Der Maharadscha von Radwaha - Teil 15 und Ende - German
By: Mirror

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Warum ein Leben im vergoldeten Käfig nicht so übel ist...


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Zurück im Palast wurde Ewan – sehr zu seinem Leidwesen – sofort wieder in die bekannten Ketten gelegt und zum Arzt gebracht. Obwohl er der sicheren Meinung war, dass es nur ein paar Kratzer waren, die seinen Körper bedeckten, bestand der Maharadscha darauf. Tatsächlich verarztete der Doktor die Wunden gewissenhaft, indem er sie desinfizierte und zwei größere mit Pflastern bedeckte. Das Ganze dauerte nicht einmal eine Viertelstunde. Ohne Pause wurde er von einer anderen Dienerin abgeholt und wie ein Schoßtier an der Kette zu seinem Gebieter gebracht. Dieser wartete bereits, umgezogen und in edlerer Kleidung, in seinem Zimmer auf einem wolkenartigen Sitzkissen. Er bot seinem Analsklaven ein ähnliches Kissen gegenüber an und musterte ihn dann ruhig.

»Warum bist du nicht geflohen?«

»Warum sollte ich?«

»Du hattest die Chance dazu. Eine einmalige Chance. Nicht weit von der Gasse war ein Lastwagen, den du hättest nutzen können. Es war eine ziemlich sichere Sache. Und doch bist du geblieben und hast sogar gewissenhaft einen Dieb für mich festgesetzt. Warum?«

Nun dämmerte Ewan, dass er sich nicht geirrt hatte. Der Maharadscha hatte zumindest den Teil mit dem Lastwagen organisiert und ihm diese Tür offen gehalten. Er atmete einmal durch und sprach dann, mit leicht geröteten Wangen, die Wahrheit.

»Weil ich nicht fliehen wollte. Es gefällt mir hier im Palast. Ich gebe ganz offen zu...anfangs war ich...frustriert, weil ich hier gefangengehalten wurde. Aber je länger ich hier bleibe, umso mehr gefällt es mir. Ich hätte ja nicht einmal gedacht, dass ich mich wirklich damit abfinden würde, dass ich euch sexuell zu dienen habe...aber das habe ich. Und irgendwie beginnt es mir zu gefallen. Hier im Palast ergeht es mir wesentlich besser als jemals im Waisenhaus. Überhaupt besser, als an jedem anderen Ort. Ich bekomme alles, was ich mir nur wünschen kann. Warum also alles aufgeben?«

Der Maharadscha schaute ihm geduldig in die Augen. Langsam legten sich seine Fingerspitzen aneinander. Dann nickte er unmerklich. Er holte einen kleinen Schlüssel hervor und reichte diesen an Ewan weiter. Der schaute verdutzt zwischen dem Stück Metall und seinem Herrscher hin und her.

»Du darfst deine Halsfessel abnehmen. Ich glaube nicht, dass du fliehen wirst.«

Ewan konnte es kaum fassen. So schnell er konnte schob er den Schlüssel ins Schloss, öffnete den Metallring und nahm ihn von seinem Hals. Endlich war es soweit. Er atmete erleichtert auf, schaute dann seinen Meister lächelnd an.

»Vielen....vielen Dank, Gebieter«, keuchte er heiser. »Ich-«

»Schon gut. Und weil wir gerade dabei sind: Du bekommst ab sofort wöchentlich eine etwas andere Mahlzeit. Keine Suppe, sondern etwas anständiges. Das magst du doch, oder?«

Sofort nickte der Junge. Und wie er das mochte. Es wurde wirklich immer besser. Er hatte wirklich keinen Grund mehr, sich zu beschweren.

»Tu mir nur einen Gefallen, ja? Werde nicht zu übermütig. Sonst muss ich dich auch noch bestrafen.«

»Natürlich, Meister. Ich werde es versuchen.«

Der Herrscher ab ihm noch ein paar kurze Erklärungen, wo er nun selbst hingegehen durfte und wo nicht. Er hatte nun wirklich eine gewisse Freiheit. Da machte es ihm nicht einmal wirklich etwas aus, dass er kurz darauf von einer weiteren Dienerin abgeholt und zu seinem üblichen »Dampfbad« gebracht wurde. Immerhin war er nicht mehr an der Leine. Ein wirklich wundervolles Gefühl. Bereitwillig ließ er sich in der kleinen Kammer von der Sklavin ausziehen und setzte sich ohne Umschweife auf das kleine Metallrost. Er spürte sogleich den heißen Wasserdampf, der seinen Hintern kitzelte. Er seufzte zufrieden und lehnte sich zurück. Mit der Hand strich er über seinen Hals. Er musste sich noch bei Jagrati bedanken. Immerhin hatte er es nur ihr zu verdanken, dass er die Falle erkannt hatte. Obwohl er nicht mit Sicherheit sagen konnte, ob er die Chance genutzt hätte oder nicht, wenn er es nicht gewusst hätte. Aber was spielte das für eine Rolle? Hauptsache war doch, dass er nun hier war. Seine Gedanken wichen nun etwas anderem. Er überlegte, was aus dem Jungen von vorhin geworden war. Sie hatten ihn an Füßen und Händen gefesselt in der Gasse liegen lassen. Die Wunde hatten sie zwar versorgt, aber es hatte doch recht beeindruckend geblutet. Irgendwie würde er es schon schaffen sich zu befreien, dachte Ewan. Aber was dann? Vermutlich würde er es wirklich nicht noch einmal wagen, irgendjemanden zu bestehlen. Die Lektion war ziemlich hart gewesen. Ob sie ihn vielleicht noch einmal irgendwann auf der Straße sehen würden? Wäre sicherlich eine lustige Angelegenheit.

Er riss die Augen auf, als jemand vorsichtig an seiner Schulter rüttelte. Er sah erstaunt in das lächelnde Gesicht einer der Dienerinnen und merkte erst jetzt, dass er tatsächlich bei seinem Dampfbad eingeschlafen war. Schnell wischte er sich mit der Hand etwas Speichel aus dem Mundwinkel und sprang auf.

»Bin wohl kurz eingenickt«, murmelte er verlegen.

»Der Maharadscha wünscht deine Anwesenheit«, erklärte die Dienerin. »Möchtest du, dass ich dich dorthin bringe?«

»Ich...ich finde den Weg alleine. Danke.«

Er grinste fast bei diesen Worten. Ewan ging auf den Flur und fand zielsicher seinen Weg. Obwohl er immer nur von den Dienern mitgezogen worden war, hatte er sich den richtigen Weg eingeprägt. Es war eben nur etwas seltsam, alleine und nackt durch die Gänge zu gehen.

Er stand kurz darauf vor der Tür, klopfte an und trat ein. Wie so häufig war er der letzte Edelsklave, der das Zimmer betrat. Alle anderen saßen schon gemütlich auf Kissen. Als er aber alleine eintrat, schauten sie ihn verwundert an.

»Warum hast du keine Kette um?«, fragte der Ficksklave sofort aufbrausend.

»Genau! Was hast du bitte gemacht?«, fuhr der Polynesier neben ihm fort.

»Nun mal ruhig.«

Das kam von der Küsssklavin, die nervös an den Ringen herumspielte, die an ihren Brüsten hingen.

»Er wird es sich schon irgendwie verdient haben. Würdet ihr beiden euch auch etwas mehr benehmen, hättet ihr jetzt keinen Grund euch aufzuregen.«

Die beiden verstummten nun, während sich Ewan ein eigenes Sitzkissen suchte. Er konnte ihren Neid gut verstehen. Aber er war einfach froh, dass er die Fessel nun los war.

»Sie hat Recht«, sagte der Maharadscha, als er eintrat. »Ihr braucht euch bloß etwas zu benehmen. Das ist alles.«

Er war inzwischen wieder wesentlich freizügiger bekleidet. Lediglich ein transparenter Lendenschurz, wie ihn Ewan auch öfter trug, bedeckte seine Lenden. Vorne und hinten jeweils ein Schlitz, um an die wichtigen Stellen schnell heranzukommen. Er setzte sich langsam auf das Bett. Von der Bettdecke nahm er einen schon bereitgelegten Block der üblichen Butter, wovon er einen Brocken nahm, den er sich auf seine aufragende Männlichkeit schmierte. Damit wusste Ewan schon, wer dran war. Er sah aufgeregt zu, wie der Maharadscha nun einen etwas dickeren Ring aus Gummi nahm und ihn sich über Penis und Hoden schob. Der Penis wurde sofort praller und dicker. Ein paar Äderchen traten hervor, als er es sich gemütlich machte und den Analsklaven heranwinkte. Sofort stand Ewan auf, platzierte sich dann so, dass er mit dem Rücken zu seinem Gebieter stand. Gekonnt setzte er sich wie auf einen Stuhl, nur dass dieser Stuhl einen Pfahl in der Mitte hatte, mit dem er sich aufspießen musste. Ohne Probleme fand er die richtige Position, damit der Penis in seinem Loch landete, sodass er diesen mühelos in sich hineingleiten lassen konnte. Er stöhnte auf, als er mit den Pobacken auf den Oberschenkeln des Maharadschas landete. Der Gummiring, mit dem sich dieser vorher ausgestattet hatte, sorgte dabei für ein noch viel besseres Gefühl. Ganz vorsichtig bewegte sich Ewan auf und ab, ehe sein Gebieter ihn mit geflüsterten Worten Einhalt gebot. Er merkte, wie sich sein Gebieter mit dem Oberkörper kurz nach hinten drehte, ehe die linke Hand auf Ewans Bauch landete und die rechte hingegen mit einem kleinen Metallstab den Weg zu seinem Pissloch suchte. Das Stäbchen, mit dem auch schon der afrikanische Sklave gequält worden war, bohrte sich ganz langsam in sein vorderes Loch und ließ ihn aufstöhnen. Noch vorhandene Nerven reagierten und sendeten ihren angenehmen Impuls durch Ewans Körper. Der Maharadscha ließ den Stab hineingleiten und zog ihn dann wieder langsam raus. Drehte ihn und bewegte ihn schneller. Ewan begann leise zu keuchen und versuchte dann dagegen zu halten, indem er seine Pobacken gekonnt bewegte. Indem er diese geschickt zusammenkniff und wieder entspannte, konnte er nämlich den Maharadscha sehr gut verwöhnen. Dieser quittierte seine Arbeit mit einem genüsslichen Stöhnen, was den Analsklaven nur wieder zum Weitermachen animierte. Das Gefühl war unbeschreiblich. Vorne durch ein viel zu dünnes Loch mit einer viel zu dicken Stange penetriert zu werden und gleichzeitig hinten immer wieder den harten Penis in sich zu drücken. Ein überraschtes Quiecken kam ihm über die Lippen, als er urplötzlich spürte, wie der Gebieter in ihm abspritzte. Er hörte das Gelächter der anderen, noch während das Geschlecht in ihm pumpte. Der Maharadscha stöhnte lautstark, drückte den Stab tiefer in Ewan hinein, was den Jungen wiederum aufjappsen ließ. Seine Hände verkrampften sich. Er befand sich nun selbst nahe am »Point of no return«. Er konnte schon spüren, wie sich seine Muskeln beinahe zum Orgasmus verkrampften, als es an der Tür klopfte. Ewan hoffte, dass der Maharadscha weitermachen würde, doch stattdessen hielt er inne. Er ließ den Metallstab einfach dort, wo er war, bewegte weder ihn noch sich und bat stattdessen herein. Es war Jagrati, die eintrat und sich mit einem Lächeln vor dem Maharadscha verbeugte. Ewan wurde rot, als ihm bewusst wurde, welche Aussicht sie gerade hatte. Der Maharadscha lugte ohne sich aufzusetzen hinter Ewans Rücken hervor.

»Was gibt es?«

»Verzeiht, wenn ich Euch störe, Gebieter. Aber ich dachte, es wäre für Euch von Interesse, dass die Gruppe, die eben einkaufen war, bestohlen wurde.«

»Bestohlen?«, fragte der Maharadscha mit einer Mischung aus Verwunderung und Zorn. »Habt ihr ihn geschnappt?«

»Ja, Gebieter. Zwei Wachen, die uns begleitet haben, haben ihn gefangennehmen können. Es war ein Junge.«

Ohne sich umzudrehen wusste Ewan, wie sehr es gerade hinter den Augen seines Herrschers arbeitete. Jagrati schien nervös zu werden. Als wäre sie sich plötzlich nicht mehr sicher, ob sie ihn überhaupt hätte damit stören sollen. Immerhin deutete ihr abgeschorenes Haar ja noch auf ihren letzten Fehler hin.

»I-ich..Verzeiht, Gebieter. Ich werde-«

»Du hast richtig gehandelt«, unterbrach er sie. »Ein Junge, sagst du. Wie gekleidet?«

»Er...er hatte nur einen Lendenschurz um. Gewickelt.«

»Ein paar Kratzer auf dem Bauch? Etwas kleiner als ich? Ungepflegte, schwarze Haare?«

»J-ja. Genau so.«

»Lass ihn herbringen.«

»Sofort, Gebieter.«

Erleichtert, doch keinen Fehler gemacht zu haben, verließ sie eilig den Raum. Ewan stieß einen unartikulierten Laut aus, als der Stab blitzartig aus ihm herausgezogen wurde. Ihm wurde ein Zeichen gegeben aufzustehen und sich stattdessen auf das Bett zu setzen. Der Maharadscha machte nicht einmal Anstalten, sich etwas ordentliches anzuziehen. Er rückte lediglich seinen durchsichtigen Lendenschurz zurecht, setzte sich seinen kunstvollen Turban auf und ließ sich dann wieder auf seinem Bett nieder. Die Edelsklaven waren allesamt nackt.

Nun wurde der Junge von zwei Wachen hineingebracht. Ewan erkannte ihn sofort wieder. Er war wirklich zu blöd gewesen, noch einmal zu stehlen. Und hatte obendrein die Gruppe des Maharadschas damit erwischt. Mehr Pech konnte man wirklich nicht haben. An den Händen war er dieses Mal mit Eisenketten gefesselt worden und seine Wange war gerötet. Vermutlich hatte eine der Dienerinen ihm reflexartig eine verpasste. Er wurde lediglich hineingestoßen, ehe die Wachen sich auf ein Zeichens ihres Gebieters hin zurückzogen und die Tür schlossen. Der Junge schaute zunächst verwirrt drein, als er all die nackten Leiber sah. Dann wurde er aber bleich, als er erst den Polynesier, dann den Maharadscha und Ewan wiedererkannte. Er riss die Augen weit auf, fiel auf die Knie und begann einmal mehr zu betteln, wobei er dieses Mal ordentlich weinte.

»Offensichtlich lernen einige Leute nicht aus«, sagte der Maharadscha in den Raum. »Er hat uns vorhin schon bestohlen.«

Er schüttelte den Kopf.

»Analsklave? Sei doch so frei und zieh ihn aus.«

»Sofort, Gebieter.«

Ewan trat an ihn heran, wobei der Junge sofort ängstlich dreinblickte. Mit einem Grinsen griff der Edelsklaven an seine Kleidung und zog geschickt daran. Der Rest löste sich fast wie von selbst. Dann stöhnte Ewan aber auf. Seufzend erhob er sich und hielt das lange Band zwischen Daumen und Zeigefinger hoch, sodass sie anderen sehen konnten, wie nass es bereits war. Der Junge hatte sich vor Nervosität bereits in die Hosen gemacht. Der Maharadscha rümpfte die Nase, grinste aber etwas.

»Lass es liegen. Ich lasse es später von den Dienern abholen und waschen...sozusagen als Trophäe für dich, Analsklave.«

Ewan nickte und ließ es unsanft auf den Boden fallen. Dann ging er zurück zum Maharadscha und setzte sich neben ihn hin. Alle im Raum starrten nun den Jungen an, der immer nervöser wurde. Offensichtlich verunsicherte es ihn, dass alle im Raum nackt oder halb-nackt waren. Der Maharadscha seufzte, als er einen Blick auf den Verband warf. Inzwischen tropfnass begann das Blut durchzusippen.

»Wachen!«, rief er und wartete, bis diese eingetreten waren. »Bringt ihn zum Doc. Er soll sich um die Wunde kümmern. Und dann sperrt ihn erst einmal im Kerker ein. Wir kümmern uns später um ihn.«

Damit war dieses Problem zunächst einmal aus dem Weg geräumt.

»Wo waren wir?«, fragte der Maharadscha grinsend.

Er spielte ein wenig mit dem Stab herum, schaute Ewan an und legte den Metallstab dann beiseite. Stattdessen erhob er sich majestätisch und deutete auf den Lecksklaven.

»Leg' dich aufs Bett.«

Ewan machte schnell Platz, während sich der Polynesier unsicher auf die gezeigte Stelle legte. Er befürchtete wohl zu Recht, dass nun seine Strafe kommen würde. Kaum dass er lag, warf der Gebieter seinem Analsklaven einen kleinen Schlüssel zu.

»Öffne ihn.«

»Sofort.«

Ewan fasste das kleine Schloss, welches die Spreizhose sicherte, öffnete es mit dem Schlüssel und zog die Kette soweit auf, dass er das überdicke Höschen öffnen konnte.

»Die Windel ebenfalls.«

Seine Hände wanderten an die Klebestreifen, welche das dicke Windelpaket an Ort und Stelle hielten. Sein Blick hingegen rutschte auf den Indikatorstreifen in der Mitte.

»Du...hast sie doch noch nicht genutzt, oder?«, fragte Ewan.

Der Polynesier wurde rot.

»Sie wurde mir vorhin erst gewechselt.«

Beruhigt öffnete er die Windel und zog ihm nun beides unter dem Hintern weg. Der Polynesier bekam ein Zeichen, sich auf den Bauch zu drehen. Ewan, aber auch die anderen Edelsklaven, schauten dann nicht schlecht, als der Maharadscha ein Gerät aus dem Schrank holte. Es war in etwa Phallusförmig und aus poliertem Edelstahl gefertigt. Das untere Ende war etwas abgesetzt und mit Riffeln versehen. Ewan bekam das Gerät und etwas Butter gereicht. Er machte sich sofort an die Arbeit, indem er das Metallgerät zunächst mit Butter beschmierte und dann dem Polynesier sachte in den Hintern drückte. Dieser war das nicht so gewohnt wie Ewan, nahm aber mit leichtem Stöhnen das Gerät in sich auf. So wirklich verstand er das aber nicht. Der Maharadscha sollte ihn doch eigentlich für das Masturbieren bestrafen. Warum belohnte er jetzt den Polynesier mit dem Gerät? Als hätte Ewan die Frage laut gestellt, gab der Maharadscha gleich darauf die Antwort.

»Du bist doch der Meinung, dass du nicht genügend Befriedigung bekommst, oder? Deshalb habe ich mich entschieden, dass du sie von mir wie gewünscht erhalten wirst.«

Er griff an das Gerät, das nur noch zu einem geringen Teil aus seinem Hintern schaute und drehte an dem abgesetzten, runden Ende. Es begann leise zu vibrieren, wurde dann aber hörbarer, als weitergedreht wurde. Der Edelsklave seufzte fast schon zufrieden. Hatte der Maharadscha jetzt doch ein Herz und verzieh ihm das heimliche Masturbieren?

»Mach die Windel zu.«

Während Ewan ihm wieder das Windelpaket anlegte und die dicke Spreizwindel umschnallte, strich der Maharadscha seinem Lecksklaven über das Gesicht.

»Und zwar vierundzwanzig Stunden rund um die Uhr. Ausnahme ist nur, wenn du auf Toilette musst. Dazu musst du eben den Dienern Bescheid geben.«

Der Polynesier schluckte schwer, als ihm bewusst wurde, was das bedeutete. Im Moment mochte das Vibrieren noch angenehm und befriedigend sein, aber in einigen Stunden würde er es wohl nur noch los werden wollen. Ewan musste sich ein Grinsen verkneifen. Der Maharadscha war wirklich nicht dumm. Er bestrafte den Sklaven für die heimliche Befriedigung, indem er ihm genau das gab, was er wollte – nur in einer etwas zu großen Menge. Das war wirklich genial.

Der Analsklave setzte sich nun wieder auf sein Sitzkissen und wartete, bis das geflüsterte Gespräch zwischen den beiden vorbei war und der gewickelte Sklave sich nun wieder auf sein Kissen begeben durfte. Das leise Brummen war deutlich durch sein dickes Windelpaket zu hören. Er stöhnte leise, als er den ersten Orgasmus ankommen spürte.

»Damit hätten wir das auch erledigt. Wenn du dich in Zukunft benimmst, werde ich darüber nachdenken, einen Teil deiner Strafe zu entschärfen. Oh...ehe ich es vergesse...die hier fehlen noch.«

Er warf ihm zein Paar Handschuhe hinüber. Der Maharadscha befahl den anderen, ihm beim Anziehen zu helfen. Tatsächlich waren es im Grunde Fäustlinge, die jeweils am Bund mit Ketten gesichert wurden. Ein Paar zogen sie ihm über die Hände, das andere, etwas größere Paar hingegen über seine Füße. Nachdem sie die Ketten zugezogen und mit kleinen Schlössern gesichert hatten, wirkte der Polynesier noch mehr als zuvor wie ein Baby. Er versuchte aufzustehen, scheiterte aber schon beim Versuch.

»Sieht so aus, als müsstest du krabbeln«, grinste der Maharadscha.

Er ignorierte das leise Stöhnen seines Sklaven und warf sich ein wenig Kleidung über.

»Jetzt kümmern wir uns um unseren kleinen Dieb.«

Sie gaben dem Jungen noch etwa eine halbe Stunden zum Verzweifeln, ehe der Maharadscha ihn nach oben bringen ließ. Im üblichen Saal waren die meisten Diener und Sklaven schon versammelt. Neben dem Maharadscha saßen die Edelsklaven ordentlich aufgereiht, wobei die anderen allerdings dem Polynesier beim Aufsetzen hatten helfen müssen. Der Junge, der nun hineingebracht wurde, sah ziemlich fertig aus, aber immerhin hatte man seine Wunden versorgt. Zwischen einem Verband, der nur den übriggebliebenen Stummel von seinem Penis bedeckte, schaute ein Plastikröhren heraus. Mehrere bereits eingewiesene Diener warten schon auf ihn. Er wurde von ihnen in die Mitte des Saals gebracht, wo seine Hände mit Ketten an der Decke befestigt wurden. Einer der Diener zückte ein scharfes Messer, der andere hingegen hielt ein kleines Tongefäß bereit. Der Maharadscha erhob sich nun und begann langsam auf indisch zu sprechen. Ewan seufzte, da er nichts verstand, aber sofort begann die Küsssklavin neben ihm zu übersetzen.

»Er sagt, dass der Junge erneut einen Fehler gemacht hat«, flüsterte sie. »Er....kann froh sein, dass sie ihn nicht töten. Oder ihm die Hände abhacken. Zu seiner Strafe wird er...ausgepeitscht. Und zudem...ohje.«

»Was?«, zischten die drei Edelsklaven im Einklang.

»Sein Hodensack wird abgeschnitten und....der Maharadscha möchte sich daraus passenderweise einen Geldbeutel schneidern lassen.«

Das passte zu dem Gesichtsausdruck des Jungen, der nun zu wimmern begann. Er schrie auf, als die Klinge seinen übriggebliebenen Teilen sehr nahe kam. Der Diener stieß die Messerspitze ganz vorsichtig durch die Haut und begann sorgfältig zu schneiden. So sehr der Junge auf schrie – es sah so aus, als durchtrennte der Diener zunächst lediglich die Haut. Er schnitt so viel er konnte in einem Stück ab, um die für den Beutel zur Verfügung stehende Fläche möglichst groß zu gestalten. Dann zog er sie ab und gab einen Blick auf die schutzlosen Hoden frei, die nunmehr hilflos und ihrem Ende geweiht nach unten baumelten. Der wertvolle Hodensack landete in dem Gefäß und wurde sogleich in Sicherheit gebracht. Dafür kam ein etwas stämmiger Mann, vermutlich eine der Wachen, an und rollte eine lange Peitsche aus. Er warf nur kurz einen Blick nach hinten, ehe er ausholte und seine Waffe nach vorne schleuderte. Der Knall war lautstark zu hören und wurde nur von dem Schrei übertönt. Die kleine Kugel an der Spitze hinterließ einen langen, roten Striemen auf dem Rücken. Es wurde ausgeholt und wieder gepeitscht. Dieses Mal zog sich der Striemen über die rechte Pobacke und ließ ihn schrill aufschreien. Ewan, der nun dachte, dass es nicht mehr viel schmerzhafter für ihn werden konnte, wurde eines Besseren belehrt. Der nächste Hieb traf ihn nämlich seitlicher, aber das eigentliche Ende umkreiste seinen Körper schon fast und landete zielgerecht auf die freiliegenden Hoden. Der Schrei war ohrenbetäubend schrill und dem Jungen versagten die Füße. Und doch wurde weitergepeitscht. Insgesamt fünfzehn Schläge musste der Junge aushalten. Dann wurde er von den Dienern losgemacht und weggetragen. Ewan bezweiflete, dass sie ihn noch einmal beim Stehlen erwischen würden.

Später am Abend nahm Ewan sein Essen zufrieden ein. Es war – ganz wie versprochen – eine feste Mahlzeit. Sogar Fleisch war dabei, dass zwar etwas schärfer gewürzt, aber sehr schmackhaft war. Während er ein Fladenbrot in sich hineinstopfte, dachte er noch einmal darüber nach, wieviel Glück er wirklich gehabt hatte. Er fühlte noch einmal mit der Hand über seinen unbedeckten Hals, lächelte dann. Er blickte auf, als jemand anklopfte und kurz darauf eintrat. Sein Lächeln wurde breiter.

»Hallo, Jagrati.«

»Du solltest mich nicht so nennen«, sagte sie sanft, setzte sich dann neben ihn. »Ewan.«

»Wie geht es dir?«

»Ganz gut. Ich bin auch froh, dass der Dieb seine gerechte Strafe bekommen hat. Ich will nicht daran denken, was man mit mir gemacht hätte, wenn ich das nicht bemerkt hätte. Ich hatte ja schließlich das Geld...«

»Hast du ihm eine gelangt?«, fragte er.

Sie grinste mit geröteten Wangen, nickte dann.

»Ja. Ich war ziemlich wütend und hab ihm eine Ohrfeige verpasst. Aber egal. Hauptsache ist, dass das erledigt ist. Und wie ich erfahren habe, hast du deine kleine Probe bestanden.«

Sie tippte sanft mit ihrem Finger gegen seinen Nacken.

»Ja. Vielen lieben Dank dafür. Wie kann ich das wieder gut machen?«

»Ich wüsste da etwas.«

Sie zwinkerte ihm zu, woraufhin er nur mit den Augen rollte. Er wischte sich über den Mund und drehte sich dann gänzlich zu ihr um.

»War es eine schwere Entscheidung zu bleiben?«

»Nein. Ich...mag es hier. Ich habe mich hier eingelebt.«

»Vielleicht kann ich dabei helfen, dich noch etwas mehr einzuleben?«

»Was meinst du damit?«

Sie grinste bloß, kam ihm dann ein Stück näher. Er spürte, wie ihm mulmig wurde. Schnell dachte er nach, was er jetzt entgegnen sollte. Was der Maharadscha dazu sagen würde. Aber er tat nichts. Er spürte, wie sie ihre Lippen auf seine presste. Seine Augen fielen ganz von alleine zu. Er hatte wirklich Glück gehabt, hier gelandet zu sein.


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