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Gunnar mein Gunnar!
An meine richtigen Eltern habe ich keine Erinnerung mehr. Es ist gerade so als hätte ich schon immer im Kinderheim von Mellgården gelebt. Das Leben im Heim war natürlich streng reglementiert. Aber das Leben im Heim hatte durchaus auch seine schönen Seiten. Eine schöne Seite am Heim war daß man nie alleine war und immer Jemanden zum Spielen oder als Trost hatte. Mein bester Freund heißt Gunnar. Wir sind etwa gleich alt und wir waren Freunde so weit ich mich zurück erinnern kann. Als wir in das Alter kamen in dem wir verstanden was die älteren Jungen machen, wenn sich tief in der Nacht leise zum Bett eines anderen Jungen schleichen und unter die Decke kriechen, war es natürlich Gunnar mit dem ich diese Sachen ausprobierte. Begonnen hatte es einmal im Holzschuppen, wo mir Gunnar seinen Steifen zeigte und ich ihm den Meinen. Wann immer sich die Gelegenheit ergab verkrochen wir uns in irgendeinen stillen Winkel und bereiteten einander schöne Gefühle wie wir das nannten. Andere Worte kannten wir damals dafür nicht. Einander im Bett zu besuchen trauten wir uns nicht, seit einmal zwei Jungen vom Heimleiter dabei erwischt worden waren. Beide Buben wurden zunächst verdroschen bis sie nicht mehr stehen konnten. An einem der kommenden Tage wurde der Arzt gerufen um dem älteren Jungen seine Neigung wegzuoperieren. Niemand hat gesehen wie das gemacht wurde wir haben ihn nach dem Bitten und Betteln nur entsetzlich schreien gehört. Der Junge kam danach ins Krankenhaus, wo er an einer Infekton gestorben war. Der größte Traum eines jeden Kinderheim-Kindes ist es adoptiert zu werden. Aber die meisten Adoptiveltern nehmen nur kleine Kinder und mich wollte noch nicht einmal jemand haben als ich noch klein war. Sicher nicht weil ich ein häßliches Kind war vielmehr lag es wohl daran daß es damals einfach zu viele elternlose Kinder gab. Für ältere Jungs interessierten sich nur Bauern. Aber die wollten möglichst starke Jungen als Knechte für die Feldarbeit. Ich war dafür zu schmächtig. Hin und wieder kam an einem Sonntag ein Ehepaar um sich ein Adoptivkind auszusuchen. Wir putzten uns dann immer fein heraus und zeigten uns von unserer besten Seite. Jeder wollte adoptiert werden notfalls sogar von einem Bauern. Gunnar und ich hatten auch oft darüber gesprochen wie das wohl wäre, wenn uns Jemand haben wollen würde. Wir wünschten uns das obwohl wir uns darüber im Klaren waren daß sich dann unsere Wege trennen würden. Es war wieder einmal ein solcher Sonntag und es waren laut der Küchenhilfe sehr reiche Leute, die sich einen Jungen holen wollten. Der Mann sei ein Reeder also ein Mann der viele Schiffe hat. Wieder standen wir alle in Reih und Glied und ließen die Eltern an uns vorbeischreiten wie Offiziere bei einer Parade. Hin und wieder richtete der Mann an den Einen oder Anderen ein paar Fragen. Das war der Test mit dem die Eltern in Erfahrung bringen wollten wie klug und wie ehrlich die Jungens sind. Da galt es immer wie aus der Pistole geschossen zu antworten und mögichst eine kluge und unterhaltsame Antwort zu finden ohne altklug oder frech zu erscheinen. Na wie heißt denn Du, junger Mann kam die Frage an mich. Hjalmar erwiderte ich. Hjalmar ein hübscher Name... erwiderte der Mann. ...was würdest Du denn am meisten vermissen wenn Du mal nicht mehr hier im Heim sein solltest?. Meinen Freund Gunnar erwiderte ich. Die anderen Jungen kicherten. Manche lachten sogar. Auch der Mann und seine Frau lächelten. So So und dann bist Du wohl Gunnar sagte der Mann zu Gunnar. Gunnar war außer mir der einzige Junge der nicht lachte und der obendrein etwas rot im Gesicht geworden war. Gunnar nickte verlegen. Was würdest Du denn mitnehmen, wenn Du hier mal weggehen solltest? Gunnar erwiderte zu meiner großen Überraschung daß er wohl schwerlich ohne mich gehen könnte. Der Mann nickte wohlwollend und tuschelte mit seiner Frau. Danach wurden noch ein paar weitere Jungen gefragt, bevor alle Jungs raus zum Spielen geschicht wurden und die Heimleiterin sich mit den Adoptiveltern in ihr Arbeitszimmer auf einen Kaffee zurückzog. Da alle Jungen wußten daß man vom Arbeitszimmer der Direktorin aus den Spielplatz einsehen kann, spielten wir alle ganz artig. Eigentlich hätten wir uns ja viell lieber darüber unterhalten wie wir des Einen oder Anderen Chancen einschätzten adoptiert zu werden. Nach einer halben Stunde wurden Gunnar und Ich hereingerufen. Mein Herz schlug bis in den Hals. Daß die Entrunde ausgerechnet zwischen mir und Gunnar ausgetragen werden sollte erschwerte die Sache. Wir standen in der Tür wie angepappt und erwarteten eine weitere Fragestunde. Doch es folgte keine Fragestunde. Die Heimleiterin eröffnete uns daß wir beide adoptiert seien wir wären ab jetzt gewissermaßen Geschwister. Wir konnten beide unser Glück nicht fassen. Wir konnten nicht nur beisammen bleiben wir würden sogar als Erben einmal beide reiche und angesehene Leute sein. Auf der Rückfahrt in dem Automobil erzählten unsere Eltern ein wenig von sich. Sie hätten noch eine Tochter aber der Sohn den sie sich immer für´s Geschäft gewünscht hätten war ihnen versagt geblieben. Das Haus des Reeders erschien uns wie ein Schloß. Es war mindestens doppelt so groß wie das Kinderheim und es gab viele Dienstboten. Die Tochter des Hauses war ebenfalls in unserem Alter. Sie schien nicht übermäßig von uns Beiden angetan zu sein wofür wir aber auch artig etwas Verständnis zeigten. Gunnar und ich bekamen ein Zimmer zu Zweit, was angesichts der Größe des Hauses etwas sparsam wirkte. Aber uns war das durchaus Recht so. Nachdem wir uns einige Nächte lang aus Furcht es könne Jemand hereinplatzen zurückgehalten hatten, konnten wir nicht mehr länger warten. Gunnar kam herüber an mein Bett, streifte sein Nachthemd ab und kroch unter meine Decke. Endlich konnten wir das tun was wir uns im Kinderheim immer versagt hatten. Weil wir fast zwei Wochen enthaltsam gewesen waren dauerte es nicht lange bis wir beide die ersehnte Erleichterung gefunden hatten. Fortan besuchten wir uns fast jede Nacht in unseren Betten. Doch eines Nachts ging dann doch überraschend die Türe auf. Es war unsere Schwester. Was macht Ihr denn da? Gunnar faselte irgendetwas von Angst vor dem Gewitter aber mir war gleich klar daß unsere Schwester genau verstanden hatte was wir hier taten und das das nicht richtig war was wir hier taten. Euch ist ja wohl klar daß mein Vater Euch hochkantig raus schmeißt, wenn ich ihm das hier berichte... begann das Luder. Ich hatte gleich wieder Hoffnung gefaßt. Wenn sie es dem Vater hätte erzählen wollen, hätte sie das gleich getan. Aber das war antscheinend gar nicht in ihrem Sinn. ... aber ich gebe Euch Beiden noch eine Chance. Was Ihr hier für einander macht, das könnt Ihr ja wohl ebensogut auch für mich tun... Gunnar und ich sahen uns fassungslos an. Auf ihr Geheiß folgten wir ihr in ihr Zimmer. Es war deutlich größer als unser Zimmer. Sie streifte ihr Nachthemd ab und befahl auch uns daß wir uns wieder ganz ausziehen sollten. Zuerst sollte bzw. durfte Gunnar. Ich war ganz froh darüber da ich so im Schein der einen Kerze sehen konnte wie man es macht. Unsere Schwester wußte offensichtlich ganz gut Bescheid. Für mich war es ein seltsames Gefühl zu sehen wie Gunnar in das Mächen eindrang. Mein Penis war hart und stand fast gerade von meinem Bauch weg. Nach etwa einem zentimeter Kerze war ich an der Reihe. Im Gegensatz zu Gunnar war es für mich sehr leicht einzudringen. Es war geradezu so als würde ich einfach in ihr versinken. Es roch nach Gunnars Sperma und Schweiß. Die Vorstellung meinen Penis in Gunnars Liebessaft zu bewegen half mir über den Widerwillen hinweg den ich gegenüber Majbritt empfand. Ich kam ziemlich schnell. Ihr könnt jetzt wieder auf Euer zimmer gehen verabschiedete uns unsere Schwester unterkühlt. Wie hast Du es gefunden? fragte mich Gunnar als wir unsere Zimmertüre hinter uns geschlossen hatten. Mit Dir war es schöner... Gunnar nickte zustimmend und wir legten uns Jeder in sein Bett. Wir waren beide noch nicht wieder eingeschlafen als im Flur das Geschrei von Majbritt ertönte. Kurz darauf wurde unsere Türe aufgerissen. Es war unser Adoptivvater mit dem Butler die über uns herfielen wie ein Donnerwetter. Ihr verdammten Schweine so vergeltet Ihr das Vertrauen das man in Euch gesetzt hat Ihr seid nacheinander über sie hergefallen wie Straßenköter über eine läufig Hündin ihr habt Ihr die Unschuld genommen! Ihr habt die Ehre meiner Familie besudelt. Das werdet Ihr bitter bereuen! Eine halbe Ewigkeit lang geschah nichts. Der Butler versperrte mit mißbilligendem Blick die Türe. Dann hörten wir eine Droschke vorfahren und eine Person in festen Schuhen die Holztreppe herauf und den Flur entlang eilen. Die Person war nun im Zimmer unserer Schwester. Als unsere Türe wieder aufging erkannte ich in der Person zu meinem Entsetzen den Arzt der auch im Waisenhaus ordinierte. Der Arzt bestätigte dem Pflegevater gegenüber daß ohne jeden Zweifel Jemand in seine Tochter eingedrungen sei. Ob nur einer oder beide der Jungen werde er sogleich feststellen. Der Butler erhielt zunächst den Auftrag einen von uns rücklings auf ein Bett zu fesseln. Der Butler wählte Gunnar, weil dieser gerade näher zu ihm stand. Gunnar leistete keinen Widerstand. Vielleicht weil er den Pflegevater nicht noch mehr gegen uns aufbringen wollte vielleicht auch nur weil er den Arzt nicht erkannt hatte. Die Stricke wurden sehr fest zwischen den Bettpfosten gespannt, so fest daß es Gunnar jedesmal einen kurzen Schrei entlockte. Dann schnitt der Arzt mit einem Skalpell das Nachthemd von Gunnar der Länge nach bis zum Kinn auf um es zu beiden Seiten wegklappen zu können. Dieser Junge hatte ohne jeden Zweifel kürzlich Verkehr diagnostizie der Arzt. Dann tun Sie wozu ich Sie gerufen habe sagte der Stiefvater. Der Arzt nickte. Du komm her sagte der Arzt zu mir. Sorge dafür daß Dein Freund einen Steifen bekommt damit sich der Hodensack ordentlich spannt. Ich zögerte. Irgendwer wird sich in diesem Haus schon finden der es macht... Mach! stöhnte Gunnar. Also ging ich an sein Bett und erfaßte das mir so vertraute Glied von Gunnar. Es fühlte sich noch immer etwas schmierig an. Ich massierte es sanft. Jedenfalls reichten meine Bemühungen nicht aus um bei Gunnar eine volle Erektion hervorzurufen. Verdammt nochmal dann nimm ihn halt in den Mund schimpfte der Arzt. Ich tat was mir gesagt wurde. Nun wuchs Gunnars Glied tatsächlich zu gewohnter Mächtigkeit an. Ich hatte die Situation die uns umgab fast schon vergessen und genoß es Gunnars Penis mit meiner Zunge und meinen Lippen zu verwöhnen. Ich spürte wie sich Gunnar seinem Höhepunkt näherte. Just in dem Moment wo ich seinen Körper vibrieren spüre und warmes Sperma in meinen Mund pulsieren spüre höre ich Gunnars Schrei. Ich öffne meine Augen und sehe daß der Arzt gerade zwei Schnitte mit dem Skalpell an Gunnars Hodensack angebracht hatte. Zwei Schnitte gerade groß genug um mit flinken Händen jeweils einen blutverschmierten Hoden hindurchzupressen. Gunnar brüllt wahnsinnig vor Schmerzen. Der Arzt durchtrennt das Gewebe welches die herausgelösten Hoden noch mit dem Körper verbinden und klemmt die Wunden mit einer Art Klammer ab. Gunnar hat mitterweile die Besinnung verloren. Mir ist inzwischen klar daß mir das gleiche Schicksal blüht. Angesichts des Butlers in der Türe und der geschlossenen Fenster ist an eine Flucht nicht zu denken. Gunnar ist derweil wieder zu sich gekommen und wimmert und windet sich vor Schmerzen so gut er kann. Der Arzt gibt ihm eine Dosis Morphin. Ich versuche mich zu wehren, als es daran geht mich auf mein Bett zu binden. Aber mit vereinten Kräften gelingt es schließlich dem Arzt, dem Stiefvater und dem Butler doch. Schon hat der Arzt auch mein Schlafgewand aufgetrennt und der Butler macht sich mit zwei spitzen Fingern an meinem Glied zu schaffen als hätte ich die Pest. Ich kann eine Erektion unterdrücken. Auch der Doktor hat keinen Erfolg mit dem Versuch mich zu erregen. Laß es den anderen Jungen tun meint schließlich der Pflegevater. Gunnar wird losgebunden und etwas benebelt von dem Rauschmittel und den Schmerzen nackt an mein Bett geführt. Gunnar ging gleich daran mir einen zu blasen und augenblicklich erwuchs mein Glied zu voller Größe. Auch Gunnars Glied wuchs dabei wieder zu voller Größe an. Auch mein schönster Moment wurde vom Skalpell in der Hand des Doktors durchtrennt während Gunnar begierig meinen letzten Liebessaft aufsog. Als ich wieder zu mir kam lag ich immer noch auf meinem Bett. Die Fesseln waren mittlerweile gelöst. Auch Gunnar lag auf seinem Bett. Meine Wunde war in der zwischenzeit ordentlich versorgt worden. Nach ein paar Tagen konnten wir wieder aufstehen. Zu Gesicht bekamen wir nur den Butler und den Arzt. Nach ein paar weiteren Tagen waren die Wunden so weit verheilt daß wir keinen Schmerz mehr fühlten. Kannst Du noch einen Steifen bekommen? fragte Gunnar. Ich glaube schon und Du? Ich glaube auch aber ich denke daß es damit bald vorbei sein könnte. Mehr Worte bedurfte es nicht daß Gunnar zu mir herüber kam und wir uns so gut wir es noch konnten gegenseitig verwöhnten. Es war fast noch so wie früher nur daß der Höhepunkt trocken blieb. Wieder öffnete sich die Türe und wieder trat Majbritt in den Raum. Wenn ich mir Euch beide so ansehe hätte ich vielleicht gar nicht dafür sorgen müssen daß Ihr keine Kinder bekommen könnt die meinen Kindern das Erbe streitig machen. Vergiß nicht daß Du verdammte Fotze wenn dann von einem von uns ein Kind krigst... keifte ich zurück. Majbritt lachte. Glaubt Ihr armen Spinner daß Ihr mich vielleicht geschwängert haben könntet? Ein weiterer gehässiger Lacher durchdrang den Raum. Ich war doch schon schwanger als ich Euch Idioten ins Bett gelassen habe. Hätte mein Vater davon Wind bekommen hätte er mich sicher enterbt sobald er den Namen des Vaters aus mir rausgeprügelt hätte so ist es doch viel besser für die Familie. Es gibt jetzt quasi einen Erben ohne richtigen Vater. Was Euch beide anbelangt ihr kommt beide auf irgendein Schiff meines Vaters als Schiffsjungen und könnt dort den Seeleuten einen kleinen Ersatz für ihre Frauen bieten. Wenn Euch das nicht gefällt könnt Ihr ja jederzeit irgendwo von Bord oder über Bord gehen. Es kam im Großen und Ganzen so wie Majbritt uns die Sache dargelegt hatte. Gunnar und Ich kamen Jeder auf ein Schiff als Schiffsjungen. Gunnar habe ich nie wieder gesehen oder etwas von ihm gehört. Ich fuhr auf der Albertina. Schon nach wenigen Tagen auf See waren die ersten Kerle über mich hergefallen. Ein Matrose war so geistesgegenwärtig daß er danach einen Nachttopf unter meine Hängematte stellte damit das aus meinem Hintern auslaufende Blut nicht den ganzen Boden versaute. Mit der Zeit wurde es aber besser. Es fand sich ein Offizier der wegen Pocken und anderer ansteckender Krankheiten die in allen Häfen lauerten Wert darauf legte daß ich ihm exklusiv zu Diensten war. Er war es auch der mir riet mich in meiner Eigenschaft als Sohn der Reederei aus dem Staub zu machen. An Bord existiere ein versiegelter Briefumschlag der im Falle des Ablebens des alten Reeders zu öffnen sei. Da so ein Briefumschlag nur auf zwei Schiffen der Reederei vorhanden ist sei wohl anzunehmen daß der Inhalt des Umschlages etwas mit den Söhnen zu tun habe. Der Weitsicht des Offiziers verdanke ich wohl mein Leben. Bestimmt wäre ich nach Bekanntwerden des Ablebens des Alten einem Unfall zum Opfer gefallen. Und diesen Gefallen wollte ich ihm nicht tun. Mit meinem ersparten Sold und einigen Liebesgaben meines Beschützers habe ich mich nach ein paar Jahren zur See in Hong Kong abgemustert. Von habe ich mich nach Macao durchgeschlagen, wo ich heute eine kleine Bar im Hafen habe und noch immer darauf hoffe daß eines Tages Gunnar durch meine Tür tritt. Gunnar mein Gunnar! Macao 1903
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