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Schlafsaal neun Teil 1 Nein, Benno, das glaube ich nicht, sagte Frau Hildesheimer ganz ruhig. Benno hatte gerade gefragt ob er nicht in einen anderen Schlafsaal verlegt werden könnte. Du weißt, dass die Einteilung fix ist. Einmal hier, immer hier. Frau Hildesheimer war in den Augen von Benno die Fleisch gewordene Autorität. Er war ja auch erst dreizehn. Seit einem halben Jahr war Benno im Landesrehabilitationszentrum für die seelische Gesundheit unserer männlichen Jugend, von den Jungs kurz Gulag genannt. Freiwillig war er bestimmt nicht hergekommen. Diese unsympathische Kinderpsychologin hatte seine Mutter davon überzeugt, ihn hier unterzubringen. Abzuschieben, sagt Benno dazu. Aber gleichzeitig plagten ihn auch Schuldgefühle. Er hatte es ja schließlich selbst verbockt. Warum hatte er bloß nicht auf seine Mutter gehört, als sie ihm immer wieder eindringlich befohlen hatte das endlich zu lassen. Aber er konnte nicht. Konnte es einfach nicht. Und jetzt war er hier, im Gulag zusammen mit hundertfünfzig anderen Jungs in seinem Alter, die alle dasselbe Problem hatten. Dieser Morgen war genauso trist wie alle anderen bisher. Die einzige Chance hier heil wieder rauszukommen, war, es einfach nicht mehr zu tun. Eine fast unmögliche Aufgabe für einen Jungen in seinem Alter. Darum konnte er Frau Hildesheimer auch nicht die Wahrheit sagen. Er konnte ihr nicht sagen, dass er in einen anderen Schlafsaal möchte, weil zwei Jungen ihn angefasst hatten; dort, wo er sich selbst nicht anfassen durfte. Der eine, der dicke Alex, hatte ihn festgehalten und Herwig hat ihm in seine Teile gegriffen. Das ging jetzt seit einer Woche jede Nacht so, wenn die Aufseherin gerade kurz aus dem Saal musste. Benno wusste sich nicht zu helfen. Keiner der anderen Jungs im Schafsaal würde ihm helfen, denn alle hatten panische Angst, in diese Sache mit hineingezogen zu werden. Und jetzt stieß er auch noch bei Frau Hildesheimer, der Gruppenleiterin auf taube Ohren. Verdammter Mist! Frau Hildesheimer schien etwas aufgeregt bei der wöchentlichen Teambesprechung zusammen mit den anderen Gruppenleiterinnen. Im Schlafsaal 9 läuft was schief, sagte sie. Ich denke, wir sollten da wieder einmal die Fernüberwachung installieren. Die Aufseherin, die diese Woche Dienst hat, ist sich zwar nicht hundertprozentig sicher, aber sie sagt, dass sie jedes Mal, wenn sie kurz aus dem Saal gegangen und zurückgekommen war, das Gefühl hatte, eine gewisse Unruhe herrschte im Saal so als ob kurz vor ihrem Eintreten etwas passiert wäre. Einer der Jungs hat mich heute gefragt, ob er nicht in einen anderen Saal verlegt werden könne. Ich bin sicher, das ist kein Zufall. Zustimmendes Gemurmel und Genicke. Die Infrarot-Fernüberwachung wurde fast ständig in zumindest einem der Schlafsäle gebraucht. Der Ruf nach ihr war also nicht weiter ungewöhnlich. Die Chefin, Frau Sprenger, überlegte kurz: Dann müssen wir die Kamera aus Saal drei wieder abziehen. Aber das sollte egal sein. Das Problem haben wir ja inzwischen gelöst, sagte sie mit einem Lächeln, das so eisig war wie ihr Blick. Ab heute Abend soll die Kamera in den Saal neun. Ich werde der Technik Bescheid geben. Frau Hildesheimer kümmert sich bitte um die Aufsichtsperson für den Monitor. Sonst noch etwas? Wenn nicht, bitte ich Sie, wieder an Ihre Arbeit zu gehen, meine Damen. Während die anderen Jungs aus dem Waschraum zum Frühstück stürmten, blieb Benno zurück. Er hatte nachzudenken. Was konnte er schon groß tun? Herwig und Alex würden weitermachen, immer weitermachen. Sie würden ihm die Unterhose ausziehen und Herwig würde ihm an die Hoden fassen. Er würde sie durchkneten und im Hodensack vor und zurück schieben. Dann jeden einzeln zwischen die Finger nehmen und so fest wie möglich drücken. Und dann würde Herwig ihn mit der Faust zwischen die Beine schlagen. Benno würde sich wieder das Schreien verkneifen müssen um nicht aufzufliegen. Und das Schlimmste war, so peinlich und unangenehm die Situation war, irgendwie passierte es jede Nacht, dass sein Ding dabei groß wurde. Er konnte es nicht verhindern. Und dann konnte er nicht mehr einschlafen. Seine Hände drohten sich selbstständig zu machen und unter die Bettdecke zu wandern. Etwas, was unter gar keinen Umständen passieren durfte. Denn sonst Frau Kern, die Sportlehrerin platzte in den Waschraum: Was zum Teufel tust Du hier? Los, ab zum Frühstück. Du weißt genau, dass Du nicht alleine im Waschraum sein darfst. Wenn ich Dich noch einmal erwische, muss ich Dich melden. Du weißt, was das heißt? Ja, Frau Kern, ein Punkt. Und was passiert, wenn Du fünf Punkte hast? Na, was? Dann komme ich in , schluchzte Benno, in Genau, Benno, sagte Frau Kern jetzt wieder ruhig und fast zärtlich. Also reiß Dich zusammen! Und jetzt ab zu den anderen in den Frühstückssaal! Während alle Jungs beim Frühstück waren, verschraubten die beiden Technikerinnen gerade die verspiegelte Kameraabdeckung wieder an der Wand. Den Infrarotstrahler hatten sie schon unsichtbar montiert. Jetzt war nur noch die Übertragungsleitung neu einzurichten. Eine Sache von wenigen Minuten, denn alle Installationen, die nötig waren, jeden einzelnen Raum des Gulag ebenso bis in den letzten Winkel per Video zu erfassen wie den gesamten Außenbereich, waren vorhanden. Nur an den Kameras lag es; es gab einfach zu wenige Kameras. Die Jungs wussten das natürlich und versuchten immer wieder rauszufinden, wo gerade keine Kamera sie beobachten konnte. Aber sie kamen meist nicht drauf. Es blieb eine Art Russisches Roulette, etwas Verbotenes zu machen. Und etwas Verbotenes hieß in dem Alter ziemlich oft etwas Unanständiges. Klaus saß immer neben Benno. Zumindest bei den Mahlzeiten. Sie tuschelten leise miteinander: Den Typ aus dem Saal drei haben sie gestern Nacht dran gehabt, raunte Klaus. Glaub ich nicht, meinte Benno. Und wo ist er dann? Glaub mir, den haben sie gestern weggebracht und jetzt darf er sein Leben lang im Knabenchor mitsingen. Ich sag Dir, den haben sie weg!, meine Klaus überzeugt. Und Benno musste zugeben, dass da schon etwas dran sein könnte. Schließlich war das kein Einzelfall sondern anscheinend System. Mindestens einmal im Monat passierte so etwas. Einer ging, ein anderer kam nach. Die Jungs wussten nicht sicher ob es wahr war, aber es gab das Gerücht, dass die Jungs, wenn sie verschwanden, dann keine Jungs mehr in dem Sinn waren. Und hatte Frau Kern das heute im Waschraum nicht beinahe zugegeben? Benno erzählte Klaus, was Frau Kern zu ihm gesagt hatte. Das hast Dus, jeder sagt es. Das stimmt sicher! Das garantiere ich Dir, sagte Klaus. Garantiert! Offiziell kamen die Jungs, die verschwanden, für einige Zeit in die Jungenstrafanstalt für Geisteskranke. O.K., und wenn das ein Teil der Wahrheit war, was war der andere Teil der Wahrheit, der, von dem nur Gerüchte existierten? Zum Frühstück gab es das Übliche: Cornflakes und lauwarme Milch mit ein paar vertrockneten Früchten. Wer wollte, konnte auch Porridge mit ein paar vertrockneten Früchten haben, der genauso scheußlich schmeckte. Später im Unterricht Sittliches Leben kam das Thema wieder zur Sprache. Frau Hildesheimer, die das Fach unterrichtete, sprach es von sich aus an: Ihr habt Euch sicher gefragt, was mit Günter aus der Gruppe drei los war. Nun, das will ich Euch sagen. Günter hat vorgestern seinen fünften Punkt bekommen. Euch ist klar, dass das zum Ausschluss führt und Günter unsere Gemeinschaft verlassen musste. Er kommt jetzt für einige Zeit in eine Besserungs- und Erziehungsanstalt, in der er hoffentlich wieder zurück auf den Rechten Weg finden wird. Wir alle hoffen, dass aus Günter einmal ein tüchtiger Terzianer wird, aber sein Weg wird jetzt nicht leicht sein und er wird vieles durchmachen müssen, was Euch Jungs hoffentlich erspart bleibt. Frau Hildesheimer, was genau ist ein Terzianer?, fragte Klaus. Eigentlich ist das eher ein Thema fürs kommende Unterrichtsjahr, aber soviel kann ich Euch sagen: Seit sechs Jahren, also seit unsere Führung das Problem in Angriff genommen hat, dass es im Staat viel zu viele aggressive Männer gibt, die sich nicht unter Kontrolle haben, gibt es das sogenannte Terzianerprogramm. Terzianer sollen zukünftig das Fundament unserer Arbeitsgesellschaft sein. Vorerst läuft das alles noch als Testprogramm, indem Einzelne ein sogenanntes Drittes Geschlecht neben den Mädchen und Jungen bilden. Es gibt mittlerweile etwa 200.000 Terzianer. Die Ältesten von Ihnen sind jetzt erwachsen geworden und es läuft genauso, wie von unserer weisen Führung vorhergesagt: Die Terzianer sind konzentrierter, fleißiger und viel weniger anfällig für Aggressionen als normale Jungs. Sie sind auch gesünder und leistungsfähiger. Man könnte fast sagen, sie bilden eine richtige Elite unter den jungen Menschen von heute, erklärte Frau Hildesheim. Und aus Günter wird jetzt ein Terzianer?, fragte Benno. Ja, Benno, das wird wohl so sein wenn er sich bewährt. Denn nicht jeder der in das Programm aufgenommen wird, wird ein Terzianer. Dazu braucht man auch die entsprechenden Voraussetzungen. Manche, die diese letzte Chance nicht nutzen, sind einfach unbrauchbar zum Aufbau unserer neuen Gesellschaft. Sie werden in der Testphase ausgeschieden. Später einmal, wenn unsere Gesellschaft zumindest was die Männer betrifft fast ausschließlich aus Terzianern bestehen wird, wird der Ausleseprozess ein umgekehrter sein. Dann werden jene Jungs etwas besonderes sein, die keine Terzianer sind. Aber das wird noch eine geraume Weile dauern. Frau Hildesheim war heute gesprächig. Sonst erklärte sie den Jungs nicht soviel und nicht so genau. Das Thema schien ihr ein wirkliches Anliegen zu sein. Nach der Stunde stand Sport auf dem Programm. Benno war nicht besonders gut in dem Fach, aber was blieb ihm übrig? Am meisten fürchtete Benno das gemeinsame Duschen danach. Immer war die Lehrerin im Duschraum und eigentlich war das allen Jungs sehr peinlich. Benno war das noch viel peinlicher, denn immer wenn die Lehrerin zu ihm hinsah, wurde sein Ding groß. Es ließ sich einfach nicht verbergen: Die strammen Brüste, die sich durch das Trikot der Lehrerin abzeichneten, hatten eben auf Benno diese Wirkung. Abgesehen davon, dass es höchst unangenehm war, wenn ihn die anderen Jungs deswegen verspotteten und ihn die Lehrerin halb mitleidig, halb interessiert beobachtete, war sich Benno sicher, dass ihn seine Reaktion verdächtig machte verdächtig, sich nicht unter Kontrolle zu haben. Und es stimmte ja auch. Er hatte sich nicht unter Kontrolle. Dauernd machte sich sein Anhängsel da unten selbstständig und tat das, was Benno überhaupt nicht wollte: Es wurde steif und Benno wurde rot. Er hasste Sportunterricht. Auch diesmal war es wieder das Gleiche. Noch dazu hatte ihn ja die Sportlehrerin heute Morgen alleine im Waschraum erwischt. Benno war das personifizierte schlechte Gewissen, und drehte sich schamrot um als der prüfende Blick von Frau Kern auf ihn fiel und sein Ding sich prompt rührte. Die Jungs, die neben ihm unter der Dusche standen grinsten und schubsten sich an. Dreh Dich einmal um, Benno, sagte da Frau Kern, lass mich Dein Gesicht sehen. Benno drehte ganz langsam seinen Oberkörper. Nein, Benno. Dreh Dich ganz um und komm einmal zu mir her. Jungs! Fertig für heute. Seht zu dass ihr in die Klasse kommt! Benno, Du bleibst kurz da, ich habe mit Dir zu reden, sagte Frau Kern. Die Jungs zogen sich rasch ihre Schuluniform an und verschwanden aus dem Umkleideraum. Benno und Frau Kern waren allein. Benno, was ist los mit Dir? Du kommst mir eigenartig vor. Heute Morgen erwische ich Dich alleine im Waschraum, dann finde ich Dich hier mit einem erigierten Glied. Sag mir, was mit Dir los ist. Vielleicht kann ich Dir helfen? Benno schwieg. Was sollte er dazu auch sagen? Frau Kern war in einem Alter, in dem sie Bennos Mutter hätte sein können. Und Benno war in einem Alter, wo man seiner Mutter möglichst gar nichts sagte. Benno schwieg also lange. Da forderte ihn Frau Kern nochmals auf: Komm her zu mir. Du brauchst Dich für Dein Glied nicht zu schämen. Du kannst wahrscheinlich nichts dafür, dass es erigiert. Das ist an sich ganz normal. Aber lass mich sicherheitshalber einmal nachsehen. Komm her, Benno, lass mich nachsehen. Widerstrebend kam Benno näher und blieb vor Frau Kern stehen. Sein Glied stand steif vom Körper ab. Na, besonders groß ist es ja nicht, sagte Frau Kern abschätzig, und mir scheint, Deine Vorhaut ist ein wenig eng. Mit einem Mal fasste Frau Kern Bennos Glied. Benno zuckte zurück, aber es half nichts. Frau Kern hatte schon zugegriffen und hielt sein Ding fest in der rechten Hand während sie mit Zeigefinger und Daumen der linken Hand langsam seine Vorhaut zurückschob. Benno begann vor Aufregung zu zittern. Als Frau Kern sich bückte und Bennos Vorhaut wieder über die Eichel zog, erneut zurückschob und wieder nach vorne zog, stöhnte Benno leise auf. Na, was haben wir denn da?, fragte Frau Kern, gefällt Dir das vielleicht? Benno nickte unmerklich. Hab ich mir fast gedacht, so wie Du immer auf meine Brüste starrst. Du bist ja richtig erregt. Benno zitterte am ganzen Körper. Am liebsten wäre ihm gewesen, die Sache wäre endlich vorbei. Das ist also schön?, fragte Frau Kern. Ja, sehr, meinte Benno mit unsicherer Stimme. Frau Kern richtete sich auf. Soll ich weitermachen, Benno, fragte sie? Ja, bitte, Frau Kern, bitte weitermachen. Es ist so warm und schön. Ich könnte Dir schon zeigen, was wirklich warm und schön ist, Benno, aber jetzt lassen wir es genug sein. Ich habe gesehen, was ich sehen wollte. Du kommst auf meine Liste, Du kleiner Perversling!, meine Frau Kern schroff. Im Gehen meinte sie noch: Ab mit Dir in die Klasse! Die Stunde hat sicher schon angefangen. Noch zum Mittagessen spürte Benno, wie sich sein Glied in der Hose rührte. Er war unsicher. So lange war es noch nie steif gewesen. Den ganzen Vormittag lang hatte es sich nicht beruhigt und Benno war völlig unkonzentriert gewesen. Nicht einmal als ihn die Mathematiklehrerin ein Beispiel an der Tafel vorrechnen hat lassen, konnte er an etwas anderes denken. Natürlich setzte es eine katastrophale Mitarbeitsnote. Benno machte sich ernsthafte Sorgen ob das jetzt für immer so bleiben würde. Er wusste, dass er mit dem Problem besser zur Schulärztin ginge, aber er scheute auch davor zurück schon wieder auffällig zu werden. Also schwieg er und versuchte an irgendetwas Scheußliches zu denken zum Beispiel ans Mittagessen oder an die Physikarbeit, die morgen zurückgegeben wurde und bei der er ein denkbar schlechtes Gefühl hatte. Aber erst nach dem Essen beruhigte sich sein Glied wieder. Am Nachmittag standen Studierstunden auf dem Programm und ein Vortrag von einer Führerin, die in die Schule kam, um den Jungs etwas über den Aufbau der neuen Gesellschaft zu erzählen. Stinkfade, voller Andeutungen und ohne jede konkrete Information. Politikerinnengelabere eben, so sah das zumindest Benno. Und Klaus stimmte zu: Das wissen wir ohnehin alles. Was mich wirklich interessieren würde, ist, was die Terzianer wirklich von uns unterscheidet. Was haben die, was wir nicht haben? Aber das sagt ja wieder mal niemand, ärgerte sich Klaus. Benno brummte nur. Seine Gedanken waren ganz wo anders. Er sah noch immer das Dekolletee der Sportlehrerin vor sich und sein Glied machte sich bemerkbar. Außerdem hatte er Schiss vor der heutigen Nacht. Alex und Herwig würden ihn sicher wieder nicht in Ruhe lassen. Im abendlichen Teammeeting sprach die Sportlehrerin Bennos Problem an: Frau Sprenger, Sie als Rektorin müssen hier, glaube ich, hart durchgreifen. Wenn Bennos Kontrollverluste sich stärker bemerkbar machen, ist seine Schullaufbahn zu Ende. Aber er ist ein sehr guter Schüler mit vielfältigen Talenten. Frau Sprenger überlegte: Ich werde mir die Akte von Benno noch mal genauer ansehen, Wenn es wirklich stimmt, dass Benno so ein talentierter Junge ist, wie Sie sagen, dann müssen wir uns etwas einfallen lassen. Aber wenn das nicht so ist, werde ich vorerst abwarten, ob er seinen Trieb im Zaum halten kann, wenn dieser noch stärker wird. Immerhin beginnt er erst zu reifen. Frau Kern, meinte aufgebracht: Also im Sport ist er nicht so besonders talentiert, aber in den anderen Fächern brilliert er doch richtig! Wir werden sehen, sagte die Rektorin, ich kann nur wiederholen, dass ich nicht zusehen werde, wenn er unkontrollierte Triebaktivitäten entwickelt. Mehr will ich dazu vorerst nicht sagen. Das Meeting ist beendet, meine Damen. Und warten wir außerdem ab, was die Kameraüberwachung im Saal neun zutage fördert. Nach dem Abendessen rannten die Jungs lärmend in die Duschen. Natürlich waren diese wieder kalt. Abhärtung nannte das die Rektorin. Frau Sprenger war nicht nur deshalb ziemlich unbeliebt. Benno zog sich wie die anderen aus, drehte das Wasser auf und fing einen Blick von Alex auf, der ihm vielsagend zugrinste. Alex griff sich mit einer raschen Geste zwischen die Beine und lachte. Benno wusste, was das zu bedeuten hatte. Er trocknete sich rasch ab und schlich in seinen Schlafsaal. Es war acht Uhr Bettruhe für die Jungs. Um halb zwölf ging die Aufseherin kurz raus. Wahrscheinlich um zu rauchen. Kaum war sie weg, waren Herwig und Alex im Saal. Auf Zehenspitzen, um die schlafenden Jungs nicht zu wecken, gingen sie zu Bennos Bett. Herwig riss Bennos Decke herunter. Der dicke Alex warf sich auf ihn und hielt ihn eisern fest, während Herwig ihm mit seinen Händen an die Hoden fasste. Er knetete seine Teile bis Benno aufstöhnte. Es tat höllisch weh. Ein ziehender und lauter Schmerz durchdrang seinen ganzen Unterleib. Benno versuchte zu strampeln und mühte sich vergeblich ab, sich aus der Umklammerung von Alex zu befreien. Aber Alex hielt ihn gut fest und Herwig hörte nicht auf. Die Aufseherin blieb lange fort. Herwig stieg auf Bennos Bett und trat ihn mit voller Wucht in die Hoden. Benno stöhnte gequält. Er durfte nicht schreien, sonst flog alles auf. Noch einmal trat Herwig zu und Benno krümmte sich vor Schmerzen. Trotzdem spürte er, wie sein Glied steif wurde. Lust und Schmerz durchströmten ihn gleichzeitig. Alex grinste. Da ließ sich Herwig auf seine Knie nieder und nahm Bennos Eichel in den Mund. Er biss sie ziemlich fest mit den Zähnen und lutschte dann Bennos Glied mit seiner Zunge. Benno spürte Wollust in sich hochsteigen und sein Becken stieß vor und zurück. Da spuckte Herwig plötzlich Bennos Glied aus, boxte ihn hart in die Hoden, und ebenso leise und wortlos wie das Ganze passiert war, waren die beiden Jungs aus dem Schlafsaal verschwunden als auch schon die Aufseherin hereinkam. Benno stellte sich schlafend, konnte aber die ganze Nacht kein Auge zutun. Sein Glied war zum Bersten steif und zuckte unter der Bettdecke. Ich darf nicht hinfassen, ich darf nicht!, sagte Benno sich vor und legte seine Hände neben sich auf die Decke. Es wurde eine unendlich lange Nacht. Pippi (neueweltenAThotmailDOTcom) |