Letzter Gang
By: Alexanderwien

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Adjutus saß zusammengekauert in der Ecke des viereckigen Kerkers. Er fror und hatte fürchterliche Angst. Ein Holznapf stand vor ihm und ein Becher mit trüben und schalen Wasser. Im Napf befand sich ein undefinierbarer Brei. Er konnte aber weder trinken noch essen. Seine Gedanken kreisten immer daran, dass dies der letzte Tag sein würde, bevor sie ihn holten und auf dem Richtplatz grausam hinschlachteten.

Einige Zeit hatte er geheult, aber nun war er auch dazu nicht mehr fähig. Seine Augen waren rot und leer. Er starrte ins Leere. Der Raum, in welchem sein Urteil gesprochen wurde tauchte in seinem Kopf auf. Alles war vorher bestimmt und niemand hörte ihm zu. Alle wollten das Urteil und keiner nahm darauf Rücksicht was wirklich passierte und geschah. Keiner glaubte ihm auch nur ein Wort, obwohl er immer wieder flehte, dass alles nur ein Unfall und ein Versehen war und er wirklich nicht dafür konnte.

Doch das alles war dem Richter völlig egal. Sie hatten beschlossen ihn zu opfern und sie brauchten einen Schuldigen und da war ihnen der Junge nur recht und billig. Alles war wie in einem Traum, er konnte es einfach nicht glauben was sie ihm dort vorwarfen und dann sprachen alle durcheinander und schließlich hörte er nur, das er verurteilt war und dass man ihm Morgen hinrichten würde.

Alles andere war verschwunden. Er wusste nicht einmal mehr wie er hierher gekommen war. Und nun schlotterte er und konnte an nichts mehr anderes denken. Bei jedem Geräusch, welches an seine Ohren drang zuckte er zusammen. Er hatte den Begriff Zeit bereits nicht mehr unter Kontrolle. Er wusste nicht wie spät es war. War schon Nacht oder war der Tag schon angebrochen? Hier herrschte Dunkelheit und jedes Gefühl war verloren gegangen.

Seine Beine waren mit Eisenketten umwickelt und mit einem Schloss zusammengeschlossen worden. Sie klirrten so oft er sich bewegte und er zuckte sogar bei diesem Geräusch zusammen. Gleich nach dem er hier war konnte er sich erinnern, dass sie ihm einen schmutzigen Umhang in den Kerker geworfen hatten und ihn anschrieen, er sollte das anziehen. Er tat es mit Widerwillen. Der Umhang kratzte und stank und war lang bis zu den Knöcheln. Doch der Stoff glich einem Sack und er konnte die Löcher fühlen, die darin waren. Seine Kleidung holten sie ab und so hockte er in diesem Sack und die Kälte kroch durch seinen Körper.

Plötzlich drang flackernder Feuerschein an seine Augen und er hörte auch feste und schwere Schritte. Das Flackern wurde heller und er zwinkerte als er vor der Türe einen Schatten auftauchen sah. Heller Flammenschein einer großen Fackel blendete ihn. Die Türe wurde mit einem Schlüssel aufgeschlossen und er hörte das Quietschen der Türangeln. Ein schwergewichtiger Mann betrat den Raum und Adjutus kroch in die letzte Ecke des Raumes. War es schon so weit? Er zitterte am ganzen Körper und daran war nicht nur die Kälte schuld.

Der Mann steckte die Fackel durch einen Ring an der Wand und nun war der Raum hell erleuchtet. Der Mann stand breitbeinig vor ihm und sah ihn an. Als er zu sprechen begann, dröhnte es ihn den Ohren von Adjutus. Die Stimme war laut und dunkel.

„Also, mein Junge bald ist es soweit bei dir. Bald wird man dich holen und hinausführen. Ich will dich nur ein wenig ansehen und schauen ob bei dir alles in Ordnung ist.“

Er lachte leise und fast lautlos bei diesen Worten und Adjutus schauderte es. Er betrachtete die zusammengekauerte Gestalt eindringlich.

„Los steht einmal auf“ sagte er zu ihm und Adjutus kam zögernd hoch und drückte sich nunmehr stehend in das letzte Winkel. Wieder schaute der Mann ihn durchdringend an.

„Komm her“

Adjutus kam langsam näher. Der Mann griff nach ihm und zog ihn zu sich. Adjutus versuchte sich gar nicht zu wehren, da er merkte wie kraftvoll der Griff des Mannes an seinem Arm war. Der Mann begann seine Arme abzutasten und prüfte seine Arme recht genau.

„Zieh den Kittel hoch“

Adjutus schaute ihn verschreckt an.

„Los, mach schon“, wurde er unsanft neuerlich aufgefordert. Langsam raffte er den Kittel mit der Hand bis sich seine Beine zeigten

„Höher“

Erst, als der Kittel bis zur Hälfte seiner Oberschenkel gewandert war, schien der Mann zufrieden. Er griff ihn an ein Bein und prüfte hier neuerlich sehr genau. Er tastete die Beine gründlich ab und meinte dann, als er sich wieder aufgerichtet hatte:

„So den Kittel weiter nach oben ziehen, los „

Adjutus tat dies widerwillig und schob den Umhang noch weiter nach oben. Er wusste ja, da man ihm alle seine Kleidung weggenommen hatte und er unter diesem sackartigen Umhang nichts mehr am Körper trug und daher stoppte er knapp, bevor der Mann etwas von seinem Gehänge sehen hätte können.

„Los weiter, sei nicht so schüchtern, bald werden dich viele Menschen ohne Kleidung sehen, Also, los“ forderte der Mann ihn auf. Also zog Adjutus den Kittel weiter nach oben, bis er über seine Männlichkeit hinausging und diese den Blicken des Mannes ausgeliefert war.

Der Mann schaute direkt zwischen seine Beine und dort sah er einen recht hübschen, nicht sehr langen aber dafür kräftigen Schwanz herunterhängen und dahinter einen üppig und prallen Sack. Darüber wucherte ein dunkler Kranz von Haaren die bis zum Nabel hinauf reichten.

Ohne viel zu fragen, griff der Mann nach dem Schwanz und obwohl Adjutus sofort zurückzuckte war er schneller und packte ihn dort und zog ihn näher.

Auch hier schaute sich der Mann alles recht genau an und prüfte auch den Sack und hob ihn mit der Hand hoch und schien mit dem was er vorfand zufrieden zu sein.

Dann ließ er sein Gehänge los und Adjutus ließ den Kittel sofort wieder fallen. Doch der Mann machte keine Anstalten zu gehen. Er schaute ihn lange und mit stechendem Blick an.

„Warum lässt du mich dein Gehänge nicht länger anschauen? „ meinte er plötzlich und Adjutus wusste nicht was er damit meinte.

Mit einem ziemlich hintergründigen Lächeln meinte der Mann, nun in einem leisen, aber dennoch bedrohlichen Tonfall.

„Da es ja sowieso bald mit dir vorbei ist, werde ich dir noch einmal eine Freude bereiten, vermutlich die letzte in deinem Leben.“ Er grinste dabei breit.

„Sei also vernünftig und mache was ich dir sage“.

Der Mann packte ihn an der Schulter und wirbelte ihn um die eigene Achse. Dann zwang er ihm sich mit den Händen an der kalten Mauer des Kerkers abzustützen. Da Adjutus Füße mit den Ketten zusammengebunden waren, stand er daher ziemlich wackelig. Der Mann knurrte leise.

„Nun halte schön still, wenn du es nicht machst, dann wird es weh tun“. Adjutus spürte plötzlich wie der Mann den Kittel raffte und ihn hochzog. Bald hatte er ihn bis über seinen knackigen Arsch gezogen und Adjutus stand mit nacktem Arsch leicht vorgebeugt an der Wand. Der Mann griff ungeniert an seine Arschbacken und er zuckte unwillkürlich zusammen.

Er strich über die Arschbacken und zog sie dann mit den Händen leicht auseinander. Adjutus fühlte wie sein Gesicht rot anlief und er versuchte leicht mit seinem Hinterteil zur Seite auszuweichen. Da bekam er einen kräftigen Schlag auf eine Arschbacke und jaulte unwillkürlich auf.

„Ich sagte dir, du sollst still halten“.

Er spürte wie der Mann hinter ihm herumhantierte und dann zuckte er neuerlich zusammen, als er etwas Warmes und Fleischiges an seiner Arschbacke fühlte. Wieder hörte er das leise Lachen des Mannes und dann wurde etwas gegen sein Loch zwischen den Arschbacken gedrückt und er brüllte auf. Der Mann hatte mit einem Schrei seinen Schwanz mit einem Ruck tief in das Loch getrieben und Adjutus glaubte er würde platzen. Er schrie und wieder versuchte er unwillkürlich zur Seite auszuweichen, doch der Mann hielt ihn fest an den Hüften und stieß wieder zu.

„Du kannst ruhig schreien, das stört mich nicht“ sprach der Mann hinter ihm nun etwas keuchend, „ich mag das sogar und hören wird dich hier keiner und wenn, wird es niemand stören“. Wieder stieß er zu und Adjutus konnte nicht anders als zu schreien. Es brannte und sein Loch schien aufzureißen.

Immer wieder wurde das Ding tief in sein Loch gestoßen und er keuchte und stöhnte vor dem Schmerz des Eindringens. Doch er spürte auch dass es besser wurde, je länger es dauerte.

Plötzlich griff der Mann mit der einen Hand nach vorne und packte seine Eier und seinen Schwanz und begann diese zu kneten. Dann packte er mit der Faust seinen Schwanz allein und fing an diesen stark zu reiben und immer wieder auf und ab zu gleiten.

Nach einer Weile ließ sich die Natur nicht zurückhalten und trotz der immer noch Schmerzen im Arsch, begann sich sein Schwanz ruckartig zu versteifen. Bald schon steckte er voll in der Faust des Mannes, der nun immer fester drückte und rieb.

Der Mann wurde schneller und schneller und Adjutus hörte sein heißeres Keuchen. Sein eigenes Schreien hatte er eingestellt und biss nun seinerseits die Zähne fest zusammen.

Dann wurde ihm plötzlich sehr heiß und sein Keuchen wurde nicht mehr vom Schmerz allein bestimmt. Er merkte wie sein Sack rumorte. Als der Mann wieder kräftig zustieß konnte er seinen Druck nicht mehr halten und spritzte seinen Saft in weitem Bogen auf den Boden des Kerkers. Immer wieder kam ein Strahl heraus und folgte dem Ersten.

In diesem Moment knurrte der Mann hinter ihm und Adjutus merkte wie der Stab hinten noch fester wurde und dann merkte er etwas Warmes in seinem Loch und das Reiben wurde angenehmer. Er hörte es schmatzen und er konnte sich denken was passiert war. Der Mann hatte seinen Saft auch abgegeben, aber er war in seinem Loch gekommen. Eine Weile blieb der Mann hinter ihm ruhig und rührte sich nicht. Dann merkte Adjutus wie der Stab hinten langsam herausgezogen und sein Kittel wieder nach unten gestreift wurde.

Adjutus blieb so stehen und rührte sich nicht. Der Mann hinter ihm schnaufte eine Weile. Dann trat er zurück.

„Bereite dich vor, es dauert nicht mehr lange“ meinte er, nahm die Fackel aus dem Ring und verschwand durch die Türe und bald war es wieder dunkel in der Kerkerzelle.

Wie lange er nun an der Wand hockte wusste er nicht mehr. Doch das erste was er hörte war lautes Getrampel und dann sah er auch einen Lichtschein der immer heller wurde.

Bald standen einige Männer vor der Türe und schlossen sie auf. Zwei kamen herein und packten ihn und zerrten ihn aus der Zelle. Er schlotterte und konnte kaum gehen. Aber sie schoben und stießen ihn weiter. Es ging einige Stufen hinaus und dann lange Gänge weiter und wieder Stufen. Er konnte mit den gefesselten Füssen keine großen Schritte machen. Dann stießen die Männer eine Türe auf und war geblendet. Die Helligkeit des Tages war nach der langen Dunkelheit gewaltig.

Als er ins Freie trat hörte er sofort das Schreien und Kreischen von Menschen, welche sich auf den recht großen Platz vor dem Gefängnis versammelt hatten und sie bildeten eine Gasse durch die ihn nun die Männer vorwärts schoben. Immer wieder hörte er unflätige Schimpfworte und gehässige Rufe doch er torkelte fast wie im Traum weiter.

Bald öffnete sich ein weitete offene Stelle. Dort standen einige Männer mit nacktem Oberkörper und Augenbinden, dahinter ein großer Mann ebenfalls mit nacktem Oberkörper und einer schwarzen Kapuze über dem Kopf. Er trug als einiger einen Dolch in einer Scheide an der rechten Seite.

Ein durch nur drei Stufen erhöhtes Podest war hier aufgebaut worden. Darauf lagen eine Menge aufgeschichteter Reisigbündel. In deren Mitte waren vier große Holzpfähle aufgestellt und darauf lag ein riesiges Holzrad. Vor dem Podest drängten sich nun die Menschen und er sah Frauen und Männer, Junge und Alte und alle kreischten und lachten.

Man schob ihn die Stufen hinauf und dann packten sie ihn an der Schulter und drehten ihn mit dem Gesicht zur Menge. Dann trat einer der Männer hinter ihn und Adjutus spürte wie er ihm an den sackartigen Umhang griff. Er hörte das Reißen des dünnen Stoffes und dann riss man diesen Umhang einfach von ihm ab. Schlotternd stand er nun nackt und für alle sichtbar vor der gaffenden Menge, die diese Aktion mit Kreischen und Gerölle beantwortete. Sie riefen wieder alles Mögliche, was er aber nicht verstand und er schloss die Augen um die Menge zumindest nicht sehen zu müssen.

Dann drückten sie ihn zurück, bis er gegen das Rad stieß. Sie Männer hoben ihn kurz hoch und warfen ihn auf das Holzrad. Sofort wurden seine Arme an das Rad gebunden und dann wurden auch seine Beine auf die gleiche Art und Weise am Rad befestigt. Durch diese Lage konnte er seine Blöße überhaupt nicht mehr verbergen und jedermann musste nun seinen Schwanz und seine Eier sehen können.

Adjutus sah wie vier Männer an die Seite des Rades traten und jeder trug einen langen und dicken Stab in der Hand. Sie sahen sich an und hoben alle gleichzeitig diese Stangen und dann schlugen sie zu. Ihr Ziel waren die Arme und Beine von Adjutus. Diese schrie auf als die Standen seine Gliedmassen trafen. Er schrie und kreischte als sie neuerlich die Stangen hieben und nun in unregelmäßigen Abständen auf ihn einschlugen. Es dauerte nicht lange und die Knochen in seinen Armen und auch Beinen brachen. Doch immer wieder trafen ihn die Schläge und aus seinen Schreien wurde ein überlautes und schrilles Kreischen.

Erst als die Männer offenbar sicher waren alle Knochen in den Gliedmassen gebrochen, mehrfach gebrochen, zu haben, ließen sie die Stangen wieder sinken und traten aus seinen Blickwinkel weg. Adjutus schrie weiter und die Schmerzen ließen auch nicht nach.

Plötzlich trat der Mann mit der schwarzen Kapuze von der Seite auf ihn zu und

Adjutus sah dass er den Dolch aus der Scheide gezogen hatte und diesen in der Hand hielt. Er schrie weiter und nahm das Kreischen der Menge fast überhaupt nicht mehr zur Kenntnis.

Der Mann griff ihn ohne viel Umschweife an den Sack und drückte ihn fest zusammen. Die Schmerzen in seinen Armen und Beinen waren aber immer noch so stark, dass er die Berührung zunächst fast nicht wahrnahm. Erst als der Mann seinen Sack mit aller Kraft nach oben riss und den Dolch ansetze wurde ihm bewusst was gleich passieren würde und schon durchzuckte der neuerliche Schmerz den geschundenen Körper, als die Klinge den Sack mit einem raschen und harten Schnitt abtrennte. Ein anderer Mann stand neben ihm und hatte einen kleinen Sack in der Hand den er geöffnet hielt und hier hinein warf der Mann den abgetrennten Sack.

Kaum war der Sack abgeschnitten als der Mann auch schon seinen schlaffen Schwanz hoch riss und neuerlich schrie die Menge begeistert auf. Er hielt ihn in die Höhe und schon wieder setzte er die Klinge unten an den Schwanz und diesmal schnitt er etwas langsamer und beinahe genussvoll durch das Fleisch bis die Klinge den Schwanz völlig durchschnitten hatte und er ihn hochhalten konnte und der kreischenden Menge zeigte, bevor er ihn in den Sack warf.

Adjutus konnte nicht mehr Schreien. Er würgte und riss den Mund auf, doch die Stimme versagte ihm. Es kam ein heißeres Krächzen aus dem Mund und die Menge übertönte ihn ohnehin.

Nun kam der Mann weiter nach oben und stellte sich noch mehr an die Seite und Adjutus sah die Klinge in der Sonne aufblitzen als sie sich langsam seinem Bauch näherte. Instinktiv versuchte er die Bauchdecke einzuziehen und doch spürte er wie die Klinge langsam in die Bauchdecke eindrang und ihm diese langsam von unten nach oben aufgeschnitten wurde.

Er wusste nicht mehr ob es wehtat. Der Schmerz war überall und er konnte nicht ehr klar denken. Alles war Schmerz – unendlicher Schmerz und die Bilder die er wahrnahm waren verschwommen. Immer wieder wurde etwas in den Sack gesteckt. Seine Innereien wurden abgetrennt und sein Bauch geleert.

Dann war der Mann weg. Er sah ihn nicht mehr. Von weiter Ferne hörte er das Schreien vieler Menschen und dann wurde es dunkel um ihn. Bilder von früher tauchten auf. Dann war der Schmerz weg. Er spürte nichts mehr, er roch Feuer und spürte beißenden Rauch in der Nase…..

Die Männer warfen die Fackeln von allen Seiten unter das Rad und sofort fingen die Reisigbündel zu brennen an. Bald stand das Rad in Flammen und hüllte den Körper darauf völlig ein.

Bald schon zerstreute sich die Menge und keiner sah auch nur mit einem Blick auf das lodernde Feuer zurück.

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