Drohnen
By: Anne_Domenika

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Weak men, should die riht after insamination. Storie in German


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„Hast du dir das gut überlegt?“ „Ja, verdammt noch mal. Seit drei Monaten haben wir keinen Sex. Du bist genervt, ich habe keinen Trieb mit Dir zu bumsen. Die Flasche Wein und das Internet geben mir mehr als du mir in den letzten drei Jahren im Bett bieten konntest.“ Manchmal ist Er sehr direkt. Oft sucht er die Schuld, oder zumindest die Auslöser für sein Verhalten bei Anderen. Er mag es, sich als der perfekt reagierende Partner zu präsentieren. Jetzt will er sich sterilisieren lassen, nur weil ihr der Sex mit Verhütung zu „belastend“ ist. Egal ob Pille, Spritze oder Gummi. Ständig hat Sie keinen Bock.

Er ist echt aufdringlich, wenn seine Hormone verrückt spielen. Aber in den letzten Jahren ist das immer seltener geworden. Und, so überraschender Er von Ihr Sex will, umso angeekelter versuchte sie sich aus der Affäre zu ziehen.

Es ist ein Teufelskreis der Beide immer tiefer in die Depression zieht. Schlussendlich will Er Sie verantwortlich machen. Verantwortlich für seine Zeugungsunfähigkeit. Verantwortlich für sein Leid. Verantwortlich für die Depressionen, die nach einer Kastration zwangsläufig auftreten werden. Verantwortlich für Alles was er für Sie auf sich nehmen wird.

Er war sich sicher. Niemand würde es merken. Sie stimmte seiner Sterilisation zu, da es sowieso keinen Unterschied machen würde, ob sie verhütete oder er sich zeugungsunfähig machen ließ. Ihre drei gemeinsamen Kinder waren alle erwachsen, selbständig und auf dem besten Weg die ersten Enkel zu Zeugen.

Sie hatte kein Problem damit.

Das formulierte sie aber nicht so. Nein, sie wollte ihn verletzen. Sie stempelte ihn zum Tier. „Ich hasse Dich, wenn du so animalisch über mich herfällst. Mich benutzt wie eine Tüte in die man seinen Abfall wirft. Du hast keine Gefühl mehr für mich. Keine Achtung, keine Spur von Liebe die ich die vielen Jahre unserer Ehe gespürt habe. Aber mit jedem Jahr ist sie weniger geworden, obwohl ich Deine Kinder versorgte, erzog und liebte, ich Deine Wäsche wusch und nie mich beklagte dass du deine braungeschisschenen Slips besser schamhaft in den Müll werfen solltes als mir zuzumuten sie anzufassen. Demütig wusch ich sie mit meiner Wäsche gemeinsam in einer Maschine. Mit jedem heimlichen Zugeständnis dass du von mir erhielts, wuchs Deine Überheblichkeit, deine Forderungen, starb deine Sensibilität.“

In ihrem tiefsten Innern wünschte Sie seine Macht zu Fall zubringen. Seine Hengstmanieren zu stutzen, ihn seiner Rolle zu berauben, deren Counterpart sie über so viele jahre perfekt gespielt hatte. Es war ihr egal, was mit ihm passiert. Würde er morgen im Boden versinken, würde sie ihm keine Träne nachweinen. Oder vielleicht zwei oder drei, der Kinder wegen.

Er hatte sich, wohlgemerkt unbewusst und unerkennbar für Alle, auch für sich selber, bereits schon lange aus der Rolle des Rudelführers zurückgezogen. Es war ihm viel zu lästig sich um die Alltäglichkeiten zu kümmern. Viel lieber ging er seiner Passion nach. Wie der Löwe sich in der Sonne räkelt und sich im Glanz seines Harems sonnt, so surfte er durch das Internet, meist mit einem Promillespiegel der die Teilnahme an jeglichem Verkehr ausgeschlossen hätte. Ebenso wie der Löwe trug er auch nicht wesentlich zum funktionieren der Gruppe, der Reproduktion oder der täglichen Ernährung bei. Er war einfach nur da. Dann und Wann hatter er einen Auftritt, um sich dann gleich wieder auf sein Lager sinken zu lassen.

Jetzt kann es zum Gefecht. „Du, Dir ist es egal? Nein du willst dass ich mich sterilisieren lasse. Dann kann ich nicht mehr mit einer Anderen eine „Neue Zukunft“ aufbauen. Eine Zukunft mit Kindern die ich erzogen und geformt habe. Nicht solche wie du sie hast werden lassen, während ich das Geld für uns alle verdiente. Dir ist es egal? Ich weiß es. Sterilisation oder Kastration. Du erträgst mich nicht so wie ich bin. Mit meinen Ansprüchen an dich , an meine Familie. Ich kann auch gehen, sag nur wenn du es willst. Jetzt bist du stumm. Willst du einen Mann oder willst du nur etwas warmes neben dir, dann wenn es dir passt?“ Er hatte vollkommen die Fassung verloren. Er ging in die Küche. Holte das große Messer. Zog seine Hose herunter und umfasste seine Hoden mit einer Hand. Was willst du?, schrie er. Noch ehe sie antworten konnten zog er das Messer, das eine, dass er bereits über Monate akribisch geschärft hatte mit einem Zug über sein Skrotum. Das Blut lief seine Schenkel hinab. Kurz darauf sackte er auf die Knie und blieb ohnmächtig auf der Seite liegen. Sein Blut pulierte aus der Wunde. Seine Hand hielt noch immer seine Hoden umfasst im Skrotum, obwohl diese schon neben seinem Körper auf dem Teppich lag.

Er hatte seinen Traum erfüllt. Nie wieder wird sie Ansprüche an ihn richten dürfen. Was sie verlangen konnte, konnte er nicht mehr. Was er noch leisten könnte, durfte Sie als Frau von Ihm nicht verlangen.

Das Einzige was ihr blieb war, ihn wegzuschicken, da er jetzt nutzlos geworden war. Denn ohne Männlichkeit würde er die Familie, das Rudel, die Gruppe nicht verteidigen können.

Wenn wir es schon von den Bienen lernen müssen, dann sollten wir auch den Drohnen den Tod gönnen. Den Tod, bevor sie zur Belastung werden, bevor sie verblühen.

Anne

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