|
Ich wachte in Catos Spielwiese auf, griff irgendwoher eine Decke und drehte mich um. Plötzlich schlug ich die Augen auf: Das Rohr war weg! Ich sah mich um, und auf einem Klappsessel saß mein Herr. Praktisch sofort stand ich neben dem Bett, die Hände hinten verschränkt und den Blick gesenkt. Dann fiel mir ein, dass meine Strafe nicht ganz vollzogen war, und ich fiel auf die Knie.
»Verzeihe, Herr, dass ich spreche, aber ich weiß nicht, wie ich hier her komme! Ich muss noch mein Vergehen sühnen!« »Der Rest ist dir erlassen, mein Junge. Lege dich wieder hin, ich befehle es dir! Und zeige mir, wie du dich erleichterst, wenn du keine Frau bekommen kannst.« Ich beugte mir vor und machte mir selbst eine schöne, lange dauernde Fellatio, die ich besonders genoss nach all der Zeit der orgasmuslosen Ejakulationen. Dann legte ich mich hin und deckte mich zu. »Ich muss mich bei dir entschuldigen, Davus, mein lieber Junge. Tullius hat mit mir gesprochen, und er hatte Recht: Dein Unwillen war durchaus nun, nicht gerade gerechtfertigt, aber doch sehr verständlich, und hätte eher eine mildere Strafe als die übliche verdient, doch habe ich in der Enttäuschung, dass sich mein bester, liebster und treuester Sklave mir verweigert hatte, so getroffen, dass « Ich unterbrach lächelnd meinen Herrn, als er eine Gedankepause machte: »Ich verstehe dich, Herr!« Er war mir nun noch lieber als vorher, weil ihm Gerechtigkeit wichtiger als Diszplin war. »Aber ich hätte jede Strafe angenommen, weil du sie verhängt hättest.« Nun tat mein Herr etwas, das ich bei ihm noch nie beobachtet hatte: Er stotterte. »Ich äh wie soll ich sagen ich « »Ich weiß, Herr!« Nach einiger Zeit fragte ich: »Herr?« »Hm?« »Wie geht es Vindus?« »Es geht im gut. Die Götter haben ihm die Wiederherstellung seiner Hoden gewährt.« »Das freut mich zu hören. Darf ich einen Vorschlag machen?« »Hm!« »Lasst mich kastrieren, warum auch immer!« Mein Herr stand auf. »Dann komme mit, mein treuer Sklave, und folge mir zurück nach Hause!« Ich stand auf. Wir verließen das Zimmer und der draußen gewartet habende Tullius, der mich angrinste (ich grinste zurück) folgte uns. Ein Wagen wartete auf uns, der uns in das Haus meines Herren zurück brachte. Ich durfte fahren (Sklaven mussten sonst immer gehen), während mein Herr mir meine nächste Aufgabe erläuterte. Auf dem Wagen lagen eine Tunika und Sandalen für mich bereit. Ich durfte mich ordentlich ausschlafen. Beim Aufwachen war ich hungrig, und vor meiner Koje stand ein Beistelltisch mit Essen. Ich dankte meinem Herrn im Stillen und schwor, seinen Genius als Gott zu verehren, sollte er, also mein Herr, vor mir sterben. Nach dem Frühstück und meinen Leibesübungen ging ich zu Tullius, der alles schon vorbereitet hatte. Ich bekam ein Seil, einen daran gebundenen Enterhaken und einen Schlüssel. Ich musste auch andere Kleidung tragen: eine Tunika, wie sie Freigeborene tragen (das ist Sklaven vom Gesetz her nicht verboten, jedoch sind sie teurer als das, was Herren ihren Sklaven sonst meistens zugestehen, also konnte man einen Freien von einem Sklaven meist anhand der Kleidung unterscheiden; und Togen durften ohnehin nur römische Bürger tragen), Sandalen und eine Cuculla, einen keltischen Kapuzenmantel also. Der war ganz schwarz, wie die Tunika übrigens auch, und reichte zu den Knöcheln. Dazu bekam ich noch einen Plan, die ich mir gründlich einprägen musste. Als die Nacht herein brach, verabschiedete ich mich und ging los. Ich hatte Angst. Rom ist schon bei Tag keine harmlose Stadt, und bei Nacht ist es geradezu lebensgefährlich. Ich blieb unbehelligt und erreichte den Block, der mein Ziel war. Ich brauchte ein paar Versuche, um den Enterhaken in den ersten Stock der Insula (altrömisches Wohn-bzw. Hoch-haus, Anm. des Autors) zu werfen, wo er sich an einem Fenster festhaken sollte. Nach einigen Versuchen gelang es mir. Mühsam und ungeschickt kletterte ich hinauf und brach das Fenster auf. Das ging leicht. Drinnen war es dunkel, aber mein Ziel war die zweite Tür links, das wusste ich von dem Plan. Ich schlich hin. Ja, die Türe war versperrt. Ich sperrte mit dem Schlüssel auf und fand einen Vorraum, wie sie in den Wohnungen des römischen Mittelstandes normal waren. Ich hörte Gemurmel aus einer Tür und legte mein Ohr an. Ich hörte Frauen jammern: »Ach, wie langweilig!« »Der Großkönig wird uns nie besuchen!« »Er ist zufrieden, uns bloß zu haben!« »Ich möchte wieder einen richtigen Schwanz spüren!« und so weiter. Auch Flötenmusik konnte man hören. Sie klang seltsam und ausländisch. Dann sagte eine Stimme: »Lasst uns schlafen gehen!«, und alles verstummte. Auch das Licht wurde verlöscht. Das war mein Zeitpunkt. Ich öffnete möglichst leise die Tür und schlich hinein. Im Halbdunkel, an das ich mich inzwischen gewöhnt hatte, sah ich viele Gestalten liegen, sitzen oder stehen. Eine Öllampe flammte auf. Ihre Trägerin rief: »Ein Mann, ein Mann!« Daraufhin gingen noch mehr Lichter an, und ich konnte etwa zwanzig Frauen sehen, die alle nackt, aber geschmückt waren. Ich entdeckte Bardia unter den Frauen. Sie war die Musikerin. Sie lächelte mir leise zu. Ich lächelte zurück. Das gehörte nicht nur zur Rolle eines Eindringlings in einen persischen Harem, sondern ich hatte schon einige denkwürdige Nächte mit ihr verbracht. Sie war nämlich mein weibliches Gegenstück im Bestand meines Herrn und während eines der vielen Kriege gegen die Parther gefangen worden, weil sie als Prostituierte mit dem parthischen Heer gezogen war und als Kriegsbeute mitgenommen wurde. Die Kinder aus unseren Vereinigungen hatten schöne Preise erzielt, also durfte ich damit rechnen, noch öfter mit ihr zu schlafen. Die Frauen spielten die erschrockenen Mädchen, bis eine näher kam und mich berührte. Daraufhin war das ohnehin sehr dünne Eis gebrochen. Die Frauen stürzten sich geradezu auf mich. Die Cuculla und die Tunika lagen in Fetzen am Boden. Das Lendentuch, das ich trug, um das Kostüm vollständig zu machen, war mit Messern zerschnitten worden, und bald stritten sich die Frauen darum, wer als Erste meinen Penis spüren durfte. Ich wurde mit den Resten meiner Kleidung gefesselt, und dann musste ich zusehen, wie sie regelrecht um mich würfelten. Schlussendlich kamen alle dran, indem ich zum Beispiel gefesselt am Boden lag und Frauen ihre Scheide über mein Glied stülpten oder sie auf meinen Mund pressten, manchmal beides gleichzeitig. Dann wurde ich los gemacht und durfte mir eine Frau aussuchen. Bardia kam auch dran, aber nicht als Erste, weil die Kundinnen Vorrang hatten. Dann wurde ich wieder gefesselt, man spielte gekonnt mit meinem Penis, sodass ich eine gute halbe Stunde nicht zum Höhepunkt kam (ich vermutete Bardias Ratschläge dahinter) und so weiter. Ich sorgte bei jeder Frau für einen Orgasmus oder drei. Bardia, die sich ja in diesen Dingen genau so gut auskannte wie ich, war der höchste Genuss. Als alle Frauen befriedigt waren und sich wohlig räkelten, sprang die Tür auf: Ein Mann trat ein, der wie die Perserkönige aus der Geschichte gekleidet war. »Was muss ich sehen!« rief er. Er schien ein guter Schauspieler zu sein. »Ein Eindringling in meinen Harem! Wachen! Fasst ihn! Holt den Arzt zum Kastrieren!« Tatsächlich überfiel mich die Panik, denn ich wusste, was über kurz oder lang kommen musste. Einige Bewaffnete, die wie die Unsterblichen aus den Perserkriegen gerüstet und bewaffnet waren, stürmten auf mich zu. Ich handelte instinktiv, und das heißt hier: Ich versuchte wirklich zu flüchten, um der Kastration zu entgehen. Es stellte sich heraus, das die Soldaten des Perserkönigs tatsächlich ehemalige und kampferprobte Legionäre waren. Sie fingen mich, der ich ja nicht kämpfen kann, ganz leicht ein und hielten mich fest. Ihr Griff auf meine Arme war echt und schmerzhaft, und zwei von ihnen hielten meine Beine auseinander, sodass man leichten Zugriff auf meine Geschlechtsteile hatte. Der Perserkönig rief nochmals nach dem Arzt, und Salomo trat ein. Das beruhigte mich ein wenig. Die Kastration würde zwar schmerzhaft sein, aber sauber durchgeführt, sodass ich nicht am Wundbrand sterben würde. Salomo, ganz der Arzt und Heiler, erkundigte sich. Der erboste Perserkönig erklärte ihm die Situation, worauf Salomo sagte: »Was soll er verlieren?« »Alles! Seine Männlichkeit, seine Ehre, seine Freiheit, alles! Er ist in meinen Harem eingedrungen und muss die Strafe dafür erleiden, schlimmer als der Tod!« Für Freie war das auch so: Die Manneskraft durch Kastration zu verlieren, war schlimmer als der Tod. Nur Feiglinge brachten sich nachher nicht um, was Kastraten generell den Ruf der Feigheit einbrachte. Für Sklaven hingegen sollte es Dienst am Herrn sein, nichts weiter. Allerdings versuchten manche Sklaven, sich dieser Art des Dienstes durch Flucht zu entziehen, was für sie oft genug am Kreuz endete. Ich hatte nun auch diesen Reflex gehabt, der zwar verständlich, aber beschämend für einen ergebenen Sklaven war, und dementsprechend schämte ich mich auch, und zwar echt, ganz und gar. Die Leibwächter des Perserkönigs hielten mich weiter fest, während Salomo mit seiner Arbeit begann. Er machte ein kleines Feuer heiß, nahm das germanische Rasiermesser, zog es an Leder ab und glühte es an der Flamme aus. Er packte schnell mein gesamtes Geschlecht und schnitt es in einem Zug ab, genau so, wie seine Glaubens- und Volksgenossen, die Juden, Tieren den Hals beim Schlachten durchschnitten. Ich brüllte wegen des unendlichen Schmerzes, den ich schon erwartet hatte, auf. Dass Salomo die große Wunde magisch zuheilte, bekam ich kaum mit. Dank der magischen Behandlung versiegte der Schmerz bald, und nun musste ich wieder in meine Rolle: Zuerst musste ich meine Regeneration unter Kontrolle bekommen. Ja, mein Leser: Wenn ich den Gaben der Götter freien Lauf ließe, wäre mein Geschlecht in einer Nacht und einem Tag nachgewachsen! Um in der Rolle zu bleiben, musste ich sie also unterdrücken. Das Nachwachsen war ohnehin schmerzhaft. Ich spielte also den frisch gebackenen Eunuchen. Nun gut, ich musste nicht viel spielen, den die leise Lust, die ich sonst im Hintergrund immer ein wenig spüre, war nun vollkommen verschwunden. »Zur Strafe, Einbrecher, wirst du für ewig mein Haremswächter sein!«, deklamierte der Perserkönig. »Und du wirst mir auch als Mitglied des Harems dienen. Diene mir, Eunuch!« Die Wächter zwangen mich in eine Stellung, die es dem Perserkönig leicht machen würde, in meinen Anus einzudringen, und auch hier musste ich nicht lange warten: Er drang in mich ein, und auch er benutzte Öl, das diesmal, den Göttern sei es gedankt, nicht gewürzt war. Es stellte sich heraus, dass ich nicht der einzige Mann in Rom mit außergewöhnlicher Manneskraft war: Der Perserkönig orgasmierte bald, aber sein Glied blieb steif, und er machte weiter. Das ging eine Stunde so. Die Frauen im Raum sahen zu, und manche kicherten. Venus sei es gedankt, dass ich auch als Kastrat wohlige Erregung spürte, wenn man in mich eindrang. Mein Darm füllte sich mit seinem Samen, und langsam wurde es unangenehm voll in mir. Er ließ von mir ab und ließ sich sein Glied von mir waschen. Es war zwar nur durchschnittlich groß, aber seine Hoden waren gewaltig, was wohl die großen Samenmenge erklärte. Dann beschäftigte er sich mit seinem Harem, während ich den vielen Samen in die Latrine ließ, und als er von seinem Harem genug hatte, ließ er sich von mir oral befriedigen. Ich machte den Versuch, ihn so lange wie möglich knapp vor dem Höhepunkt zu halten, was mir ganz gut gelang. Als ich ihn auf seinen Wunsch hin über dein Höhepunkt ließ, spritzte er seinen Samen leicht zwei Fuß hoch. Gemeinsam mit dem Perserkönig befriedigte ich die Frauen nochmals: Er mit seinem Penis, ich mit meiner Zunge. Der Morgen brach an. Ich verließ mit Salomo und Bardia das Haus. Im Eingangstor gaben sie mir eine Tunika und Sandalen, damit ich nicht nackt durch die Stadt laufen musste. Zu Hause angekommen, gab mir Salomo ein Schmerzmittel, und ich ließ meine Geschlechtsorgane nachwachsen. Trotz Salomos Mittel spürte ich das Nachwachsen sehr und konnte nur schlecht schlafen. Die Genitalien brauchten über zwanzig Stunden.
|