Finalgon
By: manicipium

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[GAY] [STRAIGHT] [PENECTOMY]

Eine reizende Geschichte, in der ein junger Mann ganz neue Seiten an sich entdeckt.


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Jan sah gut aus und wusste das einzusetzen, wenn es auf Aufriss ging. Und er wusste, wo man Frauen finden konnte, die sich gerne aufreißen ließen. „Der Kompass“, eine Diskothek mit mehreren Tanzsälen und Ruheräumen, war so ein Lokal, und selbstverständlich war Jan dort Stammgast. Der Kompass hieß so, weil man dort sich in jeder Richtung betätigen und Sachen ausprobieren konnte, an die man früher nicht gedacht hätte. So mancher Mann, der dort weibliche Partner für eine vergnügliche Nacht gesucht hatte, endete mit einem anderen Mann im Bett, und gelegentlich fand er sogar mehr Gefallen daran als am Sex mit einer Frau. De Frauen konnte es natürlich ganz genau so gehen, und manch ein Gast wechselte auch von homosexueller Betätigung zur heterosexuellen, oder er begann zu mischen. Kurz gesagt: Im Kompass ging es rund.

Sonntag war frei für die meisten Gäste, weswegen man am Samstag besonders große Auswahl hatte. Jan hatte sich also zurecht gemacht und betrat den Kompass. Für heute hatte sich der Betreiber etwas Besonderes ausgedacht: An Stelle des gewöhnlichen Aufrisses bot er im Zweiten Ruheraum die „Fleischbeschau“ an. Man konnte sich entweder als Fleisch oder als Beschauer beteiligen. Das Fleisch hatte sich vollkommen nackt auszuziehen. Auch Schmuck jeglicher Art musste abgelegt werden, von permanent Befestigtem wie Piercings und Tätowierungen natürlich abgesehen. Auch Haargel und ähnliche Dinge, die den natürlichen Fall der Haare verhinderten, sowie Schminke jeglicher Art waren zu entfernen. Das Fleisch legte seine Sachen in einem Tresor ab und bekam dafür eine Nummer an einem breiten, zum Ring geschweißten Plastikhalsband, das extrem zäh war und nur mit einer wirklich scharfen Klinge wieder entfernbar war. Dann hatte es eine Dusche zu nehmen (die Einrichtungen wurden vom Kompass zur Verfügung gestellt), um sich vollkommen zu reinigen und alles Unnatürliche zu entfernen. Dann betrat es den Beschauraum und suchte sich einen Platz.

Die Beschauer konnten sich das Fleisch nach Belieben ansehen – was bedeutete, dass das Fleisch jegliche vom Beschauer gewünschte Pose anzunehmen hatte – und aussuchen. Das Fleisch hatte sich zu fügen, egal was seine Ausrichtung und Vorlieben waren. Wenn also zum Beispiel eine Frau mit Topmodelfigur hoffte, von einem Muskelmann ausgesucht zu werden und statt dessen eine Muskelfrau bekam, war das ihr Pech. Das Fleisch musste mit dem Beschauer – und das war die einzige Bedingung für die Beschauer – in einem extra dafür hergerichteten Zimmer Sex haben, was durch Videoaufnahme dokumentiert wurde. Das gehörte zu den Teilnahmebedingungen sowohl für das Fleisch und als auch den Beschauer. Die Filmchen gab es dann in dreifacher Ausfertigung auf einem passenden Datenträger: Einer für das Fleisch und einer für den Beschauer. Das dritte Exemplar wanderte in das Archiv des Kompasses, wo es, so garantierte es der Betreiber, sicher verwahrt wurde.

Natürlich mussten sowohl Fleisch als auch Beschauer frei von übertragbaren Krankheiten aller Art sein.

Als Jan das Plakat las und die Bedingungen studiert hatte, wurde er neugierig und meldete er sich zunächst als Beschauer an und fand ein hübsches Mädchen, mit dem er in einem Zimmer verschwand.

Am nächsten Samstag überkam ihn die Neugier vollends, und er meldete sich als Fleisch an. Es dauerte auch nicht lange, und er saß, sein schulterlanges, hellbraunes, leicht welliges Haar ein wenig nervös aus dem Gesicht streichend, auf einem Sofa an der Wand. Die Nummer 17 hing um seinen Hals. Jan hatte die Beine über Kreuz, denn er genierte sich ein wenig für das, was er als Verstümmlung seines Penis betrachtete, denn er war beschnitten. Das hatte nun weder religiöse und schon gar keine ästhetischen Gründe, aber seine Vorhaut war nie richtig gewachsen, und so hatte sie von einem Urologen entfernt werden müssen, um ihm überhaupt ein Sexleben zu ermöglichen.

Wie gesagt: Jan sah gut aus, was natürlich auch mit seinen häufigen Besuchen im Fitnessstudio und dem Solarium zu tun hatte. Er war fast ein Bild von einem Mann, und es dauerte auch nicht lange, da kam ein Beschauer auf ihn zu, der ihn alle möglichen Posen einnehmen ließ. Er entschied sich tatsächlich für Jan, und sie verschwanden in Zimmer 2, wo er erfuhr, was schwuler Sex in der Praxis war. Er fand es gar nicht schön, einen Penis in den Hintern geschoben zu bekommen, aber als der Beschauer ihm, wie man so schön sagt, einen blies, fand er es ganz angenehm.

Bald darauf war Jan vor die Entscheidung gestellt, es noch einmal zu versuchen oder die Fleischbeschau aufzugeben. Er versuchte es noch einmal, und bald wurde er auch von einer Beschauerin ausgesucht, die sich vor allem vor Jans Gemächt interessierte. Sie war sehr geübt darin, durch gekonnte Berührungen einen Mann zum Wahnsinn zu treiben, was sie ganz ungeniert auch im Beschauraum tat, um Jan zu prüfen. Jans Glied sprang geradezu in die Waagerechte, und so wurde er ausgesucht. Zimmer 1 wurde der Schauplatz eines denkwürdigen Geschlechtsverkehrs. Nachdem Jan fertig war, wurde er von der Beschauerin, die sich als Kerstin vorstellte, nicht entlassen, sondern mit Handschellen ans Bett gefesselt. Kerstin konnte mit der von ihr mitgebrachten Peitsche, die mehrere weiche Lederriemen hatte, genau so erregend sein wie mit den bloßen Händen, und Jan fand, dass er sich dabei noch mehr erregte, was er mit unwillkürlichen »Ah! Ja, ja!«-Rufen bestätigte. Als sie ihn kurz vor den Orgasmus gebracht hatte, hörte sie ganz einfach auf und nahm ihm die Fesseln erst ab, als Jans Penis wieder ganz schlaff geworden war, was einige Zeit dauerte. Die Frustration war fürchterlich, aber Jan gefiel das.

Jan war auf den Geschmack gekommen und setzte sich noch einmal als Fleisch hin. Der nächste Sex wurde von einer schnellen Ejakulation beinahe eine sehr kurze Angelegenheit, aber die Frau, die wie ein Tier begattet zu werden wünschte, wollte mehr, also bemühte Jan sich.

Am Ende des Abends hatte Jan eine sehr delikate DVD in der Tasche. Eines wusste er, als er nach Hause fuhr: Nie wieder Beschauer, nur noch Fleisch. So ging das einige Wochen, aber Kerstin tauchte nicht wieder auf, obwohl er sich auf sie gefreut hatte.

Eines Abends war sie wieder da, und sie hatte sich gleich zwei Männer ausgesucht: Jan, der diesmal die Nummer 1 trug, weil er an diesem Abend das erste Fleisch war, und Nummer 22, ein Asiat, der erst mit einem Reisepass nachweisen müssen hatte, dass er volljährig war, so jung sah er aus. Dieser Asiat, der sich als Cáifù vorstellte, war etwas besonderes, denn er hatte keinen Penis mehr, nur noch Hoden. Er sagte, dass ihm die Erregung nur über die Prostata so gut gefiel, dass er nie wieder auf normale Weise zum Orgasmus kommen wollte. Als Jan ihn fragte, wo man denn das machen lassen konnte, antwortete er, das ginge praktisch überall in Amerika, aber auch hier fänden sich Ärzte, die Penektomien für genügend Geld illegal ausführten.

Im Zimmer angekommen, wurde Jan auf das Bett gefesselt wie beim letzten Mal, nur dass diesmal die Beine zusammengebunden waren. Cáifù setzte sich auf Jans steifen Penis und ließ ihn in seinen Hintern gleiten. Dann wurden die Schenkel des Chinesen mit Jans Torso zusammengebunden, sodass sie nicht mehr auseinander konnten. Cáifù bewegte sich auf und ab, sodass Jan bald einen Orgasmus hatte. Er hörte aber nicht auf, bis er, Cáifù, selbst einen Orgasmus hatte. Cáifù ergoss seinen Samen aus dem kümmerlichen Loch über Jans Bauch. Kerstin nahm ihn mit einer Holzspatel auf und zwang ihn in Jans Mund, den sie mit Klammern künstlich offen halten musste. Es schmeckte ihm gar nicht.

Dann wurde auf Befehl Kerstins die Stellung gewechselt. Jan wurde in eine kniende Postion gebracht, und Cáifù wurde ein Dildo umgeschnallt, mit dem er Jans After bearbeitete, bis auch Jan einen prostratischen Orgasmus hatte. So etwas hatte Jan noch nie erlebt, und er wollte mehr, doch Kerstin verbat es, und Cáifù wurde davon geschickt. Kerstin befahl Jan wieder in die vorige Position: Arme gespreizt und Beine zusammen, um ihn wie zuvor zu fesseln.

Kerstin packte nun etwas aus ihrer Tasche: Es handelte sich um eine Art holen Dildos, in das man einen Penis hineinstecken konnte, und der Bänder und Riemen hatte, um ihn jemandem umzuschnallen. Sie tropfte etwas von einer geheimnisvollen Flüssigkeit hinein. Dann stülpte sie das Ding auf Jans Penis und schnallte es an seinen Lenden fest.

Bald spürte er die Wirkung der Flüssigkeit: sein Penis begann ein wenig zu brennen, aber seltsamerweise war es ganz angenehm. Es erregte ihn geradezu. Als er fragte, um was es sich handele, antwortete Kerstin: »Das ist Finalgon-Salbe, die mit Speiseöl verdünnt wurde. Wir werden viel Spaß miteinander haben!«

Kerstin stülpte ihre Vagina über dieses Ding, und brachte Jan schnell zu einem Orgasmus. Seine »Ja, ja!«-Rufe wurden lauter. Kerstin tat ihm den Gefallen und hörte nicht auf, bis sie selbst zwei Orgasmen gehabt hatte und Jans Samen das Finalgon aus dem holen Dildo gewaschen hatte. Dann entfesselte sie ihn.

Jan und Kerstin tauschten Adressen aus.

Die nächsten Samstage verbrachte Jan in Kerstins Wohnung. Sie hatte ihr Schlafzimmer entsprechend eingerichtet, und Jan erlebte die Freuden des Schmerzes, und immer war das Finalgon dabei. Es wurde an die unmöglichsten Stellen getan. Auch im After entfaltete es seine Wirkung, aber auf Jans Glied war es am allerbesten. Dabei verlangte es Jan nach mehr Schmerz, und Kerstin tat ihm den Gefallen, die Konzentration der Salbe zu erhöhen.

Eines schönen Samstags – Jan war an ein Andreaskreuz gefesselt – fragte Kerstin: »Na, mein Kleiner? Willst du die reine Salbe ausprobieren?«

»Ja, Kerstin, bitte!«

Kerstin zog sich Latexhandschuhe an und trug die Salbe direkt auf Jans Penis auf. Sie sparte nicht, und sie schmierte die Salbe auf den ganzen Penis, die Hoden sorgfältig auslassend. Die Handschuhe warf sie vorsichtig in einen Kübel.

Das Finalgon brannte wie irre. Es war einfach viel, viel zu viel. Das war nicht mehr erregend, sondern ganz im Gegenteil eine furchtbare Folter.

»Aus! Aus! Mach’s weg, Kerstin, bitte, mach’s weg!« schrie Jan unter diesen Schmerzen.

Kerstin leistete Folge: Das Skalpell fuhr quer durch Jans Glied, und er schrie ganz erbärmlich auf, bevor er in Ohnmacht fiel. Sie versorgte die Wunde, und als er aufwachte, lag er in Kerstins Bett.

»Du hast Glück, dass ich Ärztin bin, mein Schatz: Du wirst nicht an irgendwelchen Infektionen sterben, und du kannst weiter pissen und ejakulieren, denn ich habe dich fachgerecht versorgt.«

Dann warf sie ihn ganz unzeremoniell aus dem Haus: Einen Typen, der nicht mehr ficken konnte, brauchte sie nicht. Seine Kleidung warf sie ihm nach, sodass er zunächst nackt auf der Straße stand, bevor er sich anziehen konnte.

Jan besuchte den Kompass weiter, auch wenn er nur noch mit Männern verkehren konnte, die seine penislose Gestalt mochten. Mit Cáifù ging er am liebsten ins Bett. Dafür hatte er sich extra zwei umschnallbare Dildos gekauft, und bald waren die beiden ein Paar, das den Kompass nur noch besuchte, um ein wenig Abwechslung zu haben.


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