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Ewan musste seine Augen bedecken, so hell war die Sonne, als sie am überfüllten Marktplatz ankamen. Er drehte den Kopf zu seinem Gebieter, um sicherzugehen, dass er ihn nicht aus den Augen verlor. Er wollte nicht alleine durch die Stadt irren. Dabei trug der Maharadscha heute sogar etwas unauffälligere Kleidung. Auch die zwei Wachen, die ihn begleiteten, waren zwar stämmig, trugen aber normale Kleidung wie alle anderen auch, statt der Uniformen, die sie sonst auszeichneten. Er selbst und der Polynesier waren ebenfalls mit einem Gewand ausgestattet worden, was bei ihm recht natürlich aussah, bei dem Lecksklaven hingegen eher lächerlich. Er trug noch immer die Spreizwindel, was zum einen für einen sichtbaren Unterleib sorgte und dafür, dass er breitbeinig gehen musste. Dabei hielt der Polynesier den Blick stets auf den Boden gerichtet, als befürchtete er, dass sich jemand über ihn lustig machen würde. Darum war er also mitgenommen worden. Ewan räusperte sich leise.
»Meister? Was genau tun wir hier?« »Wir suchen eine geeignete Ficksklavin. Eine Sklavin, mit wunderschönem, breiten Becken.« »Und die finden wir hier?« »Hoffentlich. Ich treffe mich hier mit einigen Leuten, die mir vielleicht weiterhelfen können. Und falls wir irgendwo auf der Straße etwas passendes finden...« Er grinste und brauchte den Satz damit nicht zu beenden. »Ihr würdet sie...einfach entführen?« »Ich kann das. Ich bin der Maharadscha. Aber ich würde das Kaufen einer geeigneten Sklavin deutlich bevorzugen. Diese sind etwas...zuverlässiger.« Ewan nickte langsam. So einfach war das also. Er nahm den Arm beiseite, als ein Junge an ihnen vorbeirannte und sie anrempelte. Der Maharadscha blieb schlagartig stehen. »Gebieter?« »Mein Geld ist weg«, zischte er wütend. »Der Junge hat es geklaut.« Er nickte den Wachen knapp zu. »Schnappt ihn.« Die beiden Männer machten sich sofort auf den Weg. Es war beeindruckend, wie sie sich schnell durch die Menge bewegten, ohne den Eindruck von Hast zu zeigen. Einer hielt die Augen auf den Jungen fixiert, der andere sorgte dafür, dass ihnen niemand im Weg rumstand. Der Maharadscha bewegte sich nun langsam wieder, woraufhin sich auch der erstaunte Polynesier und Ewan in Bewegung setzten. Ohne sichtbare Eile ging ihr Gebieter voran und führte sie ebenfalls durch die Menschenmenge, an den vielen Ständen vorbei. Während er immer mal wieder auf die Früchte und die vielen Gebrauchsgegenstände schaute, die angeboten wurden, ging er zielgerecht auf eine Gasse zu, als wüsste er genau, dass seine Wachen dort warteten. Zu Ewans Überraschung war dem wirklich so. Die beiden Wachen standen breitschultrig wie eine Mauer nebeneinander, dass nicht einmal ein Laster sie hätte umfahren können. Den gefassten Dieb hielten sie vor sich, wobei jeder einen Arm wie mit einer Schraubzwinge festhielt. Ewan konnte nun zum ersten Mal einen genaueren Blick auf ihn werfen. Der Junge hatte indisch-typisch dunkle Haut, war jünger als die Edelsklaven und war nur mit einem gewickelten Lendenschurz bekleidet. Erst jetzt schien er seinen Fehler zu bemerken. Er fiel vor Ewan, den er anscheinend für den Anführer der Gruppe hielt auf die Knie und begann in seiner Sprache zu winseln. Ewan verstand kein Wort und blickte seinen Gebieter verzweifelt an, der die Situation nur mit hochgezogener Augenbraue betrachtete. Er schaute an ihm vorbei. »Mein Geld?« Einer der Wachen reichte ihm einen kleinen Beutel, den der Herrscher sofort einsteckte. Er seufzte. »Schade, dass wir keine Zeit haben. Man wartet auf mich und ich komme ungerne zu spät. Obwohl...« Er schien kurz zu überlegen. »Fesselt ihm die Hände«, befahl er den Wachen und drehte sich dann zu seinem Analsklaven um. »Du passt auf ihn auf und sorgst dafür, dass er noch da ist, wenn wir wiederkommen. Es wird nicht all zu lange dauern, hoffe ich.« Reflexartig nickte Ewan. »Ja, Gebieter...natürlich.« Die Wachen ließen von dem Jungen ab und gingen zurück zum Maharadscha. Ewan spürte Nervosität in sich aufsteigen, als man ihn alleine ließ. Der Dieb saß vor seinen Füßen im Dreck und schaute ihn mit großen Augen an. Fast als hoffte er, dass er nun doch noch seiner Strafe entkommen würde. Ewan lehnte sich langsam gegen die Mauer und blickte ihn scharf an. Er durfte ihn nicht gehen lassen. Auch wenn den Dieb eine unangenehme, vielleicht schmerzhafte Strafe blühen würde. Dabei wusste Ewan nicht einmal, was für eine Strafe auf Diebstahl stand. Oder besser gesagt auf das Bestehlen eines Maharadschas. Er erinnerte sich daran, wie Jagrati beinahe getötet worden wäre, weil sie sich mit einer anderen Sklavin geprügelt hatte. Würde es dem Jungen ähnlich ergehen? Er blickte auf, als er hörte, wie Reifen quietschten. Nicht weit von der Gasse entfernt hielt ein Lastwagen. Ewans Blick fiel auf das Firmenlogo. Er hielt die Luft an, als er darin das Zeichen einer bekannten Verschiffungsreederei erkannte, die ihren Sitz in England hatte. Die Schiffe fuhren bestimmt unter englischer Hoheitsflagge. Das wiederum hieß, dass er an Bord dieser Schiffe um Asyl bitten konnte. Sein Herz pochte schneller, aber dann kam ihm in den Sinn, was Jagrati ihm verraten hatte. Was, wenn das hier die Falle war, die ihm der Maharadscha gestellt hatte? Er scharrte unsicher mit den Füßen im Boden. Immerhin war es eine ziemlich offensichtliche Fluchtmöglichkeit. Aber andererseits hatte der Maharadscha doch kaum die Sache mit dem jungen Dieb vorhersagen können, oder? Ewan drehte sich zu selbigen um und fluchte, als er den Jungen weglaufen sah. Trotz der gefesselten Hände lief der zügig die Gasse entlang. Ohne nachzudenken rannte Ewan ihm hinterher. Er hatte längere Beine und erreichte den Jungen nach einigen Sekunden. Mit einem Hechtsprung riss er ihn von den Füßen, sodass sie beide im aufgewirbelten Staub landeten. Erstaunlich athletisch schaffte der Inder es wieder aufzuspringen und so auf seinen Füßen zu landen. Ewan bekam den Bund seines Kleidungsstücks zu greifen und riss heftig daran. Der Junge wurde nach hinten gezogen und landete auf seinem Hintern. Erst als er es geschafft hatte, sich auf seine Beine zu rappeln, merkte Ewan, dass der Junge nunmehr nackt war. Er schaute in seine linke Hand und sah darin das Tuch, mit dem sich der kleine Dieb zuvor noch bedeckt hatte. Beide standen sich nun keuchend gegenüber. Ihre Blicke trafen sich. Dann lief der Inder wieder los. Einmal mehr fluchte der Edelsklave in seiner Muttersprache, ehe er losrannte und seinem Gegenüber mit dem ganzen Körper einen heftigen Stoß verpasste. Der Junge landete schlitternd mit dem Bauch im Sand. Gerade als er wieder aufstehen wollte, sprang Ewan auf ihn drauf und ließ sein Knie dabei genau auf seine schutzlosen Hoden knallen. Ein Aufschrei war zu hören. Ewan stieß nochmals zu, sodass der Junge nun liegen blieb. So schnell er konnte, fesselte er ihm mit dem Tuch die Füße. Dass der Junge nun nichts mehr zum Anziehen hatte war ihm egal. Keuchend betrachtete er den Jungen, der zusammengekrümmt auf dem Boden lag. Sein Bauch war von dem groben Sand aufgescheuert. Ewan atmete ein paar Mal durch, ehe er ihn packte und auf seine Schultern zog. Ein paar Minuten später waren sie wieder dort, wo sie angefangen hatten. Ewan hatte ihn unsachte auf den Boden gelegt und lehnte sich nun wieder gegen die Wand, um zu verschnaufen. Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und zuckte zusammen, als er Schmerz spürte. Er hatte ja auch ein paar Kratzer kassiert. Der Lastwagen stand noch immer bereit. Die Ladeklappe war weit offen. Plötzlich wusste er nicht mehr, ob ihm diese so attraktiv vorkam. Er stellte sich vor, wie es wohl wahr, wenn er wirklich nach England zurückgelangen würde. Er würde wohl wieder im Waisenhaus landen. Und dann? Dann hätte er wieder jeden Tag langweilige Mahlzeiten, die entfernt an gekochte Schuhsohle erinnerten. Jeden Tag Unterricht, den er unter strenger Aufsicht durcharbeiten musste. Jede Nacht auf den kleinen, quietschenden Betten schlafen, die alles andere als bequem waren. Bis er irgendwann auf der Straße stehen würde und es doch zu nichts würde bringen können. Und obendrein als Eunuch. Und auf der anderen Seite? Wenn er blieb? Er bekam jeden Tag ordentlich zu essen. Er hatte ein eigenes, bequemes Zimmer. Hatte sogar schon eine Freundschaft geschlossen. Und so schlimm war der Sex mit dem Maharadscha auch wieder nicht. Er gewöhnte sich ja schließlich tatsächlich dran. Und langweilig wurde ihm auch nicht. Er begann zu lächeln und wandte sich wieder dem Jungen zu. Mit einem fiesen Grinsen setzte er sich auf dessen Bauch, die Hand an seinen schutzlosen Hoden. »Wenn du versuchst zu fliehen, zerquetsche ich dir deine Hoden.« Unwahrscheinlich, dass der Inder ihn verstand, aber in der jetzigen Situation wäre es ohnehin ziemlich dumm gewesen, einen Fluchtversuch zu unternehmen. Es dauerte noch einige Zeit, bis der Maharadscha endlich zurückkam. Ewan war erleichtert, ihn zu sehen. »Gab es Probleme?«, fragte er mit einem Blick auf den Dieb. »Ein paar...kleine. Nichts weltbewegendes.« Gleich dieser Worte stand er von dem Jungen auf und verbeugte sich knapp vor dem Maharadscha. »Du bist verletzt.« »Nur ein Kratzer.« Der Gebieter nickte langsam, schaute den Dieb geringschätzig an. »Sklave? Nimm das hier.« Ewan bekam ein dünnes Band und ein kleines, scharfes Messer gereicht. »Bind' ihm zunächst den Penis ab. Möglichst nahe an den Hoden und so fest wie es nur geht. Sehr fest!« »Ja, Meister.« Ewan kniete sich zu dem ängstlichen Jungen hin, der versuchte weg zu krabbeln. Eine der Wachen ging zu ihm und hielt ihn an den Schultern fest. So konnte Ewan vorsichtig das Gehänge des Jungen zwischen seinen Beinen hervorziehen und das Band um den Penis legen. Als er das Band zuzog, schrie er auf. Die Wache stopfte ihm schnell ein schmutziges Tuch in den Mund, um den Lärm etwas zu dämpfen. Erst jetzt, wo Ewan nochmals fester zog, wurde der Penis steif. Das viel zu enge Band schnürte die Blutzufuhr schmerzhaft ab. Da sein Gebieter ihm über die Schulter schaute, zog er noch einmal richtig fest, ehe er es verknotete. Jetzt war es unmöglich das Band zu lösen, ohne den Penis dabei mit einer Klinge zu verletzen. »Sieht eng genug aus. Nun schneid' ihm den Penis unter dem Band ab.« »Ihr meint über dem Band.« »Nein. Das hat seinen Grund. Keine Sorge. Er wird daran nicht verbluten.« Ewan schaute etwas verdutzt drein, nickte aber dann doch. Der Junge hatte wohl wirklich kein Wort verstanden, denn er blieb relativ ruhig, bis Ewan das Messer zückte. Jetzt riss er die Augen auf und zappelte herum, dass sogar die zweite Wache zu Hilfe kommen musste. Ewan nahm den Penis in die Hand und legte das Messer ein Stück unterhalb der zugeschnürten Stelle an. »Tut mir Leid«, murmelte er. Dann drückte er die Klinge durch das Fleisch. Sie glitt leichtens durch den Penis, was den Jungen nur wild aufschreien ließ. Immerhin wurde ihm gerade bei vollem Bewusstsein und ohne jegliche Betäubung ein Glied abgeschnitten. Das Geschrei wurde trotz des Knebels fast ohrenbetäubend, als sein Penis Faser für Faser durchtrennt wurde. Zahlreiche Nervenverbindungen wurden zerstört. Adern wurden einfach durchgeschnitten. Die Harnröhre wurde einfach knapp oberhalb der Wurzel gekappt. Dann war die Klinge durch. Es blutete sehr wohl recht heftig, aber eine der Wachen kramte eine Kompresse aus der Tasche. Hatten sie das vorbereitet? Oder den Verband einfach nur zwischen ihren Treffen organisiert? Er nahm den sterilen Wundverband entgegen. Öffnete die Packung und drückte ihn auf die blutende Wunde. Mit passenden Klebestreifen an den Ecken wurde dieser fixiert. Der Junge schrie nun nicht mehr. Sein Geschrei war einem jämmerlichen Gejaule gewichen, das nicht viel besser war und mehr an einen Hund erinnerte. Aber Ewan wusste, dass der Junge allen Grund zum Jammern hatte. Immerhin hatte er ihm ja gerade seinen Penis abgeschnitten. Und trotzdem die Hoden gelassen. Mehr Folter gab es wohl nicht für einen Jungen. Der arme Dieb würde zwar noch erregt werden können, doch er hatte keine Chance mehr, seinen Penis zu massieren und das Gefühl abzulassen. Ewan blickte verwundert auf das entfernte Geschlecht, das neben ihm lag. Er hob es auf und bemerkte, dass das Glied noch immer vollkommen prall war. Deshalb das Band. »Dreht ihn um«, befahl der Maharadscha. Nun verstand der junge Edelsklave. Er legte die Penisspitze an den Anus des Jungen an und schaute seinen Gebieter noch einmal an. Dieser nickte. Damit drückte Ewan dem Jungen seinen eigenen, abgetrennten Penis in den Hintern. Tief genug, um es etwas schwerer zu machen, ihn wieder herauszubekommen. Offensichtlich würde der Junge es sich das nächste Mal genauer überlegen, wen er bestehlen würde. »Wir gehen«, meinte der Gebieter nun. Ewan nickte und ließ von dem Jungen ab. Beim Verlassen der Gasse schaute er sich noch einmal um. Der Junge blieb weinend liegen. Vielleicht würde der Maharadscha ihm nun etwas mehr vertrauen. Er hoffte nur, dass es das wert gewesen war. »Meister«, fragte er dann. »Habt Ihr eine passende Sklavin gefunden?« »Nein«, sagte er. »Aber ich bin sehr froh, dass du noch hier bist.«
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