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Hakîm klappte mit Schwung die Bücher zu. Er war sehr zufrieden. Der junge Ahmed führte die Geschäftsberichte des Sklavengeschäfts äußerst zuverlässig, dabei sah der 16-jährige auch noch blendend aus, kannte alle Vorlieben seines Herren und war deshalb Hakîms Favorit im Bett. Der Junge zupfte sich sogar die Haare (besonders über seinem Geschlecht) um für seinen Herren möglichst Attraktiv zu sein. Ja, Ahmed war eine Zierde für Hakîms Geschäft für Edelsklaven. Viele edle Männer waren schon bei ihm zu Gast gewesen und hatten sich das besondere ausgewählt. Selbst Fürsten erhellten schon sein Haus mit ihrem Besuch, meist schickten sie jedoch ihre Haushofmeister, welche über die Geschmäcker ihrer Herren bestens im Bilde waren. Aber auch hohe Kaufleute und Beamte, die in der Lage waren sich einen der schönen und gut ausgebildeten Knaben oder Mädchen zu leisten oder die um den besonderen Wert wussten, kamen zu Hakîm. Und Ahmed führte schon seit einer Weile Protokoll über jedes Gespräch, bezauberte mit seiner Anwesenheit die Gäste. Beim kürzlichen Besuch des Emirs Omar el-Ghâzi hatte der Junge die Verhandlungen über das Finanzielle mit dessen Haushofmeister ausgefochten während er selbst, Hakîm, sich um den Fürsten kümmerte. Ihm war dabei nicht ganz wohl gewesen, doch Ahmed erwies sich als schlauer und harter Verhandlungspartner, der für die beiden Knaben einen erstaunlich hohen Preis erwirkte. Ja, dieser Junge war etwas besonderes und, so Allah will, wird er ihm später das Geschäft übergeben. Das würde zwar wieder zu Gerede in der Stadt führen, denn wie kann man sein Lebenswerk an einen Sklaven weggeben, aber der Anfang war schon gemacht. Hakîm, dessen Leidenschaft in erster Linie den schönen Jungenkörpern galt, war freilich verheiratet gewesen, wie es die Pflicht eines heranwachsenden Sohnes des angesehensten Händlers der Stadt war. Mit kaum 18 Jahren ehelichte er die liebliche Tochter eines hohen Beamten. Sie schenkte ihm kurz hintereinander zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Seine Frau, die sich gerne mit Luxus umgab und den Kindern sicherlich kein gutes Beispiel abgab, wurde von Jahr zu Jahr nörgeliger, vor allem wie ihr Vater starb. Der Junge entwickelte sich zu einem Tyrann der schon, kaum kam er in die Pubertät, die Sklaven schlug und herumscheuchte. Er übte offen Kritik an der Art und Weise, wie Hakîm sein Geschäft führte. Die Tochter hingegen war Phlegmatisch. Den lieben langen Tag lag sie in ihren Gemächern, ließ sich bedienen und hielt belanglose Konversation mit einigen Gleichaltrigen. Eines Tages eskalierte das Verhältnis. Hakîms Sohn hatte einen Knaben ausgepeitscht bis ihm das Blut über den Rücken lief. Für den Sklavenhändler war dies ein Sakrileg. Er handelte, so hatte er das Geschäft von seinem Vater übernommen, nur mit erstklassiger Ware, und dazu gehörte nun mal auch die Unversehrtheit des Körpers. Die erforderliche Disziplin, sollten einmal Strafen nötig sein, war auch auf anderem Wege herzustellen. Der geschlagene Bub war zuvor des öfteren in Hakîms Bett gewesen und sicherlich hatte auch das seinem Sohn nicht gefallen. Jedenfalls ließ Hakîm seine Kinder in Ketten legen. Als kurze Zeit darauf seine Frau starb ging das Gerücht in der Stadt um, er habe sie vergiftet, doch das schadete seinem Ruf nur kurzzeitig. Seinen Sohn der damals gerade 15 Jahre alt war, ließ er kastrieren und verkaufte ihn in eine Mühle während er seine Tochter einem Beduinen zum Geschenk machte, der ihn regelmäßig mit Knaben und Mädchen belieferte. Freilich bestand ein Teil seiner Handelswaren aus geraubten Kindern, die er meist aufpäppeln und gesund pflegen musste, doch sein Vater erkannte damals schon, dass man die höchste Qualität auf diesem Wege nicht garantieren konnte und hatte mit seiner eigenen Sklavenzucht begonnen. Hakîm zählte nun 7 Frauen in seinen Diensten, die ihm regelmäßig Kinder gebaren. Aische, mit wunderbaren Haaren, braunen Augen, kräftigen Waden und einem edlen, fast fürstlichem Gesicht, die irgendwo im Nordosten geraubt worden war, hatte schon 17 Kindern das Leben gebracht und war mit ihren gut 30 Jahren die älteste. Schon drei mal waren Zwillinge darunter gewesen und ihre Söhne und Töchter waren immer von lieblicher Gestalt. Selbst wenn sie eines Tages keine Kinder mehr gebären könnte, so hatte sie sich das Gnadenbrot verdient. Außerdem war sie eine erstklassige Lehrerin für das Sticken und Häkeln. Bei Enira hatte Hakîm sich erst kürzlich dazu entschieden, sie für die Zucht zu behalten. Sie hatte helle Haut, hohe Wangenknochen und schwarze Augen. Hakîm selbst hatte sie an ihrem 14. Geburtstag geschwängert. Ihr Bauch beginnt nun sich zu wölben. Sadim, sein nun schon über 50-jähriger Majordomus, gehörte auch zu den Stieren, welche die Sklavenstuten regelmäßig bestiegen. Sein Samen, der immer noch reichlich schießt, verheißt immer eine vollkommene Brust und ein üppiges Geschlecht bei den Knaben und eine schmale Taille bei den Mädchen. Zu seinen übrigen Aufgaben zähle die Überwachung des Hausputzes und der Gartenpflege, der er sich mit Hingabe selbst widmet. Natürlich waren die Sklavinen und Sklaven nicht nur für die Zucht oder zum Verkaufen bestimmt, sie waren auch für die Pflege, die Wäsche, das Kochen und alle anderen Dinge zuständig die in einem so großen Haushalt anfallen. Dann hielt sich Hakîm einen Sklaven den er, im Alter von etwa 18 Jahren, vor dem Verschneider bewahrt hatte. Der Junges sollte von einem Händler für die Feldarbeit verkauft werden. Schon gleich war Hakîm die Schönheit aufgefallen, die da von einem Schlaftrunk ohnmächtig, an ihm vorbeigetragen wurde. Er hatte helle Haut und hellbraune gewellte Haare. Seine Kastration sollte deswegen erforderlich sein, da er ständig erregt war was, bei den wenigen Kleidern, die diese Sklaven auf dem Acker trugen, als Anstößig empfunden wurde. Die Anmut und die ständige Bereitschaft sich zu Paaren waren ideal für das Geschäft, und der Junge hatte es ihm mit seiner Treue gedankt. Den jungen Ahmed, der eigentlich sogar sein Sohn mit einer Sklavin war, hatte Hakîm schon früh in sein Herz geschlossen. Nicht nur die Schönheit, sondern auch sein Klugheit ohne vorwitzig zu sein hatten ihn für sich eingenommen. Darum war es nicht weiter verwunderlich, dass Ahmed, kaum dass er 13 Jahre alt war, von Hakîm zu Aische ins Gemach geschickt wurde. Als die Sklavin schon bald ein Kind erwartete war Hakîm äußerst erfreut. Jedoch fand er, dass Ahmed bei seiner Beschneidung, die in seinem Haus regelmäßig einmal im Jahr an den 8-jährigen Knaben vorgenommen wird, nicht richtig behandelt wurde. Der Geistliche, der dies rituell durchgeführt hatte ließ nach seinem Geschmack zu viel Vorhaut stehen. Im schlaffen Zustand bedeckte sie fast die gesamte Eichel Ahmeds, im erigierten schob sie sich nur knapp zur Hälfte zurück. Schon auf Gründen der Reinlichkeit erschien es ihm nötig, an dem Jungen die Beschneidung zu wiederholen. Diesmal war kein Ritual erforderlich und so ließ Hakîm den Beschneider kommen um Ahmeds Vorhaut zu kürzen. Dieser zierte sich, da seiner Meinung nach der vorhandene Rest sich nicht mehr gut mit einer Klammer vor der Eichel fixieren ließ, doch dann führte er die Operation aus, in dem er die Vorhaut zurückzog, ein dünnes Holz um die Eichel wickelte, die Vorhaut weit darüber rollte und mit einem Messer nun rundum am unteren Eichelrand durchtrennte. Ahmed war vorher ein Schlaftrunk gegeben worden und er nahm auch die Schmerzen der Heilung gelassen auf sich. Jedes Jahr standen im Durchschnitt 7 Geburten an, insgesamt befanden sich in seinem Haus über 90 Personen. Die Mädchen wurden meist im Alter von 15 bis 16 Jahren verkauft, wenn sie herangereift und ihre Schönheit sich voll entfaltet hat, jedoch gab es auch einen Emir aus dem Nachbarfürstentum, der sich gerne auch mal ein noch nicht entwickeltes Kind anschaffte. Die Jungen hingegen wurden früher veräußert, viele im Alter von 12 und 13 Jahren, etliche wenn sich noch keine Haare über ihrem Geschlecht befand, sie aber schon gut gebaut waren, einige sogar im Alter von 9 Jahren. Meist sollten sie intakt sein, Fürst Hassan hingegen bevorzugte entmannte, ein reicher Teppichhändler kastrierte Knaben. Doch die jungen Sklaven, die Hakîm verkaufte, waren nicht nur schön von Wuchs und Gestallt, sie waren gebildet und kannten sich mit den menschlichen Leidenschaft aus. So erhielten alle, Mädchen wie Knaben, schon früh eine Ausbildung in der Pflege ihres Körpers und wie man einen Mann in die höchsten Sphären der Lust bringt. Die Mädchen wurden unterrichtet in allen Dingen des Haushalts. Neben den Reinigungsarbeiten stand vor allem das Kochen und Handarbeiten im Mittelpunkt. Bei den Jungen war es Lesen, Schreiben und Rechnen und viele seiner Kunden schätzten, dass sie beim Kauf nicht nur einen Augenschmaus, einen vollendeten Liebhaber sondern darüber hinaus einen tüchtigen Schreiber oder Buchhalter erhielten. Natürlich kostet ein solch großer Haushalt eine Unsumme nur allein für Kleider und Nahrung, doch schon Hakîms Vater hatte es geschickt eingefädelt. Alles was die Mädchen an Handarbeiten anfertigen wurde verkauft und für manch einen kleinen Händler aus dem Basar war es günstiger, Hakîms für die Buchhaltung zu bezahlten als sich der Schätzung des Steuereintreibers zu unterwerfen. Den Anfang zu Ahmeds Anerkennung als Sohn war erst gestern gefallen. Ein ihm fremder hoher Beamter war zu Besuch gewesen. Er suchte sich als Geschenk für seinen Sohn ein schönes Mädchen aus, doch als er Ahmed sah überkam ihm die Leidenschaft und er bot eine hohe Summe für den Jungen. Hakîm bleib hart, er könne den Jungen nicht verkaufen. Der Beamte fühlte sich beleidigt, bot nochmals eine unverschämte Summe, doch wieder lehnte Hakîm ab. Wütend wollte der Beamte nun auch das Mädchen nicht mehr und drohte dem Sklavenhändler mit seiner Macht am Fürstenhofe. Hakîm hatte daraufhin nur geantwortet, wie solle er seinen eigenen Sohn verkaufen. Das hatte den Beamten wieder versöhnt. Nun heute stand noch ein menge Arbeit auf dem Programm. Der Haushofmeister von Fürst Hassan hatte einen Knaben für seinen Herren ausgewählt der noch zu entmannen war, einen anderen Jungen wollte er kastrieren da er darauf spekulierte, ihn an einen bestimmten Herren verkaufen zu können, und natürlich waren noch 4 Beschneidungen angesagt. Ein Klopfen am Eingangstor schreckte den Sklavenhändler aus seinen Gedanken. Sadim führte den Stellvertreter des Imam der Stadt herein. Er sollte zu den Beschneidungen seinen Segen geben. Nach den üblichen Höflichkeiten, Komplimenten und dem traditionellen Anbieten von Wasser und frischen Datteln gingen sie in einen Raum, in dem die vier Knaben schon warteten. Da es sich um Sklaven handelte wurde die Zeremonie ohne großes Fest abgehalten. Die Jungen zitterten vor Angst, was nun mit ihm geschehen würde. Der Geistliche murmelte seine Sprüche, dann wurde gemeinsam gen Mekka gebetet. Der erste Knabe wurde von Hakîm zu einer vor der Wand stehenden Bank aus hartem Stein geführt aus die sich der Kleine mit angezogenen Knien setzte. Sadim wusch den Penis des 8-jährigen mit Wasser, welches Beimengungen von Kamille und Sandelholz enthielt. Nach dem Abtrocknen zog er vorsichtig die Vorhaut des Knaben zurück und tupfte eine alkoholische Essenz darauf, auf die Eichel und, nach dem vorschieben der Vorhaut in seine normale Position, auf die Außenseite. Der alte Sklave verrieb von der gleichen Lösung etwas zwischen seinen Handflächen und seinen Fingern. Mit Zeigefinger und Daumen der linken Hand fasste er die wie ein Rüsselchen vorstehende Haut, zog sie ein Stück weit vom Körper weg und legte eine Klammer direkt vor der Eichelspitze darüber. Der Knabe schaute nervös auf seine weit von sich gestreckte Vorhaut, welche wegen der durch eine Feder gehaltene Klammer nicht mehr zurückrutschen konnte. Sadim hielt eine scharfe Klinge über die Flamme einer Öllampe bis ein feines Rauchwölkchen empor stieg. In einer schnellen Bewegung legte er das Messer auf der Oberseite der Vorhaut direkt an der Klammer an und durchschnitt den Hautwulst. Der Knabe schrie auf. Hakîm streichelte ihm über seinen lockigen Kopf und flößte ihm eine süßliche Flüssigkeit ein. Der Kleine wischte sich die Tränen aus dem Gesicht während der Haus- und Hofsklave die Klammer löste und den sich nach hinten zurückziehende Hautrest mit einer wohlriechenden Salbe bestrich und mit einen feinen Leinentuch bedeckte. Der nächste Knabe kam an die Reihe und Sadim verfuhr wir zuvor. Als alle vier Buben beschnitten wurden sie in einen schattigen Ruheraum gebracht, wo sie sich für die nächste Woche ausruhen konnten, während der Geistliche freundlich und mit der ausgehandelte Summe Bakschisch verabschiedet wurde. Nur ein besonderer Akt stand den Kindern für den Abend noch bevor. Bei Hakîm war es üblich, die frischbeschnittenen Knaben am Beschneidungstag zu entjungfern. Das würden er selbst und Ahmed durchführen und insgeheim freute er sich schon darauf. Ein zarter Knabenhintern stellte für ihn der Gipfel der Lust dar. Ab diesem Tage würden die jungen Sklaven auch in der Erfüllung der körperlichen Bedürfnisse ihres Herren unterrichtet werden. Nun war es schon Mittag geworden. Gemeinsam mit Ahmed nahm er eine kleine Mahlzeit zu sich. Er ließ die beiden Jungen kommen, an denen nachher noch eine größere Operation durchgeführt werden sollte. Liebevoll nahm er die Kinder in den Arm und gab ihnen einen Schlaftrunk, damit sie nicht so sehr gequält würden. Im großzügigen Sklavenbad war schon alles vorbereitet. Der erste Junge, gerade 11 Jahre alt, wurde von starken Händen auf eine Tischplatte gelegt. Sedim reinigte wieder die Geschlechtsteile, nur widmete er sich mit der alkoholischen Lösung besonders ausführlich dem Hodensack, der in den letzten Wochen schon etwas an Größe zugelegt hatte. Es ist allerhöchste Zeit dachte Hakîm bei sich. Die Operation würde er selbst durchführen, denn er hatte weit und breit die besten Erfahrungen. Mit dem früheren Beschneider war er auseinander geraten, da ihm des öfteren beim Kastrieren ein Junge gestorben war, vor allem wenn auch der Penis abgeschnitten wurde. Hakîm reinigte seine Hände mit Alkohol, ebenso ein dünnes Lederband, welches er ganz eintunkte. Den Riemen legte er um den Hodensack, band eine Schlaufe, rutschte damit noch etwas weiter an die Peniswurzel heran und zog einen festen Knoten. Schon kurz darauf fühlte er, wie sich die abgebundene Haut mit den Keimdrüsen darin abkühlte. Ein scharfes Messer hielt er über eine Flamme um sie auszuglühen. Gleichzeitig erhitzte Sedim ein flaches Eisen mit einem Holzgriff daran. Hakîm nahm die Hoden des 11-jährigen Jungen in seine linke Hand, hob sie hoch und straffte die Haut. Sedim schob eine Schilfmatte über die Beine, damit beim Abrutschen des Messers keine Verletzungen entstehen können. Leicht in der Hand wiegend legte Hakîm die Klinge direkt an der Lederschnur an, auf der Seite, die zu den sich langsam blau färbenden Hoden schaute. Er packte den Griff fest in die Hand und schob sie in einer leicht ziehenden Bewegung durch die Haut, die Samenleiter und die Hodenarterien. Der schlafende Junge grunzte und wollte seine Hände zu seiner Körpermitte hin führen, doch fielen sie vorher schlaff wieder herunter. Sedim übergab seinem Herren das heiße Eisen welches dieser kurz auf die Schnittflächen drückte. Gleichzeitig drückte der Sklave den Knabenkörper fest, damit dieser nicht doch durch ein plötzliches Zucken sich oder seinen Herren verletzten konnte. Es roch nach verbranntem Fleisch doch Hakîm wusste genau, wie lange er die Wunde erhitzen konnte damit sich die Arterien schlossen aber keine Brandverletzungen zurückblieben. Vorsichtig löste er den Lederstreifen und tatsächlich floss kein Blut nach. Erneut desinfizierte der Sklavenhändler seine Hände und verteilte eine helle und stark nach Kräutern riechende Salbe über dem Bereich. Dann wickelte er unter der Hilfe seines Haus- und Hofmeisters einen weichen Stoff mit Druck über die Stelle. Der Junge würde noch eine Weile schlafen und wenn er aufwacht vor Durst und Schmerz hielten einige Mädchen schon einen lindernden Trunk für ihn bereit. Nachdem Sedim den Kastrierten in ein Gemach, welches nur für seine Genesung hergerichtet worden war, getragen und gleichzeitig Hakîm den Tisch mit Wasser und Alkohol gereinigt hatte, wurde der zweite Knabe hereingebracht. Der Kunde wünschte immer junge liebliche Knaben im Alter von 8 bis 9 Jahren die aber ganz entmannt sein mussten. Diese gab er in seinen Harem der mehr mit männlichen Kindern als mit Frauen gefüllt war. Wieder erfolgte die Reinigung der zu operierenden Stellen, nur dass diesmal auch der Penis zu entfernen war. Sehr sorgfältig band Hakîm ein frisches Lederband um die gesamte äußerliche Männlichkeit des Knaben und schob sie so weit wie möglich zum Körper hin. Nochmals schaute er dem Kleinen ins Gesicht, dann griff er zum Messer und schnitt in zwei Zügen durch Haut, Schwellkörper, Harnröhre und Samenleiter. Penis und Hoden legte er auf sie Seite. Diese Teile, wie auch die Hoden aus der vorhergehenden Kastration, würde er trocknen lassen. In der Stadt gab es einen Heilkundigen der besonders gerne die Geschlechtsteile von noch nicht pubertierenden Knaben aufkaufte. Nun steckte der Sklavenhändler ein dünnes Metallrinne in die Harnröhre. Die Seite die in den Körper kam war schräg angeschliffen und mit viel Mühe entgratet und poliert worden. Am Rohrstück, das nach außen überstand, waren zwei kleine Schlaufen befestigt durch die ein Riemen gezogen war. Dieses Band legten sie dem Knaben um die Hüfte und banden es fest, damit das Röhrchen weder weiter hinein noch herausrutschen konnte. So sollte sichergestellt werden, dass der Knabe auch während er Genesung seinen Urin ablassen konnte und die Harnröhre nicht zuwuchs. Mit dem heißen Metallspatel verschloss Hakîm die Wunden und auch hier lief nach dem Lösen der Abbindung kein Blut nach. Nach dem Eincremen und Verbinden der Wunde schaute nur noch das Metallröhrchen hervor. So, geschafft, dachte sich der Sklavenhändler als Sedim auch dem zweiten Jungen weggetragen hatte. In etwa 4 Wochen wird er seinem Kunden den entmannten Knaben übergeben. Den Kastrierten würde er einfach bei einem Besuch des Kaufmanns mitnehmen, für den er ihn gedacht hatte. Dieser würde mit Sicherheit die Gelegenheit am Schopf ergreifen, denn der Trick hatte schon einmal Erfolg gehabt. |