Die Deutsche Brygge
By: Oloto

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Missused 17th-century boy takes revenge. (German language)


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Mein Vater hatte ein kleines Kontor in Lübeck. Da das Kontor nur eine Familie ernährte und mein älterer Bruder es von meinem Vater dereinst erben würde war es an mir mich in einem anderen Handeslhaus ausbilden zu lassen.

Ein Bekannter meines Vaters hatte selbst keine Kinder, und so lag es nahe daß ich mich in seinem Haus zum Kaufmann ausbilden lassen sollte. Herr Gestegaard war von mir und meinem Fleiß angetan und somit der Meinung daß es meinem Fortkommen zuträglich sei auch einmal andere Hansestädte kennen zu lernen. Er schickte mich mit einer Kogge in den Norden nach Bergen.

Da meine Mutter noch ein Kind bekam und wie bei jeder Geburt die Angst im Raum stand daß es ihre Letzte sein könnte, verschob sich meine Abreise in den Spätherbst.

Die Seereise war eine Plackerei gewesen. Als wir in den Bergener Hafen einliefen dankte ich nicht nur dem Herrgott für meine Errettung - mir war auch klar daß mich mein Gott nicht zum Seefahrer berufen hat.

Die Deutsche Brücke war eine abgeschlossene Welt. Zwar durften die Furhleute der Nordmänner zu uns herein - wir durften jedoch nicht hinaus in die Stadt der Nordmänner. Wir lebten eingesperrt in einer Welt die nur aus Männern bestand.

Daß dies alleine einen großen Unterschied zu meiner Vaterstadt bedeutet wurde mir sehr schnell am eigenen Leibe klar.

Ich teilte ein Schrankbett mit Johannes. Ein Schrankbett war gerade so groß daß zwei Personen darin kauern konnten. Es hatte eine Schiebetüre so daß man es in den hellen Sommernächten abdunkeln konnte - und sich in den eisigen Wintern vor der Kälte schützen konnte. Es war ein dunkles Loch. Licht spendeten nur die kleinen Fenster im Hauptraum. Offenes Feuer zu gebrauchen war uns Knaben unter Androhung schwerster Prügel verboten. Nur im Kontor gab es für die Schreiber Petroleumlampen - ansonsten gab es offenes Feuer nur in einem separaten Küchengebäude welches sich mehrer Kontore teilte.

Ich war es von zuhause gewohnt eng gedrängt an meinen Geschwistern zu schlafen. Angesichts der Kälte war es also nur natürlich daß Johannes und ich uns eng aneinander schmiegten. Johannes klärte mich darüber auf daß es hier üblich sei einander in den Nächten mit kleinen Gefälligkeiten zu Dienste zu sein. Eine dieser Gefälligkeiten bestand darin daß man seinen Bettgenossen gewähren ließ, wenn dieser seinen strammen Riemen so lange zwischen die Oberschenkel legte bis diese nass würden.

Daß dies kein Einfall von Johannes war, konnte ich den seltsamen Geräuschen entnehmen, welche bisweilen vom Holz aus den anderen Schrankbetten an mein Ohr getragen wurden.

Die gelegentlichen Gefälligkeiten mit Johannes lernte ich im Laufe des langen und kalten Winters sehr zu schätzen. Wir waren alsbald auch überein gekommen uns so zu legen daß wir einander die Samen mit dem Mund auffangen konnten, was der allgemeinen Reinlichkeit unseres gemeinsamen Lagers sehr zuträglich war. Zudem herrschte der Glaube daß das Trinken dieses Saftes der eigenen Gesundheit zuträglich sei. Ihn sich gegenseitig zu spenden war somit sogar ein christliches Werk.

Als es wärmer wurde und die Türen während der Nächte wieder offen standen kam es auch vor daß die Knaben aus unterschiedlichen Schrankbetten einander besuchten. Vor allem die älteren Lehrlinge hatten dabei die Angewohnheit sich die Jüngsten in ihre Betten zu holen. Es dauerte auch nicht lange bis ich zu einem Lehrling befohlen wurde. Dessen Bettgenosse hielt derweil meine Schlafstatt warm.

Auf diese Weise verbreiteten sich auch solche Gewohnheiten, welche mehr der Erfahrung als dem eigenen Erfindungsreichtum entspringen. Es gab ältere Lehrlinge die es dabei beließen sich von mir mit der Hand ihren Samen entlocken zu lassen. Andere waren zufrieden wenn ich ihnen ihre Last mit dem Mund abnahm. Es gab aber auch einen Lehrling der von allen gefürchtet war da er mit seinem Riemen regelmäßig dafür sorgte daß besonders Kleinere am nächsten Tage ihrer Arbeit nur mehr unter Schmerzen nachgehen konnten. Es kam vor daß Jungen wie Weiber bei der Reinigung bluteten. Dieser Lehrling hiß Hokan und besaß ein Bett für sich alleine. Wenn es ihm mach einem Jungen verlangte legte er seine Mütze in das Bett in welchem der gewünschte Junge zu schlafen pflegte. Da in jedem Bett zwei Knaben schliefen galt es sich zu Einigen wer den schweren Gang antreten sollte.

Auch mir und Johannes fiel es nicht leicht die Entscheidung zu treffen wer von uns gehen sollte. Wir einigten uns darauf daß wir dieses Mal losen - und in Zukunft abwechselnd gehen würden. Das Losglück war nicht Mein.

Als die Kirchturmuhr 12 schlug eilte ich wie befohlen an das Bett von Hokan. Er war wach - es hatte sich etwas gerührt. Ich spürte zwei unsichbare Augen auf mir. "Ich wollte eigentlich den Anderen - aber wenn Du schon mal da bist - komm rein!" Ich legte mich hin. Hokan rückte mich in eine ihm genehme Position und zog mein Nachthemd bis zum Bauch hinauf. Dann spürte ich daß er mit seinem Riemen gegen mein Loch preßte. Ich stöhnte weil es weht tat. "Halt bloß die Fresse" zischte Hokan und preßte weiter. "Mach gefälligst auf Du kleine Hure - oder willst Du daß ich mit dem Messer nachhelfe". Der Schreck der Vorstellung daß er mich aufscheiden würde ließ mich augenblicklich die Kontolle über meinen Unterleib verlieren. Während ich nun hinten mit einem gewaltigen Druck etwas in mich einfahren fühlte - bemerkte ich daß sich meine Blase entleerte. Letzteres schien Hokan nicht zu interessieren. Er war bereits dabei mich in tiefen Zügen zu ficken. Mir quollen die Tränen aus den Augen. Zugleich war ich entsetzt darüber daß mein eigener Riemen ob dieser Behandlung doch Lust zu empfinden schien. Hokan schien in dieser Nacht nicht mehr fertig zu werden. Zumindest kam es mir so vor. Ich vergoß meine Samen lange bevor auch er nachließ. Als er fertig war befahl er mir daß ich seinen Riemen mit dem Mund sauber machen sollte. Er roch stark und es kostete mich Mühe mich nicht zu übergeben. Zuletzt befahl er mir mein Nachthemg ganz auszuziehen. Mit diesem sollte ich die Bretter unter dem Stroh trocknen, die ich nass gemacht hatte.

Mit brennendem Hintern, nassen Augen und einem besudelten Nachthemd kam ich zurück in mein Bett. Johannes sagte kein Wort und legte tröstend seinen Arm um mich.

In den kommenden Zeit wurden wir immer mal wieder zu Hokan gerufen. Während sich Johannes daran zu gewöhnen schien, blieb es mir eine ständige Qual. Hokan schien es Freude zu machen mich zu quälen. Sobald er bemerkte daß sich mein Riemen aufrichtete quetschte er mit seiner Hand meine Hoden

zusammen bis mir fast die Sinne schwanden. Immer und immer wieder. Mehr als einmal waren meine Hoden für Tage angeschwollen und schmerzten. Einmal bereichtete mir Johannes daß meine Samen nach Blut geschmeckt hätten. Nach einiger Zeit wunderte sich Johannes daß ich kaum mehr Samen hervorbrachte. Auch ich hatte danach bemerkt daß meine Lust und auch meine Kraft nachließ. Mir war so als würde ich zurück in die Kindheit fallen.

An dem Tag an dem fest stand daß Hokan noch ein weiteres Jahr in Bergen bleiben würde und auch meiner Bitten an den Kaufmann nicht entsprochen würde in eine andere Stadt geschickt zu werden - sah ich nur noch den Ausweg aus der Deuschen Brügge hinaus zu den Nordmännern zu fliehen. Ich hoffte mich dort bei Bauern verdingen zu können - und mich vielleicht nach Stockholm durchschlagen zu können, wo ich mich vielleicht in einem Handelshaus verdingen konnte.

Aber ich wollte meine Flucht mit einem Geschenk an Johannes verbinden.

Als wieder einmal die Mütze in unserem Bett lag bat ich Johannes an seiner Statt gehen zu dürfen. Einen Beutel mit Kleidern und etwas Brot hatte ich mir bereits eingerichtet. Auf dem Weg zu Hokan hatte ich dieses Mal mein Messer dabei. Das Messer, das ich noch am Vortag nachgeschliffen hatte. Hokan machte was er immer machte. Er brachte meine Eingeweide zum Kochen und quetschte meine Hoden - gleich ob mein Riemen sich regte oder nicht. Er war der Auffassung daß nur Er dabei Spaß haben durfte - und Niemand Anderes.

Ich zählte 548 Stöße bis er fertig war. Wie gewohnt setzte er sich auf und befahl mir nun seinen Riemen zu säubern. Ihm war entgangen daß ich das Messer wieder ergriffen hatte. Er hatte sich zufrieden zurück an die Wand gelehnt, während ich damit beschäftigt war seinen schrumpfenden Riemen zu reinigen. "Was..." setzte er zu einem Zischen an, als ich seinen Sack mitsamt seinem Riemen erfaßt hatte und mit dem Messer von seinem Körper trennte. Aber er setzte seinen Satz nicht fort sondern brüllte wie eine gestochene Sau. In meinem Schreck ließ ich das Messer fallen und bemerkte als ich das Bett verlassen hatte daß ich ein Stück Fleisch in meinen blutigen Händen hielt. Aus den anderen Betten streckten sich nun Jungenköpfe. Einige waren vom Hokans Schreien wach geworden, einige hatten wohl bereits wach gelegen. Hokan brüllte und jammerte. Für einen Augenblick stand ich wie angeklebt vor dem Bett. Dann begannen meine Beine wieder zu rennen. Ich rannte zu meinem Bett - Umarmte kurz Johannes mit dem Fleischstück in der Hand - nahm meinen Beutel und rannte die Treppe hinunter. Dabei brüllte ich so laut ich konnte "Feuer!" Über den Eingang im Erdgeschoß hing eine gewaltige Mißgeburt von einem Dorsch. Es war eigentlich nur ein gwaltiger Kopf mit einem fast kleinen Körper. In das offene Maul dieses getrockneten Fischs stopfte ich das Fleisch von Hokan.

Der Ruf "Feuer" hatte bereits die Runde gemacht. Jeder der den Ruf gehört hatte - rief nun auch Feuer - und überall rannten Menschen durcheinander um den vermeintlichen Brand zu löschen. In dem entstandenen Durcheinander fiel ich gar nicht auf als ich mich mitten auf der Straße umzog. Es gelang mir sogar hinüber zu den Norrmännern zu gelangen. Ihre Sprache konnte ich bereits leidlich so daß ich noch am selben Abend in den Bergen war.

Ich hatte Glück mit dem Wetter. Ich schaffte es über die Viddas ohne mir Erfrierungen zuzulegen und erreicht nach zwei Jahren tatsächlich Stockholm. Ich fand Anstellung bei einem holländischen Kaufmann. Nach vielen Jahren traf ich in einer Schenke Johannes. Er bereichtete mir daß der Dorsch noch immer mit seinem letzten Bissen im Eingang hänge. Hokan war verblutet, da es nicht gelungen war die Blutung zu stillen. Ich wurde als Mörder gesucht. Es war also auch richtig von mir gewesen mich unter falschem Namen in Stockholm niederzulassen. Johannes würde mich nicht verraten. Als der Holländer starb übernahm ich sein Kontor und heiratete eine junge Witwe. Ich richtete es so ein daß Johannes, den seine Geschäfte immer einmal wieder nach Stockholm turgen, meine Kinder zeugte.



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