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1 Die Abmachung
'Versauter Kerl sucht willigen Sklaven, um ihm den letzten Schliff zu verpassen. Gesucht wird ein M unter 40, der sich von mir in einen Nullo verwandeln läßt. Bitte keine Spinner.' Damals hatte ich meinen Beruf gründlich satt und war sowieso auf der Suche nach einer Verbesserung. Mir war klar, daß eine Beziehung auf rein sexueller Grundlage keine große Zukunft bot, doch der Lockruf erreichte mich gerade im richtigen Moment. 'Hallo Oliver. Vielleicht bin ich der Sklave, den du suchst. Wenn du einverstanden bist, (ein Foto liegt bei)komme ich rüber.' Olivers Antwort auf meine Nachricht war zurückhaltend. Ob ich bereit sei, mein Leben völlig umzukrempeln um ihm als Sklave zu dienen. Seine Vorsicht gefiel mir. Die Anzeige im Internet-Forum hatte mich anders eingestimmt. Wir einigten uns schließlich darauf, daß ich eine Weile bei ihm lebte und daß er sich dann entscheiden würde. Da ich Oliver nur über unseren schriftlichen Kontakt kannte, brach ich meine Brücken nicht ab, sondern hielt meine Wohnung bei. Um einen neuen Job machte ich mir keine Sorgen. Ich dachte sogar daran, eine Weile in San Francisco zu bleiben. Er holte mich vom Flughafen ab und wir waren uns sofort sympathisch. In seinem Wagen plauderten wir über belanglose Dinge, wobei ich mich schnell wieder in die englische Sprache einfand. Wir machten einen Umweg zur Golden Gate Bridge, wo er mir Fort Point zeigte. Die Räume würden sich gut für einen Pornofilm eignen, fand er und deutete damit zum ersten Mal den Grund meiner Reise an. Natürlich redeten wir auch über die Szene in 'Vertigo' und ich stellte fest, daß wir in Bezug auf Film und Kunst ähnliche Interessen hatten. Seine Wohnung lag im schwulen Viertel und war groß genug, um zu zweit dort zu leben. Ich erhielt ein Zimmer für mich allein und richtete mich ein. Abends gingen wir nach Chinatown essen. Dabei wurde ich über meine Pflichten informiert, die mit dem nächsten Tag beginnen sollten. In meinem Zimmer konnte ich tun und lassen, was ich wollte. Es gab einen Summer, der mir mitteilte, daß Oliver mich benötigte. Dann sollte ich mich nackt bei ihm einfinden. Außerdem sollte ich keine Haare im Schambereich haben. Und es war mir untersagt, ohne seine Erlaubnis zu wixen. Diese Bedingungen waren mir vertraut. Was mich beunruhigte war, daß Oliver mir sagte, daß er mich als seinen Besitz an einen anderen Mann weitergeben konnte, mit allen Pflichten einschließlich unserer Abmachung in Bezug auf meine Geschlechtsteile. Das war mir natürlich nicht recht, doch ohne meine Einwilligung wollte er es garnicht erst mit mir versuchen. Da ich den Eindruck hatte, daß wir gut miteinander auskommen würden, stimmte ich zu. 2 Erste Einblicke Zwei Wochen waren vergangen. Oliver nahm mich nicht allzusehr in Anspruch, meist lebten wir wie ein normales schwules Paar zusammen. Wenn der Summer ging zog ich mich aus und wir spielten Herr und Sklave. Zu meiner Überraschung fügte ich mich schwerer in die Position als gedacht. Was mich als Fantasie aufgegeilt hatte lief oft eher zäh ab und mehr als einmal blieb meine sexuelle Reaktion dürftig. Oliver nahm es gelassen und meinte, es brauche eben seine Zeit, um aus der Fantasiewelt heraus in der Wirklichkeit zu landen. Er hatte recht. Wenn jetzt der Summer ging richtete sich mein Schwanz schon beim Ausziehen auf und ich konnte mich völlig in die Sklavenrolle hineinfinden, ohne die früheren Widerstände. Oliver fand, daß ich nun präsentabel sei und nahm mich auf eine private Feier mit. Ich war nervös und gespannt. Schließlich war es etwas Anderes, vor fremden Männern den Sklaven zu spielen. Zum Glück war ich nicht der Einzige. Außer mir gab es drei Männer, die von ihren Begleitern als Sklaven vorgestellt wurden. Einer von ihnen, ein brünetter, etwas pummeliger Jüngling, den ich kaum älter als 25 schätzte, gefiel mir. Unter anderen Bedingungen hätte ich vielleicht meine Scheu überwunden und mit ihm geflirtet. Leider machte er auf die übrigen Gäste denselben Eindruck, so daß ich selber etwas ins Hintertreffen geriet. Es wurde getrunken, geplaudert und wir vier bedienten die Gäste, nachdem der Hausherr uns die Küche gezeigt hatte. Bis auf ein paar anzügliche Bemerkungen ließen sie uns in Ruhe, doch der Abend war lang und ich ahnte, daß die Stimmung nicht so bleiben würde. Fabio, der hübsche Jüngling, kannte viele der Männer und verhielt sich entsprechend ungezwungen, während mir die Situation noch sehr fremd war. Es war mir peinlich, wenn jemand nach mir rief und mich dabei Sklave nannte. Bisher war ich diesen Ausdruck nur von meinem Partner gewohnt. Von uns vieren war ich offenbar das erste Mal als Sklave in größerer Gesellschaft. Das fanden die Männer natürlich schnell heraus und manchen machte es Spaß, mich in Verlegenheit zu bringen. Mein Partner kümmerte sich, wohl aus Berechnung, wenig um mich. Die anderen Gäste schienen aber auch nicht sonderlich interessiert, so daß ich mich mehrmals in die Küche zurückzog, weniger, um mich vor Übergriffen zu schützen, als vielmehr, um nicht nutzlos und unbeachtet herum zu stehen. Als ich nach einer dieser Pausen ins Wohnzimmer zurückkam, hatten sich die zwei älteren Sklaven ausgezogen und saßen nackt bei den Gästen. Beide waren natürlich rasiert. Ich betrachtete sie möglichst unauffällig. Einer war unterhalb der Gürtellinie tätowiert. Er war schlank und sein Körper wirkte attraktiver, als sein Gesicht hätte erwarten lassen. Der andere war mollig und machte mit seiner weißen Haut und den fülligen Brüsten ebenfalls eine gute Figur. Ich hatte den Verdacht, daß er weibliche Hormone nahm. Als nächsten würden sie, dachte ich, Fabio auffordern, sich auszuziehen. Doch während ich auf ihn achtete, der mit zwei Männern an der Stereoanlage stand, um Musik auszusuchen, stellte sich mein Partner hinter mich, streichelte meinen Hintern und begann, mir das Hemd aufzuknöpfen. Er ließ sich dabei Zeit und ich merkte, wie ich langsam geil wurde. Als er mir die Hose herunterpellte sprang mein Steifer vor und einige der Männer lachten. 'Seht euch die Sklavensau an. Sie hat den ganzen Abend auf diesen Moment gewartet.' Die beiden Sklaven blickten zu mir hin. 'Willkommen im Club.' Der Tätowierte gönnte mir ein breites Grinsen und wendete sich dann seinem Gesprächspartner zu. Zwei Männer, die zufällig in der Nähe standen, musterten mich eindringlich, dann schien das Interesse der Gesellschaft bereits erschöpft. Ich zog die Schuhe aus und schlüpfte aus der Hose. Meine Erregung verflüchtigte sich, während ich die Gäste wie zuvor nach ihren Wünschen fragte, leere Flaschen fort räumte und gelegentliche Anzüglichkeiten artig parierte. Wahrscheinlich hatte ich die ganze Zeit Fabio im Blickwinkel gehabt. Jedenfalls fanden wir uns gemeinsam in der Küche wieder. 'Na, Bruderherz, alles klar?' Er lächelte mich tatsächlich freundlich an und mir blieb die Spucke weg. Inzwischen war auch er nicht mehr so verpackt wie zuvor. Allerdings trug er eine straff sitzende schwarze Lederhose, die schon bei den Oberschenkeln endete. Wir standen uns schweigend gegenüber, wobei er unschlüssig an der Öffnung einer Bierflasche rieb. Wieder lächelte er, und ich wußte, warum. Sein Blick war an mir hinabgewandert und hatte meinen Steifen entdeckt. 'Keine schlechte Ausstattung! Oliver muß begeistert sein.' Oliver, so hieß mein Partner. Wieder einmal wurde ich verlegen. Ob Fabio die sexuellen Vorlieben meines Partners kannte? Und ob Oliver über unsere Vereinabarung gesprochen hatte? Ich mußte nicht lange rätseln. Fabio packte meinen Schwanz und rieb sachte auf und ab. 'Oliver ist in Ordnung. Er hat Erfahrung, du mußt keine Angst haben, daß er Scheiße baut.' Seine Hand glitt hinunter an meinen Sack. 'Du gewöhnst dich schneller daran, als du denkst. Und glaube mir: die meisten Männer hier werden sich die Finger nach dir lecken!' Wieder lächelte er, ließ mich dann plötzlich los und wendete sich dem Kühlschrank zu. 'Holla, die Sklavenschweinchen werden es doch nicht miteinander treiben!' Ich war erschrocken, doch der Mann schien eher amüsiert als entrüstet. Es blieb uns aber nicht übrig als zu den Anderen zurückzukehren. Dort ging es lebhaft zu. Drei Männer hatten den Tätowierten zwischen sich genommen und führten ihn ins 'Arbeitszimmer'. Zwei weitere folgten ihnen. Oliver nahm mich jetzt wieder in Beschlag. Er hatte seine romantische Ader hervorgekehrt und während wir uns küßten, lauschte ich dem Geräuschen aus dem Nebenzimmer. Sie waren dabei, sich den Sklaven vorzunehmen, einer nach dem andern. Das machte mich geil und Oliver hätte mich bald zum Abspritzen gebracht, merkte es aber rechtzeitig und zog die Hand zurück. 'Klingt gut, was? Ich denke, du kommst nach ihm an die Reihe.' Wäre sowas gleich anfangs passiert hätte ich bestimmt Muffensausen bekommen. Jetzt aber sah ich den Männern, die befriedigt zurückkamen, neugierig entgegen. Würden sie noch geil genug sein, um auch mich vorzunehmen? Jedes Stöhnen aus dem Nebenzimmer wirkte sich sofort auf meinen Schwanz aus. Bald war er so hart, daß ihm nichts als ein kurzes Zucken übrig blieb. Ich hatte Angst, auch ohne Berührung abzuspritzen. 'Spreiz die Schenkel, laß die Hände schön beiseite und denk an einen Zahnarztbesuch!' Ich folgte Olivers Rat, was recht gut funktionierte, bis ich den Zahnarzt unvorsichtigerweise mit einem Chirurgen austauschte, dessen Arbeitsfeld etwas tiefer lag. Dann ging es sehr schnell. Mein Schwanz zuckte, ich bog mich zurück, Oliver rief: 'Oh, Scheiße!' und der Saft spritzte mir auf den Bauch. Ich fühlte mich blamiert und war besorgt wegen Oliver. Als sein Sklave war es mir strengstens untersagt, ohne seine Einwilligung abzuspritzen. Doch er schien mir nicht böse zu sein, sondern lächelte mich spöttisch an. 'Ein Wunder, daß dein Gebiß noch vollständig ist. Dein Zahnarzt muß doch über so einen willigen Patienten begeistert sein.' Eine Antwort blieb mir erspart. Soeben kehrte der Tätowierte zurück. Er wirkte zufrieden, durchaus nicht so wie man sich das Opfer einer Massenvergewaltigung vorstellt. Ich lächelte ihn an, obwohl ich ihn nicht mochte. Er bemerkte mich nicht. Da ich annahm, als Nächster rangenommen zu werden, entwickelte ich den Männern gegenüber eine Koketterie, die meinem Wesen fremd war. Ich wiegte die Hüften, wackelte mit dem Po, ließ mich, ohne verlegen zu werden, anmachen und merkte, daß ich begann, denn anderen, erfahreneren Sklaven zu ähneln. Zu meiner großen Enttäuschung nahmen sie dann den Molligen ins Nebenzimmer. Nun ja, dachte ich, sie werden sich wohl jeden von uns vornehmen. Etwas Kräftesammeln und dann konnte es weitergehen. Doch Oliver machte mir einen Strich durch die Rechnung. 'Genug für heute. Du weißt nun, wie ein Sklave sich zu verhalten hat. Das reicht.' Ich zog mich an, einige Männer grüßten uns und wir verließen die Wohnung. 3 Erziehung zum Ficksklaven Oliver behandelte mich nicht so, wie ich erwartet, befürchtet und vielleicht erhofft hatte. Morgens kam er in meine Kammer. Fragte, wie es mir ging. Fragte, ob alles so bleiben könnte und forderte mich dann auf, wie gewohnt das Frühstück zu servieren. Ich wusch mich, zog die enge Lederhose (beinfrei) an und begab mich in die Küche. Dann servierte ich das Frühstück. Der Tag verlief viel eintöniger als ich mir vorgestellt hatte. Oliver mußte zur Arbeit. Ich brachte inzwischen die Wohnung in Ordnung, kaufte ein, kochte und machte mich sonstwie nützlich. Abends, nach dem Essen, saß er vor dem Fernseher, zog sich einige Pornos rein und ich mußte ihn dabei blasen. Meist spritzte er bald ab und ich konnte mich zurückziehen. Manchmal lud er Freunde ein. Der Abend dauerte dann etwas länger und er erlaubte ihnen, wenn sie Lust bekamen, mich zu ficken. In Abhängigkeit von der Person machte es mir Vergnügen - oder auch nicht. Mein Eindruck war, daß er in mir eine billige Haushaltshilfe sah, die ihn bei Bedarf oral befriedigte. Das ging zwei Wochen so und ich kann nicht sagen, daß es mich besonders aufreizte. Ich schlug mich bereits mit dem Gedanken, ihn zu verlassen, als er mir eines Morgens eröffnete, er sei mit meinem Betragen sehr zufrieden und es sei Zeit, mich etwas intensiver zu testen. Seit der Party bei seinem Freund, die bereits am zweiten Tag meines Lebens als Olivers Sklave stattfand, waren bereits zwei Wochen vergangen und ich war begeistert von dem Vorschlag, den nächsten Termin wahrzunehmen. Die Vorbereitungen waren dieselben wie damals. Ich mußte mich duschen, überflüssige Körperhaare entfernen, Darmspülungen machen und mich dezent schminken. Daß ich die Tage davor nicht wixen durfte verstand sich von selbst. Es war zwar ein anderer Gastgeber, aber die Personen waren weitgehend dieselben. Als Oliver und einige andere Gäste mich in die Küche mitnahmen - ein 'Arbeitszimmer' gab es hier nicht - war wohl ein Massenfick fällig. Da ich mein Loch nicht nur gespült, sondern regelmäßig mit Dildos verschiedener Größe trainiert hatte, machte ich mir keine Sorgen. Im Gegenteil. Mein Schwanz streckte sich bereits im Vorgefühl der Ereignisse. Ich mußte mich, die Beine gespreizt, über den Küchentisch beugen und wartete mit geschlossenen Augen, während sie hinter mir die Reihenfolge auswürfelten. Es war das erste Mal, daß ich in einer Lage war, die meinen lang gehegten Träumen entsprach. Mein Schwanz blieb zwar nicht so steif wie anfangs, aber ich vibrierte innerlich vor Erwartung und Neugier. Dann wurde ich an den Hüften gepackt und bekam ein Ding reingestoßen, daß ich erstmal schnappte. Der Mann ließ sich Zeit. Machte Pausen, stieß wieder zu. Ich wollte mitspielen und streckte ihm den Arsch entgegen, doch er drückte mich auf den Tisch hinunter. Offenbar wollte er, daß ich mich völlig passiv hingab. Was ich dann auch tat. Wie gut es das Glück mit mir gemeint hatte, merkte ich, als der Zweite ranging und Schwierigkeiten mit der Erektion hatte. Die anderen neckten ihn, was natürlich wenig hilfreich war. Erleichtert hörte ich, wie er mißmutig dem Nächsten das Feld überließ. Jetzt lief es wieder wie geschmiert und einigemale war ich selber nahe dran, abzuspritzen. Als sie mit mir fertig waren tat mir der Hintern zwar etwas weh, aber ich war wie beschwipst. Etwas unsicher richtete ich mich auf und Oliver gab mir einen freundlichen Klaps auf den Hintern. 'Das war in Ordnung. In Zukunft wissen sie, daß ich mit einem Ficksklaven komme. Das wird uns einige Einladungen mehr bringen.' Er hatte recht. Manchmal hatten wir vier Einladungen in einer Woche, mehr als Oliver zeitlich stemmen konnte. Auf die beiden Sklaven vom ersten Mal: den Molligen und den Tätowierten, traf ich fast immer. Nach und nach merkte ich, daß unser Aussehen den Männern ziemlich egal war. Der Mollige wurde als Lecksklave gehandelt, obwohl er sich natürlich auch ficken ließ. Der Tätowierte eignete sich für recht harte Touren. Seine Haut sah oft reichlich lädiert aus. Ich war der Ficksklave, worauf ich mir nichts einbildete. Schließlich war es keine Kunst, den Hintern hinzuhalten. Oliver meinte, meine Arschbacken seien schön rund und das Loch sei sehr zugänglich, zugleich aber auch eng genug. Mein Vorteil sei also rein körperlicher Natur. Daß ich Gefallen an der Sache hatte, spielte keine Rolle. Allzu schmeichelnd war dies zwar nicht, aber ich fand es geil, daß nur mein Hintern den Männern wichtig an mir war. Daß ich Fabio getroffen hatte, war eine große Ausnahme gewesen. Sein Besitzer zeigte ihn zwar gelegentlich herum, hatte aber wenig Interesse daran, daß er von anderen Männern vernascht wurde. Oliver war da ganz anders drauf. Zu meinem Glück. 4 Erster Schmerz Sechs Wochen waren ins Land gegangen. Sechs Wochen, in denen ich endlich die unerfüllten Träume vieler Jahre ausleben konnte. Ich war mehr als zufrieden und dachte nur selten an unsere ursprüngliche Abmachung. Die Entscheidung lag sowieso bei Oliver. Er konnte mich, wenn er genug von mir hatte, jederzeit an einen anderen Mann weitergeben, mit allen Rechten und Pflichten. Das machte mir manchmal Sorge, denn ich kam sehr gut mit ihm aus. Eines abends stand ich gerade im Bad und war dabei, mir die Schamhaare auszuzupfen - Rasur hatte Oliver mir verboten - als er hereinkam. Das war ungewöhnlich. Normalerweise suchte er mich nie in meinem Bereich auf. Er fand, etwas Privatheit sei auch einem Sklaven zu gönnen. Ich wußte also, daß er keine Sex-Dienste von mir wollte. Es ging um etwas anderes. 'Heut abend steigt wieder eine Party. Wir sind eingeladen. Es gibt nur leider ein kleines Problem. Sie hatten fest mit Ulli - dem Tätowierten - gerechnet. Doch dieser ist plötzlich ausgefallen und sie haben mich gebeten, dich an seine Stelle zu setzen. Es wird vielleicht nicht so toll für dich werden wie bisher, deshalb wollte ich dich vorher fragen.' Meine erste Reaktion war Dankbarkeit. Oliver hätte mich einfach überrumpeln können. Dann dachte ich an Ullis Blessuren. Das war keine angenehme Aussicht. Aber sollte ich Olivers Fairness mit einer Weigerung belohnen, die mir eigentlich garnicht zustand? 'Du weißt, ich bin dein Sklave. Du kannst mit mir machen, was du willst.' Oliver lächelte gezwungen. 'Sieh zu, daß du fertig wirst. Wir brechen bald auf.' Eine halbe Stunde später trafen wir im Haus eines reichen Freundes ein. Die Vergnügungen gingen, wie meist, recht harmlos an. Es wurde geplauscht, geflirtet, getrunken, gescherzt. Außer mir gab es fünf weitere Sklaven und ich fragte mich, ob nicht einer von ihnen Ullis Rolle hätte übernehmen können. Ich hatte zwar zugestimmt, aber mir war alles andere als wohl in meiner Haut. 'Na, Sklave, heute willst du es also wissen!' Den Mann, der mich so liebenswert ansprach kannte ich. Er nannte Fabio sein eigen und wirkte alles andere als liebenswert auf mich. Eine Weile hoffte ich, den netten Jungen irgendwo unter den Gästen zu entdecken, doch er war nicht hier. Das Fest nahm seinen Gang, die Männer wurden ausgelassener, zwei der Sklaven waren bereits im Nebenzimmer vernascht worden und es konnte nicht mehr lange dauern, bis ich an die Reihe kam. 'Oliver. Jetzt ist dein Sklave fällig!' Ich wollte gerade einige Bierflaschen vom Tisch räumen, als der massige Typ sich mit diesen Worten erhob, sich vor mich stellte und meine Brustwarzen zwischen die Finger nahm. Er begann sie zu quetschen und ich mußte mich zusammenreißen, um nicht aufzuschreien. 'Kinder, der Sklave hat völlig jungfräuliche Titten. Was meint ihr: wollen wir sie entjungfern?' Dabei drückte er noch einmal kräftig zu und ich mußte die Zähne zusammen beißen. Eine Minute später lag ich rücklings auf einem Holztisch, der noch feucht von Schweiß und anderen Ausscheidungen war. Ich bekam Klemmen an die Nippel, was anfangs höllisch schmerzte. Sie waren verbunden mit einer Schnur, die mir über Brust und Bauch zwischen die Beine lief. Kaum war der Schmerz erträglich, da zog einer an der Schnur und alles ging von neuem los. Die Situation war völlig anders als früher. Ich war weit davon entfernt, einen Steifen zu bekommen. Einen Moment dachte ich sogar daran, mich aus der Sache zurückzuziehen. Die Männer hätten mich nicht mit Gewalt dazu gezwungen, das wußte ich. Aber dann hätte ich Olivers Ruf ruiniert und ihm zuliebe entschloß ich mich, durchzuhalten. Ich mußte mich, die Klemmen immer noch an der Brust, auf den Bauch legen. Zu meiner Überraschung verließen die Männer das Zimmer und ich war allein mit meinen Gedanken. Viel konnte ich nicht denken. Ich hatte Angst vor dem, was folgen würde. Es schien mir eine Ewigkeit, bis die Männer wieder eintraten. 'Ein hübscher Arsch. Wer will den Anfang machen?' Ich entspannte mich. Den Ficksklaven zu spielen war vertrautes Terrain. Dann traf mich ein harter Schlag. Völlig überrascht schrie ich auf. Mein Hintern brannte wie Feuer. Und ein weiterer Schlag. Der Schmerz schlug Wellen, die gelegentlich durch einen Ruck an der Schnur verstärkt wurden. Plötzlich geschah etwas, das ich nicht bewußt beeinflussen konnte und das mich völlig verwirrte. Zwischen zwei Schlägen bog ich meinen Oberkörper hoch und sofort übernahm der Schmerz an meinen Nippeln die Oberhand. Ein Schlag auf den Hintern: erst Schmerz, dann völlig unerwartet Lustgefühle. Ob die Schläge sanfter wurden oder ob mein Empfinden sich geändert hatte weiß ich bis heute nicht. 'Seht euch das an. Die Sklavensau wird ja geil dabei!' Als sie fertig waren war mein Hintern geschunden, die Brüste schmerzten und ich stieg beschämt vom Tisch. Die Männer waren bereits verschwunden. Ich hatte große Mühe, in mein Lederhöschen zu schlüpfen. Ganz vorsichtig zog ich es über die wunde Haut. Verlegen betrat ich den Wohnraum, doch die Männer kümmerten sich nicht mehr um mich. 'Zieh dich an. Für heute bist du wohl bedient.' Oliver wirkte zu meinem Erstaunen etwas schuldbewußt. Die heutige Erfahrung war nötig, das wußte er, um aus mir einen guten Sklaven zu machen. Aber ich hatte immer das Gefühl, daß er mich stets auch als Person wahrnahm und Verantwortung für mich fühlte. Damals war ich froh, daß ich seinen Ruf nicht durch eine Weigerung geschädigt hatte. Heute denke ich, daß wir uns beide in Zugzwang gesetzt hatten und alle Auswege übersahen. 5 Manfred zeigt Interesse Das Eis war gebrochen. Die Männer wußten nun, daß ich nicht nur als Ficksklave zu gebrauchen war und ich kam häufig ziemlich geschunden von einer Einladung zurück. Oliver beteiligte sich nie an solchen Exzessen, aber er wußte von mir und von den Männern, daß ich Vergnügen daran fand. Er hätte sehr zufrieden damit sein müssen - entsprach dies doch genau unserer Abmachung - aber er wirkt eher unglücklich. Einmal schlug ich ihm sogar vor, die Einladungen abzulehnen und nach einer Bedenkzeit keine harte Tour mehr zuzulassen. Aber er lehnte ab. Ich konnte ihn verstehen. Unsere Abmachung ging weit über die Erziehung eines Ficksklaven hinaus. Weder er noch ich aber wollten sie in Frage stellen. Wieder einmal folgten wir einer Einladung. Ich war sehr erfreut, Fabio zu entdecken. Weniger froh war ich, Ulli zu sehen. Er würde mich wahrscheinlich in die Rolle des Ficksklaven zurückwerfen. Meine Einstellung hatte sich gewandelt. Ich fand es immer noch geil, Ficksklave zu sein. Aber inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt, auf Schmerzreize zu reagieren. Das Höchste wäre für mich damals wohl gewesen, gefickt und gleichzeitig geschlagen zu werden. Der Abend verlief wie üblich. Irgendwann wurden die Sklaven rangenommen. Ich auch, zum Ficken. Dann auch Ulli. Dann war Schluß. Fabio blieb, wie so oft, außen vor. Wir trafen uns, wie beim ersten Mal, in der Küche. 'Na Sklave, du hast dich ja ganz gut eingelebt.' 'Was bleibt mir übrig? Mein Herr entscheidet.' 'Weißt du, daß mein Herr ein Auge auf dich geworfen hat?' 'Nein. Bist du ihm etwa nicht gut genug?' Wir wurden durch einen Gast unterbrochen, der nach einer neuen Flasche Bier verlangte. Als er fort war, fragte ich nach. 'Ach, er hat mehrere Jungs außer mir. Er ist immer auf der Suche und du hast etwas, was ich nicht habe.' Wieder wurden wir unterbrochen. Diesmal mußten wir die Küche verlassen, denn Fabio wurde im Gastraum verlangt. Einige Tage später suchte Oliver wieder ein Gespräch mit mir. 'Du weißt, daß ich dich mag. Wir haben unsere Abmachung. Manfred hat mir vorgeschlagen, dich zu übernehmen.' Schließlich war eingetreten, was ich befürchet hatte. Oliver hatte sein Interesse an mir verloren und wollte mich loswerden. Ich hätte zickig reagieren oder den Vertrag annulieren können. Oliver hätte nicht darauf bestanden. Aber Manfred war Fabios Herr, und die Aussicht, Fabio in meiner Nähe zu haben reizte mich. Oliver war etwas erstaunt über meine schnelle Einwilligung und gab mir zu Bedenken, daß die Entscheidung endgültig war. In Zukunft würde er nichts mehr für mich tun können. Daß er offenbar von meiner geringen Loyalität enttäuscht war, bedrückte mich, doch das Argument 'Fabio' überwog. Ich sagte, daß ich ihm die Entscheidung überlasse, daß ich aber bereit zu einem Wechsel sei, auch wenn ich mich bei ihm sehr wohl gefühlt hatte. Er verließ mich ohne eine klare Aussage. Wieder einmal war Party angesagt. Manfred war anwesend mit Fabio und einem Jungen, der kaum 16 zu sein schien. Während der Junge mit Manfred schäkerte, kümmerte Fabio sich mehr um Oliver. Ich hatte wenig Gelegenheit, die Lage weiter zu verfolgen, denn ich wurde von einem Mann in Beschlag genommen, der Lust hatte, mir den Hintern zu versohlen. Wie so oft überließ ich mich bald meinen Gelüsten. Männer gingen und kamen. Die Nippel wurden mir gequetscht, der Hintern versohlt. Ich blieb sogar geil, als ein Mann sich mein Gehänge vornahm und begann, daran herumzuquetschen. 'Oliver hat mir von eurer Abmachung erzählt.' Die Stimme kannte ich. Es war also Manfred. Seine Finger hatten eine schwer zu beschreibende Art, die mir durch Mark und Bein ging und meinen Schwanz im Nu steif werden ließ. 'Sieh an, das magst du also. Du wirst mein Sklave sein. Oliver ist einverstanden.' Er war nicht gerade zimperlich. Ich wußte nicht, warum ich trotzdem nicht nur still hielt, sondern auch geil blieb. Vielleicht, weil mich die Aussicht, Fabio nahe zu sein, beflügelte. Trotzdem wurde mir deutlich, daß mir der Dienst bei ihm mehr abverlangen würde als bei Oliver. 'Nun, du weißt es wohl schon?' Normalerweise plauderten wir auf dem Heimweg über dies und jenes, lästerten über Abwesende oder unterhielten uns einfach über die neuesten Filme. Die war nach zehn Minuten das erste Mal, daß Oliver redete. Mir selber war nicht zum Plaudern zumute. Ich nickte bloß. Es war Sonntag abend. Oliver schickte mich in einen offenen Laden um Bier zu holen. Zu hause setzten wir uns vor die Glotze und zogen uns einen alten Western rein. Das Bier und vielleicht mehr noch die gedrückte Stimmung machten mich müde. Ich fragte, ob ich mich zurückziehen könne. 'Na klar. Übrigens: Der Tausch wird irgendwann diese Woche stattfinden. Schlaf gut.' Der Wunsch war berechtigt. Die Gedanken drehten sich in meinem Kopf. Mal wurde ich geil, wenn ich mir vorstellte, was Manfred mit mir anstellen würde. Mal hatte ich Schiss. Vor dem Einschlafen holte ich mir einen runter. Es war das erste Mal, daß ich Olivers Verbot übertrat. 6 Fabios Geheimnis Die Tage vergingen und wir lebten wie zuvor. Am Mittwoch gingen wir auf eine Party, wo wir weder Manfred noch Fabio antrafen. Ich durfte wie früher den Ficksklaven spielen und merkte zu meiner Verwirrung, daß die Rolle mich nicht mehr so befriedigte wie zuvor. Diesmal war ein Anderer für die harte Tour zuständig und ich lauschte neugierig auf die Geräusche aus dem Nebenzimmer. Gern hätte ich mich für eine Nummer zur Verfügung gestellt, aber hier ging es natürlich nicht nach den Wünschen der Sklaven. Als der Samstag immer noch keine Neuigkeit brachte konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und fragte Oliver, was los sei. 'Erinnerst du dich an den Jungen, den Manfred neulich mitgebracht hatte? Nicht Fabio, sondern der andere. Dummerweise hatte er sein wahres Alter verschwiegen. Die Eltern haben von der Beziehung Wind bekommen und machen nun Scherereien. Manfred hat mich gebeten, die Sache aufzuschieben.' Ich war erst einmal froh, daß wir zusammenblieben. Aber tief innen wühlte die Begierde in mir. Zwar sagte ich mir, daß ich bei Oliver besser aufgehoben war, aber ich hatte mich inzwischen immer mehr auf eine neue Phase eingestellt. Manfred würde jetzt, wo ich quasi eine Leihgabe war, nicht mehr über das Bisherige hinausgehen. Er spürte meine Unzufriedenheit und legte stärker als bisher den Befehlston an den Tag, der in unserer Beziehung das Übliche war. Auf einer der nächsten Parties stellte er mich als Maso-Sklaven vor. Entweder, um mir Gelegenheit zu geben, meinen Begierden, die er spürte, freien Lauf zu lassen, oder, was ich eher glaube, um mir diese Art von Spiel madig zu machen. Ich sollte die Lederhose anbehalten und es gab auch keinen Küchentisch. Stattdessen bekam ich wieder die Klammern an die Nippel und durfte mich bäuchlings an die Wand stellen. 'Streck den Arsch schön heraus! Wir wollen sehen, daß du auf Schläge geil bist!' Und schon sauste der erste Schlag auf mich nieder. Ich zuckte zusammen. Er war härter als erwartet. Die Lederhose aber bewährte sich bestens. Sie konnten sehr hart zuschlagen. Den nackten Hintern hätten sie damit zerfetzt. Immer wieder mußten sie mich auffordern, den Hintern herauszustrecken. Ich presste mich unwillkürlich gegen die Wand, um den Schlägen auszuweichen. Wieder dauerte es eine Weile, bis ich mich in die Lage fand. Dann aber mußten sie mich immer seltener ermahnen. Ich streckte ihnen meinen Hintern weit entgegen in Erwartung des nächsten Streiches, während mein Schwanz in der Hose klemmte. Überzeugt, alle Erwartungen an einen Maso-Sklaven erfüllt zu haben, war ich erstaunt, nebenbei zu erfahren, daß sie eher zart mit mir umgesprungen waren. Sie fanden mich nur mittelmäßig belastbar, was mich ärgerte. 'Da hast du ja heute dein Fett wegbekommen!' In seinem Ton lag Spott. Das störte mich nicht. Ich wußte, daß er mir in Zukunft Gelegenheit wie diese geben würde, und behielt recht. Auch unsere Beziehung besserte sich. Ich fand, günstiger hätte es nicht für mich kommen können. Oliver gab mir einen sicheren Rahmen und meine schärferen Gelüste ließen sich auf den Gesellschaften gut befriedigen. Darüber hatte ich die Abmachung mit Manfred aus den Augen verloren und war wenig erbaut, ihn eines Abends wieder anzutreffen. Die Schwierigkeiten waren offenbar bereinigt und er wirkte wie immer. Nachdem wir uns begrüßt hatten ließ Oliver mich mit ihm allein und er nahm mich so selbstverständlich in Beschlag, als ob ich zu ihm gehörte. Gelegentlich wurden bei solchen Abenden Filme gezeigt, um die Stimmung in Schwung zu bringen. Oliver fand die Streifen zu platt und so war auch ich nie dabei. Manfred aber schleppte mich, als ein Film angekündigt wurde, mit. Ich saß neben ihm und erwartete, daß er mich befingerte. Aber er ließ mich in Ruhe. Das Filmmaterial bestätigte Olivers Ablehnung. Eine Menge Fickszenen, Nahaufnahmen, seichte Musik, übertriebenes Stöhnen. Rein künstlerisch war es Schrott, aber angemacht war ich trotzdem. Da ich mich unbeobachtet glaubte, schob ich die Hand in die Hose. Nicht um zu wixen sondern um mir den Schwanz zurecht zu rücken. Prompt schlug Manfred mir auf die Finger. 'Was fällt dir ein, Sklave! Wir sind zum Vergnügen hier, du aber sollst lernen, wie man sich zu benehmen hat.' 'Was solls! Ist doch schön, wenn der Sklave Spaß dran hat. Umso besser wird er parieren.' Ich zog die Hand wieder raus und wir starrten zur Leinwand. Plötzlich wandelte sich meine träge Schaulust in überraschte Neugier. Es war keine besonders geile Szene sondern der Schwenk auf den Bauch eines Jungen, der gerade einen fetten Schwanz in den Mund geschoben bekam. Sein Gesicht hatte ich nicht gesehen, doch auf dem Bauch war ein kleines Muttermal zu erkennen, rechts unter dem Nabel. Vielleicht täuschte ich mich. Wieviele Menschen haben irgendwo auf dem Bauch ein Muttermal? Doch als Manfred mir plötzlich die Hand auf den Oberschenkel legte wußte ich, daß ich richtig gesehen hatte. Der Junge war niemand anderes als Fabio, auf den ich heute vergeblich gewartet hatte. Offenbar wurden hier auch oder ausschließlich Privatvideos gezeigt. Kaum hatte ich mich von meiner Überraschung erholt da kam der nächste Schwenk, hinab zwischen die Beine. Der Schwanz war halb steif und bog sich nach links. Das Schamhaar war, wie erwartet, entfernt. Die Kamera schwenkte kurz tiefer und glitt schnell wieder den Leib hoch, um zu zeigen, wie der Schwanz den Mund bearbeitete. Manfred hatte seine Hand wieder zurückgezogen, doch die Berührung wirkte nach. Ich saß wie gebannt und hatte keinen Blick mehr für die Videos, die folgten. Beim Fortgehen kam Manfred auf uns zu. 'Es bleibt dabei. Du kannst ihn morgen zu mir schicken. Fabio schicke ich dir später. Ich glaube, es ist gut, wenn die Beiden ein paar Tage miteinander plaudern können.' 7 Ein neuer Herr 'Ich bin unsicher. Hat er es wirklich getan? Die Szene war so kurz.' 'Manfred ist anders als ich. Mir genügt es, wenn du mir alles anbietest, was du hast. Ich habe es noch nie selber versucht. Manfred ist ein anderes Kaliber. Er läßt sich von Männern bezahlen, die kastriert werden wollen. Daß Fabio es hat machen lassen wundert mich aber. Er ist nicht der Typ dafür.' 'Sag ehrlich: Bin ich der Typ dafür?' 'Anfangs glaubte ich, wir kommen drum herum. Ein bißchen Fantasie würde reichen. Aber jetzt denke ich: Ja, du bist der Typ dafür.' Ich ging zu Bett und die Gewißheit, morgen bei Manfred zu landen, erregte mich. Keine Spur von Angst, wie ich sie zuvor gelegentlich empfunden hatte. Ich spreizte die Beine, mein Schwanz wippte auf und nieder, meine Linke spielte mit den Eiern und ich stellte mir Manfred vor, der mich auf dem Kastriertisch festgeschnallt hatte. Diese Vorstellung war so stark, daß ich abspritzte, ohne meinen Schwanz berührt zu haben. Oliver hatte mich gebeten, meine Sachen zu packen und ihm morgens in normalen Strassenklamotten Gesellschaft zu leisten. Wir nahmen unser Frühstück ein und die Stimmung war seltsam gelöst. Wer jetzt hereingekommen wäre hätte uns für ein ganz normales schwules Paar gehalten. Und vielleicht hatte ich mich die ganze Zeit getäuscht und wir waren es auch. Ich packte meine Sachen. Es war nicht viel. Ausgehklamotten, die Lederhose, die Gesamtausgabe von Kafka, einige CDs, Rolling Stones : Exile on Main Street, Prince : 1999, Iggy Pop : Lust for Life waren darunter. Zahnputzsachen, ein kleines Schminkset. Das war alles. Das Taxi wartete unten. Ich glaubte, Oliver werde mich begleiten, doch er gab mir einen Kuß auf die Wange und wünschte mir viel Glück. Dann ging es los. Eine schleimige Tunte empfing mich. Führte mich in eine kleine Kammer und wünschte mir einen angenehmen Aufenthalt. Ich war allein. Nachdem ich mich eingerichtet hatte und nicht recht wußte, was tun, fiel mir ein Zettel an der Tür ins Auge. 'Willkommen in unserem Haus. Ich erwarte dich Punkt 17 Uhr im Festsaal. Du sollst nackt, frisch rasiert sein und ansonsten freudig auf Anordnungen warten.' Ich hatte also noch vier Stunden Zeit und vertrieb sie mir mit der Lektüre von Kafka's Amerika. Meine Konzentration ließ, wie zu erwarten, zu Wünschen übrig. Zur festgesetzten Zeit machte ich mich auf die Socken. Der Festsaal war nicht schwer zu finden, denn das Haus war ausgeschildert wie ein Hotel. Manfred saß mit dem Rücken zu mir in einem Sessel und drehte sich halb um, um ich zu begrüßen. 'Schön, daß du den Weg zu mir gefunden hast. Mein Ruf hat sich in der Szene rumgesprochen. Deshalb freue ich mich, daß Oliver dich freigegeben hat. Ich habe ihn gebeten, mir den netten Sklaven zu überlassen. Er ist ein guter Kumpel, mußt du wissen. Jungs, die ich nie aufreißen könnte, wohl, weil ich zu direkt bin, nimmt er unter seine Fittiche, bis sie reif für mich sind. Du kommst her zu mir, ein geiler junger Mann, und im Handumdrehen habe ich einen Kastraten aus dir gemacht. Dein Alter passt gerade noch. Oliver hat mir gesagt, daß du es wünschst. Ist das richtig?' Er war sehr direkt. Ich hätte nicht antworten müssen. Mein steifer Schwanz sprach für sich. 'Oliver ist sehr nett zu mir gewesen. Doch jetzt bin ich dein Sklave und erwarte deine Befehle.' Manfred grinste und gab mir unvermittelt eine Ohrfeige. 'Du gefällst mir. Ein Junge, der sich gern schlagen läßt und dabei noch verlegen wird. Jetzt aber Schluß mit Zärtlichkeiten. Geh jetzt in deine Kammer, mach dich fertig und warte auf den Summer. Er ist nicht zu überhören. Dann kannst du runter kommen.' 8 Ein Geschenk Was Manfred mit der Bemerkung, ich solle mich fertig machen, meinte, verstand ich sofort, als ich meine Kammer betrat. Auf dem Tisch lag neben dem Buch ein kleines Arsenal von Ledersachen plus einer Gebrauchsanweisung. Ich legte mir das Halsband an. Es sollte eng geschnallt sein, aber mich nicht würgen. Dann an alle Gelenke Manschetten, ebenfalls sehr eng geschnallt. Schließlich eine Ledermanschette für meinen Sack. An jedem der Stücke war ein Metallring befestigt. Schon das Halsband erregte mich. Erst recht der Sackring. Ich legte mich auf das Bett. An Lesen war nicht zu denken. Ich mußte mich sehr zusammenreißen. Hätte ich auch nur ein wenig mit meinem Steifen gespielt wäre ich sofort gekommen. So lag ich mit gespreizten Beinen, malte mir allerlei Szenen aus und wurde, als Minute um Minute verstrich, langsam etwas ruhiger. Bisher war ich zu sehr mit mir beschäftigt, um für Anderes ein Ohr zu haben. Doch jetzt glaubte ich, Stimmen zu hören. Sie kamen wohl aus dem Festsaal und ich mußte folgern, daß Manfred mich seinen Freunden präsentieren wollte. Das war keine ungewohnte Situation, ich machte mir also keinen Kopf darum. Wahrscheinlich mußte ich hier so lange warten, bis alle versammelt waren. Als der Summer mich schließlich alarmierte war meine Erregung längst abgeflaut. Kann sein, daß ich sogar etwas eingenickt war. Ich machte mich, nun doch etwas unsicher geworden, auf den Weg. Unter den Anwesenden fand ich nur wenig Bekannte. Fabio sah ich nicht. Er hatte scheinbar gleichzeitig mit mir gewechselt. Manfred stellte mich als seinen Neuen vor und gesellte sich zu einer Runde, die wohl zu seinem engeren Kreis gehörte. Ich stand dabei und kam mir wie so oft überflüssig vor. Niemand richtete ein Wort an mich und Manfred hatte mir eingeschärft, nur auf eine Frage oder einen Befehl hin zu reden. Völlig unsichtbar war ich aber nicht, denn gelegentlich ließ einer der Männer einen kurzen, forschenden Blick an mir hinabgleiten. Aber kein Wort an mich oder gar ein Lächeln. Der Festsaal war nichts anderes als ein sehr großes Zimmer mit verwinkeltem Grundriss. Er war sparsam möbiliert. Eine Ledercouchecke, diverse Sitzkissen, zwei Wal-Posters als einziger Wandschmuck. Meine Fantasie hatte ein anderes Bild gezeichnet. Alles, was von mir erwartet wurde, war offenbar, einfach da zu sein für den Fall, daß ich gebraucht wurde. Meine Aufmerksamkeit ließ nach, zumal die Gespräche langweilig waren oder sich im Kreis drehten. Plötzlich hielt mir jemand die Augen zu und lachte. 'Fabio?' Bis heute weiß ich nicht, warum ich seine Stimme auf das kurze Lachen hin erkannte. Vielleicht, weil er unter den Anwesenden der Jüngste war. Wie auch immer: ich hatte richtig geraten. 'Bist du jetzt nicht bei Oliver?' Ich redete, um meine Gefühle zu verdecken. Wir plauderten locker miteinander, wie Kumpel. Fabio wollte wissen, wie ich Manfred so fand. Ich hielt mich bedeckt, weil ich es wirklich nicht wußte. Er sagte, Manfred hätte ihm einiges über mich erzählt und er sei überzeugt, daß ich mit ihm klar kommen würde. Dann unterhielten wir uns über Musik. Er fand Culture Club stark, was mich nicht überraschte. Schließlich stellte Manfred sich zu uns. 'Hat Fabio dir unser Programm erklärt? Ich denke es wird sehr anregend sein.' Angesichts der Vorbereitungen, die ich hatte treffen müssen, war ich sehr überrascht, zu erfahren, daß ich Fabio vor aller Augen ficken sollte. Die Aussicht gefiel mir. Ich hätte mir nichts Schöneres wünschen können. Zugleich hatte ich Angst, zu versagen. Manfred bemerkte meine Sorge. 'Keine Bange, wir haben den Jungen gut zugeritten. Er ist genauso empfänglich wie du.' Dann ging alles sehr schnell. Die Männer versammelten sich um einen Tisch, Fabio legte sich darüber, ich mußte nicht lange reiben, um meinen Schwanz steif zu bekommen, dann drückte ich ihn in die Spalte. Seitdem ich mit Oliver zusammen war hatte ich entweder heimlich gewichst oder mich zum Abschluss melken lassen. Ich stieß mit großem Vegnügen zu und wäre sicher bald gekommen, wenn Manfred nicht begonnen hätte, mir die Eier zu quetschen. Der Schmerz ließ meinen Schwanz im Nu abflauen und ich rutschte raus. Manfred spielte unbeirrt weiter, allerdings weniger heftig. 'Deine Eier liegen gut in der Hand. Freust du dich darauf, daß ich sie dir abschneide, Sklave?' Im Moment war mir nicht nach irgendeiner Begeisterung zumute. Doch ich antwortete natürlich. Während er mir weiterhin den Sack streichelte und gelegentlich mit einem kurzen Griff lang zog, daß ich aufschrie, reagierte mein Schwanz zögernd. Doch bald war er so steif, daß ich Fabio's Loch wieder in Angriff nahm. Bald war alles um mich her vergessen. Fabio's Gesicht konnte ich nicht sehen, aber er half mir, so gut er konnte. Als ich fast soweit war, unterbrach Manfred mich, weil er einige Fotos schießen wollte. Dann ging es weiter und ich spritze keuchend ab. Zwischendurch spürte ich zwar, daß Manfred an meinem Sack hantierte, doch das spornte mich eher an. Doch kaum hatte ich abgespritzt da schoß ein heftiger, unerwarteter Schmerz in meine Lenden. Rasch löste ich mich von Fabio, der vom Tisch herunterrollte und sofort von einem Gast in Beschlag genommen wurde. Ich hätte vorher gern mit ihm gesprochen, doch das war offenbar nicht vorgesehen. Der heftige Schmerz in meinen Lenden ließ so schnell nach, wie er gekommen war. Ich sah, daß ein grünes Band, das meinen Sack eng umschloß, die Ursache war. 'Irgendwann diese Nacht wirst du die Wirkung zu spüren bekommen. DerGummiring wird normalerweise bei Tieren angewendet. Aber wir können ihn ebenso gut gebrauchen. Sieh dir dein violettes Säckchen an. Morgen früh ist die Folge unumkehrbar, und in einigen Tagen kann ich das abgestorbene Anhängsel abschneiden, ohne daß es dir weh tut.' Manfreds Erklärungen waren überflüssig, denn ich kannte diese Methode der Kastration bereits. Abgesehen von den Schmerzen in der ersten Nacht hoffte ich, damit meinen Wunsch, der mich zu Oliver geführt hatte, erfüllt zu sehen. Ich würde Manfred eine Zeit lang als Eunuch zu Diensten sein. Dann würde er mich in die freie Wildbahn entlassen. Ich war zwar nicht mehr ganz jung, aber mittlerweile wußte ich, daß viele Männer begierig auf einen Eunuchen waren, zumal wenn er bereit war, die Sklavenrolle zu übernehmen. Als im Lauf des Abends aber die Schmerzen zunahmen, hoffte ich, daß Manfred mir einen Schmerztöter zugestand. Die Gäste hatten zwar interessiert zugeschaut, als ich den Ring verpaßt bekam, waren aber danach eher zurückhaltend und vergnügten sich untereinander oder mit Fabio. Sie wußten wohl, daß sich mit einem frisch beringten Sklaven wenig anfangen ließ. Kaum waren die letzten Gäste gegangen, als Manfred mir zu meiner großen Überraschung den Gummiring entfernte. Während ich mich von den neu einschießenden Schmerzen erholte, lag ich auf der Couch und Manfred räumte das Zimmer auf. Schließlich setzte er sich zu mir. 'Na, Sklave, alles ok ?' Ich hatte mich tatsächlich von dem Schmerz erholt. Doch ich wurde aus Manfred nicht schlau. Schließlich war ich bereit, ihm wie Fabio als Eunuch zu dienen. Ich hatte Bedenken, daß er lediglich junge Männer suchte, die er mit dem Versprechen, sie zu kastrieren, an sich band. Er zerstreute meine Bedenken umgehend. 'Bist du bereit, dich zum Nullo machen zu lassen? Ich habe Lust dazu.' Mein Vertrag mit Oliver, der nun an Manfred übergegangen war, ließ in dieser Hinsicht keine Zweifel. Manfred wollte aber meine Bestätigung und versicherte mir, daß er aus mir einen ansehnlichen Nullo machen würde. Zuvor aber werde er sich mein Gehänge ausgiebig vornehmen. Seine Ankündigung machte mich sofort geil. Wenn jetzt alles zur Verfügung gestanden hätte wäre ich ohne Bedenken bereit gewesen, mich in einen Nullo verwandeln zu lassen. Doch mein Terminkalender sah vorerst nur kleinere Eingriffe vor. Nachdem mir Manfred ausdrücklich verboten hatte, mich zu erleichtern, trennten wir uns. Ich war geil angesichts seiner Ankündigungen, doch versagte ich es mir, mich zu reiben. Ich schlief mit einem Steifen ein und damit erwachte ich auch. 9 Die Operation Manfred erwartete mich, wie verabredet, unten. Ich war nackt und hatte von der Nacht immer noch einen Halbsteifen. Er zog mich deswegen auf. Meinte, ich könne es wohl kaum noch erwarten. Dann eröffnete er mir seinen Plan. Wir würden zu einem befreundeten Chirurgen fahren, der in solchen Sachen große Erfahrungen hatte. Ich sollte ganz solide angezogen unten erscheinen. Ich war etwas enttäuscht, denn ich hatte eine geile Session erwartet, aber da war nichts zu machen. Pünktlich stand ich auf der Matte. Manfred fuhr uns zu seinem Experten. Ich wurde ausgefragt und erfuhr erst jetzt, daß es um meinen Penis ging. Die Praxis war offiziell bereits geschlossen. Der Arzt, ein dicker Mann, der etwas zerstreut wirkte und mich kaum wahrzunehmen schien, befahl mir, mich nackt auf den OP-Tisch zu legen. Ich war viel zu eingeschüchtert, um die Situation geil zu finden. Doch als er mir einen Katheter in die Harnröhre schob begann sich mein Schwanz zu regen. Der Arzt lachte. 'Ohne Narkose wird wohl nichts draus.' 'Schade, der junge Mann hätte es sicher genossen!' Manfred schlug mir gegen den Sack daß ich aufschrie. Dann wurde ich zwischen den Beinen desinfiziert, bekam eine Maske übers Gesicht und war nach wenigen Atemzügen weg. Als ich aufwachte wußte ich weder was passiert war noch wo ich mich befand. Es dauerte eine Weile, bis ich die Lage erkannte. Es war immer noch die Praxis, aber ich lag jetzt auf einer Untersuchungsliege. Der Arzt hatte mich wohl schon länger beobachtet, jetzt kam er herbei und zog mir die Decke vom Leib. 'Es ist vorbei. Fühlst du dich in der Lage, aufzustehen?' Er half mir, denn ich war ziemlich wackelig auf den Beinen. Erst als ich den Schlauch an meinen Beinen fühlte, fiel mir wieder ein, weswegen wir hergekommen waren. Ich sah an mir hinunter. Der Katheter baumelte aus einem dicken Verband heraus. Der Arzt half mir beim Anziehen und plauderte dabei mit Manfred. Als wir zur Tür gingen, gab er mir einen Klaps auf die Schulter. 'Nicht vergessen: Wenn du pinkeln mußt zieh einfach den Stöpsel raus, danach wieder rein damit. Fertig. Morgen sehen wir uns wieder.' Er gab Manfred Schmerzmittel, für alle Fälle, und wir fuhren zurück. Am nächsten Tag ließ der Arzt mich sein Werk begutachten. Es sah angeschwollen und wenig einladend aus, doch ich erkannte, daß er gute Arbeit geleistet hatte. Wenn alles ohne Probleme abheilte, würde die Narbe sich nach innen ziehen, so daß nur noch ein kleines Loch übrig blieb. Mir war bei dem Anblick flau. Während mich früher nur der Gedanke an eine Kastration erregt hatte, lernte ich im Internet-Forum den Wunsch nach kompletter Genitalentfernung kennen. Anfangs stieß er mich ab. Ich konnte nichts damit anfangen. Doch mit der Zeit machte mich der Gedanke, zu einem richtigen Eunuchen gemacht zu werden, geil. Erst als Gedankenspiel in meinen Wix-Fantasien, später, als ich mich mit Männern gleichen Kalibers austauschte, auch als reale Möglichkeit. Trotzdem hatte ich, als ich mich auf Oliver einließ, nur mit einer Kastration gerechnet. Ich dachte, daß er meine Einwilligung zur Nullifikation nur forderte, um meiner völligen Unterwerfung sicher zu sein. Jetzt war also genau das eingetroffen, womit ich ursprünglich am wenigsten gerechnet hatte. Der Arzt sagte mir freundlicherweise, daß es sinnlos sein würde, mich am Loch zu reiben. 'Dieser Zug ist abgefahren. Dir bleibt kein Ausweg als dich ficken zu lassen. Aber das machst du sicher gern.' Jetzt aber und auch die nächsten Tage hatte ich sowieso wenig Verlangen danach. Manfred ließ mich in Ruhe. Er war offenbar kein Verband-Fetischist. Da ich nun mal sein Sklave war, half ich ihm im Geschäft aus, worüber ich sehr froh war. Es wäre eine schlimme Zeit gewesen, wenn ich untätig auf meine Heilung gewartet hätte. Natürlich hielt ich auch seine Wohnung in Schuß. Er nannte mich in der Zeit nicht mehr 'Slave' sondern 'Best Boy'. Ein Verhältnis wie mit Oliver, mit dem ich meist wie ein Freund verkehrte, war es aber nicht. Manfred ließ mich spüren, daß er der Herr im Haus war und daß ich zu parieren hatte. Endlich war alles zugeheilt. Ich trug längst keinen Verband mehr, der Katheter war schon seit zwei Wochen raus und die sexuelle Abstinenz machte sich bemerkbar. Mehrmals schon hatte ich Manfred beichten müssen, daß ich im Schlaf einen Abgang hatte. Zur Strafe versohlte er mir den Hintern. Dabei war er nicht zimperlich, doch er merkte, daß ich dabei geil wurde und lachte. 'Als du bei Oliver warst, hast du dir den Titel 'Ficksklave' erworben. Jetzt kannst du dir den Titel 'Superficksklave' zulegen.' Wenige Tage später nahm er mich auf eine Party mit. 10 'The Cellar' Diesmal war es kein privater Rahmen. Wir gingen in eine Bar namens 'The Cellar'. Manfred gab an der Garderobe lediglich seinen Mantel ab, ich meine ganze Kleidung. Im gedämpften Licht sah ich rechts einen Tresen, an dem eine handvoll biertrinkender Männer saßen oder standen, im Hintergrund waren zwei nackte Männer mit Handschellen an ein Gitter gefesselt. Manfred führte mich dorthin, fixierte mich und ging an den Tresen. Die Nackten hatten mich kurz gemustert und dann abgewendet. Gespräche waren uns nicht gestattet, doch ich hätte sowieso keine Lust dazu gehabt. Gelegentlich kam einer der Männer und begrapschte uns. Das ging lange so und ich fragte mich, ob man darin eine Orgie sehen sollte. Doch dann wurde mein Nachbar losgebunden und von einem der Männer in einen Nebenraum geführt. Die Geräusche, die bald an mein Ohr drangen, bewiesen, daß sie sich nicht zum Plaudern zurückgezogen hatten. Schließlich kamen sie zurück und der Nackte wurde wieder festgebunden. Beim nächsten Mal war er schon wieder an der Reihe. Offenbar ein Favorit. Dann war der andere dran und verpasste mir im Vorbeigehen ein zufriedenes und hämisches Grinsen. Die bisherige Vernachlässigung hatte ihn sichtlich gewurmt. Schließlich kam ich an die Reihe. In der Mitte des Nebenraumes befand sich eine Art Hängematte. Doch der Mann ignorierte sie und stellte mich stattdessen mit dem Gesicht gegen die Wand. Ich sollte die Augen schließen und spürte, wie er mir die Arschbacken auseinanderzog und seine Zunge in meiner Spalte spielen ließ. Natürlich gefiel mir das, doch bald mußte ich mich umdrehen und er leckte mich vornherum. Ich wurde mächtig geil und alles, was sich bei mir versteifen konnte, die Brustwarzen, versteifte sich. Auch hier lecke und knabberte er. Ich wartete ungeduldig darauf, daß er mich fickte, doch er hatte keine Eile. Schließlich ließ er die Hose runter und packte mich an den Schultern. Ich kniete nieder um ihn zwischen den Beinen zu lecken. Natürlich hatte ich einen verschwitzten, haarigen Männerschoß mit steifem Schwanz erwartet. Stattdessen fand meine Zunge auf der glattrasierten Haut lediglich ein Pissloch. Der Gedanke, von einem Eunuchen rangenommen zu werden, war mir nie gekommen. Nach dem ersten Schock ging ich mit frischem Elan ran. Es war ein seltsames Gefühl, ich stellte mir vor, an mir selber zu lecken. Das machte mich so geil, daß ich abspritzte. Ich versuchte es zu verbergen, doch der Mann hatte es bemerkt und lachte kurz auf. Dann zog er sich die Hose hoch und führte mich in die Bar zurück, wo ich wie zuvor fixiert wurde. Wieder dauerte es eine ganze Weile, bis sich ein Mann für mich entschied. Ich merkte diesmal, daß Manfred sich dafür bezahlen ließ. Mein neuer Liebhaber war kein Freund von viel Umständen. Er befestigte mich umgehend in der Hängematte, Arme und Beine oben gefesselt. Dann rammte er mir den Steifen ins Loch und ich war froh, regelmäßig mit Dildos geübt zu haben. Als er erstmal drin war ging es viel gemütlicher weiter. Mal ließ er die Matte schaukeln, so daß mein Arsch auf seinem Schwanz hin und her glitt. Mal hielt er mich an den Hüften fest und stieß kräftig zu. Gelegentlich prüfte er mein Pissloch. Er hätte es wohl gern gehabt, wenn ich unter seiner Bearbeitung gekommen wäre. Doch ich war zwar geil, aber so kurz hintereinander konnte ich nicht. Schließlich zog er seinen Schwanz wieder raus. Ich dachte, er wäre gekommen, doch er wechselte nur von einer Öffnung zur nächsten und stieß mir den Schwanz in den Mund. Wieder war ich froh, meinen Darm gut vorbereitet zu haben. Ich wollte ihm zeigen, daß ich auch als Lecksklave zu gebrauchen war. Doch das erübrigte sich. Er stieß mir den Ständer so tief in den Schlund, daß ich Mühe hatte zu atmen. Einige heftige Stöße, rasch zog er den Schwanz heraus und der Saft spritzte mir übers Gesicht. Und wieder hing ich am Gitter. Während die Schleimspur auf meiner Wange trocknete wechselte das Personal. Der Favorit ging mit seinem Herrn fort, dafür kam bald ein junger Mann neben mich. Er sah sehr gut aus und ich rechnete mir wenig Chancen aus, nochmal ran zu kommen. Als wir wohl vier Stunden in der Bar gewesen waren hatte Manfred genug und wir gingen. 'Sieh zu, daß du die Kunden gut bedienst. Du weißt, was passiert, wenn mir Klagen zu Ohren kommen.' Ich nickte gefügig und wurde auf mein Zimmer entlassen, wo ich mich erst einmal gründlich wusch. 11 Strandfreuden Manfred rief mich selten zu sich, doch wenn, dann wurde es sehr unangenehm. Glücklicherweise wollte er meinen Hintern präsentabel erhalten, deshalb schlug er nie so fest zu, wie ihm wohl zumute war. Dann wäre die Haut sicher aufgeplatzt. Außerdem liebte er es, eine Leine an meinem Halsband zu befestigen und mich wie einen Hund zu behandeln. Nach einigen Dressurübungen, die stets Gründe fürs Hinternversohlen lieferten, mußte ich mich in Bereitschaft hinkauern, den Arsch erwartungsvoll hochgestreckt, und er fickte mich. Den Saft ließ er auf den Fußboden spritzen und ich durfte ihn als artiger Hund auflecken. Das Spiel ging so weit, daß ich den Raum nur auf allen Vieren betreten durfte, die Peitsche im Maul. Ich legte mich neben den Sessel und erhielt gelegentlich sehr schmerzhafte Tritte zwischen die Beine, worauf ich zu jaulen hatte wie ein Hund. Die Dressur durfte ich nicht etwa folgsam über die Bühne bringen, sondern hatte gelegentlich knurrend meinen Unwillen zu bekunden, natürlich, damit er mich dafür bestrafen konnte. Nach wie vor half ich ihm im Geschäft. Damit ich aber auch dort nicht mein Sklavendasein vergaß, band er mir den Sack vorher so eng ab, daß er nachher dunkelviolett geschwollen war und sehr schmerzte. Ich begann, mich nach der Zeit mit Oliver zurückzusehnen. An einem schönen Sommertag fuhren wir nach Ladenschluß nicht nach hause sondern zur Golden Gate Bridge. Manfred parkte den Wagen und wir gingen zum Strand. Jetzt merkte ich, was er wollte. Die meisten Leute waren nackt und auch wir zogen uns aus. Ich genierte mich natürlich und bemerkte auch etliche verwunderte Blicke. Manfred hatte die Sackverschnürung zwar gelöst, doch die Verfärbung hielt sich noch eine ganze Weile. 'Die Leute sollen sehen, was für ein versauter Sklave du bist. Halte die Schenkel schön offen und mach ein glückliches Gesicht.' Leichter gesagt als getan. Manfred hätte mich wohl gern vor aller Augen geschlagen oder gefickt, aber das war hier zum Glück nicht möglich. Da das gute Wetter anhielt wiederholte Manfred den Ausflug einigemal und ich bemerkte auch andere Paare, die es darauf anlegten, gesehen und bestaunt zu werden. Sehr peinlich wurde es, als einer unserer Stammgäste Manfred grüßte. Meinen Zustand übersah er geflissentlich, aber sicher hatte er ihn bemerkt. Ihm war die Sache wohl auch sehr peinlich und er verabschiedete sich schnell. 12 Der Unterhändler Zu meinen Pflichten als Sklave gehörte es sicher nicht, Manfred auszuspionieren. Wenn er fort war hielt er seine Sachen unter Verschluß. Der PC war stets an, aber mit einem Männerhintern als Bildschirmschoner passwortgesichert. Eines Tages bemerkte ich, daß anstelle des Hinterns der normale Desktop zu sehen war. Offenbar ein Fehler im System. Ich konnte der Verführung nicht widerstehen und öffnete einen Ordner, der mit meinem Namen betitelt war. Dort gab es einige Fotos von mir, die ich kannte. Dann einen langen Text, der beschrieb, wie ich zu Manfred gekommen war und welche Maßnahmen durchgeführt oder in Planung waren. Unter Planung stand, wie erwartet, meine Kastration, aber dann die Bemerkung: Vorstellung im Twilight Club. Dies sollte in den nächsten Tagen geschehen. Zu diesem Club gab es im Ordner einen Link, den ich natürlich öffnete. Es handelte sich um eine Einrichtung, in dem Sklaven zahlenden Kunden zur Verfügung gestellt wurden. Sie waren nach diversen Vorlieben und Altersgruppen eingeteilt. Ich suchte vergeblich meinen Namen, bis mir einfiel, daß Manfred mich unter einem Pseudonym angemeldet haben konnte. Da er mich gerne 'My Nasty Bitch' titulierte, suchte ich 'nastybitch' und wurde sofort fündig. Den Eintrag zierte ein Foto, das Manfred eine Woche nach meiner endgültigen Heilung gemacht hatte. Ich fand die Pose albern. Auf den Knien hockend und die Hände neben den Kopf gelegt wie ein Hund, der Männchen macht. Die Skepsis war in mein Gesicht geschrieben, weshalb Manfred mir eine Abreibung verpaßt hatte. Die Beschreibung zu 'nastybitch' lautete: Gutgebauter Frischling. Exzellente Erziehung. Penis in diesem Jahr verloren. Steht für Sackspiele einschließlich Kastration zur Verfügung. Kosten sind verhandelbar. Ich fand eine Liste von Interessenten. Zwei davon hatte Manfred sich markiert. Einer suchte einen Begleiter für eine Reise, der andere wollte ein Kastrationsvideo drehen. Bei Beiden handelte Manfred offenbar die Bezahlung aus. Da ich Manfred bald zurück erwartete schloß ich das Programm und ging in mein Zimmer zurück. Daß Manfred versuchte, mit mir Geld zu machen, hatte ich schon in der Bar gemerkt. Wir hatten sie schon oft besucht und Manfred schien mit meiner Leistung zufrieden. Daß Manfred mich öffentlich feilbot war ich also gewohnt. Der Twilight Club setzte mich also weder in Erstaunen noch in Panik. Als ich den Eintrag mit dem Kastrationsvideo las, wurde ich sogar richtig geil. Jetzt aber grübelte ich über den 'Reisebegleiter'. Ich fand den Eintrag langweilig und hatte ihn nur flüchtig gelesen. Der Kunde hatte natürlich ein Pseudonym, aber dies war unverkennbar arabisch. Er suchte im Club sicher keine Gesellschaftsdame, sondern einen Mann, der in seiner Heimat als Sex-Sklave zu verwenden war. Vielleicht handelte er im Auftrag eines Arabers, der sich einen Stall mit weißen Sklaven hielt. Oder der einen Bewacher für seine Damen brauchte. Vielleicht ging meine Fantasie mit mir durch, aber abwegig waren die Gedanken nicht. Ich hatte inzwischen genug durchgemacht, um auch eine solche Entwicklung für möglich zu halten. Manfred sprach mich abends auf die Sache an. Er hatte den Systemfehler natürlich entdeckt, vielleicht wissentlich den Bildschirmschoner deaktiviert, und wollte meine Reaktion kennenlernen. Was sollte ich sagen? Ich war der Sklave und wenn er mich verkaufen wollte war das seine Sache. Trotzdem wagte ich, ihn wegen dem 'Reisebegleiter' auszufragen. 'Was willst du? Ich kenne deine dreckige Fantasie. In irgendeinem Wüstenkaff zu landen und von strammen Arabern durchgefickt zu werden: das gefällt dir doch? Oder im Haus eines fetten Herrn nett gekleidet darauf zu warten, ob er dich oder einen anderen Sklaven in sein Gemach ruft? Vielleicht möchtest du aber auch die Kammerzofe bei zickigen Haremdamen spielen? Alles ist drin. Ich weiß auch nicht, was der Kunde mit dir vorhat.' Daß es kein Systemfehler war, der mir die kleine Spionage ermöglicht hatte, merkte ich am nächsten Tag. Als Manfred mich abends zu sich rief saß ihm gegenüber ein Mann arabischer Herkunft, der unter Garantie mit dem fraglichen Kunden identisch war. Er untersuchte mich, ohne daß ich den Eindruck hatte, ihm irgendwie zu imponieren. Mein Verdacht, daß er nur Botendienste ausführte, bestätigte sich. Immerhin schien er mit der Prüfung zufrieden. Die Frage nach meinen Arabisch-Kenntnissen mußte ich negativ beantworten, doch meine Unkenntnis schien ihn eher zu freuen. Mit einer kurzen Handbewegung wedelte er mich fort und Manfred befahl mir, auf mein Zimmer zu gehen. Die Aussicht auf eine 'Reise' hätte mir größte Sorgen bereiten müssen. Mit Manfred war mein Sklavendasein eine Vereinbarung, aus der ich mich jederzeit verabschieden konnte, auch wenn wir dies nicht zum Thema machten. In der Fremde wäre ich tatsächlich ein Sklave. Es würde leicht sein, mir den Zugang zur Botschaft oder zu Europäern zu verwehren. Ich hätte davor zurückschrecken müssen. Aber der Gedanke brachte meine Fantasie in Wallung. Aus dem Sklavenspiel würde ein Sklavendasein. Manfred hatte recht, wenn er sagte, daß mich diese Aussicht mächtig aufreizte. Ich versuchte vernünftig zu denken. Realität ist anders als Fantasie und so weiter, aber es gelang mir nicht. Die Lüsternheit brodelte durch meinen Leib. Alles, was Manfred mit mir angestellt hatte, schien nur auf diese Gelegenheit ausgerichtet zu sein. Ich hatte tatsächlich eine 'Exzellente Erziehung' genossen und nach und nach alle Schranken über Bord geworfen. Selbst im Schlaf ließ es mich nicht los. Ich träumte wirre Dinge und mein Laken war früh mit Samen verschmiert. 13 Kastriert! Manfred erwähnte die Szene vom Vortag nicht. Das Leben ging weiter wie bisher. Der Samstag war für den Cellar reserviert, wo ich den Männern bald so gut bekannt war, daß Manfred keine Schwierigkeiten mehr hatte, Interessenten zu finden. Der Eunuch, den ich beim ersten Mal kennengelernt hatte, blieb ein treuer Kunde. Ich war jedesmal froh, wenn er mich mitnahm, denn er behandelte mich im Gegensatz zu den Anderen sehr rücksichtsvoll. Umso erstaunter war ich, als Manfred mir eines Tages mitteilte, daß es sich bei ihm un den anderen Interessenten vom Twilight Club handelte, und daß sie sich einig geworden waren. Manfred ließ mir zwei Tage Zeit, vielleicht, um mir Gelegenheit zu geben, meine Einwilligung zu überdenken. Diese Frist hätte ich vor der Penis-Amputation vielleicht genutzt, um mich dagegen zu entscheiden. Doch mein Verlangen, kastriert zu werden, hatte mich schließlich nach San Francisco verschlagen und ich hatte keinen Grund, davor zurückzuschrecken. Als Manfred mir eines Tages eine Adresse in die Hand drückte und mir befahl, mich gegen 17 Uhr dort einzufinden, war mein Gesicht ein offenes Buch und er meinte lachend, ich sei wohl froh, daß er mir bald keine Sackbehandlung mehr verabreichen konnte. Ich hatte noch Zeit und begab mich zum Strand, um dort auf einer Bank meinen Gedanken nachzuhängen, während die Wellen meine aufgepeitschen Sinne besänftigten. Der Gedanke, noch heute kastriert zu werden, erfüllte mich mit lüsternen Schauern, die kamen und gingen wie die Brandung des Pazifiks. Es mag, selbst bei meiner Veranlagung, seltsam klingen. Ich war stolz, nicht beim Wunsch halt gemacht zu haben sondern mich der Verwandlung in einen Eunuchen zu unterziehen. Ich wußte, daß es viele Männer gab, die meine Veranlagung teilten. Aber die meisten von ihnen beschränkten sich auf Träume oder diverse SM-Spielchen. Ich selber hatte früher in dieser Hinsicht einiges erlebt ohne den Mut zu besitzen, von meinen weitergehenden Begierden zu sprechen. Einerseits wollte ich die Partner, denen sie zu weit gehen mochten, nicht vergraulen, andererseits war ich wohl auch noch nicht bereit dazu, es wirklich darauf ankommen zu lassen. Wenn ich gefesselt im Keller eines Partners hing, befeuerte ich meine Geilheit zwar mit dem Gedanken, daß er mich kastrieren würde, doch nur einer erkannte meine Veranlagung und bezog sie stärker in unser Spiel ein, ohne aber an eine Verwirklichung zu denken. Sorge machte mir die Frage der Durchführung. Zwar träumte ich davon, alles ohne Betäubung zu erleben, doch ich wußte, daß dies möglicherweise meine Grenzen überschritt. Pünktlich um 17 Uhr klingelte ich an der Tür einer Fabriketage. Ein Namensschild gab es nicht. Ein Mann, den ich nicht kannte, öffnete und wies mich an, die Sachen an einen Garderobenständer zu hängen, wie er in Geschäften benutzt wird, um Kleidung zu transportieren. Dann führte er mich an einen Tisch, von dem einige Männer rasch ihre Bierflaschen herunternahmen, damit ich mich darauf legen konnte. Auf die Ellbogen gestützt sah ich zu, wie sie mehrere Kameras und zwei Lampen in Stellung brachten. Jetzt mußte ich mich richtig hinlegen, die Männer begaben sich zu den Kameras und Lampen, eine kurze Beleuchtungsprobe, dann ging es los. Während die Kameras surrten wurden mir die Arme unter den Tisch gezogen und fixiert. Ebenso die Beine, nachdem ich die Schenkel weit ausgespreizt hatte. Dann bekam ich eine Augenbinde um. Nun wurden mir Arme und Beine unterm Tisch fixiert. Einige Minuten lag ich so, ich hörte Lachen, dann wurde mir ein Schwanz zwischen die Lippen gedrückt. Er arbeitete genüßlich, ohne mir Gelegenheit zu geben, meine Zunge spielen zu lassen. Kaum wurde er zurückgezogen bekam ich einen Knebel zwischen die Lippen. Eine Hand strich über meinen Körper, griff an meinen Sack, drückte ihn heftig. Wieder hörte ich Lachen, dann ein Rollen über dem Betonboden. Als sie mir eine kalte Flüssigkeit zwischen die Schenkel wischten wußte ich, daß es nun soweit war. Neugierig und ängstlich erwartete ich das Messer. 'Schieß ihn ab, es soll schließlich sauber aussehen!' Ich bekam ein Tuch übers Gesicht, ein Pendel rauschte mir durch den Kopf und wenige Augenblicke später war ich weg. Ob Minuten oder Stunden vergingen, ehe ich wach wurde, wußte ich natürlich nicht. Zuerst wollte ich mich aufrichten, zerrte an den Fesseln und erinnerte mich allmählich an das Vorgefallene. Der Knebel steckte nicht mehr in meinem Mund und ich fragte, ob alles vorbei sei. 'Was heißt vorbei? Du bist ein frisch gebackener Kapaun. Vergiß alles, was früher war. Jetzt bist nichts als ein kastrierter Sklave.' Mir wurden die Fesseln und die Augenbinde entfernt, ich konnte mich aufrichten und blickte noch etwas benommen in die Runde. Zwei Männer waren damit beschäftigt, die Gerätschaften einzupacken. Der Mann, der mich angesprochen hatte, stellte sich zu ihnen und ich rutschte vorsichtig vom Tisch. Zwischen meinen Beinen spürte ich einen Verband und aus meinem Pissloch baumelte ein Katheter. Ich zog meine Kleider an und wartete unentschlossen an der Tür. Niemand kümmerte sich weiter um mich und ich verließ den Raum. Wenn ich geglaubt hatte, die Wunde würde mich schmerzen, wenn erst einmal die Betäubung verflogen war, hatte ich mich getäuscht. Am nächsten Morgen entdeckte ich rings um den Verband violette Verfärbungen der Haut. Der Verband war durchgeblutet und mußte von Manfred, der sich dafür alles Nötige besorgt hatte, gewechselt werden. Von der früheren Operation kannte ich den häßlichen Anblick einer blutigen, aufgedunsenen Naht und war nicht sehr beeindruckt. Sie hatten vom Sack gerade soviel übrig gelassen, um die Stelle zu verschließen. Innerhalb der nächsten Wochen würde sie abgeschwollen sein und schließlich würde nur noch eine Narbe übrig bleiben. 14 Ruhige Tage Manfred ließ mich in Ruhe. Ich wohnte bei ihm, hatte freien Ausgang, allerdings ohne einen Cent in der Tasche, las, verbrachte viele Stunden am Strand und spürte eine seltsame Art von Betäubung. Mein Verlangen war befriedigt. Endlich von meiner Männlichkeit befreit spürte ich eine Leere in mir, die durch nichts überdeckt werden konnte. Wenn ich geglaubt hatte, mich als Eunuch im siebenten Himmel zu fühlen, sah ich mich getäuscht. Eher stellte sich die Frage: Was nun? Ich wußte, daß es Männer gab, die sexuellen Frieden suchten. Ich nicht. Mein Körper war endlich so, wie ich ihn mir lange ersehnt hatte. Er trug nun das Siegel der Versklavung, in die ich mich lüstern hineinsinken lassen wollte. Stattdessen zeigte Manfred kaum Interesse an mir und ich selber wußte nicht, ob ich mich je wieder mit soviel Leidenschaft wie zuvor in die Sklavenrolle fallen lassen konnte. Ein böser Verdacht stieg in mir auf: Mit der Erfüllung schien mein Begehren erfüllt und verschwunden zu sein. Manfred erzählte ich nichts von meinen Nöten, doch ich denke, er ahnte sie. Als er wieder mit der Hundenummer begann spielte ich fleißig mit, doch ohne wie früher geil dabei zu werden. Die Szenen wirkten jetzt nur noch lächerlich. Mehr als einmal fragte ich mich, ob ich nicht alles abbrechen und nach hause zurückfahren sollte. In dieser Stimmung überraschte Manfred mich mit der Absicht, dem 'Cellar' einen Besuch abzustatten. Mein Nachbar am Gitter genoss seine Lage sichtlich. Immer wieder richtete sich der Schwanz erwartungsvoll auf, wenn ein Gast Interesse zeigte. Mich ließ die Lage kalt und ich war froh, daß man es mir nicht ansehen konnte. Obwohl die schwule Szene von San Francisco sehr versaut war, gab es wohl nicht allzu oft einen Sklaven wie mich hier. Manfred hatte jedenfalls keine Schwierigkeiten, mich zu verschachern. Ich wurde nach Strich und Faden durchgefickt, sowohl in den Arsch als auch in den Mund. Eigentlich war alles wie vor meiner Kastration, nur daß ich bedeutend weniger Spaß an der Sache hatte. Für Manfred war der Besuch ein Erfolg und er machte ihn wie früher zur Regel. Langsam, sehr langsam entwickelte ich wieder Lust an der Sache, allerdings weit schwächer als früher. Immerhin verflüchtigte sich allmählich das Gefühl, mich lächerlich zu machen. Auf der anderen Seite gewann ich immer mehr den Eindruck, als ob Manfred mich nur noch als ein Wesen betrachtete, das ihm die Wohnung in Schuß hielt, ihm im Geschäft half und als Mietsklave für kleine Nebeneinnahmen sorgte. Laut Abmachung durfte ich darüber eigentlich nicht unzufrieden sein. Aber ich hatte schließlich Gefühle und hatte nicht mit einem Herrn gerechnet, dem ich persönlich völlig gleichgültig war. Einigemal hatte ich daran gedacht, ihn zu hintergehen und mir einen anderen Partner zu suchen. Aber dann siegte meine Loyalität. Schließlich hatte Manfred mir die Erfüllung meiner Sehnsüchte ermöglicht. Außerdem: Wenn es sich in der Szene herumsprach, daß ich meinen Herrn gegen seinen Wunsch verlassen hatte, würde es schwer für mich werden, dort wieder Fuß zu fassen. Die meisten kannten sich und würden mich fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Während wir so zusammen lebten, ohne daß ich uns noch als Paar bezeichnet hätte, zeigte Manfred mir, daß er sich mehr um mich kümmerte, als ich glaubte. Wir haben uns offenbar verrechnet. Ich dachte, du würdest dich in eine richtig geile Sklavensau verwandeln. Stattdessen folgst du brav und ungerührt allen Anweisungen. Ich habe in der Apotheke ein Mittel besorgt, um dir die frühere Begeisterung wieder aufflammen zu lassen.' Damit meinte er Hormonpflaster, die er mir am Abend vorher verpaßte, damit ich am nächsten Tag wieder in Stimmung war. Ich konnte mich erst nicht damit anfreunden, denn sie sollten die Produkte der fehlenden Hoden ersetzten. Seit der Kastration hatte ich gespannt auf die körperlichen Auswirkungen gewartet und es dauerte zwar lang, aber ich glaubte einige Änderungen wahrnehmen zu können. Die Körperhaare wuchsen langsamer, die Brust entwickelte sich, die Formen wurden weicher. All dies mochte ich mir vielleicht nur einbilden, doch es war keine erstrebenswerte Aussicht, alles mit Hormonpflastern rückgängig zu machen. Manfred beruhigte mich. Die Wirkung sei rasch und kurz. Mein Trieb werde angefacht, ohne daß Zeit genug sei, körperliche Änderungen rückgängig zu machen. Wir probierten das Pflaster aus und als er wieder die Hundenummer durchzog war mein Empfinden wie früher. Du wirst das Pflaster benutzen, wenn ich es dir sage. Manchmal gefällst du mir als braver, empfindungsloser Sklave, dem meine Behandlung keinen Spaß macht. Manchmal möchte ich, daß sie dich geil macht wie früher. Du ahnst nicht, welches Vergnügen es mir bereitet, die Geilheit meines Sklaven nach Belieben ein- oder abzuschalten.' Von jetzt an benutzte er das Pflaster gern, um mich für unsere privaten Ausschweifungen geil zu machen. Für die Besuche im Cellar' gönnte er mir dies Mittel selten. Ich sah in seiner Strategie ein tückisches Spiel, um mich an ihn zu binden. 15 Abreise Manfred hatte mich einige Tage für sich allein gehabt und meine Stimmung war wie früher. Ich war scharf auf seine Schläge, wollte seinen Schwanz in meinem Arsch spüren und leckte ihn leidenschaftlich wie in meiner besten Zeit. Mir schien, wir waren ein prima Team. Umso erstaunter war ich, als er mir mitteilte, daß ich von nun an dem Araber gehören sollte, der uns damals besucht hatte. Manfred sagte mir, meine Aufgabe werde leicht sein. Ich sollte die Jungen eines Scheichs bewachen. Natürlich sagte ich mir, daß Manfred mich mit dieser Aussicht ködern wollte. Was wirklich passieren würde stand auf einem anderen Blatt. Unvernünftig, wie die Menschen nun einmal sind, ergriff ich begierig den Strohhalm. Mir war eigentlich klar, daß ich Manfred ebenso wenig trauen durfte wie dem Abgesandten. Doch in der Nacht malte ich mir allerhand hübsche Szenen aus und als Manfred mich aufforderte, die Sachen zu packen, ließ ich es mir nicht zweimal sagen. Der Unterhändler empfing mich am Flughafen. Wir sprachen kaum miteinander. Passierten die Pass-Kontrolle und saßen im Flieger nach Saana. Auf dem Flughafen wartete ein Jeep auf uns mit einem schwarzen Fahrer. Kaum hatten wir auf dem Rücksitz Platz genommen, da griff Ali, der Unterhändler, in meine Jackentasche, und zog mein Portemonnaie sowie den Paß heraus. Das hast du jetzt nicht mehr nötig. Willkommen in Arabia!' Ich ahnte, worauf dies hinauslief. Kein Pass, keine Identität. Ich war dem Araber, für den Ali arbeitete, völlig ausgeliefert. Wir fuhren durch die Stadt, näherten uns den Aussenbezirken und bogen schließlich in einen großen Hof ein. Das Tor schloß sich hinter uns und ich befand mich in einem Haus, das ich viele Jahre lang nicht mehr verlassen sollte. 16 Die Knaben
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