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Sie öffnete ihm die Tür und ließ ihn eintreten, ehe sie folgte.
»Da wären wir«, sagte Jagrati. Der Raum war in sterilem Weiß gehalten und beinhaltete eine Menge medizinischer Geräte. Während er sich umschaute, schob Jagrati einen kleinen Schlüssel in seine Halsfessel und befreite ihn dann von selbiger. Zum ersten Mal. »Der Arzt ist gleich da«, meinte sie weiter. »Zieh' dich aus. Ich komme dich nachher wieder abholen.« Sie schenkte ihm noch ein Lächeln, bevor sie ihn alleine ließ. Ewan warf noch ein paar Blicke auf diverse Geräte und befreite sich dann von dem Lendenschurz. Als der ältere Arzt eintrat, versuchte er nicht einmal sich mit den Händen zu bedecken. Ihm war bewusst, dass dort unten sowieso nichts mehr war, wessen er sich schämen musste. »Guten Tag«, murmelte der Doktor. »Leg' dich auf die Liege.« Kaum dass Ewan lag, wurde ihm schon der Stauschlauch um den Arm gebunden. Er biss sich auf die Lippen, als er gleich darauf das kühle Desinfektionsmittel auf der Haut spürte. Der Arzt schaute ihn an. »Keine Panik. Das geht schneller als du glaubst.« »Ich mag keine Blutabnahme«, murmelte Ewan. »Niemand mag das«, lächelte der Arzt. Ewan zuckte zusammen, als er den Einstich spürte, schaute dann den älteren Mann an. »Warum tun sie das?«, fragte er schließlich leise. »Was? Das Blut brauchen-« »Das alles«, unterbrach der Sklave ihn. »Hier werden Sklaven gehalten. Sie tragen dazu bei.« »Ich werde dafür bezahlt«, sagte der Arzt. »Abgesehen davon bin ich nicht hier, um euch zu quälen. Ich bin hier, um euch zu helfen. Ich stelle sicher, dass die Sklaven guter Gesundheit sind. Ich trage Sorge, dass kein Diener an einer Infektion oder einer Krankheit stirbt.« Der Arzt legte die Ampullen beiseite und befreite ihn dann von dem Stauband. »Abgesehen davon...geht es dir so schlecht?« »N-nein«, gab Ewan zu. »Hast du Schmerzen? Wirst du gefoltert?« »Nein.« »Bekommst du zu Essen? Hast du ein Bett zum Schlafen?« »Ja...« »Siehst du?«, meinte er grinsend. »Ich benötige noch eine Urinprobe von dir. Hier.« Ewan schaute den Becher an, seufzte dann. »Ich...muss im Moment nicht.« Der Arzt setzte einen dumpfen Blick auf, hielt ihm weiterhin den Becher hin. Er senkte den Arm erst, als der Sklave langsam den Kopf schüttelte. »Nun gut. Dann machen wir anders weiter. Setz' dich auf.« Der Doktor testete nun stattdessen seine normalen Reflexe, horchte ihn dann ab. Er schien zufrieden, denn zumindest sagte er nichts negatives. Schließlich deutete er auf eine Vorrichtung, die Ewan richtig als einen gynökologischen Stuhl identifizierte. Er zögerte etwas. »Ich...bin doch keine Frau«, sagte er. »Nein. Du bist ein Eunuch. Aber das spielt gar keine Rolle. Ich muss dich trotzdem untersuchen. Also bitte.« Seufzend setzte sich der junge Sklave in die Vorrichtung. Seine Arme und Beine landeten in den dafür vorgesehenen Schalen. Der Arzt drückte einen Knopf an der Seite, woraufhin sich plötzlich die Schalen um seine Glieder schlossen. Er war gefesselt. »Was-?«, keuchte er. »Das macht es mir einfacher zu arbeiten«, erklärte der ältere Mann. »Wenn du nicht so rumzappelst.« Er schluckte schwer, als sich die Vorrichtung plötzlich bewegte, seine Beine langsam spreizte. Er kam sich nun einfach hilflos und entblößt vor. Der Arzt konnte an jede Stelle herankommen. Selbiger nahm nun ein Spekulum aus Metall in die Hand. Sekunden später spürte der Engländer das kühle Metall an seinem Pissloch. Er stöhnte, als dieses geweitet wurde. »N-nicht!«, flüsterte er eindringlich. »Ist gleich vorbei«, sagte der Doktor. Es dauerte einige Sekunden, in denen das Gerät sein kleines Pissloch immer mal wieder weitete. Er konnte nicht einmal die Beine zusammendrücken, um sich zu schützen. Er musste ohnmächtig mit ansehen, wie der Arzt ihn dort unten genaustens betrachtete. Seine Augen weiteten sich aber, als ein etwas längerer Gummischlauch herangeholt wurde. »Wofür...ist das?« »Ich benötige noch immer die Urinprobe. Das einfachste ist es, wenn ich diese nun einfach hole.« »Ja, aber-« Er hielt inne, als er sah, wie der Schlauch mit etwas eingecremt wurde, ehe er ihn langsam in sein Pissloch einführte. Reflexartig biss er sich auf die Lippen. Der Schlauch wanderte tief in ihn hinein, überbrückte seinen Schließmuskel. Seine Augen wanderten zur Decke, als der Doktor einen kleinen Beutel anschloss. »Hattest du seit deiner Entmannung Probleme beim Urinieren? Schmerzen vielleicht?« »Nein.« »Gut.« Ein paar Sekunden vergingen schweigend, dann spürte Ewan, wie der Schlauch wieder rausgezogen wurde. Als auch das Spekulum entfernt wurde, wollte er sich gerade entspannen, als sich die Position des Stuhls wieder änderte. Er lag nun mehr, die Beine wie ein offenes V gespreizt. Ein zweites Spekulum wurde vom Doktor in die Hand genommen und spreizte nun sein Poloch. Das war zunächst einmal nicht so schlimm wie das Spreizen seines vorderen Lochs, da er dies schon etwas gewohnt war. Er ließ ohne Murren über sich ergehen, wie er hinten aufgedehnt und schließlich sogar etwas von dem Arzt ausgetastet wurde. »Hm«, sagte er dann. »Stimmt etwas nicht?«, fragte Ewan unsicher. »Ich will mir das genauer ansehen.« Der Mann nahm nun ein Gerät zur Hand, welches Ewan nicht kannte. Es hatte einen dicken Griff und ein längeres, flexibles Rohr. Der Analsklave wollte gerade fragen, was das werden würde, als er die Antwort direkt spürte. Das Rohr wurde ihm langsam in den Hintern eingeführt. »Entspannen«, riet der Doktor ihm. Er versuchte ruhig durchzuatmen, während das Rohr noch weiter in ihn hineinwanderte. Der Arzt murmelte vereinzelt einige Worte, ehe er es Minuten später rauszog. »Alles in Ordnung«, meinte er dann. »Wir sind auch fast fertig.« Auf einen Knopfdruck hin öffneten sich die Fesseln endlich, sodass Ewan schnell seine Arme und Beine aus den Schalen zog. »Nochmal auf die Liege«, sagte der Arzt. Dort wurde er von ihm nochmals betastet. Dieses Mal fragte Ewan nicht, sondern wartete einfach ab, bis er fertig war. Es dauerte nur einige Minuten, bis der Arzt fertig war. »Das wär's«, meinte er. »Du kannst dich inzwischen wieder anziehen.« Der Doktor verschwand mit den Ergebnissen, die er niedergeschrieben hatte, sowie den Proben nun aus dem Raum. Noch während sich Ewan wieder mit dem dünnen Lendenschurz bekleidete, trat Jagrati schon ein. Sie hob die Kette vorsichtig auf, wartete, bis er fertig war und legte sie ihm dann wieder um den Hals. »Wie war's?« »Es geht. Ich werde es wohl überleben.« »Gut«, sagte sie lächelnd.
Sie brachte ihn zurück in sein Zimmer, wo er zunächst einmal warten musste. Ewan nahm an, dass auch die anderen Edelsklaven nun ebenfalls untersucht wurden. Tatsächlich durfte er gut zwei Stunden einfach nichts tun, bis Jagrati ihn wieder besuchen kam. Sie nahm ihn bei der Kette und brachte ihn zum Zimmer des Maharadschas. Ausnahmsweise war er der erste, der dort erschien. Er machte es sich auf einem Kissen gemütlich, während die Dienerin seine Kette wie üblich an der Wand befestigte. Er hoffte, dass das irgendwann ein Ende finden würde. Wohin sollte er schon laufen? Der Maharadscha hatte es selbst gesagt Sie waren inmitten des Dschungels. Und selbst wenn er es durch den Dschungel zu einer Stadt schaffen würde, was dann? Wohin sollte er schon gehen? Immerhin ging es ihm hier im Palast besser als jemals zuvor. Abgesehen davon, dass er zu einem Eunuch gemacht worden war und nun zu Sexpraktiken gezwungen wurde. Er atmete leise durch und tastete mit der Hand zwischen seinen Beinen. So ganz würde er sich wohl nie daran gewöhnen. Die Tür öffnete sich und der Lecksklave wurde von seiner Dienerin hereingebracht. Er lächelte wie immer und ließ sich auf einem Kissen neben Ewan nieder. Kurz darauf kamen auch die anderen Sklaven hinein. Ein paar Minuten vergingen, dann kam der Maharadscha hinein. Er lächelte ebenfalls überheblich und breit, während er sich auf die Bettkante setzte. Langsam schaute er von einem Sklaven zum anderen. »Gute Nachrichten«, meinte er. »Ihr seid alle bei recht guter Gesundheit.« Allgemeine Erleichterung machte sich breit. »Keine Krankheiten oder ähnliches.« »Augenblick«, unterbrach Ewan vorsichtig. »Das wissen wir erst jetzt? Wenn einer von uns krank gewesen wäre, hätte das doch übertragen werden können und-« »Ihr wurdet bereits untersucht. Bevor ihr das erste Mal in meinem Schlafzimmer wart«, grinste der Maharadscha. »Ich wurde nicht untersucht.« »Nur weil du währenddessen geschlafen hast, heißt das nicht, dass du nicht doch untersuchst wurdest«, erwiderte der Herrscher lächelnd. »Glaubst du wirklich, ich würde ein Risiko eingehen?« Ewan seufzte. Natürlich nicht. »Wie gesagt sind alle in Ordnung«, meinte der Maharadscha dann. »Abgesehen davon, dass einer des Nachts ein gewisses Problem hat.« Der junge Analsklave blickte auf. »Jemand hier ist ein Bettnässer«, fuhr er fort. Ewan versuchte sich unauffällig umzublicken. Das taten die anderen Edelsklaven auch. Mit Ausnahme des Polynesiers, der seinen Blick gesenkt hielt. »Nicht wahr, Lecksklave?« Selbiger schaute nun auf, merkte, dass ihn alle anstarrten. »Es ist nicht meine Schuld!«, rief er schnell. Die anderen kicherten, ehe der Maharadscha dies mit einer Handbewegung unterbrach. »Nein. Es ist eine mögliche Nachwirkung deiner Entmannung. Dafür kannst du in der Tat nichts. Du wirst ab sofort nachts Windeln tragen. Das beseitigt-« »Meister!«, rief er aus, sprang reflexartig auf. »Ihr könnt doch nicht-« »Und tagsüber«, unterbrach der Maharadscha ihn barsch. Der Lecksklave sperrte den Mund auf, um noch etwas zu erwidern. Ewan stieß ihm gegen das Bein, woraufhin er den Mund schloss, weitere Worte runterschluckte und langsam nickte. »Ja, Gebieter«, flüsterte er. »Ich...« »Spar' dir die Erklärungen. Ich denke, wir stopfen dir besser den Mund, bevor du was falsches sagst.« Der Maharadscha deutete mit diesen Worten auf seinen Unterleib. Der Lecksklave nickte knapp und machte sich an die Arbeit. Der Regent atmete auf, legte den Kopf in den Nacken, während sein Geschlecht bearbeitet wurde. »Außerdem habe ich beschlossen, dass einer von euch beringt wird.« »Beringt?«, fragte die Küsssklavin nach. »Schmuckstücke«, erklärte der Herrscher. »Goldene Ringe, die durch die Haut gestochen werden. Ich habe das einmal bei einem anderen Maharadscha gesehen. Und es gefiel mir sehr.« »Und wer wird das sein?«, fragte sie weiter. »Ich habe euch alle überprüfen lassen. Wer am Besten geeignet ist. Es ist die Person, die gerade gefragt hat.« »I-ich?«, meinte sie unsicher. Auf einen ernsten Blick hin nickte sie dann bloß noch. »Vielleicht sollte ich ein paar von euch einmal ausleihen. Das würde euch Manieren beibringen.« »W-was?« Das kam von dem Polynesier, der erschrocken den Kopf hob. »Mach' weiter«, grinste der Maharadscha. »Sonst bist du als erstes dran.« »Wir werden verliehen?«, fragte Ewan vorsichtig. »Vielleicht. Ich werde gut darüber nachdenken. Eigentlich gehört ihr ja mir. Und nur mir. Aber wer weiß...« Er grinste, als er sah, wie das seine Sklaven schockte. »Aber ich habe eine kleine Überraschung für euch. Heute Abend werden wir leider keine Zeit zusammen verbringen können. Ich habe ein wichtiges Treffen mit einigen Engländern, die, wie immer, besorgt um ihre Kolonien sind. Ihr werdet nicht dabei sein...aber ihr bekommt ein großzügiges Mahl spendiert. Weil ich gut gelaunt bin.« »Etwas...festes?«, fragte Ewan hoffnungsvoll. »Ja. Weil ich gut gelaunt bin.« Der junge Sklave atmete erleichtert auf. Endlich.
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