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Am Abend saß ich mit Miss G und Frau F zusammen in einem kleinen Restaurant neben unserer Pension. Wir aßen Pide mit Dönerfleisch, und ich merkte, dass sich bei G noch nicht so der rechte Apetit einstellen wollte. "Miss G," fing ich an, "machen Sie sich keine Gedanken wegen des Essens und Trinkens, ich helfe Ihnen, wenn der Verband zu wechseln ist, und sie brauchen jetzt jede Stärkung. Das Essen und ein Glas Wein sind gut für Ihre Nerven.". Frau F schaute die G etwas mitleidsvoll an, sie wusste, dass G vor kaum zwei Stunden beschnitten worden war und dachte daran, dass es ihr morgen genauso ergehen würde.
Im Unterschied zur G hatte mich die ganze Aktion aufgepuscht und ich wollte munter über das Geschehene losplappern und mich darüber austauschen. "Macht es Ihnen etwas aus, Miss G, über die Beschneidung zu sprechen, oder stört es Sie vielleicht, Frau F, wenn wir bei diesem Thema bleiben. Ich will da weder in gegenwärtigen noch in künftigen Wunden stochern, wenn es Sie beunruhigt, aber Sie müssen verstehen, mir geht das ganze nicht aus dem Kopf.". "Kein Problem Dr. W, ich weis, dass Sie das ganze aufgewühlt hat und bei mir drehen sich auch die Gedanken um nichts anderes, als was mir morgen blühen wird!", Frau Fs Anmerkung quittierte G mit einem Lächeln und der Bemerkung "Meine Einsilbigkeit heute abend bitte ich zu entschuldigen. Ich bin noch etwas benommen. Sprechen Sie aber ruhig darüber, es stört mich nicht.". "Mich interessiert, warum Sie, Frau F, sich zu diesem Schritt entschlossen haben. Mögen Sie keinen Sex?", "Da muß ich weiter ausholen, damit Sie verstehen, mit welcher Motivation ich an diese Sache herangehe. Es fing alles mit meiner Witwenschaft im letzten Jahr an. Mein Mann starb völlig überraschend bei einem Verkehrsunfall und ich stand plötzlich alleine da. Um mir die Zeit zu vertreiben und nicht über dem Schicksal zu brüten, fing ich an, die Sachen meines Mannes zu ordnen und wegzupacken, dabei stieß ich auf ein Register mit Web-Adressen und Passwörtern, darunter war sein Zugang zu Yahoo-Groups. Er war in allen möglichen Fetischgruppen registriert, die mit Circumcision bei Frauen zu tun hatten. Ich hatte dieses Interesse bei meinem Mann nie bemerkt und mich selbst nie zuvor damit beschäftigt. Ich wusste wohl, worum es geht. Man sieht ja so das eine oder andere in Informationssendungen im Fernsehen, meist sehr kritisch und mit verurteilendem Tenor. Das ganze Geschehen spielte aber immer in Afrika, in ärmsten Strukturen und die Kinder, die als Opfer gezeigt wurden, verdienten zwar Mitleid, hatten aber nichts mit meinem unmittelbaren Lebensumfeld zu tun." "Sie schauten sich also in den Fetischgruppen um, und was hat ihre Meinung beeinflußt?" auch Miss G war nun neugierig geworden. "Ich sah hier das erste Mal eine positive Rezeption und Akzeptanz der Frauenbeschneidung. In den Polls - wie die Umfragen dort heißen - berichteten die Frauen teils begeistert über ihre Veränderung. Sicher haben sich da viele perverse Phantasien von dort so genannten Fakern eingeschlichen, aber an manchen Gedankengängen und Vorstellungen konnte ich nicht mehr vorbeigehen. Hinzu kamen die Photos mit all den hübschen weißen Mädchen, die offenbar eine Beschneidung erfahren hatten. Mein Interesse war entflammt und wie ich zugeben muss, ich masturbierte wie wild immer mit der Vorstellung meiner eigenen Beschneidung im Kopf.". "Ihr Masturbationstrieb - von welchen Vorstellungen auch immer geleitet - zeigt aber doch, dass Sie Spaß haben am Sex, wenn der Kitzler erst ab ist, dann hat das ein Ende, das wissen Sie!", ich musste hier nachhaken. "Das ist mir nur zu bewusst, Dr. W, aber ich bin Witwe und möchte wegen meiner beiden Töchter auch keinen neuen Mann. Ich mag keine Veränderungen, da bin ich eigen. Es hat auch mit meiner Vergangenheit zu tun, als ich Kind war, wurde ich von meinem Stiefvater genötigt ... , Sie wissen schon! Der Gefahr will ich meine Töchter nicht aussetzen.", "Nun gut, das kann man nachvollziehen, wenngleich ich auch hier meine Bedenken habe, aber warum der Eingriff, vergnügen Sie sich doch weiter mit dem Behelf Ihrer Finger oder eines Dildos. Wir sind doch moderne Menschen, da ist doch heute nichts weiter bei!". "Sie sagen das so einfach, aber es ist nicht so. Als Mutter will ich meinen Kindern Vorbild sein, was sollen sie denken, wenn sie mich im Schlafzimmer stöhnen hören. Letztens habe ich vergessen, mich aus den Groups auszuloggen und meine jüngste Tochter - sie ist 15 - hat meine Interessen bemerkt. Ich war sprachlos, als sie mich darauf ansprach und hätte vor Scham in den Boden versinken mögen. Ich will das nicht mehr und darum lebe ich meine Fantasie noch einmal aus und diesmal real und dann werde ich wieder in den Spiegel schauen können, und ich werde nie mehr meinen Töchtern mit schamrotem Gesicht entgegentreten müssen.". Der Gedankengang gab der jungen G das Stichwort "Frau F, ich kann Sie sehr gut verstehen und meine Beschneidung hatte eigentlich ganz ähnliche Gründe: Ich wollte von meinen Masturbationsphantasien loskommen, die mir das Gefühl von Schuld vermittelten. Ich weis noch nicht, wie weit die Operation heute bei mir zu einer Lösung geführt hat, da es sich ja im Grunde um eine Kopfsache handelt, aber ich denke, sie wird mir helfen,die Beherrschung durch den Sexualtrieb zu reduzieren und mich wieder ganz als Mensch in einem weiteren, nicht auf Lust und Trieb reduzierten Sinne zu fühlen." "Den Erfolg glaube ich Ihnen versprechen zu können und auch für Sie, Frau F, ist die Beschneidung eine - wenn auch krasse - Lösung, das ist sicher." Ich merkte an den Blicken der Frauen nach meiner Entgegnung, dass sie nun nicht nur meine Sicht der Dinge, sondern auch meinen inneren Bezug zur Beschneidung kennen lernen wollten. "Nun zu mir, denn das interessiert Sie ja wohl. Bei mir liegen die Gedanken ganz anders. Ich bejahe meinen Trieb und er macht mir Freude, sei es bei der Selbstbefriedigung, die ich nicht leugne, sei es im Umgang mit Frauen oder gelegentlich auch mal mit jungen Männern. Auf das Thema der Beschneidung bin ich - abgesehen von der medizinischen Unterrichtung, die aber bedeutungslos war - im wesentlich auch durch das Internet gekommen. Es hat in mir sadistische Triebe geweckt. Ich wollte jedoch nicht beschnitten werden, etwa im Sinne von des Penises beraubt oder irgendwelcher Kastrationsphantasien, nein, ich wollte den Frauen an den Kitzler gehen. Ich phantasierte über eine Beteiligung an Klitorektomien bei hübschen weißen Frauen. Ich dachte übrigens nie an Beschneidungen farbiger, dunkelhäutiger Frauen, weil mir dies einfach zu gewöhnlich, routinehaft wenn sie so wollen, schien. Erst die Frau aus der Umgebung entfachte in mir diese Phantasie. Das ist abartig, ich weis, und ich schäme mich auch dafür, und ich hätte nie angefangen darüber zu sprechen, wenn die Sache nicht hier plötzlich so real geworden wäre. Man entwickelt bei der Selbstbefriedigung so einige abstruse Vorstellungen, die meisten liegen so fern, dass sie nur als geile Stimulans in den Gedanken taugen. Es braucht halt manchmal des harten 'Tobaks', um, wie wir Männer sagen, zum Schuß zu kommen. Im Leben - und das möchte ich betonen -, in der Beziehung zu einem wirklichen Menschen sind solche Übertreibungen nicht erforderlich, denn da ist nichts erotischer als die Liebe selbst. Dazu stehe ich! Als ich vorhin bei Ihrer Beschneidung assistierte Miss G, da hat mich das angemacht, meine dunkelsten Seiten wurden nach außen gekehrt, und ich möchte mich dafür entschuldigen". G wollte antworten, aber F fiel ihr gleich ins Wort "Ach, Paperlapap, uns alle hat die Vorstellung der Beschneidung erregt, Sie eben aktiv und bei uns in der passiven Rolle - wo ist da groß der Unterschied! Seien Sie ruhig geil dabei und beschneiden Sie, wenn es sich ergibt, auch selbst Frauen, wenn es nur freiwillig geschieht und nicht gerade Kinder im Spiel sind. Sogar in der Schweiz sollen Beschneidungen erlaubt werden, sofern die Frau frei entscheiden kann und volljährig ist. Ist ja auch nicht viel was anderes als der Schnitt bei Transsexuellen.. Morgen bleibt es bei meiner OP und wenn Sie heute gut aufgepasst haben, können auch Sie das Messer führen bei mir. Das würde mich freuen und wenn Sie dabei geil sind, um so besser!". Frau F hatte das Schlußwort gesprochen.
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