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Eine gute halbe Stunde nach seiner Entjungferung stand Cornelius unten im Flur und zog sich an. Mit Ausnahme der Schuhe und seiner Jacke war ja nichts mehr von seiner eigenen Kleidung übrig, deshalb hatte er von Samantha etwas rein gereicht bekommen. Über dem Keuschheitsgürtel trug er nun ein dickes Sweatshirt und eine neue Hose, mehr nicht. Als Samantha die Tür öffnete und der kalte Wind ihn umgab, kam sich der junge Sklave doch ziemlich nackt vor. Natürlich konnte man nach außen hin nichts sehen, aber er selbst fühlte sich einfach so, als würde er splitterfasernackt vor allen stehen. Sam ging mit einem Lächeln zu ihrem Meister, küsste ihn auf die Lippen und nahm dann sowohl einen Autoschlüssel als auch einen kleinen Einkaufszettel von ihm entgegen. Sie grinste Cornelius an und verschwand sogleich. Er hingegen zögerte noch, schaute seinen Meister an.
"Können wir denn so einfach herausgehen?", fragte er. "Ich meine, das Bannsiegel-" "Im Moment kannst du das", erwiderte Jonathan kichernd. "Und das Bannsiegel? Können das die anderen nicht sehen? Ich meine-" "Der menschliche Verstand", unterbrach der Vampir erneut, "ist nicht so ausgeklügelt, wie die meisten Leute denken. Er ist so leicht zu manipulieren, so leicht rein zu legen. Sie werden es nicht einmal sehen, wenn sie dich Stundenlang untersuchen." "Warum können wir es dann sehen?" "Weil ihr es selbst tragt. Darum." "Und...warum laufen wir nicht weg?" "Ihr lauft nicht weg", erwiderte Jonathan trocken. "Warum nicht?" Genau wusste Cornelius nicht, was er erwartet hatte. Vielleicht einen Wutausbruch. Doch der beherrschte Vampir kicherte nur leise. 'Ihr lauft nicht weg', wiederholte er. Das erschrak den Sklaven. Weniger die Worte, als vielmehr dass er sie hörte, ohne dass sein Gegenüber die Lippen bewegt hatte. "Telepathie?", hauchte Cornelius. "Das ist..." "Geh nun. Samantha wartet bereits." "J-ja, Meister." Unsicher ging er auf die Tür zu, schloss sie hinter sich und ging zu Samantha, die bereits im Auto wartete. Kaum dass er einstieg und vor Schmerz erneut mal wieder zusammen zuckte, fuhr sie auch schon los. Er versuchte die Fahrt zu entspannen und blickte nach draußen. Das Schneetreiben nahm zu. Das weiße Zeug bedeckte die halbe Fahrbahn. Nur mit Mühe konnte Cornelius die Straßenschilder lesen, die ihm verrieten, dass er inzwischen gut vierzig Kilometer von seiner Heimatstadt entfernt war. Aber was hatte es schon für einen Sinn, daran zu denken? Ein Zurück gab es wohl eh nicht mehr. Der nächste Stopp war dann tatsächlich ein Supermarkt. Samantha ging voraus und kaufte sorgfältig alles ein, was auf dem Zettel stand, aber Cornelius war die ganze Zeit mulmig zumute. Erstens fühlte er sich noch immer nackt, zweitens befürchtete er, dass man den Keuschheitsgürtel sah und drittens hatte er Angst, dass irgendjemand das eingebrannte Bannsiegel auf seiner Stirn würde erkennen können. Außerdem spürte er die ganze Zeit noch das inzwischen etwas klebrige Sperma in seinem Hintern, welches der Vampir in ihn hinein gepumpt hatte. Aber beschweren konnte er sich ja schlecht, denn immerhin hatte sein Meister ihm ein Angebot gemacht. Cornelius seufzte leise, blieb aber direkt hinter Samantha. Erst als sie an der Kasse waren, sah er, was die junge Frau alles eingekauft hatte. Es waren größtenteils gewöhnliche Lebensmittel, sonst nichts. Nichts, was darauf hinwies, dass sie Sklaven eines Vampirs waren. Der Gedanke ließ ihn kurz grinsen. "Grins nicht so viel und hilf mir lieber", wurde er von Samantha angeraut. Er schüttelte die Gedanken ab, nickte knapp und half beim Einräumen zurück in den Einkaufswagen, ehe sie dann zusammen wieder zum Auto gingen. "Warte kurz hier, ja?", meinte sie noch, nachdem sie alles in den Wagen geräumt hatten. "Ich muss noch kurz etwas holen." Seufzend blieb Cornelius stehen und beobachtete, wie sie zuerst den Einkaufswagen weg brachte und anschließend in die Richtung der benachbarten Apotheke ging. Hätte er gewusst, was sie dort unter anderem alles für ihn holte, wäre er wohl nicht ganz so ruhig geblieben. Stattdessen schlang er die Arme um sich und lehnte sich vorsichtig gegen das Auto, was er sofort bereute, als ihn der Schmerz durchzuckte. Sein Rücken tat noch immer weh. Er blieb also stehen und wartete, merkte dabei jedoch irgendetwas. Ein Prickeln im Nacken. Hastig drehte er sich um, schaute nach allen Seiten und entdeckte doch nichts. Viel war auf dem Parkplatz nicht los. Niemand auffälliges zu sehen, stellte er fest. Vielleicht wurde er am Ende doch paranoid? 'Cornelius.' Die Stimme ließ ihn zusammen zucken. Es war die Stimme des Vampirs Jonathan. Direkt in seinem Kopf. Er schloss die Augen und versuchte seine eigenen Gedanken zu konzentrieren. 'Meister?', versuchte er zu fragen. Das gelang. Er konnte plötzlich förmlich das Grinsen seines Meisters spüren. Völlig ohne Probleme konnte er ihn hören und erhielt seine Anweisungen. Als Samantha zurück kam, hatte sie eine Tasche in der Hand, die sie ebenfalls in den Kofferraum legte, bevor sie selbigen zuknallte. Sie wollte sich gerade ins Auto setzen, als Cornelius sie sachte am Arm nahm. Sie blickte ihn irritiert an. "Warte noch", erklärte er. "Unser Meister hat mich noch um etwas gebeten. Komm mit." Perplex konnte sie noch den Wagen abschließen, ehe er ihre Hand ergriff und sie sanft mitzog. Zielgerecht führte er sie in eine kleine Gasse zwischen dem Supermarkt und der Apotheke. Da diese auch noch einen Knick machte, landeten sie schließlich in einer Ecke, die man von außen nicht einsehen konnte. Der frische Schnee verriet, dass hier die letzte Zeit niemand einen Fuß hingesetzt hatte. "Was tun wir hier?", fragte sie unsicher, begann dann aber zu grinsen. "Dein Keuschheitsgürtel ist sowieso zu und-" "Warte." Sie erstarrte und nickte. Langsam ging Cornelius einige Schritte nach hinten und nahm leise mit der Hand eine kleine Fuhre Schnee. Selbst wenn Samantha ahnte, was er vorhatte, sie blickte sturr geradeaus und drehte sich nicht um. Er machte einen Schritt auf sie zu, zögerte. Sollte er das wirklich machen? Zuerst zweifelte er, doch er brauchte nur eine unbeholfene Bewegung zu machen, um sich an seinen glühenden Hintern zu erinnern. Er wollte das nicht noch einmal mitmachen müssen. Also zog er es durch, indem er sich hinter sie begab und seine schneegefüllte Hand direkt in ihre Hose zwischen ihre Beine legte. Sie jappste auf, hielt die Luft an, schrie aber nicht. Sie zitterte regelrecht, stöhnte leise. Und doch entzog sie sich kein bisschen. Sie hielt brav still, während er den gefrorenen Schnee in ihrem Schritt verteilte. Wie befohlen wiederholte er das noch einige Male, bis sie schließlich nur noch leise stöhnte. So musste er sich also verhalten. Still und brav alles über sich ergehen lassen. War es das, was Jonathan ihm damit hatte sagen wollen? Er war sich nicht sicher, stellte er fest. Samantha sagte aber nichts, als sie zum Auto zurück gingen. Sie grinste nur schüchtern ein wenig. Als sie einstiegen, spürte Cornelius es wieder. Als würden sie beobachtet werden. Erneut schaute er sich um, aber erneut konnte er niemanden sehen. Unsicher stieg er ein und beobachtete noch einmal die Gegen, während sie los fuhren. Er litt wohl wirklich an Verfolgungswahn. "Ziemlich kühl", murmelte Sam. "Hm?" "Der Schnee!", grinste sie und lachte. "Ach-achso, ja. Entschuldige, aber..." "Ist kein Problem. Da unser Meister dir das ja befohlen hat." "Okay." Einen Moment lang überlegte er, ob er ihr von seinem Gefühl beobachtet zu werden erzählen sollte, entschied sich aber dagegen. Er wollte nicht als Idiot dastehen. Als sie später am Abend alle drei im Bett saßen, wurde Cornelius zunehmend ruhiger. Sowohl er als auch Samantha hatten sich waschen dürfen, womit er inzwischen nicht mehr das Sperma zwischen den Pobacken hatte. Aber den Keuschheitsgürtel hatte er jetzt wieder an, während er neben seinem Meister lag, der ihm sachte das Haar streichelte. Inzwischen war der Sklave auch nicht mehr ganz so verspannt. Er lag ruhig im Bett, die eine Hand auf der Brust seines Meisters. Auch Samantha lag neben dem Vampir, dicht an ihn gekuschelt. 'Was meinst du, Cornelius. Sollten wir Samantha nicht ein wenig verwöhnen?' Der Junge zuckte erneut ein wenig zusammen, beruhigte sich aber schnell wieder. Es schien, als müsse er sich daran gewöhnen, dass sein Meister direkt in seinen Kopf sprechen konnte. Als Antwort grinste er leicht. 'Fang an.' Wie befohlen stieg der Junge über ihn hinweg und setzte sich vor Samantha hin. Diese schaute etwas verdutzt, wusste aber mit einem Blick in das Gesicht des Vampirs, was los war. Cornelius drückte ihre Beine ein wenig auseinander, senkte den Kopf und begann sie vorsichtig zu lecken. Er musste zugeben, dass ihm die ganze Sache sogar allmählich Spaß bereitete. Wenn er nicht gerade ausgepeitscht oder gedemütigt wurde. Leise kicherte Sam, begann dann aber kurz darauf zu stöhnen, als aus dem Kitzeln ein intimes Reizen wurde. Es erregte sie immer mehr, während der Vampir ihr noch dazu zärtlich Zungenküsse gab und ihre Brüste massierte. Einige Minuten lang keuchte und stöhnte Sam nur, bis sie zu ihrem Orgasmus kam. Sie quiekte dabei sogar leise, was selbst Cornelius zum Schmunzeln animierte. "Hm. Und jetzt natürlich zu dir", meinte der Vampir. "Wirklich?" Immerhin hatte Samantha ihm ohne sein Wissen auch zu Abend das Mittel aus der Apotheke gegeben, welches seine Erregung problemlos gesteigert hatte. Durch das Lecken vom Samantha, die inzwischen nur noch leise keuchend neben ihnen lag, war seine Geilheit nur noch weiter gesteigert worden. Der Sklave spürte deutlich, dass seine Männlichkeit am Liebsten aus dem eisernen Gefängnis heraus wollte. "Gute Frage eigentlich", sagte Jonathan gespielt nachdenklich. "Bitte Meister", bat Cornelius. "Ich halte es nicht länger aus..." "Morgen", erklärte der Vampir mit einem fiesen Grinsen. "Morgen darfst du an Samantha heran. In Ordnung?" "Ich...ja...ja, Meister. Vielen Dank." "Braver Junge." Kurz überlegte Cornelius. Er wusste bereits, was sein Meister als nächstes von ihm verlangen würde. Warum also tat er es nicht jetzt schon? Leise atmete der Sklave durch, ehe er vorsichtig die Männlichkeit seines Meisters ergriff. Dieser zeigte nur mit einem Grinsen seine Zähne und machte ihm so klar, dass er auf dem völlig richtigen Weg war. Nachdem er also Samantha schon oral befriedigt hatte, war nun auch Jonathan an der Reihe. Langsam strich Cornelius mit der Zunge über das Geschlecht, führte sie gezielt über die Harnröhrenöffnung, was sogar dem Vampir zu gefallen schien. Er gab einen zufriedenen Laut von sich, während der Sklave das Geschlecht schließlich langsam in den Mund nahm. Dank Samanthas Tipps war es nicht mehr so unangenehm wie früher und allmählich gewöhnte er sich daran. Auch wenn er sich dabei mehr als schmutzig vorkam, versuchte er sich daran zu gewöhnen, dass das für ihn bald Alltag sein würde. Zärtlich lutschte er die Männlichkeit ab, saugte vorsichtig daran. Viel früher als erwartet schoss ihm das Sperma in den Hals. Seine Augen weiteten sich, als er es bemerkte. Reflexartig schluckte er, um sich nicht stattdessen daran zu verschlucken. Als so ziemlich alles seinen Hals entlang geflossen war, kam er keuchend hoch. So weit war er anscheinend doch noch nicht, stellte er fest, während er hustete. Er hörte das Kichern von Samantha, spürte dann aber sogleich, wie er von seinem Meister in den Arm genommen wurde. Dieser zog ihn zu sich heran, streichelte ihm über den Rücken, wobei er ziemlich gezielt die wunden Stellen ausließ.. Cornelius beruhigte sich, schaute ihm dann aber die Augen und begann sanft zu lächeln. So gut war er wohl noch nie behandelt worden, dachte er sich, während er die Augen schloss. Irgendwann in der Nacht wachte er auf. Die beiden, die neben ihm schliefen, merkten nichts davon, dass sich Cornelius aufsetzte. Er räusperte sich leise und merkte, dass sein Hals viel zu trocken war. Ein Wunder war das wohl nicht. Mit einem leisen Seufzer stieg er aus dem Bett und ging durch das Haus. Sein Meister hatte ihm schon erklärt, dass er für so etwas mit Sicherheit in die Küche gehen durfte. Das tat er jetzt auch. Er ging nach unten ins Wohnzimmer, an den leeren, offenen Käfigen vorbei und direkt in die Küche. Dort nahm er sich eine Wasserflasche, öffnete sie und setzte sie an. Drei große Schlücke später setzte er sie ab und dachte nach. Irgendetwas war da. Etwas, was ihm hätte auffallen müssen. Er gähnte leise und runzelte die Stirn, bis er plötzlich die Augen aufriss. Die Flasche ließ er achtlos stehen, als ihm einfiel, dass die Käfige leer gewesen waren. Er stürmte ins Wohnzimmer und erstarrte. Cornelius blickte mitten in den Lauf einer Waffe. Die Person hinter dieser war völlig in Schwarz gekleidet und schien ihn zu mustern. Lediglich die Augen der Person waren zu sehen. "Beide Hände hoch", murrte die Person. Der Sklave schluckte schwer, tat wie befohlen. War das etwa ein Einbrecher? "Du...du machst einen Fehler", wisperte Cornelius. "Du verstehst nicht..." "Ich denke schon. Wo ist dein Meister?" Jetzt wurde Cornelius doch zunehmend nervös. Woher wusste der Unbekannte das nur? Unsicher was zu tun war, ging er schließlich unter Androhung von Waffengewalt voran und führte die Person ins Schlafzimmer. Er hatte ja gehofft, dass inzwischen entweder Samantha oder Jonathan wach sein würden, aber das hatte sich nicht bewahrheitet. Durch den dünnen Vorhang konnte man selbst bei der jetzigen Dunkelheit die Umrisse der beiden erkennen. Cornelius spürte, wie der Unbekannte die Waffe an ihm vorbei auf das Bett richtete. "Nicht...", bat der Sklave leise. "Keine Sorge. Ich töte nur den Vampir." Also wusste der vermeintliche Einbrecher, dass es Vampire gab? Und dass Jonathan hier einer war? Was ging hier vor? "Keine Panik, Kleiner. Da ist Silber in der Waffe", murmelte der Mann weiter. "Gleich ist der Alptraum für dich vorbei und du bist wieder frei." Alptraum? War es denn ein Alptraum für ihn? Cornelius starrte auf die geladene Waffe.
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