannte sich so oder ähnlich. Ich war damals Biochemiestudentin. Aber Mama... Natascha starrte ihre Tochter kurz scharf an. Katarina verstummte. Ich glaub ich bin einer Verwechslung überführt worden. Ich dachte, meine Dozentin wäre hier. Ein Irrtum offenbar, wie Ihr seht. Natascha griff ihre Tochter am Arm und zerrte sie zum Auto. Wie heißen Sie? herrschte die alte Frau sie mißtrauisch an Mein Mann will endlich Ihren Namen wissen. Äh.... ähem na gut! Carmen de las Nievas! Ich empfehle mich Senores. Sie stiegen so schnell sie konnten ins Auto. Natascha ließ den Motor an, schaltete sofort den 2. Gang ein und gab Gas. Die Räder drehten fast durch als sie los brauste. Felipe schreib dir die Nummer auf. Ich trau dem Luder nicht! sprach die alte Bäuerin zu ihrem Mann. Da ist was faul mit ihr! Natascha fuhr einfach los, ohne sich groß zu orientieren. Mehrmals verfuhr sie sich, würgte den Motor ab, mußte noch mal nach Villa de las Putas zurück. Die Leute blickten mißtrauisch auf ihren Wagen. Zumal sie mit überhöhter Geschwindigkeit nervös ständig durch die Gassen raste, nur um abermals wenden zu müssen. Katarina starrte sie die ganze Zeit entsetzt an. Soll ich nicht besser fahren Mama? O.K. dann fahr du, mich hat die Geschichte etwas mitgenommen von den Leuten. Sie wechselten das Steuer. Katarina fand auf Anhieb die Straße nach Reinosa. Als sie auf der Hauptstraße sich befanden sprachen sie kein Wort. Erst kurz vor Barcelona fand Katarina die Sprache wieder. Du warst es Mama! Du hast den kleinen Jungen verstümmelt und dann qualvoll verrecken lassen. Was redest du da Katarina? Katarina bog auf die Autostrada nach Barcelona ein. es wurde langsam dunkel. Mama warum denn hast du die beiden Alten denn belogen? Carmen de las Nievas! Einen dümmeren Namen hättest du dir nicht ausdenken können? Herrgott was sollte ich denn machen, wenn mein Name der gesuchten zufällig ähnelt. Du hast doch gesehen, wie die drauf waren! Katarina legte den 4. Gang ein. Weil sie dich gesucht haben! Und das zu Recht! Was verstehst du schon vom Recht. Ich bin Kinderärztin. Und habe die Lizenz dazu, wenn ein Junge untenrum operiert werden soll. Und den kleinen Manuel den du gesucht hast, Julios Vater? Das war er doch! Hast du ihn entmannt oder nicht? Mein Gott, Maria hat mich drum gebeten; er war halt an der Reihe. Und die Tierärztin hatte keine Lizenz. Aber hinterher seinen kleinen Schwanz! Offensichtlich hattest du ja auch deinen Spaß dran. Mein Bruder wäre sonst nicht da! Schade, daß sein Vater nichts davon weiß. Halt deinen Bruder da raus! Sag, wie hast du es gemacht Mama. Draußen im Wald oder im Forsthaus. Erlegt wie ein kleines Rehkitz habt ihr ihn jawohl, auch draußen ausgenommen im Wald? Mein Gott, jedem unterlaufen halt mal Fehler. Ich konnt ja nicht wissen, daß... Im Wagen fingen die kleinen an zu flennen. Eh ihr da vorne könnt ihr mit der Zankerei nicht aufhören. Daniel und Susi sind schon am weinen.""ist gut Tanja. Ich hab nur erfahren müssen, was unsere Mutter mit kleinen Buben macht." Natascha sagte kein Wort mehr. Sie schwieg und starrte verstimmt vor sich auf die Straße. Dann nach einer Weile drehte sie sich zu Tanja um. Tanja, du hast doch heut mittag im Forsthaus was eingesteckt. Zeig mir das mal. ooch das ist nichts besonderes. Nur eine Tonscherbe. Ich will es trotzdem sehen. Tanja gehorchte. Nochmals ne Tracht Prügel wollte sie nicht. Da hier. Ist nur ein Stück Henkel von einer Vase. Natascha betrachtete das vermeintliche Henkelfragment. Es war pechschwarz, rechtwinklig gebogen und hatte eine Reihe tiefer runder Löcher auf der Innenkante. Natascha war Ärztin genug, um zu sehen, daß das kein Stück Henkel war. Eiskalt lief ihr es vor Grauen den Rücken runter. Es war ein Stück menschlicher Kieferknochen. Der einer Person, die bei lebendigem Leib verbrannt ist. Es war der Kiefer von Maria de las Catanzas!.
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