Am Abgrund - Teil 7 - German
By: Der_Adler

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[GAY] [STRAIGHT] [WARNING]

Und die Pranken ziehen ihn immer tiefer...


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"Wie wäre es mit gar nichts?", knurrte Cornelius verbittert.

"Das ginge auch, aber ich glaube, du kommst dir auf Dauer lächerlich vor, wenn du nackt durch das Haus gehst. Oder willst du unbedingt nackt herumlaufen?", fragte Samantha grinsend.

"Nein..."

"Siehst du. Also? Was möchtest du gerne tragen?"

Cornelius seufzte. Am liebsten wäre ihm ein silberner Keuschheitsgürtel, mit dem er vor dem Vampir sicher sein würde, aber das ging ja leider nicht.

"Was steht zur Auswahl?", fragte er stattdessen.

"Fast alles. Also...an knapperen Sachen hätten wir...Strings, Tangas...du kannst auch in Windeln herumlaufen. Das würde unserem Meister sicherlich auch gefallen."

"Warum nicht gleich einen Lendenschurz?", knurrte er.

"Hm. Gar keine so schlechte Idee. Ich glaube, ich hätte da etwas."

Zum Erstaunten Cornelius' holte sie daraufhin ein grobes Leinentuch aus dem Schrank. Dazu passend einen dünnen Gürtel, ebenfalls aus groben Leinen. Sie betrachtete ihn kurz, hielt das Tuch dazu vor seinen Körper und nickte.

"Doch, würde gut aussehen. Und wäre nicht so etwas ganz alltägliches und gewöhnliches. Mir gefällt es. Und unserem Meister sicher auch. Was meinst du?"

"Viele Optionen habe ich ja nicht, oder?"

"Nein", bestätigte Samantha ihm grinsend.

Sie stieß den Schrank zu, trat von hinten an ihn heran und legte ihm den Gürtel um die Hüfte. Sie schnürte ihn vorsichtig fest, ehe sie zunächst ein Tuch vorne über den Gürtel legte und anschließend hinten. Somit war seine Scham und seine Hinterpartie jeweils mit einem doppelten Tuch bedeckt, aber noch immer von unten frei zugänglich.

"Dreh' dich mal langsam um...ja...sieht gut aus. Lassen wir das so. Passendes Sklavenoutfit. Du bist ja auch gar nichts anderes als ein Sklave."

Diese Worte ließen ihn zusammen zucken, woraufhin sie kicherte.

"Was denn? Ist doch so, oder? Ich bin auch Sklavin. Und wenn ich dir einen kleinen Tipp geben darf: Versuch es einfach zu genießen. Sieh einfach die Vorteile darin. Dann wird es wesentlich angenehmer. Hat bei mir auch geholfen."

"Wie lange bist du schon Sklavin?", fragte Cornelius sie leise.

Ohne auf die Frage einzugehen, ging sie zu einem anderen Schrank.

"Mein Meister hat gesagt", fuhr sie unbeirrt fort, "dass ich dich noch ein wenig trainieren soll. Anal, meine ich. Damit du nicht völlig ins kalte Wasser springst."

"Also noch einmal einen aufpumpbaren Buttplug?", fragte er.

Sam grinste, als sie einen kleinen Laut von Hoffnung darin hörte. Sie schüttelte jedoch den Kopf und holte stattdessen ein Gerät aus Eisen aus dem Schrank. Es sah aus wie eine langgezogene Birne.

"Das hier", erklärte Sam, "ist eine Analbirne. Eigentlich ein Foltergerät...aus dem Mittelalter, glaube ich. Aber richtig angewendet, kann es auch ganz...angenehm sein. Ich erkläre dir die Funktionsweise. Wie man sich vorstellen kann, bekommt das...Opfer, in diesem Fall also du, dieses schicke Gerät in den Hintern. Ich bin so lieb und verwende auch ein bisschen Gleitcreme. Jedenfalls kann ich dann an dieser Schraube drehen, woraufhin sich die, ich nenne sie immer Blätter, aufspreizen. Je weiter ich schraube, umso weiter dehnt dich die Analbirne auf. Bis zu einem gewissen Grad ganz angenehm."

Sie demonstrierte es, indem sie ein wenig an der Schraube drehte.

"Wie weit...kann man es schrauben?", fragte Cornelius flüsternd.

"Ziemlich weit", meinte Sam grinsend. "Weit genug, um jemanden damit umzubringen. Wenn man es zu weit aufdreht, reißt das Gewebe ein und die Organe werden in Mitleidenschaft gezogen. Eine schmerzhafte Prozedur, wie du dir vorstellen kannst."

"Und sowas wird heute noch produziert?", murmelte er.

"Nein."

Die junge Frau lächelte und strich zärtlich über das schlanke, obstförmige Foltergerät, als wäre es eine Katze.

"Dieses Gerät hier ist tatsächlich ziemlich alt. Einige hundert Jahre könnten hinkommen. Unser Meister hat es aufbewahrt und sehr gut gepflegt. Wie du siehst...es glänzt regelrecht, ist perfekt geölt. Wie neu."

"Oh mann..."

"Nicht übel, hm?"

Sie holte aus dem Schrank eine Tube heraus und drückte sie ihm in die Hand. Es war Gleitcreme.

"Ich soll...", fragte er unsicher.

"Ich kann dir das Ding auch gerne ohne Gleitmittel in den Hintern drücken, aber dann jaulst du. Mein Problem ist das nicht. Also mach schon."

Da dieses Argument doch recht überzeugend war, nahm er etwas von dem Gleitmittel auf die Fingerspitzen und begann ungeschickt sein Poloch damit einzuschmieren. Er hörte das leise Kichern der jungen Frau hinter sich. Diese nahm ihm auch die Tube wieder ab, ehe sie ihm den Befehl gab, sich nach vorne zu beugen. Seufzend kam er auch diesem Befehl nach. Das Metallgerät war nicht halb so angenehm im Hintern zu spüren wie der gummiüberzogene Buttplug vom letzten Abend. Er stöhnte auf, als die Analbirne ihn von hinten penetrierte. Es dauerte einige Minuten, bis Sam zufrieden war.

"Es sitzt jetzt", bestätigte sie. "Ich drehe es jetzt etwas auf. Wenn es zu sehr schmerzt, sag Stopp. Ich bin nicht so gut darin wie unser Meister."

Das Gefühl, wie es sich jetzt in seinem Hintern ausbreitete, war ebenfalls gänzlich anders als das gestrige. Der Buttplug hatte sich langsam, angenehm aufgebläht, sich ihm fast angeschmiegt. Aber das hier – das war anders. Die "Blüten" des Gerätes drückte seinen Anus unnachgiebig auf, zwang ihm seinen Willen auf, was ihn mehrmals zum Stöhnen brachte. Er spürte nur, wie Samantha langsam weiterdrehte.

"Aufhören!", stöhnte er. "Stopp. Bitte!"

Sie vollführte noch eine Umdrehung, ehe sie von ihm abließ.

"Gut, gut. Steh auf."

Das tat er, zuckte dabei zusammen. Er hatte allmählich das Gefühl, als würde sein Po zerreißen.

"Du sollst das Gerät jetzt erst einmal für einige Zeit lang drinbehalten. Das trainiert. Aber ich denke, es ist jetzt Zeit für dein Frühstück. Los. Komm mit."

Sie schnappte sich den Schreibblock, auf dem sie seine Maße notiert hatte, schloss die Schränke und führte ihn dann nach unten zur Küche. Zwischendurch geschah etwas, was Cornelis überaus überraschte. Das Mädchen reagierte auf ein Klingeln und ging an ein Telefon. Daran hatte er noch gar nicht gedacht. Samantha hörte ein paar Sekunden zu, ehe sie vom Schreibblock las.

"Ja, Meister...ich habe bereits die Maße. Natürlich...habt Ihr etwas zum schreiben?"

Sie diktierte ihm die einzelnen Maße, ehe sie noch einmal hörte, was ihr Meister ihr sagte. Was auch immer es war, es brachte sie zu ihrem verspielten Kichern, ehe sie auflegte.

"Ein Telefon?", fragte Cornelius. "Aber dann..."

"Ich weiß woran du denkst", sagte sie lächelnd. "Wen wolltest du den anrufen? Du weißt nicht einmal genau wo wir hier sind. Und selbst wenn...was wolltest du sagen? Dass du von einem Vampir gefangengehalten wirst?"

Sie gluckste.

"Mach dir keine Hoffnung. Ich war auch einmal so wie du. Ich weiß wie du denkst. Woran du denkst."

"Die Polizei!", sagte er schnell. "Sie könnten den Anruf zurückverfolgen und-"

"Und was?", unterbrach Samantha ihn. "Hier mit gezückter Waffe ankommen? Den Versuch will ich sehen...ein paar Streifenpolizisten gegen einen siebenhundert Jahre alten Vampir."

"Aber..."

"Glaubst du ernsthaft, er würde sie leben lassen? Er würde sie bei lebendigem Leibe in Streifen schneiden. Und alles was du davon hättest, wäre, dass du erstens ihr Blut an deinen Händen hättest und zweitens den Zorn des Meisters auf dich ziehen würdest. Also...lass mal gut sein. Finde dich mit deinem Schicksal ab."

Niedergeschlagen folgte er ihr. Was sie bereits vorbereitet hatte, munterte ihn nur wenig auf. Der Tisch war zwar mit guter Auswahl gedeckt, aber es war nun einmal alles Flüssignahrung.

"Ich hätte lieber was richtiges...", seufzte er.

"Dann musst du mit unserem Meister sprechen", erklärte sie sanft. "Wenn du möchtest, geht das bestimmt. Dann musst du aber auch jeden Abend einen Einlauf über dich ergehen lassen. Was dir halt lieber ist. Und sei froh...der Meister mag dich sehr. Wenn nicht, dann wärst du entweder schon tot oder würdest drüben in einem der Käfige sitzen und ein paar Körner bekommen. Also?"

Er nickte langsam, setzte sich hin. Oder besser gesagt: Er versuchte es. Er sprang auf, als er zu spät bemerkte, dass die Analbirne aus ihm herausschaute. Er hatte sich beinahe mit seinem ganzen Körpergewicht auf das Gerät gestützt. Stöhnend rieb er sein Hintern, als würde es dadurch besser wären.

"Wie soll ich mich denn damit setzen?"

"Daran...habe ich nicht gedacht....Augenblick...lass mich nachdenken...Nein, tut mir Leid. Das hatte ich wirklich vergessen. Ich fürchte, du musst dich hinstellen...aber du darfst dich nachher wieder hinlegen, wenn du möchtest. Das ist wohl angenehmer."

Es wurde also nicht besser. Seufzend musste er also die Flüssignahrung, die ihm zur Verfügung gestellt wurde, im Stehen hineinwürgen. Es schmeckte nicht schlecht, aber er empfand es auch nicht als sättigend.

"Was ist nach dem Frühstück?", fragte er.

"Nichts weiter. Am Besten wartest du, bis unser Meister zurück ist. Du kannst dich ja ein wenig im Haus umsehen. Die Regeln kennst du ja. Wenn du willst, kannst du dich auch ins Bett legen. Dann musst du nicht ständig mit dem Ding im Hintern herumlaufen. Ach ja...kann sein, dass ich es nachher noch nachjustieren werde. Für den Fall, dass du dich daran gewöhnt hast."

"Noch weiter?!"

"Ja. Möglich."

Sie grinste ihn an, tippte ihm mit dem Finger gegen die Nasenspitze und ließ ihn alleine. Seufzend ließ er den Rest seines Frühstücks liegen und verließ die Küche. Einen Moment lang überlegte er, ob er einfach durch die Tür nach draußen gehen sollte. Aber erstens war er halbnackt und zweitens ging es wohl kaum, wenn der Vampir wirklich so mächtig war, wie es schien.

Langsam ging er im Flur vorbei und blieb vor einem Spiegel stehen. Zum ersten Mal seit der Spaß gestern angefangen hatte, hatte er die Möglichkeit, sich im Spiegel zu betrachten. Er sah fast schon völlig anders aus, als er sich in Erinnerung hatte. Sein Körper war glattrasiert, nur ein paar Hautstellen waren gerötet. Die Piercings hingen locker von seinen Brustwarzen herab und mit dem Lendenschurz sah er wirklich wie ein Sklave aus. Auf der Stirn, das konnte er jetzt sehen, trug er deutlich ein Pentagramm. Er betastete es, aber überraschenderweise schmerzte es nicht, obwohl es wie eingebrannt wirkte. Das war also das Bannsiegel. Langsam drehte er sich zur Seite, woraufhin er sehen konnte, das hinten die Schraube von der Analbirne herausguckte. Der Leinenstoff guckte etwas hervor. Fast schon neugierig zog Cornelius den Stoff zur Seite, um mit einem Kopfverdreher mühevoll einen genaueren Blick auf den Apparat werfen zu können. Viel war außer der großen Schraube zu seiner Enttäuschung nichts zu sehen. Dann drehte er sich nochmals um, sodass er wieder frontal zum Spiegel stand und hob auch vorne den Lendenschurz. Seine Hoden wirkten fast wie immer, außer dass sie ziemlich tief hingen und etwas größer als vorher schienen. Auch waren sie nun wirklich gleich groß. Ihn selbst hatte der Größenunterschied niemals so sehr gestört, aber es sah schon besser aus. Aber wenn er daran dachte, dass er nun nicht mehr richtig abspritzen konnte...ein kleiner Eunuch war...

Er schüttelte die Gedanken schnell von sich ab und ging ins Wohnzimmer. Die Mädchen schauten ihn nicht an. Er fragte sich schon, wofür sie hier waren. Ob sie nur eine Mahlzeit des Vampirs waren? Spielzeuge? Gefährtinnen? Er atmete leise durch. Er wusste es nicht.

Auf dem Weg nach oben fiel sein Blick erneut auf das Telefon. Ein paar Sekunden zögerte er, dann ging er die Treppe schließlich nach oben. Sein Entschluss stand fest. Solange er vor dem Vampir in Sicherheit war, konnte er genausogut das Haus erkunden. Alles was er wusste, konnte ihm nur von Nutzen sein. Irgendwann würde er schon noch Chance haben, von hier zu entkommen.

Das Treppensteigen war schon alleine ein komisches Gefühl, weil das Foltergerät sich schon seltsam anfühlte, wenn er ein Bein hob und das andere nicht. Überhaupt war das Gehen doch etwas anstrengender. Immerhin war es nicht so schlimm, dass er breitbeinig gehen musste oder so.

Leise, als könnte ihm jemand auf die Schliche kommen, betrat er zunächst einmal das Zimmer mit den vielen Schränken. Ein paar davon öffnete er und erkannte erst jetzt, wie viel der Vampir überhaupt in seinem Leben gesammelt haben musste. Einer der Schränke war mit Schlagstöcken, Paddels, Gerten und Peitschen voll, ein anderer mit diversen Foltergeräten, die man eher im Museum ansiedeln würde. Von ein paar der Schränken schaute er sich noch den Inhalt an, ehe er die Türen leise wieder schloss und den Raum verließ. Die restlichen Räume auf der Etage kannte er schon. Das Zimmer, wo er seine Männlichkeit verloren hatte. Er nahm inzwischen an, dass es das von Samantha war. Außerdem gab es noch das großzügige Bad und das ebenso beeindruckende Schlafzimmer. Langsam traute er sich nun die Treppe nach oben, die noch weiter hinaufführte. Was wohl oben zu finden war? Er machte einen Schritt nach dem anderen, bis er plötzlich unten die Tür vernahm. Er überlegte kurz, entschloss sich dann anders und ging wieder zurück in den ersten Stock, wo er sich direkt ins Schlafzimmer begab. Er krabbelte schnell auf das Bett, drehte sich um und fluchte leise, als er wieder mit dem Gerät, das aus seinem Hintern schaute, wo gegen kam. Er drehte sich also stattdessen auf den Bauch und wartete. Nun war also sein "Meister" auf dem Weg. Würde dieser ihn sofort vergewaltigen? Oder würde er sich noch etwas gedulden? Cornelius schluckte leise, als er die Schritte vernahm, welche die Treppe nach oben stiegen.

Die Schritte wurden wieder leiser, entfernten sich also. Aber warum? Dann dämmerte es ihm. Sein "Meister" besuchte erst Samantha. Warum auch immer. Seufzend legte er sich seine Arme unter das Kinn, richtete sein Augenmerk auf die Tür. Einige Minuten lang geschah gar nichts, dann zuckte er plötzlich zusammen, als eine Hand ihn berührte. Er riss die Augen auf, drehte seinen Kopf langsam und blickte direkt in das Antlitz des Vampirs.

"Wie ich sehe, hat Sam dich schon gut vorbereitet", wisperte er.

"Wie..."

"Ich sagte doch schon einmal...physikalische Gesetze gelten nur bedingt für mich."

Er strich dem Jungen über den Rücken, betastete abwägend seine Haut.

"Glatt rasiert. Sieht gut aus. Ganz wie es mir gefällt. Und der Lendenschurz...perfekt. Ja, das ist wirklich gut. Wie fühlt sich die Analbirne an? Ich hoffe doch, Sam hat es nicht übertrieben."

"Es ist...gewöhnungsbedürftig", versuchte Cornelius neutral zu antworten.

"Hm, gut. Du wirst dich schon dran gewöhnen, ja. Aber Sam meinte, du hast dich über deine Flüssignahrung beschwert."

"N-nein", sagte er sofort. "Nicht beschwert, nur...ich..."

"Keine Sorge. Das wird dir nicht negativ angerechnet. Die Frage ist nur, was du willst. Möchtest du lieber feste Nahrung zu dir nehmen?"

"Ich...ich will nicht jeden Abend einen Einlauf bekommen."

"Dann machen wir es anders. Du bekommst alle paar Tage etwas richtiges, etwas festes zu essen. Dann musst du dich nicht so häufig da durch quälen. Wie klingt das?"

"Besser..."

"Gut."

Vorsichtig legte der Vampir seinem Sklaven die Hände auf die Wangen, kam seinem Gesicht etwas näher und schaute ihm tief in die Augen.

"Ja...du siehst wirklich gut aus", flüsterte er.

Je näher der Vampir seinem Gesicht kam, umso eher versuchte Cornelius instinktiv zurückzuweichen. Er sah das Grinsen von Jonathan aufblitzen und spürte, dass er sich nicht länger bewegen konnte. Egal was er nun machte, entkommen konnte er nicht. Cornelius spürte, wie seine Lippen von ihm berührt wurden. Jonathan küsste ihn genüsslich, setzte aber zum Glück nicht seine Zunge ein. Langsam ließ er von ihm ab, kicherte.

"Das üben wir noch. Du musst den Kuss schon erwidern, mein Sklave. Aber keine Panik. Das lernst du noch. Wie so vieles. Aber weißt du was? Ich habe dir etwas mitgebracht. Weil ich dich so mag. Warte hier..."

Der Vampir ließ ihn kurz alleine auf dem Bett liegen, verließ das Zimmer und kam kurz darauf mit einer Schachtel wieder, die er dem Jungen vor das Gesicht stellte.

"Extra für dich angefertigt. Ich habe dafür gesorgt, dass es etwas älter aussieht, als es eigentlich ist, aber...ach, sieh selbst. Ich muss noch kurz mit Sam sprechen."

Einmal mehr verließ der Vampir ihn. Cornelius starrte auf das graue Paket, ehe er es etwas zu sich heranzog und sich dann aufsetzte. Da die Schraube noch immer störte, kniete er sich hin. Das ging.

Langsam öffnete er dann die Schachtel, schob das Verpackungsmaterial beiseite und holte den Gegenstand hervor. Es war ein Keuschheitsgürtel. Ein Höschen aus Metall, sozusagen. Es sah wirklich so aus, als wäre es noch von vor einigen Jahrhunderten so wie das Foltergerät, das in seinem Hintern klemmte, aber dieses Höschen hier war brandneu. Mit Schnörkelungen verziert, sauber gearbeitet. Dafür waren also die Maße gewesen. Aber wenn jemand dieses Ding so schnell hatte fertigen können...wie viel hatte Jonathan dann wohl dafür hingeblättert?

Fast schon neugierig betrachtete Cornelius den Keuschheitsgürtel. Dieser war wirklich edel. Er war zwar recht schwer und wirkte von außen ganz und gar nicht bequem, aber von innen war dieser sogar mit rotem Samt ausgestattet. Innen befand sich ein Rohr, welches wohl seinen Penis aufnehmen würde. Hinten, wo sich sein Poloch später befinden würde, befand sich jedoch keine Öffnung, sondern nur eine Art Gewinde. Dieses diente wohl dazu, noch zusätzliche Geräte hinein zuschrauben. Das Schloss, welches den Keuschheitsgürtel sichern würde, befand sich vorne in der Mitte, war jedoch sichtbar mit den Seiten verbunden. Dort saßen wohl die eigentlichen Schlösser. Es war schon beeindruckend und ein wenig gefiel es ihm schon, wenn er daran dachte, dieses Ding tragen zu müssen.

"Gefällt er dir?", fragte Jonathan.

Cornelius zuckte einmal mehr zusammen. Dieses Mal war der Vampir aber nicht durch die Wand gegangen, sondern einfach nur durch die Tür.

"Gefällt er dir?", wiederholte der Vampir die Frage. "Was meinst du?"

"Er...gefällt mir", sagte Cornelius leise.

"Sehr schön", gab es die gehauchte Antwort. "Das hatte ich gehofft. Du wirst ihn immer dann umbekommen, wenn ich außer Haus bin. Ich will schließlich nicht, dass du dich an meine Mädchen heranmachst."

"Ich bin doch schon kastriert", knurrte er. "Wie soll das gehen?"

"Och...nur dass du ein Eunuch bist, heißt nicht, dass du völlig lustlos sein wirst. Zumal ein paar der Mädchen auch sehr...aufreizend sein können. Allen voran Samantha."

"So?"

"Sie hat noch ein paar nette Qualitäten. Wirst du schon noch sehen."

Langsam zog sich der Vampir etwas weiter auf das Bett, bis er schließlich gemütlich lag. Er grinste.

"Was wäre", begann er, "wenn du mich jetzt ein wenig verwöhnen würdest?"

[Über Ideen, Vorschläge und Kommentare freue ich mich immer: Einfach an [email protected] schicken. Auch ein paar Ideen für neue Geschichten könnten nicht schaden...]


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