Das Große Opfer -- German
By: manicipium

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[GAY] [STRAIGHT] [NULLIFICATION] [MINOR] [Forced Chastity, Gore, Rape, Magical mind control]

Ein Barbarenstamm wird von einem anderen erobert und versklavt. Dabei bekommt der prächtigste aller Krieger eine Sonderbehandlung, die er unmöglich vergessen kann Oder doch …?


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Fardur war zuversichtlich in den Kampf gegangen. Er hatte wohl gehört, dass die Schwarzen Drachen unglaublich brutal waren und dunklen Göttern huldigten, aber er hatte gedacht, dass sein Volk, die Grauen Wölfe, sie schon vertreiben konnten, aber er hatte sich getäuscht, und zwar gleich zwei mal. Zunächst: die Schwarzen Drachen waren nicht brutal, jedenfalls nicht im Krieg. Sie versuchten nicht zu töten, sondern Gefangene zu machen. Nur wenn einer gar nicht aufgeben wollte oder nicht rechtzeitig gefesselt werden konnte, benutzen sie ihre großen Äxte. Trotzdem, und das war die zweite Täuschung, gewannen sie. Sie hatten zunächst das Dorf überfallen, während die Männer auf der Jagd gewesen waren. Die Frauen, die Kinder und die Alten waren zwar nicht unbeschützt geblieben, aber das hatte wohl nicht gereicht, zumal die Drachen sich angeschlichen hatten und dann mit Netzen zuerst die Krieger ausgeschaltet hatten, bevor sie die Wehrlosen gefangen nahmen. Mit ihrer Übermacht hatten sie dann leichtes Spiel.

Tordak, der Häuptling, war gefallen. Er hatte sich heldenhaft gewehrt, sogar zwei Netze der Drachen zerschnitten, bevor er von hinten erschlagen worden war. Fardur hatte das ansehen müssen und konnte über die Feigheit der Schwarzen Drachen nur staunen. Er selbst wurde nicht in einem Netz gefangen, weil er ihm ausgewichen war, aber er hatte einen Schlag auf den Kopf bekommen, der ihn zwar nicht ohnmächtig gemacht hatte, sondern nur benommen. Er hatte mitbekommen, dass er an den Händen gefesselt wurde und mit drei anderen Wölfen am Hals an eine Stange gebunden worden war. Ein entkommen war unmöglich.

So stolperten sie, der ganze Stamm, Männer, Frauen, Kinder, Alte, insgesamt etwa zweihundert Menschen, von den Kriegern der Drachen angetrieben, über die bewaldete, hügelige Landschaft, die einmal ihr Territorium gewesen war. Die Krieger legten ihrer schwarzen Masken, die mit roten Mustern versehen waren, nicht ab, nicht einmal zum Essen. Ihre Lendenschurze und Stiefel aus schwarzem Fell lagen ihnen eng an, und dazu hatten sie ihre Haut schwarz gefärbt und auch sie mit rot leuchtenden Mustern versehen. Sie sahen schon recht eindrucksvoll aus, diese Schwarzen Drachen. Warum sie dann so feige waren und den offenen Kampf möglichst vermieden, fragte Fardur sich.

Als er diese Frage seinem Treiber stellte, bekam er bloß eine Ohrfeige.

»Sklaven sprechen nicht, wenn sich nicht angesprochen werden!« keifte der Treiber.

Fardur verstummte.

Am Abend wurde den Männern ihre Fellschurze ausgezogen. Ein Treiber kam auch zu Fardur, wie zu den anderen Männern, und rieb mit der Hand sein Glied bis knapp vor den Höhepunkt, wobei der dazwischen jedes mal wartete, bis Fardurs Glied, sein prächtiges Glied, mit dem er vier Kinder, davon drei Söhne gezeugt hatte, wieder schlaff geworden war. Das machte er insgesamt fünf mal. Dann wurde ihm etwas aufgesteckt und fest gemacht, das sein Glied krumm hielt zogen ihm den Schurz wieder an. Die Jungen, darunter natürlich auch Fardurs Söhne, wurde nicht Hand angelegt, sondern nur mit diesem krummen Rohr versehen. Danach wurden sie alle getränkt und gefüttert, denn ihre Fesseln wurden nicht gelöst.

Einer der Treiber war zu weit gegangen. Er hatte Kuril, Fardurs besten Freund, über den Höhepunkt hinaus getrieben, und dafür wurde der Treiber bestraft, indem man ihn zunächst fesselte. Kuril wurde mitleidlos bei vollem Bewusstsein das Gemächt abgeschnitten. Kuril war sonst kein Feigling gewesen, aber hier winselte er um Gnade, denn er habe ja nichts getan. Die Treiber hörten nicht hin, fesselten ihn von der Stange, zogen ihn ganz aus und hängten ihn an den Füßen auf, wo sie ihn wie ein Tier schlachteten und hängen ließen. Der Treiber, dem das Missgeschick mit Kuril geschehen war, wurde die Maske abgenommen. Er wurde ausgezogen und gewaschen. Er wurde an die Stange gefesselt wie wir und ebenfalls fünfmal fast bis zum Höhepunkt gebracht. Dann wurde er mit Kurils Fellschurz und Stiefel bekleidet. So sah dieser Schwarze Drache, dieser ehemalige Schwarze Drache, richtig menschlich aus, nur dass er Glatze trug statt der langen Haare. Der ehemalige Treiber, den nun ein Sklave war, ließ das alles still über sich ergehen. Nur am Anfang bat er laut Guul, seinen Gott, um Vergebung und dass er ihn trotz seines Versagens nicht aufnehmen möge. ›Nicht aufnehmen?‹ dachte Fardur. ›Nicht?‹

So ging es drei oder vier Tage, bei dem sonst keinem Treiber mehr ein solcher Unfall unterlief. Fardur spürte die Kraft seiner Lenden stärker werden bis zur Unerträglichkeit und wollte sie nutzen.

Bald kam das Tal, das den Schwarzen Drachen als Heim diente, in Sicht. Einer der Treiber stieß in ein Horn, vermutlich, um die Ankunft der Krieger anzukündigen. Fardur konnte leicht erkennen, wer Sklave und wer Herr war, denn die Herren waren wie seine Häscher gekleidet, auch wenn sie keine Masken trugen. Er schätzte sie auf etwa einhundertfünfzig. Die Sklaven waren mindestens drei mal so viele. Sie hatten zotteliges, langes Haar, und etwa die Hälfte der Männer trug ungepflegte Bärte. Bekleidet waren sie mit grobem Tuch, einem bloßen Sack, in den für Hals und Arme löcher geschnitten waren, und sie gingen barfuß. Es waren Frauen und Männer, die Vieh hüteten, Lasten trugen, Felder bestellten und andere Arbeiten machten. Die Freien waren alle wie die Männer gekleidet, die die Grauen Wölfe überfallen hatten, auch wenn sie keine Masken trugen, und es waren nur Männer. Einige hatten aber prächtige Masken auf. Während die Sklaven ungerührt weiterarbeiteten, als der Zug sich näherte, stellten sich die Drachen hinter dem Mann mit der prächtigsten Maske auf, der sich an die Mündung der Straße auf den Dorfplatz gestellt hatte.

Der Anführer des Überfalls grüßte.

»Guul sei mit Euch, o Tarim, Oberpriester des Mächtigsten! Wir haben einen Stamm gefangen, dessen Angehörige sich durch ihre Langhaarigkeit als natürliche Sklaven erwiesen, und wir haben nur wenig Verluste gehabt. Wir haben zweiundfünfzig Männer gefangen, achtunddreißig Frauen, vierundvierzig Buben, einundvierzig Mädchen und dreiundzwanzig Alte, insgesamt einhundert-siebenundneunzig.«

»Warum einhundert-siebenundneunzig?« fragte der Oberpriester in rituellem Ton. »Es fehlt ein Sklave.«

»Das liegt daran, o Tarim, dass Sulban ihn bei der Vorbereitung verdorben hat. Wir mussten den Sklaven opfern und Sulban an seine Stelle setzen.«

»So gibt es keinen Sulban mehr«, deklamierte der Oberpriester. »Nun, denn! In drei Tagen kommen die Händler, um unsere Überschüsse abzunehmen. Sperrt die Sklaven ein, und möge der erste Teil der Feiern beginnen!«

Die ehemaligen Grauen Wölfe, nun die Sklaven eines Stammes, der bloß aus Männern bestand, mussten sich die Fellschurze und die Stiefel wurden also ganz nackt in kleine Käfige außerhalb des Dorfes gesperrt, die im rund um einen Platz gestellt waren. Nachdem sie eingesperrt worden waren, schob man Stangen so durch die Gitter, dass sie sich nicht rühren konnten, und sicher nicht an ihr Gemächt gelangten. Alles war so gestellt, dass sie dem Treiben auf dem Rund zusehen mussten.

Die Alten wurden nicht in die kleinen Käfige gesperrt, sondern gleich auf dem Platz zusammengepfercht. Fardurs Eltern waren dabei, und er ahnte, was mit ihnen bald geschehen würde, denn Sklaven bauten ein Gestell auf, eine Art Galgen, sowie mehrere Feuerstätten.

Als die Nacht herein brach, wurden feierlich ein Altar und ein Gottesbild wurden feierlich auf den Platz gebracht. Sklaven schleppten die schweren Gegenstände herbei und bauten sie unter den Anweisungen und den Gesängen der Unterpriester auf. Der Altar sah seltsam aus. Es war eine Art von Tisch, der nicht eben war. Ein Teil war sanft geneigt, sodass Gegenstände zur Mitte hin rollen mussten, und der andere Teil war steiler aufsteigend und weit gegabelt, sodass man zwischen die „Zinken“ treten konnte. Die Unterpriester entzündeten neben dem Altar ein Opferfeuer. Der Oberpriester hob seine Arme und betete zu der Statue.

»Guul, o Mächtigster! Du hast uns wieder die Gnade des Sieges erwiesen! Nimm also diese Sklaven an, auf dass sie an unserer Stelle in dein Reich eingehen!«

›Das ist es also, was sie treibt!‹ dachte Fardur. ›Sie müssen ihren Gott beschwichtigen, damit er sie nicht holt und in seinem Jenseitsreich ewig quält! Das ist wirklich ein dunkler Gott, wenn nicht gar ein Dämon!‹

Einer der Alten wurde aus dem Pferch geholt. Ein Drache nahm den Alten, fesselte seine Füße und zog ihn daran auf den Galgen, wie Kuril auf den Ast gezogen worden war. Der Oberpriester trat hinzu, bat Guul, das Opfer anzunehmen, und schnitt dem armen Mann die Kehle durch. Ein Unterpriester fing das Blut in einer großen Schüssel auf, aus der der Drache, der den Alten aufgezogen hatte, einige tiefe Züge trank. Fardur wurde schlecht. Ein anderer Unterpriester schnitt der Leiche das Glied ab, und der Oberpriester opferte es im Feuer. Die Leiche wurde herunter gelassen, und Sklaven trugen sie weg. So wurden im Laufe des Abends alle Alten geopfert. Fardur war starr vor Entsetzen. Nachdem die Alten des Stammes endlich geopfert waren, wurde das Feuer auf dem Altar gelöscht.

Danach wurden die Männer in den Käfigen wieder mehrmals knapp vor den Höhepunkt gebracht. Die Stangen musste man nicht dafür entfernen, denn die Gefangenen waren so fixiert, dass man leichten Zugriff hatte. So mussten sie die Nacht verbringen. Sie schliefen kaum.

Am nächsten Tag wurden sie getränkt, aber nicht gefüttert. Der Vormittag verging damit, dass Tarim, der Oberpriester, die Neuankömmlinge heraus holen ließ und sie untersuchte. Dabei kommentierte er: »Gute Muskeln, das wird ein Lastenträger – Die ist hübsch, die verkaufen wir«, und so weiter. Bei Kurils jüngster Schwester Pari verblieb er. Er untersuchte ihre Scheide ganz genau. »Sehr gut!« rief er. »Sie ist noch Jungfrau! Und schön ist sie auch noch! Die bleibt bei uns zur Zucht!« Von den Mädchen, darunter eben Pari, wurden nur wenige „zur Zucht“ eingeteilt, der große Rest zum Verkauf. Die Jungen und Männer blieben zum Großteil. Sulban, den ehemaligen Schwarzen Drachen, der Kuril zu ersetzen hatte, würde auch nicht verkauft werden.

Dann kam er zu Fardur. Der Oberpriester betrachtete ihn eingehend. Fardur fand in den Augen des Oberpriesters etwas, das er für Gier hielt. »Mm! Hübscher Knackhintern! Große, schöne Muskeln« Er gab Fardur einen Klaps auf den Hintern und fuhr mit seinem Zeremonialstab vorsichtig über den mächtigen Bizeps, die gut ausgebildeten Bauchmuskeln und über die Innenseite der Oberschenkel. Das erregte Fardur unabsichtlich. Sein Glied stellte sich in aller Öffentlichkeit ein wenig auf, und Fardur wurde rot im Gesicht.

»Ach wie interessant«, sagte Tarim beiläufig. »Bei dir hat die Vorbereitung am besten angeschlagen. Und dein Gemächt ist das größte und schönste in eurem Sklavenstamm. Nicht einmal beschnitten seid ihr. Der Mächtigste, Guul, wird zufrieden sein!«

Er wandte sich an seine Unterpriester: »Ihr werdet euch um dieses Prachtstück kümmern. Er bekommt es zehn mal am Tag.«

Er ging noch die anderen durch und teilte sie ein. So war es Nachmittag geworden. Am Abend kam ein Unterpriester und brachte ihn, wie angewiesen zehn mal bis knapp vor den Höhepunkt. Fardur wurde rasend, weil er seiner Lust nicht freien Lauf lassen konnte.

Wieder verbrachte er die Nacht sehr unruhig.

Der nächste Vormittag verging ereignislos, außer dass neben dem Altar ein Feuer entzündet wurde, das von den Unterpriestern geweiht wurde. Am Nachmittag wurden die Frauen und Mädchen, die bleiben sollten, heraus geholt und auf den Altar gefesselt. Jetzt konnte man sehen, warum der Altar so seltsam geformt war. Auf dem ganzen Teil lag der Rücken des Opfers, und seine Beine wurden auf den gegabelten Teil gefesselt. So schändete man die Frauen und die Mädchen, eine nach der anderen und unter den Bittgebeten des Oberpriesters. Fardur musste mitansehen, wie sein elfjähriges Töchterchen von so einem Grobian von Schwarzem Drachen genommen wurde. Killa schrie und weinte, woraufhin der Oberpriester Guul für die Annahme des Opfers dankte.

Auch die Jungen und Männer, die bleiben sollten, wurden nicht verschont. Auch sie wurden auf den Altar gefesselt. Die Männer wurden nun möglichst langsam zum Erguss gebracht. Ihr Samen spritzte regelmäßig hoch und weit, und wurde von Unterpriestern in einer Schale aufgefangen. Nach jedem Erguss nippte der Oberpriester am Samen und opferte den Rest im Feuer. Dann trat einer der gewöhnlichen Schwarzen Drachen an den Altar heran und vergewaltigte den Stammesgenossen. So manches Opfer ejakulierte darauf ein zweites Mal. Das wurde von den umstehenden Schwarzen Drachen besonders bejubelt. Auch dieser Samen wurde aufgefangen und geopfert. Fardur machte sich den makaberen Spaß zu erraten, wer das sein konnte, und er hatte meistens recht, denn er tippte auf die Schwulen im Stamm. Dann bereute er es, das getan zu haben. Es war so … so … grausam gewesen den Opfern gegenüber.

Zum Schluss wurde dem Opfer ein Getränk eingeflößt, dass es sofort ohnmächtig werden ließ. Der Oberpriester entmannte den Sklaven, der somit sein Gemächt verlor. Den Jungen wurde kein Samen gestohlen, denn sie hatten natürlich noch keinen, aber sie wurden vergewaltigt und entmannt. Fardur dämmerte es, warum ein Teil der männlichen Sklaven hier bartlos war: Sie waren auf diesem Steintisch entmannt worden, als sie noch nicht mannbar gewesen waren. Und es wurde ihm auch klar, woher der Nachwuchs der Schwarzen Drachen kam: Indem sie ihre Sklavinnen begatteten, die Jungen in den Stamm aufnahmen und die Mädchen versklavten. Das war auch der Grund, warum sie so viele Mädchen und Frauen verkauften: Sie hatten genug. Und er fragte sich, warum die Männer und Jungen betäubt wurden, bevor man sie entmannte. Er hatte erwartet, dass sich ihr Gott am Geschrei der Opfer ergötzte.

Die Opfer, Männer, Frauen und Kinder wurden nicht mehr eingesperrt, sondern weg gebracht.

Fardur wurde nicht heraus geholt, sondern ganz unzeremoniell wieder so behandelt, dass sich die Kraft seiner Lenden ins Unermessliche steigerte. Er hielt es nicht mehr aus und bekam leichte Wahnvorstellungen an Stelle der unruhigen Träume.

Man ließ ihn so über die Nacht.

Am Morgen bekam er etwas zu essen und zu trinken, bevor man seine Lust weiter steigerte.

Die Sklavenhändler kamen und kauften die restlichen Mitglieder des Stammes auf. Fardur bemerkte, dass die Opfer von gestern, mit den Säcken bekleidet, zu arbeiten begonnen hatten, als wären sie schon immer die Sklaven der Schwarzen Drachen gewesen. Sie schienen Fardur nicht mehr zu kennen. Sie erwiderten die Blicke, die er ihnen zuwarf, nicht mehr, wie sie es gestern noch getan hatten. Was hatten die Drachen getan? Fardur konnte nicht schlafen, gab sich der Verzweiflung hin, und er kostete das Gefühl der Lust, die er nicht befriedigen konnte, voll aus, und so glitt er weiter in den Wahn hinein.

Dass er am nächsten Morgen noch einmal behandelt wurde, am Nachmittag wieder, bekam er vor Erschöpfung kaum mehr mit. Am Abend gab es großen Jubel, der bei Fardur nur beiläufig ankam. Er wurde auf den Altar gefesselt, und der Oberpriester deklamierte.

»O Guul, Mächtigster! Nimm nun das Hauptopfer an! Dein Diener Tarim hat es mit Sorgfalt ausgewählt und bringt es Dir nun dar, auf dass du uns für das nächste Jahr von Dir erlösest. So Sei Es!«

»So Sei Es!« brüllte die Menge.

Fardur hatte indessen sein Glied betrachtet, dass hart und pulsierend zwischen seinen Beinen ab stand. Er zerrte an den Fesseln, um sich zu befriedigen, aber er konnte nicht, er konnte nicht …

»Erlöst mich doch von dieser Qual!« rief er in seiner Verzweiflung.

Tarim selbst trat zwischen Fardurs Beine. Hinter der Maske blickten Augen hervor, die vor Lust, aber auch vor Gier glitzerten. Er nahm Fardurs Glied in die Hand und fuhr ganz langsam auf und ab. Er spürte, wann Fardur zum Höhepunkt kam, und ließ dann wieder ab. Das ging so zwei, drei, vier Male, insgesamt zwanzig mal. Fardur jammerte um Erlösung, er schrie darum, er befahl es, aber nichts nutze. Endlich erlöste ihn Tarim von diesem Druck.

Fardur schrie auf, als er den gewaltigen Strahl fast schon schmerzhaft durch sein Glied schießen spürte. Sieben Mal schoss sein Samen aus ihm heraus, und er wurde von dem Unterpriester geschickt aufgefangen. Sein Lustschrei verebbte langsam und ging im Jubel der Menge unter. Tarim nahm wie immer einen kleinen Schluck des aufgefangenen Samens, aber er reichte die Schale auch Fardur, der, eigentlich erschöpft von diesem Erguss seines Lebens, auch davon nippte.

Tarim opferte den Rest dem Gott.

Dann trat er wieder zwischen Fardurs Beine. Der Priester entfernte seinen schwarzen Felllendenschurz und zeigte Fardur, was darunter war. Fardur sah, dass das Glied des Priesters so eingesperrt war, wie es sein eigenes gewesen war bei der Herreise.

»Siehst du, Sklave …?«

»Fardur«, sagte Fardur automatisch.

»Ja, das werden wir dir auch noch austreiben«, sagte Tarim milde. »Also, auch wir Priester opfern unser Geschlecht dem Gott, so wie wir deines Opfern werden, aber einmal im Jahr dürfen wir – nein: müssen wir – ihm dienen, indem wir uns am Großen Opfer vergehen.«

Er ließ sich den kleinen Käfig aufsperren, und sein Glied sprang geradezu hoch. Er führte es in Fardurs After ein und stieß langsam zu, um möglichst viel Genuss aus dieser Art des Gottesdienstes zu ziehen, mit einem lauten „Ah!“ ergoss sich Tarim in Fardur, und seltsamerweise erregte Fardur sich. Das Gefühl, ein Glied da hinten stecken zu haben, gefiel ihm.

»Bitte, mehr!« winselte er.

»Natürlich«, sagte Tarim. »Alle Priester werden es die besorgen, und wenn du dich ergießt, wird der Gott besonders zufrieden sein.«

Er ließ sein Glied wieder einsperren, und er bekleidete sich wieder. Dann kamen die Unterpriester dran. Zehn Unterpriester nahmen ihn, und Fardur ergoss sich nicht einmal, sondern zwei mal. Das sorgte für besonderen Jubel unter den Gläubigen.

Tarim nahm wieder seine Stelle zwischen Fardurs Beinen ein. Er trug nun Handschuhe aus festem, schwarzem Rauleder. Ein Unterpriester reichte Tarim eine eiserne Zange, deren Spitze glühte. Ein anderer ergriff mit einer anderen, kalten Zange Fardurs Glied an der Vorhaut und zog es hoch.

Fardur wusste nun, wie sein Glied dem Gott Guul geopfert werden solle.

»Nein! Nein! Sperrt es ein auf ewig, schneidet es ab von mir aus, aber nicht so, nicht so! Ah!«

Sein Betteln ging in Schmerzensschreie über. Dagegen waren die Schmerzen des Mannbarkeitsritus nichts gewesen, gar nichts. Tarim packte nicht einfach zu. Er berührte Glied und Hodensack zunächst leicht an verschiedenen Stellen, bis das Eisen wieder abgekühlt war. Er bekam ein neues und machte weiter, bis er endlich richtig zupackte und das Glied mit den Zangen endgültig verbrannte. Fardur versuchte verzweifelt, diesem Schmerz zu entkommen. Er kreischte, um sich zu erleichtern, aber es half alles nichts. Als dann seine Hoden verbrannt wurden, umfing ihn endlich die erlösende Ohnmacht.

Der Sklave erwachte in der Hütte seines Herrn. Er stand auf, hockte sich draußen über die Latrine und pisste, bevor er sich vor seinem Herrn niederwerfen würde, um die Befehle zu empfangen. Sein Hirn war herrlich leer. Er wusste nicht mehr, dass er einmal ein Gemächt gehabt hatte. Sklaven hatten kein Gemächt. Er wusste nicht einmal mehr, was das war. Er wusste nicht mehr, dass er einmal Fardur geheißen hatte. Er wusste nicht mehr, dass er einmal zum Stamm der Grauen Wölfe gehört hatte, Krieger und Jäger gewesen war und glücklich war mit seiner Frau und seinen Kindern. Er wusste nicht mehr, dass es diesen Stamm überhaupt gegeben hatte. Aber er wusste, dass er der glückliche Sklave des Oberpriesters Tarim war. Er liebte Tarim und würde jeden seiner Befehle ausführen. Der Gott seines Herrn war auch sein Gott, und er freute sich schon auf die ewigen Qualen im Reiche Guuls.


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