|
Während die Mannschaft und mein junger Herr Quintus auf den offenen Markt kamen, wurde ich ein kahles Zimmer eingesperrt, das praktisch ein Verlies war, mit Ringen für Ketten, an denen ich so gefesselt hing, dass ich mich bewegen konnte: an Hals, Armen und Beinen, aber mit langen Ketten, die mich in zwei Schritt Abstand zur Tür hielten. Es war wenigstens nicht dunkel, feucht und stickig. Der Kapitän wusste anscheinend den Wert eines Sklaven abzuschätzen, und er hatte mich als das beste Stück beansprucht. (Ich sage das nich, weil ich mich generell für wertvoller als meinen jungen Herrn halte, sondern weil ich als Sklave mehr Geld bringe.) Einen Tag und eine Nacht hatte ich in der Zelle verbracht. Ich hatte zwar Wasser bekommen, nichts jedoch zum Essen.
Ich hatte mich ausgezogen, um meine täglichen Leibesübungen zu machen, so weit ich konnte, die Autofellatio eingeschlossen. Sie war eine hervorragende Dehnungsübung, und sie erleichterte mich sexuell. Ich wurde anscheinend beobachtet, denn ich hörte Geräusche von draußen. Dann ging das Schloss auf. Ich sah auf. Der Piratenkapitän, einer seiner Schläger und ein reich aussehender Mann im Alter meines Herrn traten ein. »Aufstehen!« Ich blieb sitzen. Der Schläger zwang mich hoch und gab mir mit seiner flachen Holzlatte einen Schlag, der sehr schmerzhaft war, aber keine Spuren hinterließ. »Na, Hübscher? Bist wohl bockig, was?«, fragt der Pirat bösartig. »Freiheit verloren und grantig deswegen, was?« »Nein«, sagte ich, ihm direkt ins Gesicht sehend. »Ich gehöre Lucius Cilio Probus und niemandem sonst!« »Mir gehörst du jetzt, Hübscher. Ich werde dich Asinus nennen, Esel, weil du so stur bist.« »Davus« »Was!?« »Ich heiße Davus Cili « Weiter kam ich nicht, denn dem Piraten war die Faust ausgerutscht, und sie landete in meinem Gesicht. Mit tat das Gebiss weh, und zwei oder drei Zähne wackelten. Der Schläger des Piraten zwang meinen Kopf nach unten. »Ich kaufe ihn«, mischte sich der Dritte ein. »Tatsächlich, Philippus?« »Ja. Er ist sehr schön, aber auch sehr stolz und widerspenstig. Ich biete dir zehntausend Sesterzen.« »Das kann doch nicht dein Ernst sein! Selbst wenn er nichts könnte, wäre er schon wegen seiner Gestalt leicht zwanzig wert, und dann kann er sich noch selbst einen blasen. Wer weiß, was noch alles. Ich will dreißigtausend.« Nach einer Stunde einigten sie sich auf zwanzig. Das Trio verließ mich wieder, und ich band mir mein Lendentuch so um, dass mein rechtes Bein ganz frei blieb, der linke Oberschenkel aber abgedeckt war. Der Schritt war offen. Am nächsten Morgen ich hatte noch immer nichts zu Essen bekommen, aber ich hatte mich im Zimmer entleeren müssen, was furchtbar stank kam Philippus und ein Sklavenaufseher herein, der mich zum Transport herrichtete, und mich dann hinaus führte. Ich wurde auf ein kleines Schiff gebracht, dass vier Rudersklaven und ein Segel voran brachten. Philippus saß auf einem Sessel an Deck, und ich stand sittsam vor ihm. Wir waren inzwischen auf See. »Sklave, ich weiß, wer du bist«, sagte Philippus. »Du bist der beste Lustsklave im ganzen Mittelmeerraum. Weißt du, Sklave, ich bin nämlich einer der Konkurrenten deines ehemaligen Herrn.« »Nicht ehemalig!«, sagte ich trotzig. »Ehemalig, Sklave! Jetzt gehörst du mir! Die Übertragung ist rechtens, weil Fang durch Piraten als Wildfang gilt. Und ich werde dich umbenennen. Melippus sollst du heißen. Wie heißt du?« »Davus Cilionis.« Philippus gab jemandem hinter mir ein Zeichen. Die Jacke wurde mir vom Leib gerissen, und ich bekam wieder eine Latte zu spüren. »Du wirst für jede Dummheit, die du machst, doppelt so viele Schläge bekommen wie beim letzten Mal. Wie heißt du?« »Davus « Zwei Schläge. »Ich glaube, ich habe dich falsch verstanden.« Eine Mischung aus Trotz und perverser Neugier ließen mich »Da « sagen. Weiter kam ich nicht denn, nun prasselten vier Schläge auf meinen Rücken. Ich gab auf vorerst. »Ich heiße Melippus Philippi, Herr!«, sagte ich keuchend. »Na also«, sagte er grinsend. »Weißt du denn was das heißt? Kannst du griechisch?« Die doppeldeutige Frage war gemein. »Ich spreche diese Sprache nicht«, sagte ich ausweichend. »Nun, Melippus, dein Name bedeutet Schwarzes Pferd, Rappe, und mein Name bedeutet Liebhaber der Pferde. Das andere griechisch kannst du aber schon, oder?« »Ja, Herr!«, sagte ich und ging auf die Knie, um mich wie ein Tier auf alle Viere zu lassen. »Sehr brav, Melippus. Du darfst zuerst, Achilles.« Der Mann hinter mir brummte ein »Danke«, und stieß sein trockenes Glied in mich ein. Das schmerzte, und wie üblich ließ ich den Schmerz als gespieltes Lustgestöhne heraus. In der Zwischenzeit hatte sich Philippus ausgezogen. Er hatte einen vernarbten Kämpferkörper, und dein steifes Glied war lang und dick. Als er hinter mich trat, sagte er: »Und lass das gespielte Lustgestöhne, mein schwarzhaariges Pferdchen. Ich weiß, wie sich ein steifer Prügel anfühlt, wenn er einem trocken in den Arsch gerammt wird. In meinen Anfangszeiten als Gladiator habe ich das oft genug zu spüren bekommen, wenn den Älteren in den Arenazellen langweilig wurde. Schreis raus, wenns weh tut!« Damit stieß auch er sein Glied trocken in meinen Anus. Es fühlte sich fast an wie die Vacas Hengste, und so schrie ich. Ich schrie ihm anscheinend nicht laut genug, denn jedes Mal, wenn Philippus zustieß, bekam ich die Latte zu spüren. Endlich war Philippus fertig. Er wusch sich sein Glied mit Meereswasser ab und setzte sich wieder breitbeinig auf seinen Stuhl. »Na?« sagte er. »Weißt du denn nicht, wies weiter geht?« Das wusste ich sehr wohl, also ging ich nein, kroch ich, denn Achilles hielt mich auf allen Vieren zu Philippus hin. Ich machte recht schnell, wie bei allen, die mir unsympathisch waren. Den Samen schluckte ich, ohne zu fragen, ob ich soll. Sie wollen es alle so. »Nein, nein, Melippus, das kannst du besser. Noch einmal. Und langsamer, viel langsamer.« Er kannte sich also aus. Also tat ich langsam, um nicht noch mehr Lattenschläge zu bekommen. Dann war Achilles dran. Den Rudersklaven wurde dann befohlen, anzutreten und sich auf alle Viere zu begeben. »Jetzt geh sie durch, Melippus.« Ich fing notgedrungen an. Schmieren durfte ich meinen Penis nicht. Als ich nicht schnell genug war, bekam ich einen Lattenschlag auf die Hinterbacken, und bald gab die Latte den Rhythmus vor, weil ich unwillkürlich ihrem Schlag nach vorne auswich. Ich ejakulierte, aber Achilles ließ mich nicht herunter, und so musste ich weiter machen. Der Rudersklave und ich schrien im Takt. Eine halbe Stunde später musste ich dem nächsten aufreiten, und so weiter, bis ich endlich nach zwei Stunden aufhören durfte. Ich war schon heiser, und Rücken und Hinterbacken taten weh. Ich durfte (!) mein Glied mit Meerwasser waschen, und dann musste ich vor den beiden eine Autofellatio machen, vier mal hintereinander, während die Ruderer wieder angekettet wurden und weiter ruderten. »Ja«, sagte Philippus, als ich mich hinlegen durfte. »Du bist kein Hochstapler, sondern wirklich das Potenzwunder. Zwanzigtausen Sesterzen ein Schnäppchen! Du bist leicht eine halbe Million wert!« Er zog sich lachend seinen Chiton wieder an, setzte sich auf seinen Stuhl, und stieß mit Achilles auf seinen günstigen Erwerb an. Wir waren fast angekommen. Philippus befahl mir, mein Lendentuch wieder anzulegen diesmal ganz gewöhnlich und wir legten an. Am Hafen erwartete uns eine junge Frau in meinem Alter. Sie trug Frauenkleidung nach griechischer Art, die jedoch schwarz waren und aus dünnstem Stoff, sodass man ihre nackte Gestalt darunter sehen konnte. Sie hatte langes, schwarzes Haar, das sie, ganz gegen die griechische Sitte, offen trug. Ihr Gesicht und ihr Körper waren wunderschön und begehrenswert. Mein Penis versteifte sich, was zwar durch das Lendentuch gut verborgen wurde, ich mich aber mich nicht korrigieren konnte, da ich zum Transport gefesselt war, weswegen der Penis etwas eingezwickt wurde. Er wurde trotzdem vollkommen steif. »Darf ich dir meine Tochter vorstellen? Sie heißt Melippe. Das muss ich dir ja nicht mehr übersetzen, oder?« »Nein, das musst du nicht, Herr.« »Melippe, darf ich dir dein neues Spielzeug vorstellen? Es heißt Melippus und war einmal Davus, Probus Potenz-wunder, der beste Lustsklave in der zivilisierten Welt. Griechisch kann er zwar nicht, aber dafür kann er griechisch. Du wirst deine Freude haben. Er gehört dir.«
|